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Nebengewerbe

Bei einem Nebengewerbe handelt es sich um ein angemeldetes Gewerbe, welches nicht in Vollzeit bzw. hauptberuflich sondern neben dem eigentlichen Hauptberuf ausgeübt wird.

Die wöchentlichen Arbeitsstunden beim Nebengewerbe dürfen 15 Stunden in der Woche nicht überschreiten, damit es nicht als Hauptgewerbe eingestuft und hierfür eine extra Krankenversicherung notwendig wird. Entgegen der Nebentätigkeit muss das Nebengewerbe beim Gewerbeamt angemeldet werden. Das Gewerbeamt teilt seinerseits sowohl dem Finanzamt als auch der Berufsgenossenschaft die Anmeldung mit.

Die Hinzuverdienstgrenze beim Nebengewerbe hängt von der Hauptverdienstquelle des Gewerbetreibenden ab. So gilt bei Arbeitnehmern, Soldaten und Minijobbern keine Hinzuverdienstgrenze, bei ALG1-Beziehern eine Grenze von 165,00 Euro monatlich, bei ALG2-Beziehern liegt sie bei 100 Euro monatlich, bei Studenten die BAFÖG beziehen und bei Beziehern von Erwerbsunfähigkeitsrente bei 400 Euro. Bei Erziehungsgeld wird der Nebenverdienst auf das Elterngeld angerechnet und bei Beziehern von Hinterbliebenenrente gilt ein pauschalisiertes Nettoeinkommen abzüglich Freibetrag. Hiervon werden 40% auf die Rente angerechnet.

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