Mit eigenen Blogs bzw. Bloggen Geld verdienenQuelle: Rawpixel.com - stock.adobe.com

Mittlerweile lässt sich leicht mit den eigenen Blogs Geld verdienen. Doch was gibt es beim Geld verdienen durch Bloggen zu beachten?

Bloggen ist für viele Menschen ein tolles Hobby. Man kann seinen Gedanken freien lauf lassen, sich auf der eigenen Webseite richtig austoben und im besten Fall anderen Menschen auch noch helfen. Tatsächlich kann ein Blog aber noch viel mehr. Unter anderen kann man mit ihm richtig Geld verdienen. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Mit passender Werbung. Wie genau das funktioniert und wie auch du es schaffen kannst, mit dem Bloggen Geld zu verdienen, erklären wir dir im folgenden Beitrag.

Viele Menschen wundern sich immer noch, dass man mit Blogs Geld verdienen kann. Dabei ist das gar nicht abwegig. Schließlich bieten Blogs, vor allem wenn sie viel Traffic generieren, die perfekte Werbefläche. Und eben hier liegt der Trick: Man kann nicht mit den Blogs an sich Geld verdienen, sondern mit der Werbung, die man auf den Blogs macht. Im folgenden möchten wir dir sechs Möglichkeiten vorstellen, wie du mit deinem eigenen Blog Geld verdienen kannst.

1. Mit Online-Werbung Geld verdienen

Um mit Online-Werbung auf deinem Blog oder deiner Webseite Geld zu verdienen, bedarf es zunächst möglichst vieler Besucher auf deiner Webseite. Denn der Traffic entscheidet letztendlich darüber, wie viel Geld du mit dem Schalten von Internetwerbung verdienen kannst. Je größer der Besucherstrom ist, desto interessanter ist die Webseite oder der Blog für potenzielle Werbekunden. Wenn du noch nicht so viele Besucher hast, solltest du deinen Fokus zunächst auf die Trafficgenerierung legen. Überlege dir, mit welchen Themen du die Besucher begeistern kannst. Es ist wichtig zu wissen, wie du ihnen einen möglichst hohen Mehrwert bieten kannst. Erstelle einen interessanten Blog, der durch guten Content überzeugt und auf dem möglichst regelmäßig, am besten mindestens drei Mal pro Woche, neue Artikel veröffentlicht werden.

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2. Pay-per-Click-Werbung ganz einfach in deine Webseite einbinden

Pay-per-Click-Werbung eignet sich gut für Einsteiger. Die Werbung kannst du als Blog- oder Webseitenbetreiber über ein Code-Snippet ganz einfach in deine Seite einbauen. Möglich ist Text- oder Bannerwerbung. Anhand dieses Codes kann der Anbieter auch nachvollziehen, auf welcher Webseite ein Klick erfolgt ist und ihn dem richtigen Publisher zuordnen.
Klickt ein Besucher nun auf die Werbeanzeige, erhält der Publisher eine vorher festgelegte Vergütung. Welche Werbung dem Besucher angezeigt wird, hängt im Allgemeinen von dessen Surfverhalten und den Seiteninhalten ab.

Bei Pay-per-Click-Werbung ist die Anzahl der Anbieter deutlich geringer als bei dem Pay-Per-Sale- oder Pay-Per-Lead-Abrechnungsmodell. Zwei sehr beliebte und bekannte Anbieter, mit denen sich ein netter Zusatzverdienst aufbauen lässt, wollen wir dir nun im Folgenden vorstellen.

Banner- und Textwerbung schalten mit Google AdSense

Google AdSense ist mit zwei Millionen Nutzern der größte und bekannteste Pay-per-Click-Anbieter. Sehr viele Webseiten nutzen die Möglichkeit des Werbungschaltens, um ihr Unternehmen zu finanzieren und sich noch einen Zusatzverdienst aufzubauen.

Bei Google AdSense entscheidest du selbst, ob du lieber Banner- oder Textwerbung in deine Webseite einbinden möchtest. Auch eine Kombination aus Text-und Displayanzeigen ist möglich. Durch Responsive-Anzeigenblöcke, können sich alle Anzeigen auch von mobilen Endgeräten aus anschauen lassen. Die Vergütungen pro Klick variieren je nach Werbetreibendem, der den Preis festlegen kann. Sie fangen bei ein paar Cent an, können aber auch durchaus mit über zwei Euro vergütet werden.

Bei allen Anzeigen wird vorher geprüft, ob sie auch wirklich zu deiner Zielgruppe passen. Solltest du dennoch unzufrieden mit einer Anzeige sein, kannst du diese ganz einfach blockieren. Aus diesem Grund werden auf deiner Webseite oder deinem Blog auch wirklich nur die Werbeanzeigen erscheinen, mit denen du einverstanden bist. Diese können von dir platziert werden, wo es dir am besten gefällt.

Ein weiterer Vorteil von Google AdSense ist, dass die verschiedenen Werbetreibenden Gebote für deine Werbefläche abgeben, sodass du maximale Einnahmen erzielen kannst.

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InText-Werbung schalten mit Adiro

Bei der InText-Werbung handelt es sich um eine besondere Form der Textwerbung. Hierbei werden einzelne Wörter oder sogar ganze Textpassagen unterstrichen und mit einem Link versehen. Bewegt der Leser nun die Maus über die unterstrichene Textpassage, öffnet sich ein kleines Werbefenster. Dieses kann vom Leser je nach Belieben angeklickt oder ignoriert werden. Meist sind die Werbebotschaften auf den Kontext der Seite abgestimmt.

Ein großer Vorteil der InText-Werbung ist, dass sie nicht so penetrant wie Bannerwerbung wirkt und bei den Lesern deshalb nicht so sehr auf Abneigung trifft. Aufgrund der Kontextausrichtung auf den Inhalt, bietet diese Form der Online-Werbung dem User zudem auch einen Mehrwert.
Damit du InText-Werbung in deine Webseite integrieren kannst, bedarf es zunächst eines Anbieters. Adiro bietet sowohl InText- als auch Bannerwerbung an.

Das Partnerprogramm Adiro hat mehr als 6.200 Webseitenpartnern und arbeitet mit Direktkunden internationalen Netzwerkpartnern und Mediaagenturen zusammen.
Beim Adiro-Partnerprogramm bekommst du 15% Provision für alle geworbenen Partnerumsätze.

3. Blog-Marketing: Mit bezahlten Gastbeiträgen Geld verdienen

Blogs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und weisen häufig ein beachtliches Ranking auf. Das machen sich Unternehmen für ihre SEO-Strategie oft zu Nutzen. Auch du kannst mehr von deinem Blog profitieren, als du bisher vielleicht dachtest. Je größer deine Reichweite ist, desto eher werden potenzielle Auftraggeber an einer Zusammenarbeit interessiert sein.

Beim Blog-Marketing geht es letztendlich darum, deinen Blog zu monetarisieren. Das erreichst du beispielsweise, indem du dich bei Blog-Marketing-Plattformen wie blogatus, RankSider oder DomainBoosting anmeldest. Dort kannst du Aufträge von Unternehmen annehmen, schreibst dann themenrelevante Beiträge und veröffentlichst diese auf deinem Blog. Für jede erfolgreiche Vermittlung zwischen Publisher und Advertiser erhält die jeweilige Blog-Marketing-Plattform eine bestimmte Provision, die sich meist auf 30% beläuft.
Einfacher und lukrativer ist es aber natürlich, wenn du dir den zu veröffentlichen Gastbeitrag vom Unternehmen einfach zuschicken lässt. So hast du keinerlei Aufwand mit der Content-Erstellung.

Den Preis für die Beitragsveröffentlichung kannst du dabei individuell festlegen. Er beläuft sich im Durchschnitt auf 100-300 Euro netto, ist aber selbstverständlich vom Traffic deiner Webseite und den jeweiligen Unternehmen abhängig. Kleinere Unternehmen bzw. Startups sind meistens nicht in der Lage, so viel wie größere Unternehmen für eine Beitragsveröffentlichung zu zahlen.

Der Unternehmer profitiert bei dieser Kooperation von einem hochwertigen Linkaufbau und du von einer guten Vergütung und einem themenrelevanten Unique-Content für deine Webseite.

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Was ist, wenn ich mich nicht auf einer Blogmarketing-Plattform anmelden möchte?

Wenn du dich nicht auf einer solchen Blogmarketing-Plattform anmelden möchtest, du aber einen Blog mit interessanten Inhalten betreibst, der auch viel Traffic generiert, kannst du auch einfach eine Rubrik mit Gastbeiträgen auf deiner Webseite einführen. Unter diesem Menüpunkt kannst du dann aufführen, dass es auf deinem Blog die Möglichkeit gibt, Gastbeiträge zu veröffentlichen und dass sich Interessierte melden können.

Wenn du viel Traffic auf deiner Webseite hast, lassen sich mit dieser Art des Marketings gute Einnahmen erzielen. Du solltest aber immer darauf achten, dass die Gastbeitragsthemen bzw. die zu verlinkenden Webseiten zu den Inhalten deiner Webseite passen. Andernfalls kannst du durch zu viele themenfremde Beiträge schnell deine Leser vergraulen. Da du jedoch nicht immer mit regelmäßigen Aufträgen rechnen kannst, solltest du es als ergänzende passive Einnahmequelle zu deinem Hauptberuf betrachten.

4. Linkvermietung

Für die Suchmaschinenoptimierung spielen Backlinks eine große Rolle. Wertvolle Backlinks tragen maßgeblich dazu bei, im Google-Ranking höher positioniert zu werden. Diesen Umstand machen sich viele Website- oder Blogbetreiber zu Nutze. Sie vermieten Links an Firmenseite, Shops usw. und erhalten dafür eine Einmalzahlung. Bezahlte Links sieht Google allerdings nicht gerne. Deshalb sollte man bei dieser Möglichkeit des Geldverdienens etwas Vorsicht walten lassen und es nicht übertreiben. Ein Anbieter der Linkvermietung – und Mietung ist Backlinkseller. Hier finden Webseitenbetreiber und Werbetreibende zusammen. Somit ist dies auch eine gute Möglichkeit, um mit Blogs Geld zu verdienen.

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5. Affiliate-Marketing

Eine der lukrativsten Möglichkeit, um mit dem Bloggen Geld zu verdienen, ist der Einsatz des sogenannten Affiliate-Marketings. Hierbei ist das Prinzip denkbar einfach. Du bindest einen Link von einem Partner, mit dem du zusammenarbeitest, in deinen Blog ein. Sobald ein Besucher auf den Link klickt und über diesen Link ein Produkt erwirbt, bekommst du dafür eine Provision ausgezahlt.

Wie hoch diese Provision ausfällt, richtet sich nach dem Produktbereich. Für Elektronik-Produkte bekommst du in der Regel 1-4 Prozent Provision, da die Margen hier sehr gering sind. Verlinkst du hingegen digitale Produkte, wie Software oder E-Books, kannst du schon mal mit Provisionen von 30-60 Prozent rechnen.

Das bekannteste Affiliate-Programm, was auch besonders häufig von Bloggern genutzt wird, ist das Amazon-Partnerprogramm. Dieses ist auch besonders gut für Anfänger geeignet, da die Einbindung der Links in den eigenen Blog sehr einfach ist. Die Provisionen fallen hier aber in der Regel sehr gering aus. Hier lohnt es sich für dich mehr, wenn du dich bei einem Affiliate-Netzwerk anmeldest. Beispiele hierfür sind belboon, financeAds oder Digistore24.

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6. Eigene Produkte verkaufen

Der Verkauf von eigenen Produkten ist die wahrscheinlich lukrativste Methode, um mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Gleichzeitig ist diese aber auch diejenige, die am schwersten umzusetzen ist. Schließlich musst du dafür erstmal eigene Produkte haben. Wenn du eigene Produkte verkaufen willst, musst du diese erst einmal entwickeln, herstellen und dann im letzten Schritt verkaufen – und das ist mit sehr viel Arbeit und teilweise auch hohen Investitionen verbunden. Funktioniert das jedoch erst einmal, lassen sich damit deutlich höhere Gewinne erzielen, als mit den anderen Methoden, um mit dem Bloggen Geld zu verdienen.

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Mit Bloggen Geld verdienen – Fazit

Wenn du bereits viel Traffic hast, solltest du dir die Möglichkeit, mit deinem eigenen Blog Geld zu verdienen, nicht entgehen lassen. Gerade wenn du wirklich hohe Besucherzahlen verzeichnest, werden sich Werbetreibende mit Sicherheit für deine Webseite interessieren und du kannst dir einen netten Zusatzverdienst aufbauen. Achte bei jeglicher Einbindung von Werbung aber darauf, dass sie zu den Inhalten deiner Webseite passt und deinen Besuchern einen Mehrwert bietet. Als wohl lukrativste Möglichkeit, um mit deinem Bloggen Geld im Internet zu verdienen, kann das Affiliate-Marketing angesehen werden.

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