Mindmap

Mindmaps sind heute gang und gäbe und auch in den größten Konzernen der Welt nicht weg zu denken. Wegen ihrem fast banalen Aufbau und durch die Fokussierung auf die wichtigsten Grundelemente, ist eine Mindmap ein guter Start für ein neues Projekt oder ähnliches. Aus diesem Grund gibt es auch zahlreiche so genannter Mindmapping-Tools, welche schlicht gesagt nur Programme sind, die dir beim strukturellen Aufbau deiner Mindmap helfen sollen. Im Folgenden werden einige solcher Tools unter die Lupe genommen, sodass du sie dann nach ihren Bedürfnissen auf ihr Profil abgleichen kannst, um eine maximale Wertschöpfung zu generieren.

Was genau versteht man unter einer Mindmap?

Eine Mindmap (Mind Map) ist eine visuelle Darstellung, in welcher du Aufgaben, Wörter, Konzepte oder auch allgemeine Elemente mit einem zentral gestellten Thema oder auch Fragestellung in Verbindung bringst und diese drum herum platzieren kannst.
Mit Blick auf das Layout solltest du ein nichtlineares, grafisches Layout verwenden, das dem Anwender erlaubt, um ein zentrales Konzept herum, ein geistliches Gerüst aufzubauen. Auf der einen Seite kann eine Mindmap für dich eine lange Liste monotoner Informationen in eine farbige, gut merkbare und sehr strukturierte Darstellung umgliedern. Auf der anderen Seite bietet sie dir auch eine gute Grundlage zum kognitiven Lernen, da sie dem Aufbau deines Gehirns entspricht und somit dessen natürliche Arbeitsweise abbildet.

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Mind Mapping, eine hocheffektive Methode?

Die hauptsächliche Aufgabe des Mindmapping ist, dir und deinem Team bei allen Brainstorming-Aktivitäten zu helfen und dich zu unterstützen, wobei es dich auch jedes Mal aufs Neu herausfordern wird. Des Weiteren wirst du dabei erstaunliches über dich und dein eigenes Gehirn erkennen und die Art, wie es funktioniert, besser verstehen. Viele Experten beschreiben das nutzen von Mindmaps auch als ersten Schritt in Richtung „Freiheit des Denkens“.

Was ist Mindmapping?

Wie bereits erwähnt kann Mindmapping für dich ein hocheffektiver Weg sein, um dein Gehirn mit Informationen zu versorgen sowie solche von dort abzurufen: Alles in allem ist es ein kreatives und zugleich logisches Hilfsmittel, um sich Notizen zu machen und diese anschließend wieder abzurufen. Die eigenen Ideen werden somit im wahrsten Sinne des Wortes auf die Karte – auffindbar für jeden, der sie lesen kann – (engl.:Map) gelegt.

Somit haben so ziemlich alle Mindmaps einige Dinge gemeinsam. So zum Beispiel der strukturelle Aufbau, welcher sich ausgehend von einem Zentrum nach außen ausweitet. So schafft es eine Mindmap schlussendlich aus einer langen Liste an monotonen Informationen ein buntes, informatives, extrem geordnetes Diagramm zu schaffen.

Man kann sich eine Mindmap auch wie folgt vorstellen: Vor dir liegt ein Stadtplan, das Stadtzentrum entspricht hierbei deinem zentralen Hauptthema bzw. der Grundidee. Die Hauptstraßen, welche vom Zentrum hinweg führen, entsprechen den Hauptsträngen deines Denkprozesses. Die Nebenstraßen entsprechen deiner nachgeordneten Gedankengänge und so weiter. Speziell Bilder oder Grafiken können als feste Meilensteine für besonders interessante bzw. relevante Ideen verwendet werden. Schlussendlich spiegelst du beim Mindmapping deine innere Denkfähigkeit auf ein Diagramm. Dabei wird dein Verstehen durch einen enormen grafischen Prozess erleichtert, der letztlich soetwas wie ein Universalschlüssel zum Umgang mit deiner Idee bzw. deinem Hauptthema ist.

Die besten Mindmapping-Tools im Überblick

Damit du auch den für dich möglichst großen Erfolg einfahren kannst, ist die Auswahl des richtigen Tools essentiell. Aus diesem Grund findest du im Nachfolgenden kurze Beschreibungen zu verschiedensten Tools, welche du auf dein persönliches Profil abgleichen solltest.

Mindmup2

Mindmup 2

MindMup 2 ist sehr umfangreich und basiert auf einer Mindmap Software, welche nur im Web erhältlich ist. Somit eignet es sich auch für die unterschiedlichste Einsatzgebiete. In der Standardversion ist dieses Tools kostenlos verfügbar, allerdings sind deine Mindmaps dann auf rund 100 Kilobyte reduziert, was hier und da zu Abstrichen führen kann. Auch ist der Export deiner erstellten Mindmap nicht ganz einfach und wird ebenfalls auf 100 Kilobyte reduziert. Allerdings ist es möglich deine Mindmap per Google Drive auszulagern, welche du dann direkt deiner Arbeitsgruppe vermitteln kannst. Sobald du dir einen bezahlten Account zulegst, sind die zuvor bestehenden Schranken auch aufgehoben. Preise für dich als Einzelperson liegen bei 2,99 US-Dollar und als Firma bei 100 US-Dollar pro Monat. Der Firmen-Account bietet für jeden Mitarbeiter quasi unendliche Möglichkeiten, da dieser auf keine Anzahl an Usern reduziert ist.

Groupmap

GroupMap

GroupMap ist ebenfalls ein empfehlenswertes Mind-Mapping-Tool. Es bietet dir eine einfache Möglichkeit zu Erstellung von Mindmaps. Bezüglich der Gruppennutzung kannst du einfach per Passwort auf die gewünschte Map zugreifen. Auch hier gibt es eine kostenlose und kostenpflichtige Version. Die kostenlose Version bietet dir eine unbegrenzte Anzahl an Mindmaps an, jedoch sind diese öffentlich und somit für jeden einsehbar. Um die Veröffentlichung zu umgehen muss man sich eine Pro-Account zulegen, welcher 49 US-Dollar kostet.

Mind42

Mind42 ist eine schnelle sowie kostenlose Online-Mindmap-Lösung. Das Tool selbst finanziert sich durch Werbung und erlaubt dir auch gemeinschaftliches Arbeiten an deinen Mindmaps. Dazu musst du deinen Arbeitspartner einfach und schnell direkt aus dem Tool selbst einladen. Die erstellten Mindmaps kannst du auch in verschiedenen Formaten exportieren, was dir beim Arbeiten enorm Zeit einsparen kann.

Mindomo:

Mindomo

Beim Export deiner Maps bietet Mindomo eine zahlreiche Auswahl an Optionen. Es ist eines der besten Mind-Mapping-Tools mit einigen spannenden Funktionen. Du kannst mit deinem Team gemeinsam an Mind-Maps arbeiten und das Ergebnis bei Bedarf auf Google Drive oder auch Dropbox ablegen. Außerdem kannst du deine erstellten Mindmaps in verschiedensten Formaten abspeichern (PFC, RTF, TXT, MPX, HTML oder PNG) und exportieren. Des Weiteren kannst du gespeicherte Video-und Audiodateien einfügen, was den geistigen Gehalt deiner Mindmap auch visuell enorm verbessern kann. Außerdem ist eine Mobile-App verfügbar, weshalb du jeder Zeit von jedem Ort mit deinem Smartphone auf die App zugreifen kannst, um eventuell neue Anreize festzuhalten. Um all diese Optionen wieder nutzen zu können musst du allerdings als Einzelperson 36 US-Dollar pro 6 Wochen bezahlen und als Team 90 US-Dollar alle 6 Monate.

Bubbl.us:

Bubblus

Als letztes und sehr einfaches Tool ist noch Bubble.us zu benennen. Mit diesem Programm lassen sich sehr einfach Mindmaps kreieren – perfekt für Anfänger und Einsteiger. Jedoch benötigst du den Adobe Flash Player. Auf der kostenlosen Version stehen dir 3 Mindmaps zur Verfügung. Jedoch ist dir erlaubt diese zu teilen und zu exportieren. Die kostenpflichtige Version bietet dir dann – wie könnte es anders sein – wieder mehrere Optionen auch hinsichtlich von Teamarbeiten.

Fazit:

Abschließend lässt sich sagen, dass man nicht ein Tool als das Beste bezeichnen kann. Es liegt im Ermessen des Benutzers (das bist du), mit welchem Tool du dich am besten zu Recht findest und womit du am besten Arbeiten kannst. Deshalb mein Tipp: Wie dir bereits aufgefallen ist gibt, es bei fast jedem Programm eine kostenlose Version: Also einfach mal ausprobieren und das Richtige für dein persönliches Profil finden.

 

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