Für manchen Außenstehenden ist das Leben als Selbstständiger ein unvorstellbares Konstrukt. Natürlich sitzt keiner in einem derart gut ausgestatteten Büro am Strand. Allerdings zeigt diese Bildmontage ganz gut, was grundsätzlich möglich ist und, welche Vorstellungen in den Köpfen vieler kursieren.

Heute hier. Morgen dort. Und trotzdem erfolgreich? So geht‘s

Für viele Gründer und Startups ist es der entscheidende Faktor, der sie erst zum Gründen ermutigt: Es ist die Option, fernab von strengen und vor allem engen Strukturen zu arbeiten. Feste Arbeitszeiten sind passé. Ein fester Arbeitsplatz ebenso. Doch ist es möglich, hier und dort zu arbeiten und trotzdem Erfolg zu haben? Ja. Wir zeigen dir wie.

Das richtige Mindset

Erfolg oder Misserfolg stehen und fallen mit deinem eigenen Mindset. Das heißt: Bist du bereit, dich für deine Idee einzubringen und so sehr zu engagieren, wie du es in deinem Privatleben für deine Liebsten tust? Dann ist das schon die richtige Fährte. Die Selbstständigkeit, und vor allem die ortsunabhängige Variante davon, bringt viele Vorteile mit sich, die dich vermutlich gelockt haben. Sie fordert aber mindestens ebenso viel Motivation, Disziplin und Verzicht von dir ein. Das heißt im Klartext: Wer sich sein Arbeitsleben so gestaltet, dass der Tag erst mittags um 12 Uhr beginnt, der darf das tun. An Feierabend um 16 Uhr ist dann aber meist nicht zu denken. Wichtiger als in jedem anderen Job sind in der ortsunabhängigen Selbstständigkeit eine Roadmap, ein Projektplan und ein dazu passender Zeitplan. Wer diesen umsichtig aufstellt und sich daran hält, kann Erfolg haben.

Auch wenn es für einen Selbstständigen keine klassischen Bürozeiten gibt, in punkto Time Management muss ein Gründer dennoch richtig gut sein. Ohne Roadmap verzettelst du dich sonst schnell.

Der richtige Arbeitsort

Morgens (wann auch immer das ist) im Schlafanzug an den Computer zu schlorpen, hat in den Augen vieler Charme. Und auch wer nicht auf kognitive Arbeit im Pyjama steht, kann aus einem Arbeitsplatz in denen eigenen vier Wänden durchaus Profit ziehen. Vor allem Zeit und Geld kostet die Anfahrt in ein Büro. Dieses erspart sich derjenige, der im Home Office arbeitet.

Zunehmend größer wird auch die Gruppe derer, die nicht zuhause arbeiten wollen, sondern das starre Konstrukt eines „Zuhauses“ direkt mit der Festanstellung entsorgen. Mit einem digitalen, online-basierten Arbeitsmodell ist auch das möglich. Nur die wenigsten bezeichnen sich voller Stolz als „digitale Nomaden“. Viel zu negativ ist das Bild, das viele mit dieser Berufsbezeichnung assoziieren. Statt tagein tagaus am Strand zu lümmeln, möchten sich digitale Nomaden auch lieber als die Selbstständigen mit dem eingangs beschriebenen „richtigen Mindset“ verstanden wissen.

Wo der „richtige“ Arbeitsort sich befindet, das kannst du nur für sich selbst entscheiden. Ob der Strand, das Internetcafé oder das Hotel-Zimmer die richtige Wahl ist oder, ob die moderne Form der Co-Working-Spaces eine Option ist, hängt von der jeweiligen Arbeit und der Person ab. Was die Arbeitsplätze unterscheidet, ist der Grad an Einsamkeit. Im Hotelzimmer ist es vergleichsweise einsam. Am Strand können durchaus andere Menschen sein, die aber meist weiter entfernt sind. Im Internetcafé triffst du manchmal vielleicht sogar auf einen anderen Selbstständigen mit Online-Business und wenn du dich für ein Co-Working-Space entscheidest, dann entscheidest du dich ganz bewusst für eine Umgebung voller Gründer und Startups.

Einen Vergleich von den Arbeitsorten Home Office, Co-Working-Space und Büro haben wir in diesem Beitrag dokumentiert. Er kann dir helfen, den passenden Arbeitsort für dich auszumachen.

Co-Working-Spaces wie das Denkwerk in Herford bieten Gründern und Startups die Möglichkeit, professionelle Räumlichkeiten zu nutzen – ohne sich um Einrichtung, Wartung und Instandhaltung zu kümmern. So kann der Co-Working-Space als Büro dienen oder als Seminarraum.

Ein Blick in die Praxis: der Co-Working-Space „Denkwerk“

Der Co-Working-Space befindet sich in Herford im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Um zu verstehen, was sich hinter der Idee verbirgt, hilft ein Blick in die Details.

  • Arbeiten. Wer im Co-Working-Space in Herford arbeiten möchte, mietet sich dort unverbindlich ein. Wie lange du dort arbeiten möchtest, entscheidest du natürlich selbst. Es gibt ein Tagesticket sowie Mehr-Tages- und Monats-Tickets. Neben dem Mieten eines Arbeitsplatzes stehen in Herford auch Büroräume zur Verfügung, die in der Regel für längere Zeit angemietet werden.

  • Veranstaltungen. Wer die zentrale Lage von Herford schätzt, hat die Option, die Räumlichkeiten zu nutzen, um dort eine Besprechung, ein Seminar, einen Workshop oder eine Tagung abzuhalten. Der Vorteil: Die Räumlichkeiten sind bestens ausgestattet und minimieren den Organisationsaufwand im Vorfeld dadurch enorm.

  • Verpflegung. Nicht nur für Tagungsgäste sondern auch für alle Co-Worker gibt es in der Satoshi-Lounge Speisen und Getränke.

  • Wellness. Für einen entspannten Feierabend sorgt im Denkwerk die Anbindung an einen Fitness-, Wellness- und Saunabereich. Sogar Massagen sind buchbar.

Neben dieser Einrichtung als Best-Practice-Co-Working-Space offeriert das Denkwerk auch eine Leistung für all jene, die nicht vor Ort sind: Der Standort des Denkwerks lässt sich als Büroadresse mieten. Dieser Vorteil kommt den Gründern zugute, die permanent unterwegs sind. Sie erhalten eine feste Geschäftsadresse, die sie immer ausweisen können – auch wenn sie gerade im Hotel in Thailand arbeiten. Der Briefkasten zur Miete bietet aber auch anderen Vorteile: Blogger beispielsweise müssen so nicht mehr ihre Privatadresse angeben, sondern nutzen eine repräsentative Firmenanschrift.

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Das richtige Mindset: Der Erfolgsfaktor für dein Business
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