Morgenroutine

Der Start in den Tag gestaltet sich bei jedem Menschen unterschiedlich. Während die einen sozusagen wie eine Scheibe Toast aus dem Bett hüpfen, drücken andere etliche Mal die Snooze-Taste am Wecker, bevor sie dann hektisch den Tag beginnen. Im Bad oder am Frühstückstisch das gleiche Bild: Während die einen gemütlich und genüsslich ihr Frühstück zu sich nehmen, rennen andere hin und her, verschlingen zwischendurch das Müsli – oder frühstücken gar nichts.

Beginnt der Tag schon hektisch und stressig, dann zieht sich dies in der Regel über den gesamten Tag hindurch. Eine Morgenroutine, die vor allem entspannt vonstattengeht, bringt dir einen ruhigeren und stressfreieren Tag.

Die Morgenroutine – nicht zu unterschätzen

Wie startest du in den Arbeitsalltag? Mit einer allmorgendlichen Routine oder wirklich vollkommen hektisch? Du stehst auf den allerletzten Drücker auf, duscht dich schnell und verzichtest auf Zeitgründen auf dein Frühstück? Und dann läuft dir auf dem Weg zur Arbeit noch die schwarze Katze von links über den Weg? Nur ein kleiner Teil dessen, was dir einen stressigen Tag bescheren kann.
Eine Morgenroutine kann dir dabei helfen, entspannter zu starten. Der Tag, der mit einer gewissen Struktur beginnt, hilft dir, gut erholt und entspannt in den Arbeitsalltag zu starten. Wichtig dabei ist: du musst diese Routine ganz bewusst wahrnehmen und bewusst gestalten.

Du solltest für dich deinen persönlichen Rhythmus finden, einen pauschalen Start in den Tag gibt es nicht. Als Morgenroutine kannst du beispielsweise:

  • Eine Sporteinheit durchführen
  • Ein ausgewogenes und gesundes Frühstück zu dir nehmen
  • Nicht die Snooze-Taste des Weckers betätigen, sondern direkt aufstehen
  • Eine Dankbarkeits- oder Achtsamkeitsübung durchführen

Ganz gleich, welcher dieser genannten Punkte Bestandteil deiner Morgenroutine ist, mit ihr kannst du Ruhe und Kraft tanken. Vermeide einfach hektische und stressige Momente, sondern gehe entspannt in den Tag.

Die nachfolgenden 3 Schritte können dir den Start in den Tag erleichtern und dir positive Effekte bescheren.

# 1 – Organisiere gewisse Dinge bereits am Vorabend

Die Kleiderfrage für den Arbeitstag kannst du bereits am Vorabend lösen. Suche dir deine Kleider, die du am nächsten Tag anziehen möchtest, bereits am Vorabend aus. Wenn du dazu neigst, dein Outfit in Frage zu stellen, dann ziehe die ausgewählten Sachen an, schau, ob die Kombination passt. Du kannst dir auch ein zweites Outfit bereitlegen, falls dir das ausgewählte am nächsten Morgen doch nicht gefallen könnte. Hänge die Kleider griffbereit für den nächsten Morgen hin, so dass du sie nach dem Duschen nur noch anziehen brauchst.
Das hektische Suchen und vielleicht sogar das mehrmalige Umziehen am Morgen, weil dir dein Outfit nicht gefällt, kannst du dadurch umgehen.

Du hast am nächsten Morgen einen geschäftlichen Termin? Versuche bereits am Vortag, deine eventuell benötigten Unterlagen zu packen und sie griffbereit hinzulegen. Somit umgehst du die hektische Suche am Morgen, weil du genau die Unterlagen, die du benötigst, gerade nicht finden kannst.

Das Ausarbeiten von To-Do-Listen kann dir ebenfalls den Tagesstart erleichtern. Erstelle deine Listen am Vortag oder Vorabend, um sie dann morgens nur noch einmal durchzugehen.

Durch das Organisieren gewisser Dinge am Vorabend, hast du dir einen Punkt geschaffen, der dir den Start in den Arbeitstag erleichtert. Du wirst sehen, du wirst den Tag lockerer und entspannter angehen, da du mögliche Stressfaktoren bereits am Vortag organisiert und aus dem Weg geräumt hast.

# 2 – Gebe dir Zeiten für die Morgenroutine vor

Der Wecker hat bereits 5 Mal geklingelt und du hast jedes Mal wieder die Snooze-Taste gedrückt. Kein Wunder, dass dein Tag hektisch beginnt. Alles auf den letzten Drücker zu erledigen, ist alles andere als stressfrei.
Damit dein Tag in Ruhe beginnen kann, gebe dir Zeiten für deine morgendlichen Rituale vor.

  • 6.00 Uhr: Stehe auf, putze dir die Zähne, geh Duschen und zieh dich an
  • 6.30 Uhr: Mache ein paar kleinere Dehnübungen
  • Gönne dir dazwischen eine Tasse Tee oder Kaffee
  • 7.00 Uhr: Frühstücke und nimm dir ausreichend Zeit dafür, parallel kannst du deine To-Do-Liste nochmals durchgehen
  • 7.30 Uhr: Nehme deine Sachen und verlasse das Haus, um ins Büro oder zur Arbeit zu gehen

# 3 – Verzichte auf Ablenkungen am Morgen

Der Blick aufs Smartphone, ob jemand geschrieben hat oder zu schauen, wer so früh am Morgen schon online ist, sollte nicht in dein Morgenritual einfließen. Auch das Lesen von Mails vor dem wirklichen Tagesstart ist nicht zu empfehlen.
Verzichte auf diese Ablenkungen, denn nicht selten bleibt man dann beim Lesen oder Schreiben hängen und merkt plötzlich, dass es wieder viel zu spät ist.
Die Zeitung zu lesen, kann ruhig Bestandteil eines Morgenrituals sein.
Aber auf die Ablenkung durch die modernen Medien solltest du verzichten, das hat noch später Zeit.

Auch der Fernseher ist bei manchen Menschen eine beliebte Möglichkeit, in den Tag zu starten. Es ist besser, du verzichtest auch auf diese Art der Ablenkung.

Fazit

Ein organisierter und entspannter Start am Morgen kann dir einen guten und stressfreien Tag bescheren. Sportliche Personen können natürlich vor dem Duschen eine Runde durch den Park joggen oder mit dem Hund spazieren gehen. Die Ruhe genießen, das tun, was man gerne macht und sich nicht hetzen, von Dingen ablenken lassen, kann sich positiv auf dich als Person auswirken. Wichtig bei deiner Morgenroutine ist, dass du sie lebst und zelebrierst. Versuche, dir nur wenige Ausnahmen davon zu gestatten, setze Prioritäten, verschwende deine Zeit nicht mit Nichtigkeiten. An freien Tagen oder am Wochenende kannst du auf den Morgenritual verzichten oder dir ein spezielles für diese Anlässe erstellen.

Morgenroutine: In 3 Schritten zum erfolgreichen Start in den Tag
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