Newsletter Vergleich 2019

Im Marketing-Mix sind Mailings seit Jahren nun schon ein wichtiger Bestandteil. Die Benefits für ein Unternehmen und seine Produkte sind dabei entscheidend. Zum einen erreicht man seine Kunden auch dann, wenn sie sich gerade nicht auf der Webseite aufhalten und zum anderen hat man die Möglichkeit ihnen personalisierten Content zu präsentieren – abgestimmt auf die Interessen und das Kaufverhalten. Es ist also nicht verwunderlich, dass immer mehr Unternehmen auf Newsletter Marketing setzen. Doch wie setzt man den Versand um? Was ist mit der Daten-Verwaltung und -Speicherung? Um diesen Aufwand für Marketers so weit es geht zu minimieren, bedienen sich viele Marketing Manager eines Newsletter-Tools, mit dem sie alle wichtigen Funktionen aus einer Hand erhalten. Aber worauf solltest du bei der Suche nach einem guten Anbieter achten?

Was muss ein gutes Newsletter-Tool können?

Gerade weil E-Mail-Marketing so einen hohen Stellenwert hat, ist es umso entscheidender auf das richtige Tool zu setzen. Das zu erkennen ist aber bei der großen Menge an Anbietern oftmals nicht einfach. Zu wissen auf welche Features du achten solltest, um unkompliziert und in nur wenigen Schritten zu einer erfolgreichen Newsletter-Kampagne zu kommen, erleichtert die Auswahl eines passenden Programms:

    • Zuverlässiges Listenmanagement: Gut und sauber geführte Abonnenten-Listen sind entscheidend für die Planung von Newsletter-Kampagnen. Welche neuen Kunden abonnieren deine Newsletter? Wer möchte deine Mails nicht mehr erhalten oder wo kommen sie gar nicht erst an? Diese Veränderungen händisch zu pflegen ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Aus diesem Grund bieten immer mehr Newsletter-Services ein automatisiertes Listenmanagement an. Der Vorteil hieran ist, dass das Programm selbst Veränderungen erkennt und entsprechende Maßnahmen trifft. Gleichzeitig segmentiert ein gutes Listenmanagement direkt nach gewünschten Parametern Neu-Anmeldungen in bestimmte Zielgruppen. Diese Listen können dann für die bessere Planung der unterschiedlichen Kampagnen genutzt werden.
    • Große Auswahl an Templates: Nicht jedes Unternehmen hat eine Grafikabteilung, welche sich mit der Erstellung von Layouts beschäftigen kann. Besonders Startups sind deswegen auf vorgefertigte Templates angewiesen. Ein Newsletter-Tool sollte seinen Nutzern eine große Auswahl an Design-Vorschlägen für jeden Anlass bieten. Dabei sind nicht nur reine Newsletter-Vorlagen von besonderem Interesse für junge Unternehmer. Auch seriöse Transaktions-Mails sollten in verschiedenen Formaten vorhanden sein. Der Vorteil hier wieder: Der Versand läuft automatisiert über einen Service. Du solltest auch darauf achten, dass alle Templates deines Newsletter-Tools auch responsive sind, um auf allen Endgeräten deiner Abonnenten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
    • Einfach zu bedienender Editor: Newsletter sollten so einfach aufgesetzt werden können, ohne dass die Optik darunter leidet. Viele Anbieter lösen das mit so genannten Drag and Drop Editoren. Sie ermöglichen es auch E-Mail-Marketing Neulingen spielendleicht einen professionellen Newsletter zu erstellen. Solche Bearbeitungsoberflächen zeichnen sich durch ihre intuitive Bedienung aus. Elemente, wie Bilder, Texte oder Call to Actions können mit nur ein paar Handgriffen an die gewünschte Stelle platziert werden. Du siehst so direkt schon beim Erstellungsprozess, wie dein fertiger Newsletter später aussehen wird. Viele Tools bieten zusätzlich die Möglichkeit, zwischen mobiler und der Desktop-Ansicht zu wechseln. So kannst du sicherstellen, dass dein Newsletter immer richtig angeordnet wird und nichts verloren geht.
    • Hohe Zustellraten: Mails sollen beim Abonnenten ankommen. Das ist entscheidend für den Erfolg für eine Newsletter-Kampagne. Um zu vermeiden, dass deine Mailings in Spam-Ordnern ungesehen verschwinden, solltest du bei der Wahl deines Anbieters auf seinen Mailserver ein prüfendes Auge werfen. Hier ist es wichtig auf ein so genanntes Whitelisting zu achten. Dieses garantiert dir als Nutzer, dass der Versand über zertifizierte und vertrauenswürdige Server läuft, welche von Providern weitaus seltener als Spam bewertet werden. Das gängigste Zertifikat bei E-Mail-Marketing Tools ist eines von CSA.

Neben diesen grundlegenden Funktionen, locken viele Anbieter neue Nutzer mit vielen nützlichen Zusatz-Features. Auch hier lohnt sich ein genauer Vergleich, um das beste Gesamtpaket zu finden. Wir stellen dir dafür verschiedene Pakete bekannter Newsletter-Tools vor: Vom großen bekannten Player auf dem Markt bis hin zum kleinen Anbieter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Jetzt das Gratis-Ebook "Dein digitales Business" anfordern:
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Daten zu Versandzwecken verarbeitet werden und ich weitere Informationen per e-Mail erhalten werde. Lies dazu hier bitte unsere Datenschutzerklärung.
 

Mailchimp – Der Riese

mailchimp

Wenn man jemandem nach einem Newsletter-Tool fragt, ist wohl die häufigste Antwort: Mailchimp. Der Big-Player auf dem Newsletter-Markt ist schon seit 2001 mit der Mission unterwegs, auch kleineren Unternehmen E-Mail-Marketing kostengünstig zu ermöglichen – und das mit Erfolg! Seit fast 20 Jahren setzen viele Gründer auf die Vorteile von Mailchimp. Doch sind diese Vorteile immer noch so groß oder hat die jüngere Konkurrenz aufgeholt? Die Preis-Staffelung für die unterschiedlichen Pakete scheinen auf den ersten Blick sehr übersichtlich und für die Menge an Funktionen, die man erhält, gar nicht schlecht. Schon ab 10 $ im Monat soll man unbegrenzt Newsletter an seine Kontakte verschicken können. Auch auffällig ist, dass eine unbegrenzte Anzahl an Abonnenten für den Preis beworben wird. Liest man aber weiter merkt man schnell das dem nicht so ist. Lediglich 500 Abonnenten lassen sich mit dem kleinsten kostenpflichtigen Paket erreichen. In der freien Version sind es zum Vergleich 2.000. Der Preis passt sich in Staffeln an, je nachdem wie viele Abonnenten man hat. Wählt man die Pro-Version noch dazu, werden die dafür fälligen 199 $ zusätzlich angerechnet. Natürlich kann man sagen, dass dieses Pricing-Model eine gewisse Wachstumsflexibilität mit sich bringt. Anderseits aber wirkt es sehr undurchsichtig und als User verliert man schnell den Überblick über die monatlichen Kosten.

Was die Funktionen der kostenlosen Version anbelangt, erfüllt Mailchimp aber alle notwendigen Kriterien, die ein Newsletter-Tool erfüllen sollte:

      • 12.000 Mails an bis zu 2.000 Kontakte im Monat
      • User können Kampagnen planen und Abonnenten-Listen auf Basis von Nutzerverhalten segmentieren
      • Daten-basierte Automatisierung
      • A/B-Testing zur Optimierung von Kampagnen
      • Basis-Reportings aller wichtigen KPIs deiner Newsletter
      • Remarketing-Kampagnen auf Google, Facebook und Instagram
      • Kein automatisiertes Listenmanagement
      • E-Mail Support nur die ersten 30 Tage

Wichtige Funktionen bleiben jedoch in jedem Paket auf der Strecke, wie automatisiertes Listenmanagement zur Erkennung von Bounces. Auch eine Zertifizierung des genutzten Mailservers ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. So für hohe Zustellraten zu garantieren gestaltet sich somit schwer. Nimmt man noch das recht komplizierte Pricing-System dazu, werden die Schwachstellen des Riesen deutlich. Wer keine großen Abonnenten-Listen und wenig Ansprüche an Zusatzfunktionen hat kann durchaus gut mit dem kostenlosen Paket von Mailchimp arbeiten. Möchte man aber professionell E-Mail-Marketing betreiben, kommt man mit diesem Paket schnell an seine Grenzen und muss monatlich tief in die Tasche greifen.

Newsletter2Go – Der deutsche Marktführer

newsletter2go

Newsletter2Go ist einer der großen Konkurrenten von Mailchimp. Seit 2011 ist dieses Tool auf dem Markt und hat sich mit 185.000 Nutzern zum deutschen Marktführer gemausert. Doch was kann Newsletter2Go besser als der große Newsletter-Anbieter aus Amerika? Schaut man sich die Funktions-Übersicht an findet man so ziemlich alles, was das E-Mail-Marketing Herz begehrt:

  • automatisiertes Listen- und Bounce-Management
  • Segmentierung von Abonnenten
  • viele kostenlose Templates (auch responsive)
  • einfach zu bedienender Drag and Drop Editor
  • A/B Testing zur Optimierung der eigenen Newsletter
  • Viele Integrationen für CMS- und Shop-Systeme bereits vorhanden
  • CSA Zertifiziert
  • etc.

Doch wem stehen sie zur Verfügung? Schaut man sich die Preisstaffelung an wird schnell deutlich, dass die kostenlose Version nur wenige der wirklich wichtigen Funktionen beinhaltet, die Newsletter2Go eigentlich bietet. So können lediglich 1.000 Mails pro Monat versendet werden. Auch die Planung von gezielten Kampagnen fällt bei nur einem möglichen Adressbuch schwer und ist so gut wie nicht möglich. Was auch auffällt ist, dass die Template-Auswahl von Paket zu Paket variiert. So haben Nutzer der kostenlosen Variante nur rund 40 „einfache Layout-Vorlagen“ zur Verfügung. Dafür profitiert aber schon das kleinste Paket von den oben genannten Integrationen. Dennoch lässt sich Newsletter2Go nur wirklich zu Marketingzwecken nutzen, wenn man auf eines der kostenpflichtigen Pakete zurückgreift.

Die Preismodelle sind recht durchsichtig und richten sich in ihrer Höhe einzig und allein nach der Anzahl der Mails, die versendet werden. Wie viele Abonnenten du hast spielt keine Rolle. Das Standard-Paket startet bei 18 € im Monat bei 1.000 im Monat. Die nutzbaren Funktionen sind dafür aber vielfältig. Mit bis zu 5 Listen können kleine Unternehmen schon erste zielgruppenorientierte Kampagnen planen. Bei Bedarf wächst das Tool mit. Ein weiterer Vorteil ist der Spam-Tester, mit dem man Newsletter vorab testen kann. Wer aber wirklich professionelles E-Mail-Marketing betreiben möchte, kommt um die Pro-Version nicht herum. Mit 189 € im Monat für 1.000 ist diese aber als durchaus kostspielig zu bewerten. Dennoch ist Newsletter2Go ein sehr mächtiges Newsletter-Tool, bei dem es nicht verwundert, dass es derzeit der Marktführer ist. Alles in allem ist es einen kostenlosen Test durchaus wert.

mailflatrate – Der Youngster

mailflatrate

Wer von mailflatrate noch nichts gehört hat ist mit Sicherheit nicht allein. Von den hier verglichenen Anbietern, schaut mailflatrate auf die wohl kürzeste Unternehmensgeschichte auf dem Markt zurück. Seit 2018 ist es das Ziel ein Tool zu bauen das „es Jedem ermöglicht, schnell und einfach Newsletter zu versenden“. Doch gelingt das dem Youngster der Branche? Was machen sie anders im Vergleich zu den Großen? Wenn man sich die Funktionen anschaut fällt auf, dass alle zentralen und wichtigen Features eines Newsletter-Tools vorhanden sind:

  • automatisiertes Listmanagement mit automatischer Bounce-Erkennung
  • automatisierter Versand von Mailings
  • A/B Testing zur Verbesserung der eigenen KPIs
  • Reports in Echtzeit zu allen wichtigen Kennzahlen
  • CSA Zertifizierung für bessere Zustellraten
  • leicht zu bedienender Drag and Drop Editor
  • große Auswahl an kostenlosen Templates (auch responsive)
  • Unbegrenzte Anzahl an Abonnenten-listen

Es wirkt jedoch alles noch sehr Basic und weitaus kleiner als beispielsweise beim deutschen Marktführer. Viele nice-to-have Funktionen, wie ein Spam-Tester oder eine große Anzahl an bestehenden Integrationen, sind derzeit noch nicht verfügbar. Was aber noch nicht ist, kann noch werden. Dadurch dass das Tool noch relativ jung am Markt ist, ist die Annahme nicht unwahrscheinlich, dass sich neue Funktionen noch in der Entwicklung befinden. Eine Betrachtung der Preis-Pakete macht zusätzlich neugierig. Hier trumpft der kleine Anbieter ordentlich auf. Mit 20.000 Mails im Monat an bis zu 2.000 Empfänger legt er im direkten Vergleich der kostenlosen Pakete ein ordentliches Pensum vor. Die Preisstaffelung ist auch hier sehr transparent gehalten und richtet sich, anders als bei Newsletter2Go, aber rein nach der Anzahl der Empfänger. Die kostenpflichtigen Pakete starten ab 20 € im Monat und ermöglichen den unbegrenzten Versand an bis zu 3.000 Empfänger. Bei den zur Verfügung stehenden Funktionen werden keine Unterschiede gemacht. Allen Nutzern stehen die gleichen Features zu Verfügung – unabhängig von ihrem Preispaket. Aber auch hier: Da noch nicht viele Funktionen zur Verfügung stehen bleibt es abzuwarten, ob dies auch so bleibt.

Alles in allem macht mailflatrate aber neugierig, wo die Reise hingehen könnte. Es ist auf jeden Fall ein Tool, welches man weiterhin auf dem Schirm haben sollte als E-Mail-Marketer. Besonders für Gründer klingt es nach einer spannenden und vor allem kostengünstigen Alternative zu den gängigen Anbietern, die sich derzeit auf dem Newsletter-Markt bewegen.

Infographic Newsletter

Mit E-Mail-Marketing erfolgreich sein – nur wie?

Wie bei jeder anderen Marketingmaßnahme ist eine gute Planung der halbe Weg in Richtung Erfolg. Das gilt natürlich auch für eine Newsletter Kampagne. Damit viele wichtige Arbeitsschritte nicht untergehen, bietet es sich an immer schrittweise vorzugehen. Welche Phasen so ein Kampagnen-Verlauf hat, ist aber besonders für E-Mail-Marketing Neulinge, oftmals schwer zu überblicken. Mit diesen nützlichen Tipps ist es in Zukunft kein Problem mehr professionelle Newsletter Kampagnen zu planen und umzusetzen.

Schritt 1: Die Planungs-Phase

Bevor du dich an den eigentlichen Newsletter setzt, solltest du vorab Ziele deiner Kampagne definieren. Zum einen kannst du so handfeste Messungen über den Erfolg und die Potentiale anstellen und zum anderen erhältst du Erkenntnisse darüber, wie überhaupt der Inhalt deiner Mailings aussehen soll. Fragen wie, warum versende ich die Mail? Sollen Produkte verkauft oder Kunden erinnert werden? Soll er die Kundenbindung stärken oder möchtest du Feedback deiner Abonnenten einholen? Das sind alles Ziele, die immer eine unterschiedliche Herangehensweise benötigen. Neben der Zielsetzung sollte schon bei der Planung deine Zielgruppe eine zentrale Rolle spielen. Jede Zielgruppe ist anders: manche sind konservativer, manche kauffreudiger, manche unentschlossen – Das muss alles bedacht werden. Wenn du dir klar machst, wer deine Abonnenten sind, kannst du ihnen auch die bestmöglichen Inhalte liefern.

Schritt 2: Der Betreff

So nebensächlich sich die Betreffzeile auch anhören mag, sie hat eine zentrale Rolle im E-Mail-Marketing. Es ist der Erstkontakt zwischen dir und deinem Abonnenten. Ein Betreff entscheidet oftmals über eine gut oder eine schlechte Öffnungsrate. Umso wichtiger also diese bestmöglich zu nutzen. Auch hier gibt es einige Tipps, die dir bei der Orientierung helfen. Durchschnittlich steht direine Länge von 40 Zeichen zur Verfügung. Es gilt diesen begrenzten Platz perfekt zu nutzen. Ein guter Betreff gibt kurz und prägnant den Inhalt wieder, den deine Abonnenten hinter dem Newsletter erwarten können.

Schritt 3: Persönlichkeit punktet

Nichts ist wichtiger als das Vertrauen deiner Kunden in deine Marke zu stärken. Newsletter können da hilfreich sein, wenn man weiß wie. Personalisierte Kampagnen weisen sehr häufig deutlich höhere Klick- und Conversion-Rates auf. Daher wird es immer wichtiger individuelle Newsletter zu versenden. Dafür brauchst du Daten, die dir deine Abonnenten freiwillig anvertrauen. Archiviere diese und nutze sie gezielt für deine Kampagnen. Mit einem guten Listmanagement kannst du die Personalisierung auf Basis von Daten voll automatisiert ablaufen lassen. Neben der Ansprache lassen sich so sogar Inhalte auf individuelle Präferenzen ausspielen.

Schritt 4: Finde deine Stimme

Wenn du deine Zielgruppe kennst und weißt, was sie sehen möchte musst du nun entscheiden, wie deine Mailings klingen sollen. Beim Wording solltest du auf altbekannte und langweilige Marketing-Floskeln jedoch verzichten. Versuche vielmehr deine eigene Tonalität zu finden, die sich wie ein roter Faden durch all deine Kampagnen und deinen Content ziehen. So sorgst du für einen Wiedererkennungswert und arbeitest aktiv an deinem Branding.

Schritt 5: Optik und Funktionalität

Das Design deines Newsletters solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch entscheidet es sich, ob deine Abonnenten zu Kunden werden oder das Interesse an dir und deiner Marke verlieren. Um diese Gefahr zu minimieren empfiehlt es sich immer, wichtige Inhalte so weit oben, beziehungsweise above-the-fold zu positionieren. Das gilt natürlich auch für deinen ersten CTA(Call to Action). Dieser sollte sich immer klar vom Rest absetzen und eindeutig beschriften sein. Die wohl gängigste Form eines CTAs ist der klassische Button. Zusätzlich solltest du auf längere Textpassagen verzichten, um deinen Abonnenten das Überfliegen deines Newsletters zu vereinfachen. Selbstverständlich ist es immer gut, das verbale Branding durch ein optisches zu unterstützen und in das Design der Werbemittel auch die CI einfließen zu lassen – so auch im Newsletter.

Schritt 6: Wann werde ich gelesen?

Wenn der Newsletter soweit fertig für den Versand ist, geht es nun darum die passende Uhrzeit dafür zu finden. Auch hier ist wieder die Zielgruppe der bestimmende Faktor. Jede hat andere Versandzeiten, die sich bewährt haben. Doch treffen diese auch für deine zu? Um wirklich genaue Einblicke darin zu bekommen, wann deine Abonnenten am empfänglichsten für deine Newsletter sind, kost du nicht um einen Test herum. Probiere am besten selbst unterschiedliche Uhrzeiten aus und untersuche deine User-Signale. Wie verändert sich die Öffnungsrate? Zu welcher Tageszeit sind die Klickraten höher? Probieren geht bekanntlich über studieren.

Was du beim E-Mail-Marketing beachten solltest

Auch wenn Newsletter ein immer wichtigeres Marketing-Instrument werden, müssen Unternehmen viele Dinge dabei beachten. Neben der genauen Planung einer Kampagne, sind es aber viele rechtliche Aspekte, auf die geachtet werden muss. Hauptstichwort hier ist: Datenschutz. Besonders der Werbeversand ist davon stark betroffen. So muss ein Empfänger der Zustellung einer Werbemail immer konkret zustimmen. Das geschieht in der Regel durch ein so genanntes Double-Opt-In. Dabei stimmt ein neuer Abonnent nicht nur innerhalb eines Anmelde-Formulars auf deiner Website dem Empfang zukünftiger Newsletter, sondern muss die Anmeldung nochmal bestätigen. Dafür werden automatisierte Mails versendet, welche einen Bestätigungslink enthalten. Erst wenn diese Bestätigung vorliegt wird der Kontakt deiner Abonnenten-Liste hinzugefügt. Diese Methode hat für dich den Vorteil, auf der rechtlich abgesicherten Seite zu sein und datenschutzkonforme Newsletter-Kampagnen zu versenden. Wenn du mehr zu dem Thema Opt-In-Verfahren erfahren möchtest und warum das notwendig ist findest du auch bei vielen Anbietern genaue Erklärungen und sogar Vorlagen für rechtssichere Newsletter.