Newsletter Marketing

Viele Unternehmer nutzen eine E-Mail Liste, um für ihre Produkte oder ihre Marke Werbung zu machen. Vielleicht hast auch du eine solche Liste. Hin und wieder fällt dir auf, dass sich an einem Tag viele Menschen von deiner Liste abmelden. Da drängt sich dir die Frage auf, was genau du nun falsch gemacht hast.

Manchmal ist die Antwort: Garnichts. Es ist absolut normal, dass du von Zeit zu Zeit ein paar Menschen verlierst – warum auch immer. Vielleicht haben sich ihre Interessen gewandelt oder sie haben einfach schon genug von deinen Produkten. Manchmal machst du aber auch Fehler, die dafür sorgen, dass deine E-Mail-Marketing Kampagne deine Abonnenten nervt und sie daraufhin entschließen sich abzumelden. Oft fällt dir der Fehler gar nicht auf und deshalb gibt es nun vier Fehler und die dazugehörige Lösung, wie du sie in Zukunft vermeiden kannst.

Fehler Nummer 1: Du sendest zu viele E-Mails

Natürlich möchtest du deiner E-Mail Liste am liebsten jegliche Neuigkeiten sofort mitteilen, aber von vielen Menschen wird das als Spam angesehen und es nervt sie. Wenn du also tägliche Newsletter sendet – oder noch schlimmer mehr als einen pro Tag – dann werden deine Kontakte schnell genervt sein und dazu tendieren sich auszutragen. Hier geht auf jeden Fall Qualität über Quantität. Niemand mag gerne ein überflutetes E-Mail-Postfach. Da fehlt es dem Leser an Zeit und im schlimmsten Fall wandert die Mail sofort in den Papierkorb. Da helfen auch die genausten Updates nicht, denn sie werden nicht gelesen.

Was du dagegen tun solltest:

Die Antwort auf diese Frage liegt auf der Hand. Versetze dich in den Kunden und überlege dir vor jeder E-Mail, ob es die Informationen wichtig genug sind, um als Mail auf dem Account des Lesers zu landen. Überlege auch, für was sich der Kunde eingetragen hat. Wenn es sich um eine E-Mail-Liste handelt, die ein monatliches Update verspricht, ist es unangemessen, mehrmals die Woche etwas zu versenden. Anders sieht das schon aus, wenn es sich um einen Up-to-Date Stream handelt. Dann ist es durchaus legitim des Öfteren eine E-Mai zu versenden.

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Fehler Nummer 2: Deine E-Mail sieht zu langweilig aus

In der modernen Gesellschaft wirken so viele Reize auf uns ein, dass wir mit der Zeit abstumpfen. Um die Aufmerksamkeit des Lesers zu erlangen, musst du etwas Besonderes in der E-Mail haben und bekanntermaßen zählt der erste Eindruck. Wenn deine E-Mail aus einem langen Textblock ohne Bilder in einer viel zu kleinen Schriftgröße besteht, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass nur die Wenigsten Lust haben, das was du zu sagen hast, zu lesen.

Du brauchst etwas, womit du die Aufmerksamkeit deiner Leser gewinnst. Dafür bietet sich in den meisten Fällen ein auffallendes Bild an. Dieses wir regelmäßig besser und schneller wahrgenommen als Text. Stelle außerdem sicher, dass die E-Mail richtig formatiert ist, damit sie in unterschiedlichen Browsern und auch auf mobilen Geräten korrekt angezeigt wird. Nichts ist nerviger als eine E-Mail, die falsch dargestellt wird. Solche wandern meist sofort in den Papierkorb.

Was du dagegen tun solltest:

Du brauchst keinen eigenen Grafiker, der jede Mail von dir bearbeitet und optisch anspruchsvoll gestaltet. Wenn du dir das leisten kannst: dann super. Aber für den Normalnutzer reichen E-Mail-Marketing Templates. Viele Anbieter für Massen-E-Mail-Marketing haben einige Vorlagen in der Reserve, die du nur noch mit deinem Inhalt füllen musst. Nutze interessante Bilder und plakative Sprache. Das ist es, was die Leute wollen. Sie wollen von deiner Message überzeugt werden und das auf eine – für sie – spannende Art und Weise.

Fehler Nummer 3: Der Betreff ist öde und unpräzise

Laut einer Studie entscheiden viele Menschen anhand des Betreffs, ob sie eine Mail öffnen oder in den Papierkorb verschieben. Deshalb solltest du nie die Macht eines guten Betreffs unterschätzen. Er ist der Türöffner und wenn er schlecht ist, dann ist es wahrscheinlich, dass deine Mail nicht gelesen wird. Eine nicht gelesene Mail ist nutzlos und somit bringt dir die Mail-Liste nichts, wenn niemand deine Mails öffnet. Oft fällt schon im Betreff das Wort „verkaufen“ oder „Produkt XY“. Das klingt nun erstmal naheliegend, da es in der Mail genau darum geht, aber diese Wörter sind echt Killer, wenn es darum geht, zu versuchen, den Kunden dazu zu bringen die Mail zu öffnen.

Was du dagegen tun solltest:

Überlege dir, welches Problem das Produkt oder die Dienstleistung, die du verkaufen willst, löst. Nenne das Problem so knapp wie möglich und versuche implizit zu sagen, dass der Leser in der Mail auf die Lösung dieses Problems treffen wird. Probleme triggern diejenigen, die sie haben sehr und deshalb solltest du das für dich nutzen. Glaub mir: Das ist viel besser als „Kaufe jetzt Produkt XY“. Menschen hassen es, etwas nicht zu wissen und deshalb funktionieren auch s.g. Click-Bait Titel auf den sozialen Medien so gut. Selbst wenn das Interesse gar nicht so groß ist, klicken die Leute, weil sie einfach wissen wollen, was sich nun dahinter verbirgt. Und wenn dann noch die Lösung ihres Problems zu erwarten ist, ist der Klick schon vorprogrammiert. Ergo: Deine Mails werden eher gelesen.

Fehler Nummer 4: Deine Abonnenten bekommen nicht das, was sie erwarten

Man trägt sich nicht ohne Grund in eine E-Mail Liste ein. Die Leute haben Erwartungen und du tust gut daran diese zu erfüllen, da deine E-Mail Liste sonst schnell schrumpfen wird. Du kennst es sicherlich, wenn du jeden Tag Mails bekommst, die du vermeidlich gar nicht haben willst. Diese wirst du nicht lesen, sondern sofort löschen und den Newsletter entfernen.

Was du dagegen tun solltest:

Erinnere dich selbst daran, dass du nicht das versenden solltest, was du toll findest, sondern das, was deine Leser toll finden. Außerdem solltest du anfangen deine E-Mail Liste zu separieren. Mit E-Mail-Marketing Tools kannst du deine Liste nach unterschiedlichen Kriterien aufteilen und so dafür sorgen, dass die Leser nur das bekommen, was für sie auch interessant ist. Zum Beispiel ist es bei Mode sinnvoll zwischen Mann und Frau zu trennen. Das wird dir helfen mehr Conversion zu erzielen und deine Abonnenten zu behalten.

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