Affiliate_Marketing Max Klinger

Erstellt mit Wortwolken.com

Was ist Affiliate-Marketing und wie kannst du es als Produktinhaber nutzen? – Wenn du dir diese Fragen stellst, bist du hier genau richtig.

Affiliate-Marketing bedeutet für Advertiser, also Werbetreibende, messbare Werbeschaltungen auf Erfolgsbasis. So kann es insbesondere Advertisern mit kleinem Werbebudget gelingen, verhältnismäßig große Aufmerksamkeit zu erzielen. Dies Geschieht im Auftrag von Vertriebspartnern, sog. Publishern.

Die folgenden 6 Dinge, solltet ihr als Advertiser beim Affiliate-Marketing unbedingt beachten:

1. Auswahl des richtigen Affiliate-Netzwerkes

Für Advertiser mit wenig Budget bietet es sich an, bestehende Affiliate-Netzwerke zu nutzen. Größere Brands verwenden immer häufiger Inhouse-Netzwerke, die allerdings eine gewisse Investition in Technik und Personal erfordern.
Bei der Auswahl des richtigen Netzwerkes solltet ihr auf die folgenden Punkte achten:

• Wählt, wenn möglich, ein Netzwerk, welches zu eurer Zielgruppe passt. Es gibt zum Beispiel Netzwerke, welche sich nur mit dem Thema Finanzen beschäftigen.

• Wählt ein Netzwerk, welches ein nachvollziehbares Gebührenmodell hat und, wenn möglich, keine Setupgebühren erhebt. Hierbei werden insbesondere die großen Netzwerke wegfallen.

• Wählt ein Netzwerk, welches euch bei der Integration des Trackings unterstützt.

• Das Netzwerk sollte euch außerdem einen Zugang zur Verfügung stellen, mit dem ihr eigenständig Publisher verwalten und Werbemittel austauschen könnt.

2. Die richtigen Publisher finden

Bei der Auswahl eurer Publisher solltet ihr euch auf jene beschränken, die eure Zielgruppe bedienen. Nutzt hierbei jeglichen Kanal, um passende Publisher zu finden. Das müssen nicht zwingend nur klassische Webseiten, sondern können auch Facebook-Seiten, E-Mail-Publisher, Instagram-Accounts, Vergleichsportale oder Blogs sein. Solltet ihr bei einem kleineren Affiliate-Netzwerk starten, bietet es sich an, selbst passende Publisher auf euer Partnerprogramm aufmerksam zu machen. Ihr solltet euer Partnerprogramm zudem auf eurer eigenen Webseite verlinken und in eurem Blog/über Social-Media darüber berichten.

3. Die richtigen Werbemittel

Du musst deinen Publishern die passenden Werbemittel zur Verfügung stellen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um Gutscheincodes, E-Mail-Templates, Banner und Logos handeln. Solltest du mehrere Produkte über einen eigenen Onlineshop vertreiben, liegt es nahe, für jedes Produkt oder jede Produktkategorie eigene Banner zu erstellen. Beachte, dass auch bei deinen Publishern vermutlich ein großer Anteil des Traffics Mobile Traffic sein wird. Du solltest daher auch mobile Bannerformate zur Verfügung stellen.

4. Publisher-Betreuung

Besonders wichtig ist es, die bereits gewonnenen Publisher zu betreuen und zu motivieren. Dies kannst du durch einen regelmäßigen Publisher-Newsletter und einen Partnerprogramm-Blog umsetzen. Darüber hinaus empfiehlt sich, zu besonderen Ereignissen deinen Publishern Aktionen anzubieten. Dies kann zum Beispiel zur Weihnachtszeit eine Sales-Rallye sein. Du solltest deinen Publishern außerdem die Möglichkeit bieten, dich kontaktieren zu können, damit sie dir Werbemittelwünsche und Feedback mitteilen können.

5. Die richtige Provisionshöhe festlegen

Die richtige Provisionshöhe sollte sich im Optimalfall danach richten, was deine Mitbewerber bei ihren eigenen Partnerprogrammen auszahlen. Dies kannst du durch Recherchen in den größeren Affiliate-Netzwerken oder über Partnerprogramm-Suchmaschinen herausfinden. Vielleicht kannst du die Provisionen deiner Mitbewerber sogar übertreffen und dadurch Publisher auf dich aufmerksam machen.

6. Controlling ist wichtig!

Wie bei jedem Online-Werbekanal gibt es auch im Affiliate-Marketing schwarze Schafe und Betrufsversuche. Es ist daher notwendig, dass du deine Zahlen im Blick hast und kontrollierst, wie erfolgreich bestehende Partnerschaften tatsächlich sind. Auf den ersten Blick erfolgreiche Partnerschaften können sich bei näherem Hinsehen als Fraud, englisch für „Betrug, herausstellen. Aus diesem Grund solltest du in Zusammenarbeit mit deinem Affiliate-Netzwerk dafür sorgen, dass Fraud entdeckt und die Faker aus deinem Partnerprogramm und dem Netzwerk entfernt werden. Du kannst Fraud zum Beispiel anhand der Conversion Rate (zu hoch/zu niedrig), der IP-Adresse (ausschließlich ausländische IPs/Proxies) oder der Publisher-Website erkennen. Wenn ein Publisher viele Sales/Leads generiert, aber seine Website kaum Traffic aufweist, solltest du dir vom Publisher darlegen lassen, wie er diese Sales generiert hat.

Es ist ebenfalls wichtig, hochwertige Publisher frühzeitig zu erkennen und zu fördern. Zum Beispiel durch individuelle Werbemittel oder höhere Provisionen.

Abschließend ist zu sagen, dass das Betreiben eines Partnerprogrammes eine gewisses Maß an Aufmerksamkeit erfordert. Auch, wenn du zu Beginn nicht zwangsläufig einen Affiliate-Manager einstellen musst, solltest du den Arbeitsaufwand nicht unterschätzen. Dieser wird sich jedoch bezahlt machen, denn schließlich steht bei einem (Neben-)Einkommen auf Erfolgsbasis der Lohn im direkten Verhältnis zum investierten Aufwand. Affiliate-Marketing bedeutet Aufmerksamkeit und Reichweite auf Erfolgsbasis!

Klinger Affiliate Marketing

Über den Autor:

Max Klinger ist Unternehmer und Gründer der Adindex und der Campaign.Plus GmbH. Der Online-Marketing-Experte blickt auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Branche zurück.

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