Deine 5 goldenen Regeln für maximale Selbstdisziplin!

Disziplin: So wirst du dauerhaft erfolgreich

Der Begriff Disziplin klingt nach einem Drill oder einer strengen Maßnahme, doch ganz so schwierig ist die Umsetzung nicht. Mit grundlegenden Regeln lässt sich der sogenannte innere Schweinehund besiegen, die gestärkte Selbstdisziplin wird der Schlüssel zur Motivation und letztendlich zum Erfolg. So lassen sich auch schwierige Hürden meistern und unangenehme Situationen überstehen. Im folgenden Text erfährst du alles über das Grundprinzip der Selbstdisziplin und fünf goldene Regeln, mit denen sich dein Durchhaltevermögen verbessert.

Definition Disziplin

Es klingt sehr optimistisch, ist aber wahr: Du hast schon jetzt alles, was es braucht, um deine Disziplin bzw. Selbstdisziplin zu steigern. Denn du stehst jeden Morgen auf, putzt die Zähne, checkst deine Mails und gießt die Blumen. Dafür brauchst du Durchhaltevermögen, was die Basis für weitere Aufgaben bildet.

Deine Bereiche für Disziplin sind momentan also:

  • Dinge, die du gewohnt bist,
  • die dir Spaß machen,
  • bei denen du einen bestimmten Grund hast, sie zu tun.

Genau das ist das Grundprinzip, denn alle neuen Aufgaben und deine Steigerung der Selbstdisziplin können nur bewältigt werden, wenn du sie zur Gewohnheit machst, wenn sie dir Spaß machen und wenn du weißt, warum du dranbleiben willst. Zusätzlich sollten Pausen vorhanden sein, denn zu viel Druck verhindert jeglichen Erfolg. Auch kleine Belohnungen sind wichtig, damit deine Motivation gerade zu Beginn besonders hoch bleibt. Nur dann schaffst du es durchzuhalten, deine Disziplin und Selbstdisziplin zu steigern sowie bevorstehende Hürden nicht als Strafe zu empfinden.

Spaß bei der Arbeit durch mehr SelbstdisziplinQuelle: djile – stock.adobe.com
Spaß bei der Arbeit stärkt die Selbstdisziplin für schwierige Aufgaben.

5 goldene Regeln für maximale Selbstdisziplin

Um langfristig die Selbstdisziplin zu steigern, braucht es eine gute Struktur und kleine wirksame Schritte. Die folgenden Techniken helfen bei der Umsetzung und der Steigerung der Disziplin, damit sich deine großen Ziele mit Spaß und der richtigen Einstellung erreichen lassen.

Die Sandwich-Regel

Bei der Sandwich-Regel werden die neuen Ziele der Selbstdisziplin mit vorhandenen Gewohnheiten kombiniert. Also wie bei einem Sandwich lassen sich dabei verschiedene Abläufe verbinden. Ziel ist es, auch die neuen Aktivitäten als Gewohnheit wahrzunehmen und nicht endlos darüber nachzudenken. Wenn du beispielsweise mehr Yoga machen möchtest, leg deine Yogamatte direkt neben dein Bett, denn dann wirst du direkt nach dem Aufstehen daran erinnert. Willst du mal wieder mehr lesen, stelle das Buch mit der Vorderseite direkt auf deinen Nachttisch, dann siehst du es jeden Tag und kannst dich beim Schlafengehen eher dazu motivieren sowie deine Disziplin steigern. Oder falls du dich eigentlich schon längst gesünder ernähren möchtest, lege die Süßigkeiten direkt neben das Obst. Dann gilt die Regel: Immer, wenn du etwas naschst, isst du zuerst das Obst und danach die Süßigkeiten. Im besten Fall kannst du die Naschereien irgendwann sogar ganz weglassen.

Die Kleinstarter-Regel

Egal, was du dir vornimmst und in welchem Bereich du deine Disziplin verstärken möchtest: Fange immer klein an. Denn auch wenn dein Wille groß ist, du solltest dich nicht gleich zu Beginn überfordern. Das hätte wiederum zur Folge, dass du direkt mit einer negativen Erfahrung startest und es noch schwieriger wird, langfristig motiviert zu bleiben. Deshalb gilt für deine Disziplin: Möchtest du mehr Sport machen, starte mit 20 Minuten pro Tag. Oder deine gesunde Ernährung könnte an einem „Gesundheits-Tag“ in der Woche beginnen. Du wolltest schon immer mal 30 Liegestützen am Stück schaffen? Dann fange mit einer Liegestütze an, am nächsten Tag machst du zwei und steigerst dich so in kleinen Etappen.

Die Mentale-Bild-Regel

Wenn du für deine Taten einen guten Grund findest, wirst du auch weiterhin motiviert bleiben und deine Disziplin erhöhen. Deshalb sind konkrete Ziele und ihre Darstellung wichtig. Frage dich also zuerst, was du exakt erreichen möchtest. Beispielsweise reicht es nicht, nur Sport als Ziel zu nennen. Machst du mehr Sport, um körperlich fitter zu sein? Möchtest du abnehmen? Brauchst du einen Ausgleich zur Arbeit? Notiere dein konkretes Ziel auf einem Zettel und erinnere dich täglich daran. Denn so gerät dein Ziel nicht in Vergessenheit und das wiederum überzeugt deinen inneren Schweinehund. Du zeigst deinem Unterbewusstsein, dass nur mit konsequenter Selbstdisziplin dieses visualisierte Ziel erreicht werden kann.

Mit kleinen Erinnerungen zu mehr DisziplinQuelle: New Africa – stock.adobe.com
Kleine Zettel mit konkreten Abnehm-Zielen können den Griff in den Kühlschrank beeinflussen.

Die Gemeinschafts-Regel

Deine Selbstdisziplin kannst du zudem durch die Unterstützung deiner Freunde und Verwandten steigern. Deshalb macht es Sinn, möglichst vielen Personen von den eigenen Zielen und bevorstehenden Aufgaben zu berichten. Denn wer möchte sich schon die Blöße geben, wenn Fragen zur Umsetzung kommen und absolut nichts passiert ist. Kündige also beispielsweise bei deinen Freunden an, dass du ab sofort deine komplette Wohnung entrümpeln wirst. Kommen diese Freunde dann in ein paar Wochen zu Besuch und es herrscht komplettes Chaos oder es hat sich nichts verändert, fällt es ihnen auf. Andererseits kannst du dann auch deine Erfolge präsentieren und dieser Gedanke sorgt für einen zusätzlichen Motivationsschub und mehr Disziplin. 

Die 21-Tage-Regel

Es gibt die Theorie vieler Wissenschaftler, dass sich neue Aktivitäten erst nach 21 Tagen zu Gewohnheiten umwandeln lassen. Erst wenn sich diese Routine einstellt, nehmen wir die neuen Aufgaben und höhere Disziplin nicht mehr so präsent wahr. Daher ist es wichtig, sich diese Regel einzuprägen und die 21 Tage durchzuhalten. Das wiederum hat den Effekt, dass es automatisch ein Erfolgserlebnis gibt, denn nach den drei Wochen bist du automatisch stolz auf deine Selbstdisziplin. Also gib nicht auf und halte durch. Denn wenn du beispielsweise den Sport so lange in deinen Alltag integrieren konntest, dann wird er dir auch in Zukunft leichter fallen. Oder ließ sich dein Smartphone-Konsum schon drei Wochen reduzieren, wirst du dein Handy auch in den folgenden Wochen weniger vermissen. Dieser Gedanke motiviert dich und dein Durchhaltevermögen. Und vergiss nicht: Die 21-Tage-Regel soll keine Belastung sein, denn natürlich ist auch mal ein Tag Pause zwischendurch erlaubt. 

Fazit: Vertraue auf dich und deine Selbstdisziplin

Disziplin lässt sich üben und alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung trägst du schon in dir. Diesen Grundsatz solltest du dir immer vor Augen halten. Vertraue auf dein Können und deine innere Willenskraft. So wirst du auch schwierige Vorhaben bewältigen und mögliche Krisen überstehen. Deshalb wird es Zeit, zu beginnen und deine Selbstdisziplin unter Beweis zu stellen.

Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem das Team als Junior-Online-Redakteurin.