Keine Angst vor dem Scheitern

Nicht jeder angehende Gründer kann oder will mit seinem Business gleich ins kalte Wasser springen. Du hast finanzielle Verpflichtungen, zahlst Miete, füllst deinen Kühlschrank und willst auch ab und an in den Urlaub. Gründen muss zwar nicht unbedingt Geld kosten, aber es kann unter Umständen eine ganze Weile dauern, bis es wirklich Geld einspielt. Eine nebenberufliche Gründung kann eine ideale Lösung sein, ein kleines finanzielles Polster wird dir nutzen und dich durch herausfordernde Zeiten bringen.

 

Du willst dich selbstständig machen und hast eine tolle Idee? Oder bist du noch auf der Suche nach Inspiration und todsicheren Tipps für deinen Erfolg? Dann bist du bei uns an der richtigen Adresse. Allerdings kann es passieren, dass du mit deiner Idee zunächst einmal scheiterst. Sogar wenn du alle Regeln befolgst und alles „richtig“ machst. Viele erfolgreiche Entrepreneure sind zunächst einmal gescheitert, sie waren insolvent oder sind mit ihrer Idee gegen eine Wand gelaufen. Leider haben wir in Deutschland noch keine Kultur des Scheiterns, es wird mit Versagen gleichgesetzt. Bevor du gründest, sei dir bewusst: Du wirst erfolgreich sein, wenn du dich auch gegen Widerstände und Niederlagen durchkämpfst. Wenn eine Idee nicht funktioniert, hast du eine Menge gelernt, dass dir bei der nächsten Idee von Nutzen sein wird. Gib nicht auf!

Wie gut, wenn du in einem solchen Fall noch deinen Job hast und das Geld weiterhin fließt.

Den Chef informieren

Wer nebenberuflich gründen will, muss einen guten Teil seiner Freizeit in sein Vorhaben investieren. Nach Absprache mit dem Arbeitgeber kann die Arbeitszeit im Haupterwerb reduziert werden, wodurch mehr Spielraum für das Gründungsvorhaben gegeben ist. Übrigens muss der Chef in jedem Fall informiert werden, wenn man nebenbei selbstständig ist. Man sollte nicht in einem Bereich gründen, der in direkter Konkurrenz zum Betrieb steht. Solange die eigene Leistungsfähigkeit nicht leidet, kann der Chef den Nebenerwerb nicht untersagen, selbst wenn im Arbeitsvertrag etwas anderes vermerkt sein sollte.

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Zeitmangement ist alles

Die freie Zeit schrumpft auf ein Minimum zusammen, die Belastung wächst: Die Gründungsphase kann sehr anstrengend sein, doch die Energie des Neuen trägt und spendet Kraft. Dennoch solltest du ganz bewusst Pausen einplanen und deinen Alltag entsprechend strukturieren. Vor allem ist die

effektive Nutzung deiner Zeit ein entscheidender Faktor. Versuche, dir freie Zeitfenster zu schaffen. Du pendelst zum Hauptjob? Dann nimm den Zug anstelle des Autos und nutze die Fahrzeit für dein Online-Marketing. Gibt es vielleicht die Möglichkeit, ab und an im Home Office zu arbeiten? Dann spare dir an diesen Tagen den Fahrtweg und setze die Zeit für dein Business ein. Reduziere deine Netflix Zeit um die Hälfte und geh ein bißchen früher von den Partys nach Hause. So findest du ausreichend Zeit, dein Business erfolgreich auf die Beine zu stellen.

Das Know-how effektiv erlernen

Viele Dinge kann man sich per „learning by doing“ aneignen, doch diese Methode ist zwangsläufig mit Rückschritten verbunden. Viel besser ist es, du eignest dir das nötige Wissen auf einem möglichst effektiven Weg an. Eine ideale Methode für viele Gründer ist das Entrepreneurship im Fernstudium. Warum ein Fernstudium? Die Antwort ist leicht: Bei einem Fernstudium kannst du dir die Zeit des Lernens absolut frei einteilen. Du musst nicht zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort sein, sondern lernst, wann immer es dir möglich ist. Nach Feierabend, am Wochenende, im Zug auf dem Weg zur Arbeit, beim Radfahren über deine Kopfhörer usw.

Was ist Entrepreneurship?

Der französische Begriff Entrepreneurship lässt sich mit Unternehmertum übersetzen und wird manchmal auch als Synonym zur Unternehmensgründung verwendet. Er beinhaltet all das grundlegende Wissen rund um eine Gründung, und die Lektionen im Fernstudium sind darauf ausgerichtet, Gründerwissen zu vermitteln.

Das Wissen, dass du dir beim Entrepreneurship im Fernstudium aneignest, kannst du auf vielerlei Weise nutzen. Einerseits kannst du das grundlegende Wissen für dein eigenes Unternehmen nutzen, andererseits kannst du dein Know-how zu den Themen Unternehmensgründung und unternehmerische Führung später auch für andere nutzbar machen.

Mögliche Studiengänge mit mit Schwerpunkten aus dem Bereich Entrepreneurship sind:

  • BWL, Bachelor of Arts
  • Wirtschaftsingenieur, Bachelor of Engineering
  • BWL, Master of Arts
  • Advanced Management, Master of Arts
  • Business Administration, MBA

Ein Fernstudium ist einem Präsenzstudium gleichwertig. Du benötigst die Fachhochschulreife oder das Abitur und kannst dich unter bestimmten Umständen von dieser Erfordernis befreien bzw. Ersatzleistungen anrechnen lassen. Es gibt einige Präsenzveranstaltungen, bei denen du in der Uni vor Ort sein solltest. Ansonsten kannst du alles von zu Hause aus regeln und dich auf die Abschlussprüfung vorbereiten.

Aufgaben delegieren

Wenn du ein Fernstudium erfolgreich absolviert hast, stehen deine Chancen auf erfolgreiches Gründen noch deutlich besser. Du wirst jedoch auch gelernt haben, dass es sinnvoll ist, bestimmte Aufgaben zu delegieren und sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Natürlich kannst du am Anfang deine Buchhaltung selbst machen, doch wenn dein Unternehmen an Komplexität zunimmt, tust du gut daran, dir einen Steuerberater zu suchen. Dieser wird dir, nebenbei gesagt, zu einigen Ersparnissen verhelfen, sodass sich die Investition in seine Dienstleistung schnell wieder amortisiert. Ähnliches gilt etwa für deine Corporate Identity. Natürlich solltest du selbst eine Vision für dein Unternehmen entwerfen und diese offen kommunizieren. Doch beim Thema Corpoptrate Look macht es Sinn, einen Profi zu engagieren, es sei denn, man hat entsprechende Kompetenzen im Grafikdesign. Diese Erkenntnis kannst du auf viele Themen übertragen, die dir im unternehmerischen Alltag immer wieder begegnen werden.

 

Das Wichtigste jedoch, das Durchhaltevermögen und den Biss, kann nur aus dir selbst heraus kommen. Lass dich von uns motivieren und werde erfolgreich!

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