Eine große Lagerverwaltung wie diese ist ohne Einsatz von Barcode-Scannern heute nicht mehr möglich. Foto: bigstockphoto.com

Eine große Lagerverwaltung wie diese ist ohne Einsatz von Barcode-Scannern heute nicht mehr möglich.
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Es ist vielleicht einer der häufigsten Fehler, den Startups zu Beginn ihrer Karriere begehen – und zwar das Sparen am falschen Fleck. Sicherlich ist das Gründerbudget oft mau. Doch wer zu sehr spart, kann sein Geschäft auch nicht vorwärts bringen. Ein gutes Beispiel ist der Warenbestand. Natürlich ist es möglich, diesen manuell zu etikettieren und dann möglichst noch am Schreibbrett die Bestände zu dokumentieren. Effizient geht allerdings anders.

Deshalb wollen wir dir in diesem Beitrag zeigen, wie sinnvoll die Anschaffung eines Barcode Scanners ist. Denn mit diesem kann die Lagerverwaltung optimiert und eine lückenlose Warenverfolgung ermöglicht werden. Außerdem werden wir dir erklären, auf was Gründer beim Kauf eines Barcode Scanners achten sollten.

Die Auswahl an Barcode Scannern ist groß

Barcode Scanner unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern in vielerlei Hinsicht. Aisci hat ein Handbuch zusammengestellt, das dabei helfen soll, das passende Produkt zu finden. Wer hier bereits einige Auswahlkriterien zusammenträgt, tut sich bei der finalen Entscheidung für einen Barcode Scanner sicherlich leichter. Gründer sollten sich vor der Anschaffung über die folgenden Faktoren Gedanken machen:

• Anforderungen und Einsatzbereich des eigenen Geschäfts

• Gewünschte Produkteigenschaften: Datenerfassung, Editierung, Übertragung, Parametrierung, Ergonomie, Zubehör

• Wartung und Service

Der Blick auf die gewünschten Produkteigenschaften lässt bereits eine umfangreiche Palette an Kriterien erahnen. Und das nicht ohne Grund, denn die Palette an Barcode Scannern ist riesig. Welche Optionen es gibt, zeigt ein Blick auf die folgende Übersichtstabelle.

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Mit dem Barcode Scanner zum transparenten Warenbestand

Im Grunde ist es ganz simpel: Der Barcode Scanner nimmt die Informationen auf, die sich hinter einem speziell kodierten Strichcode befinden. Die Kodierung des Strichcodes erfolgt einmal zum Beginn des Lifecycles eines Produkts. Eine Software (idealerweise das ERP des Gründers) kreiert aus den eindeutigen Produktinformationen einen Strichcode. Dieser wird auf ein Etikett gedruckt und quasi als ID auf dem Produkt angebracht. Das ist der erste Schritt, um den Warenbestand transparent zu halten.

Wer seine Geschäftsprozesse nun ideal aufsetzen möchte, legt fest, dass dieser Strichcode in dem Moment aufgebracht wird, wenn das Produkt produziert wird. Um diesen Prozess lückenlos zu verfolgen, bekommen diejenigen, die mit der Lagerhaltung betraut sind, ein kleines Spielzeug ähnliches Gerät in die Hand: den Barcode Scanner. Bekannt ist das Gerät allemal, denn es ist an jeder Supermarktkasse unter der Glasscheibe integriert, über die die Waren mit einem Piep-Ton gezogen werden.

In so manchem Baumarkt gibt es noch das Handgerät des Barcode Scanners. So ist es leichter, größere Bauteile zu scannen, die durch den Kassenbereich geschoben werden. Im allseits bekannten schwedischen Möbelhaus gibt es indes schon Self-Scan-Kassen. Hier darf der Kunde selbst seine Produkte scannen und anschließend bezahlen.

Die Kasse eines Supermarkts oder eines Baumarktes ist in aller Regel das Ende des Produktlifecycles für den Hersteller. Das heißt: Der Barcode wird hier ein letztes Mal gescannt und damit intern mit dem Label „verkauft“ versehen. So kann beispielsweise auch gewährleistet werden, dass eine Meldung erfolgt, wenn die Waren dieser Produktgruppe zu Ende gehen, oder dass eine automatisierte Bestellung abgeschickt wird.

Zwischen dem Anfang des Produktlebens mit einem Barcode und dem Ende mit dem Verkauf des Produkts liegt oft jede Menge Logistik. Und auch hier ist ein Barcode, der an jedem Eckpunkt mit einem Barcode Scanner erfasst wird, wichtig, um den Warenfluss transparent zu halten. So wird Ware, die ein Lager verlässt oder in einem anderen Lager eintrifft, mit dem Barcode Scanner gescannt. Damit ist dokumentiert, wo sich das Produkt befindet.

Foto: bigstockphoto.com

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Ein Beispiel aus der Praxis kennt sicherlich jede Privatperson: Ein Produkt wurde online bestellt. In regelmäßigen Abständen erhält der Käufer nun Informationen zum Standort bzw. zum Status des Produktes.

✓ Das Produkt wurde versandfertig gemacht.
✓ Das Produkt wurde an den Post-Dienstleister übergeben.
✓ Das Produkt befindet sich im Zustellmodus.
✓ Das Produkt wurde zugestellt.

Hinter jeder dieser Meldungen steckt nicht etwa eine Nachricht von demjenigen, der das Produkt in die nächste Logistikstufe gebracht hat, sondern: ein Barcode. Jedes Mal, wenn ein Barcode Scanner das Produkt nun scannt und damit in der Regel auch einen Schritt weiterbringt, gibt es eine Meldung an den Kunden – automatisiert und so, dass keine zusätzliche Arbeit entsteht. So hilft ein Barcode-Scanner nicht nur dabei, den Weg der Ware zu dokumentieren, sondern auch, um einen effizienten Kundenservice zu gewährleisten.

Der Nutzen von Barcode Scannern wurde im Fachportal Produktion so ausformuliert: „Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen immer mehr mit immer höherer Geschwindigkeit produzieren, um mehr Zeit und damit Kosten zu sparen. Gleichzeitig müssen sie immer mehr Gesetzesvorgaben und Richtlinien beachten. Durch Barcodes und Smart-Sensoren miteinander vernetzte Objekte können [sie] untereinander ebenso Daten austauschen wie mit dem Backoffice.“

 

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