LadenZeile.de soll Ordnung in das Chaos des Online-Shoppings bringen

Im Interview mit LadenZeile.de

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Die Möglichkeiten des Online-Shoppings sind so unendlich, wie das Internet selbst. LadenZeile.de soll Ordnung in das Chaos bringen in dem das Portal den Vergleich der Ware von unterschiedlichsten Anbietern ermöglicht. Die Idee klingt spannend und wir haben das Start-up zum Interview eingeladen.

Ein Interview mit dem Startup Ladenzeile.de

Was ist eure Vision für das Shopping-Portal LadenZeile.de?

Wir wollen unseren Nutzer/innen die beste Möglichkeit bieten, Produkte in den Bereichen Mode, Möbel und Lifestyle zu finden. Online-Shops gibt es ja mehr als genug, gerade deswegen ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten und immer das beste Angebot zu finden. LadenZeile.de vereint tausende Online-Shops auf einer Seite. Somit können unsere Nutzer/innen die Produkte ganz einfach vergleichen. Unser Ziel ist es somit auch, Online-Shopping transparenter und günstiger zu gestalten.

Wie sind die Idee und das Konzept entstanden?

Ich wollte schon immer unternehmerisch tätig werden und meine eigene Firma haben. Das einzige, was mir fehlte, war eine Idee, die wirklich Potenzial hat.

Über Oliver Samwer von Rocket Internet lernte ich Johannes Schaback kennen, meinen Mitgründer. Wir haben uns zusammengesetzt und uns eine Vielzahl von Businessmodellen, vor allem im Online-Bereich angeschaut. Dabei ist die Idee zu LadenZeile.de entstanden, denn hier sahen wir Bedarf am Markt, besonders in Europa.

Wie schafft ihr es, euch von großen Konkurrenten wie Amazon abzuheben?

Prinzipiell sehe ich uns nicht als Konkurrenten zu den Big Playern wie Amazon, da wir einen ganz anderen Service anbieten. Für diese Shops sind wir vielmehr Partner, weil wir ihre Produkte auf unserer Seite haben. Wir zeichnen uns gerade dadurch aus, dass die Verbraucher/innen bei uns eine große Anzahl an Produkten aus den unterschiedlichsten Online-Shops vergleichen können. Für kleinere Shops ist unsere Plattform eine gute Möglichkeit, ihre Sichtbarkeit zu steigern. Die Big Player bekommen große Mengen an qualitativ hochwertigem Traffic. Somit entsteht für uns keine Konkurrenz, sondern eine Win-Win-Situation.

Was waren die größten Hürden, die ihr auf eurem Gründungsweg überwinden musstet?

Zu Beginn war es sehr schwierig, Shops zu überzeugen mit uns zusammenzuarbeiten. Unsere Website war noch nicht live und viele Shops wollten verständlicherweise vorher unser Portal live sehen. Ohne Shops, auf die unser Geschäftsmodell angewiesen ist, konnten wir aber auf der anderen Seite nicht starten. Das typische Henne-Ei-problem. Am Ende haben wir aber doch noch genügend Shops für einen guten Start zusammenbekommen.

Wie hat sich die Unternehmensfinanzierung von Ladenzeile in der Anfangsphase gestaltet?

Wir haben Finanzierungen zum einen von Rocket Internet erhalten und zum anderen von Business Angels. Ohne diese Finanzierungen wäre es schwierig geworden. Wir haben das Geld neben den ersten Mitarbeitern vor allem für Marketingkampagnen benötigt.

Wie konnten euch Netzwerke und Kontakte bei der Gründung helfen?

Unsere eigenen Kontakte, sowie die unserer Investoren konnten uns sehr helfen. Insbesondere kamen über dieses Netzwerk wertvolle Kontakte zu Shops, Marketingexperten und weiteren Investoren zustande.

Auf welche Kanäle setzt ihr bei Ladenzeile mit eurer Vermarktungsstrategie?

Insgesamt setzen wir auf eine ausgewogene Mischung aus SEA, SEO, CRM, Facebook-Marketing sowie verschiedenen On- und Offline-Kooperationen.

Gibt es etwas, was ihr rückblickend in der Gründungsphase anders machen würdet?

Wahrscheinlich hätten wir früher damit beginnen sollen, unsere Nutzer/innen länger ans uns zu binden. Das klassische „Lead-out-Geschäft“ ist keine Grundlage für eine lange Kundenbeziehung.

Welchen Tipp würdet ihr angehenden Gründern abschließend mit auf den Weg geben?

Ein Gründer muss vor allem eines haben: Durchhaltevermögen. Besonders zu Beginn klappen Dinge oftmals nicht so, wie man sie sich vorstellt. In solchen Situationen muss man am Ball bleiben und zeigen, dass man wirklich an seine Idee glaubt. Jeder Gründer sollte bereit sein, viel Zeit zu investieren, denn am Anfang wird es unvermeidliche Rückschläge geben, die man aber mit viel Ausdauer und harter Arbeit durchstehen kann.

Vielen Dank, LadenZeile für das Interview!

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Über den Autor

Autorenprofil: Thomas Klußmann

Thomas Klußmann

Thomas Klußmann durchlief eine klassische kaufmännische Ausbildung als Industriekaufmann und schloss anschließend sein Studium mit dem Abschluss Bachelor of Arts in Business Administration und Vertriebsmanagement ab.
Bereits seit 2002 spezialisierte sich Thomas Klußmann auf Online-Marketing. Er leitete Teams, etablierte eigenständige Projekte und erwarb fundierte Fachkenntnisse bei 7 verschiedenen Unternehmen vor, während und nach seinem Studium.

Vor der Gründung der Gründer.de GmbH verantwortete er einen hohen 6 stelligen Jahresumsatz für ein stark expandierendes Internet-Unternehmen. Im Januar 2011 wurde Thomas Klußmann als „Google Adwords Qualified Individual“ zertifiziert. Zeitgleich erhielt die Gründer.de GmbH den Status „Google Adwords Certified Partner“.

Seit August 2011 ist Thomas Klußmann als Gast-Referent für die Fachhochschule der Wirtschaft in Paderborn und Bielefeld tätig. Weiterhin war er u.a. Referent auf dem Paderborner Wirtschaftsforum, der Conversion und Traffic Konferenz in Düsseldorf sowie der Affilidays Networking Conversion auf Mallorca. Insgesamt nahmen bereits über 40.000 Personen an den Online- und Offline-Events von Thomas Klußmann teil.

Im Jahre 2012 war er Gründungsmitglied der Andes Media GmbH und initiierte die Gründer.de Spendenaktion, welche hilfsbedürftigen Kindern in Paderborn zugute kam. Im Frühjahr 2013 initiierte er die Conversion und Traffic Konferenz in Düsseldorf.

Thomas Klußmann denkt, lebt und handelt nach einem Zitat von Dan Millman: „Frage dich in jeder schwierigen Situation: „Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?“ Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.“

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