Tobias Beck: Kapitel 4 der "Experten-Formel"

Du musst nicht Everybody‘s Darling sein

Schon in frühen Jahren hat Tobias Beck gemerkt, dass ihm eine Sache besonders gut liegt: Sprechen. Und um das in Perfektion zu lernen, ließ er sich von den besten Trainern der Welt, wie Anthony Robbins, Blair Singer, George Zalucki und T. Harv Eker ausbilden. Sein gesammeltes Wissen lässt er nun schon seit 15 Jahren in seinen Seminaren einfließen und bringt seinen Zuhörern bei, wie sie ihre Möglichkeiten am besten ausschöpfen und aus der Komfortzone gelockt werden. Bis heute hat er über 250.000 Menschen mit seinen Seminaren weitergeholfen. Auch als Keynote Speaker rüttelt Tobias tausende Menschen wach und bringt sie dazu, ihr eigenes Leben und Erfolgsdenken positiv zu verändern. Hier erhältst du nun einen kleinen Ausschnitt aus seinem Kapitel der dritten Auflage der „Experten-Formel“.

Wie hat alles angefangen?

Die Reise von „Tobias Beck“ als Speaker begann 1984 in einem Ferienclub in Griechenland. Ich war sieben Jahre alt und verbrachte dort den Urlaub mit meinen Eltern. Es gab dort einen Kinderclub, in dem die Animateure nach Talenten bei uns Kindern suchten. Diese sollten wir dann auf einer Bühne in einem riesigen Kolosseum aufführen. Um ehrlich zu sein: Sie fanden bei mir keine großen Begabungen. Ich war weder besonders gut in Sport, noch konnte ich jonglieren, zaubern oder tanzen. Irgendwann fragte mich ein Animateur: „Tobi, gibt es irgendetwas, was du besonders gerne machst?“. Ich antwortete: „Ich bringe gerne Menschen zum Lachen“. Und er sagte: „Dann mach das doch mal“.

So habe ich angefangen, Geschichten und Witze zu erzählen. Ich erinnere mich noch an den Moment, als ich mit sieben Jahren in diesem Kolosseum auf der Bühne saß und mich ungefähr 2.000 Menschen anschauten. Ich sollte fünf Minuten meine Geschichten erzählen. Das Ganze endete darin, dass ich eine dreiviertel Stunde auf der Bühne saß und die Menschen geklatscht und Tränen gelacht haben. Natürlich weiß ich, dass das nur der Anfang der Reise war.

Vom Kolloseum in den Literaturunterricht

Der nächste große Schritt kam in der Schule, als ich bemerkte, dass mir viele Fächer nicht lagen, das Sprechen dafür aber umso mehr. Ich glaube, dass jeder Mensch eine Sache richtig gut kann. Für mich ist es das Sprechen, das mir schon immer Freude bereitet hat. Es erfordert für mich überhaupt keine Kraftanstrengung. Ich erinnere mich noch an eine Situation im Literaturunterricht. Mein Lehrer sagte zu mir: „Tobi, wenn du Theater spielst, erreichst du die Herzen der Menschen. Merkst du das eigentlich?“. Oft ist es ja so, dass uns andere Menschen erst einen Schubser geben müssen, damit wir erkennen, dass mehr in uns steckt. Es gibt etwas, das du gut kannst und worin deine große Stärke liegt. Für mich waren dies die ersten großen Schritte, die dazu geführt haben, dass ich Speaker geworden bin.

Ich war eine lange Zeit beim Rettungsdienst tätig, bei dem ich ebenfalls gemerkt habe, dass ich gut mit Menschen umgehen kann. In dieser Zeit habe ich mir einen Proof of Concept aufgebaut. Dieser ist im Trainer-, Speaker-, Coaching- und Beratermarkt immens wichtig und bildet die Grundlage, auf der du in Zukunft immer wieder aufbauen kannst. Diese Grundlage war für mich der Vertrieb. Ich habe mir im Bereich der Telekommunikation ein Netz aus mehreren tausend Vertriebspartnern aufgebaut. Es war eine großartige Zeit: Die Zeit der Deregulierung. Ich fing an, meine Partner zu trainieren und ihnen Tipps und Tools mit auf den Weg zu geben, damit sie besser verkaufen können. Im Laufe der Jahre war ich derjenige, der auf riesigen Conventions gesprochen hat, beispielsweise in Rothenburg an der Fulda vor 7.000 Menschen und jedes Wochenende vor 1.000 Menschen.

Die Einladung für Tobias Beck in die USA: Von den Besten lernen

Einer der ausschlaggebendsten Momente meiner Karriere war, als mich ein Vertrieb in den USA zu einem der besten Trainer eingeladen hat. George Zalucki heißt der Mann, ein Psychologe und Dekan an einer amerikanischen Universität. Er hat mich sieben Tage lang richtig in die Mangel genommen und mir beigebracht, was es wirklich bedeutet, vor Menschen zu sprechen. Was es heißt, die Maske herunterzunehmen und die Menschen im Herzen zu erreichen, anstatt ihnen irgendwelche Dinge beibringen zu wollen. Vor allem aber hat er mir beigebracht, dass es niemals um dich als Coach gehen darf, sondern ausschließlich um dein Gegenüber. Das hat mir einen richtigen Schubs gegeben. In anderen Worten heißt das für jeden, sich erst einmal eine Basis aufzubauen. Man muss verstehen, dass das Ganze ein Handwerksberuf ist. Die meisten Menschen denken, man müsse eine große Begabung haben, um auf der Bühne zu stehen. Diese ist mit Sicherheit wichtig, allerdings nützt die größte Begabung nichts, wenn dich niemand verbessert und dir Tipps und Tricks beibringt, wie es in jedem Job notwendig ist.

Ich habe mich im Anschluss über mehrere Jahre von den größten Trainern und Speakern dieser Erde ausbilden lassen. Unter anderem von Lance Brown, T. Harv Eker und Blair Singer. Von all diesen Menschen habe ich mir Tools und Tricks mitgeben lassen, die ich langsam in mein eigenes Training einbringen konnte. Die Mischung aus dem Lernen der Tools, der Umsetzung und einem Markt, der dafür bereit war, hat im Endeffekt die Magie ausgelöst. Im Gegensatz zu Deutschland gab es die Szene in anderen Ländern noch nicht. Mein Wachstum, online und offline, ist durch diese Mischung erst entstanden und möglich geworden, so zum Beispiel bei der Experience International und bei der Tobias Beck University.

Wie bist du anschließend weiter vorgegangen? Wie hast du an Reichweite und Bekanntheit gewonnen?

Der nächste große Schritt in Richtung Öffentlichkeit, Reichweite und Bekanntheit ist ein Sammelsurium von Puzzlestücken, die heute Tobias Beck ausmachen. Einer der größten Schritte, die ich in der Vergangenheit gegangen bin und heute immer noch gehe ist, dass ich im Vergleich zu vielen großen Trainern am Markt, eigene Modelle entwickelt habe. Ich habe das Bewohnerfrei-Modell entwickelt, umgesetzt und es über Tausende von Tagen ausprobiert. Zudem habe ich das Tiermodell mit Eulen, Delfinen, Walen und Haien selbst entwickelt. Dadurch habe ich mich am Markt unersetzbar gemacht. Das heißt, ab einem bestimmten Punkt haben die Unternehmen nicht mehr Tobi Beck gebucht, sondern wollten das Bewohnerfrei- oder das Tiermodell buchen.

Das bedeutet: Lizenziere dein Modell. Diesen Schritt habe ich damals in einer Zeit gemacht, in der ich noch nicht so viel verdiente. Es hat mir wirklich weitergeholfen. Ich habe damals alles lizenzieren lassen: Das Bewohnerfrei-Modell, das Tiermodell und beides nochmal in verschiedenen Unterklassen. So konnte es mir niemand wegnehmen.

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