Lokales SEO

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Was ist lokales SEO?

Geschäfte und andere Unternehmen mit einer lokalen Adresse werden in den Suchergebnissen bei Google separat angezeigt. Falls jemand zum Beispiel deine Marke in Zusammenhang mit deiner Stadt googelt, und es gibt keinen lokalen Eintrag, wird er darauf verwiesen, im Web suchen zu können. Für manche Nutzer kann es dann so aussehen, als ob du vor Ort nicht zu finden wärst. 

Also: Wenn du ein lokales Unternehmen hast, Kunden dich in deinem Büro oder Ladengeschäft besuchen können oder du einen lokalen Service anbietest, ist lokale SEO für dich unverzichtbar. Der Wettbewerb auf die besten Plätze in den Google SERPs hat schon längst begonnen – das ist hier nicht anders als in den „normalen“ SERPs. Wer am weitesten oben erscheint, hat die besten Chancen, von potenziellen Kunden entdeckt zu werden. Die Besonderheit: Das „Local Pack“, also der Bereich, in dem die lokalen Suchergebnisse angezeigt werden, befindet sich über den normalen SERPs und unter den Google Ads. Hier werden aber zunächst nur drei lokale Unternehmen angezeigt! Umso wichtiger ist es, bei diesen drei Unternehmen dabei zu sein. 

Doch nicht alle Maßnahmen, die zu einer besseren Platzierung führen sollen, sind auch sinnvoll. Wir decken einige Mythen rund um lokale SEO auf und geben Tipps für die optimale Nutzung dieses kostenlosen Features. 

So nutzt du Google My Business (GMB)

Zunächst einmal: Wenn du ein lokales Business hast, dann trage es bei Google myBusiness (früher Google Places) ein. Dafür brauchst du ein Google Nutzerkonto. Du loggst dich ein und gibst alle Informationen rund um dein Geschäft ein. Besonders wichtig: Gib die Kategorie deines Unternehmens exakt an. Suchen drehen sich meist rund um eine Branche und selten um den Unternehmensnamen. Vergiss nicht, Fotos hochzuladen und deine Öffnungszeiten einzugeben. Fülle auch die Rubrik „Fragen und Antworten“ aus.

Der Vorteil von einem Google My Business Eintrag: Dein Unternehmen wird auf allen Google-Seiten einheitlich dargestellt. Das gilt natürlich auch für Google Maps.

Es könnte sein, dass dein Unternehmen bereits eingetragen wurde, etwa weil Google mit den Gelben Seiten oder anderen Unternehmen zusammenarbeitet und Einträge automatisiert erstellt werden. Das kannst du leicht überprüfen, indem du dein eigenes Unternehmen bei Google suchst. Das solltest du ohnehin regelmäßig tun, um deine Online Reputation im Auge zu behalten. Gibt es schon einen lokalen Eintrag, musst du die Inhaberschaft beantragen, um deine lokale SEO optimieren zu können. 

Welches sind Mythen rund um lokale SEO, denen du besser keinen Glauben schenken solltest? Joy Hawkins hat sich darüber intensive Gedanken gemacht, wir haben den Artikel für dich übersetzt und die wichtigsten Punkte herausgepickt. Anschließend geben wir noch Tipps für deine lokale SEO.

Mythos Nummer 1: Die Unit Nummer deines Geschäfts ist ein Rankingfaktor 

Eine Nummer der Suite oder auch Unit Nummer hat dein Geschäft, wenn es sich mit anderen an einer gemeinsamen Adresse befindet, zum Beispiel in einer Mall oder in einem Bürokomplex. Nutzer sind manchmal verunsichert, was die Relevanz dieser Nummer für dein Ranking betrifft. Die Sache ist so: es gibt keinen Einfluss. Die Nummer deines Büros oder Geschäfts wird zwar angezeigt und kann für Kunden eine Hilfe bei der Orientierung sein. Doch das Ranking wird von ihr nicht tangiert.

Worauf du achten solltest ist, dass deine NAP (Name, Adresse, Telefonnummer) auf allen deinen Seiten im Netz gleich sind. Füge also nicht in manchen Formularen eine Unit Nummer hinzu und in anderen nicht. Dann kann es nämlich passieren, dass Google deine Adresse für gefälscht hält, und dann vielleicht deinen Eintrag löscht. Gefälschte Adressen gelten als Spam, und in dieser Beziehung versteht Google keinen Spaß. 

2. Mythos: Wenn du gegen Richtlinien von Google verstößt, dann ist dein Ranking verloren 

Dies soll keine Aufforderung sein, die Regeln von Google zu brechen, aber es kann versehentlich passieren, dass du eine oder mehrere Richtlinien verletzt. Zum Beispiel sollst du immer eine Telefonnummer angeben, die direkt zu deinem Unternehmen führt, darfst kein Postfach als Adresse angeben und auch keine Informationen über günstige Preise oder Sonderaktionen im Feld für die Beschreibung deines Unternehmens aufführen. Insgesamt gibt es eine lange Liste an Vorschriften, doch was passiert, wenn du sie nicht beachtest? Geht dir eventuell nach einer fehlerhaften Aktualisierung dein Ranking verloren, an dem du vielleicht jahrelang gearbeitet hast?

Es kann sein, dass du eine Strafe bekommst, bei der du dein lokales Geschäft nicht mehr über Google My Business verwalten kannst. Das wäre ungünstig, denn du kannst dann nicht mehr auf Bewertungen antworten und bekommst keine Benachrichtigungen mehr. Es hat jedoch auf dein Ranking keinen Einfluss, sodass der Einsatz für deine lokale SEO nicht umsonst war.

Des Weiteren kann es sein, dass du suspendiert wirst, wenn du dir einige harte Verstöße zuschulden kommen lässt. Dann wird dein Eintrag gelöscht und ist nirgendwo mehr im Google Universum zu finden. Bilder, Bewertungen, Karten – alles futsch. Das passiert jedoch nie überraschend, sondern wird immer rechtzeitig und mehrfach angekündigt. Du bekommst also eine Benachrichtigung mit der Information, welche Probleme es mit deinem Eintrag oder deiner Seite gibt, zusammen mit einer Frist, innerhalb derer du die Probleme lösen kannst. Nur wenn du das ignorierst, wirst du suspendiert.

Mythos 3: Da, wo du Service anbietest, rankst du

Wenn du deinen Service nicht nur an einem bestimmten Standort, sondern auch darüber hinaus anbietest, kannst du bei Google My Business verschiedene Servicebereiche angeben. Du machst damit deutlich, wie weit du zu Kunden fährst. Auf deine lokale SEO haben diese Servicebereiche jedoch keinen Einfluss, das heißt, du rankst nicht in den Städten, in denen du keine Kunden betreust, sondern nur dort, wo dein Unternehmen primär angesiedelt ist. 

3 Tipps für lokale SEO

Mit diesen Tipps verbesserst du deine lokale SEO. Neben den ausführlichen und vor allem überall einheitlichen Informationen kannst du noch einiges mehr tun, um möglichst prominent zu erscheinen.

1. Füge Fotos und Videos hinzu

Google weist darauf hin, dass Unternehmen mit Fotos 35 mehr Prozent Klicks auf ihre Webseite bekommen also solche, die bei Google My Business keine Bilder hochgeladen haben. Diese Bilder solltest du unbedingt verwenden: 

Profilfoto, Titelbild und zusätzliche Aufnahmen von Produkten, dem Innen- oder Außenbereich oder deinem Team.

Die Bilder sollten 720 mal 720 Pixel groß sein und im JPEG- oder PNG-Format vorliegen. Die Bilder werden bei allen Google-Diensten angezeigt.

Zudem kannst du auch Videos hochladen. Das wirkt sich auf deine lokale SEO vorteilhaft aus, weil du dich damit deutlich von anderen Unternehmen abhebst und potenzielle Kunden wie magisch anziehst. Die Länge deiner Videos sollte maximal 30 Sekunden andauern, bei einer Größe von maximal 100 MB und einer Auflösung von mindestens 720p.

2. GMB Beiträge: Gestalte kostenlose Mini Anzeigen

In der Beschreibung für dein Unternehmen darfst du keine Hinweise auf Sonderaktionen, Rabatte oder ähnliches unterbringen – dafür kannst du jedoch kostenlose Beiträge veröffentlichen. Diese Mini Anzeigen enthalten ein Bild, einen kurzen Text und einen Link. 

Informiere Kunden über Veranstaltungen, Sonderverkäufe und neue Produkte und Dienstleistungen. Füge auch einen Call to Action hinzu. 

3. Bewertungen: das zweischneidige Schwert

Die Bewertungen für ein lokales Unternehmen wird wohl jeder lesen, um sich für den passenden Anbieter entscheiden zu können. Auch für Google sind Bewertungen ein wichtiges Signal. Wann immer deine Kunden dein Unternehmen also bei Google, Facebook oder auf einem anderen Portal bewerten – alle diese Bewertungen werden bei GMB angezeigt – reagiere darauf. Auch negative Bewertungen bieten Chancen, zum Beispiel um deine Professionalität unter Beweis zu stellen. Animiere deine Kunden dazu, eine Bewertung für dich abzugeben.

Local SEO Grundlagen: Die 3 größten Mythen & die 3 besten Tipps
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