Die Welt ist im Wandel, alles verändert sich. Wir Menschen tendieren dazu, uns immer stärker miteinander zu vernetzen, sowohl privat als auch geschäftlich. Viele Aktivitäten im privaten und auch wirtschaftlichen Bereich wickeln wir inzwischen über das Internat ab. Wichtige Stichwörter, wenn es um neue Trends geht, sind die in den folgenden Abschnitten erläuterten.

Digitalisierung

Ein gutes Beispiel für Digitalisierung sind Bibliotheken. Konnten die Nutzer früher ein gewünschtes Buch aus dem Regal ziehen und darin blättern, so setzen sie sich heute an den Computer oder Smartphone, rufen das gesuchte Werk auf und lesen es auf dem Bildschirm. Damit dies funktioniert, wurde das Buch digitalisiert, also mithilfe von Fotonegativen oder Diapositiven, Tonbändern oder Platten in eine digitale Form verwandelt. Heute funktioniert die Digitalisierung durch Scannen oder durch die Erstellung eines von vornherein digitalen Formats, beispielsweise einer Computerdatei. Ziel der Digitalisierung ist es, Betriebsprozesse effizienter und vor allem kostengünstiger zu gestalten. Auf diese Weise wirst du anfangen deine Einnahmen zu integrieren.

Digitales Business

Künstliche Intelligenz

Die Roboter in den weltweit bekannten Kinoblockbustern ‚Terminator‘ aus den 90er-Jahren machten es uns vor: Je intelligenter beispielsweise ein Computerprogramm ist, desto mehr Prozesse können automatisiert werden. Intelligent heißt in diesem Zusammenhang nicht geistig klüger, sondern zu komplexeren Prozessen in der Lage und mit mehr Funktionen ausgestattet.

Als Beispiel kannst du eine Unternehmenssoftware heranziehen. Manche sind in der Lage, Bilanzen zu erstellen, Rechnungen zu schreiben, die Warenwirtschaft zu überwachen, E-Mails zu versenden und vieles mehr. Durch eine immer komplexere Programmierung kann diese Software lernen und immer mehr Tätigkeiten ausüben, die vorher du selbst übernehmen musstest. Heute gibt es bereits intelligente Apps für dein Smartphone, die z. B. in der Lage sind, simultane Übersetzungen zu meistern. Auch intelligente Chatbots werden eingesetzt. Sie helfen deinen Kunden zu jeder Zeit Probleme zu lösen oder beantworten wichtige Anfragen.

Ein relativ neuer Begriff ist der der Augmented Analytics. Damit wird das maschinelle Lernen beschrieben. Augmented Analytics wird genutzt, um Daten aufzubereiten und daraus Erkenntnisse zu gewinnen, die sich dann wiederum in Maßnahmen niederschlagen.

Da das Smartphone immer öfter dafür genutzt wird zu entscheiden, in welchem Ladengeschäft man einkauft, wo zu Abend gegessen wird oder welches Museum besonders interessant ist, spielen Mobile-Micro-Moments eine immer größere Rolle. Mithilfe einer Auswertungssoftware werden getätigte Suchanfragen, gespeicherte Standorte oder auch der Browserverlauf genau analysiert. So kann der ideale Micromoment abgepasst werden, in dem du als Handybesitzer genau die Information bekommst, die du gerade benötigst.

Virtuelle Realität

Schon seit einigen Jahren ist die virtuelle Realität ein Trend. Sie kam bisher hauptsächlich bei Videogames unter Verwendung einer VR-Brille zum Einsatz. Sie ermöglichst es dem Spieler, sich in einer vom Computer produzierten Umgebung in Echtzeit zu bewegen und zu handeln. Im wirtschaftlichen Bereich hingegen dient die virtuelle Realität dazu, Kunden ein Gebäude oder ein Flugzeug mittels einer 360-Grad-Ansicht zu präsentieren. Beispielsweise nutzt eine große Airline aus Deutschland die virtuelle Realität dazu, ihren Fluggästen die Vorzüge der ersten Klasse näherzubringen. Auch in der Psychologie und der Medizin wird diese Technologie verstärkt eingesetzt. Bei Schlaganfallpatienten lassen sich dadurch z. B. geschädigte Hirnregionen wiederherstellen.

Blockchain-Technologien

Dieser Begriff ist dir vermutlich vor allem im Zusammenhang mit Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum bekannt. Man könnte Blockchain auch als extrem sicheres, trotzdem öffentliches, webbasiertes und dezentrales Programm zur Lenkung von Geschäfts- und Finanzaktivitäten beschreiben. Mithilfe dieser Technologie lassen sich Daten nicht nur sehr effektiv verschlüsseln, sondern auch extrem große Datenmengen sammeln, analysieren und auf dieser Basis Fehler in deinen Geschäftsabläufen beheben. Die dezentrale Blockchain-Technologie kann für geringere Kosten im IT-Bereich sorgen und hilft bei der Optimierung von Geschäftsprozessen. Mit dieser Technologie wirst du dich auf jeden Fall weiter beschäftigen müssen, denn sie bietet mehr Vorteile, als Nachteile.

Die Cloud-Technologie liegt im Trend

Eine Cloud ist eine zeit- und ortsungebundene Datenbank, in der du Dinge speichern und anderen zugänglich machen kannst. Gerade als Unternehmer kann dir eine solche Cloud gute Dienste leisten. Wenn du Mitarbeiter hast, lassen sich in einer unternehmenseigenen Cloud beispielsweise wichtige Dokumente ablegen und du kannst deinen Mitarbeitern durch eine Berechtigung Zugang zu diesen verschaffen. Gerade in Zeiten des immer beliebter werdenden Homeoffice ist der Zugriff auf eine Cloud wichtig. Zwar sind noch nicht alle Fragen zum Thema Datensicherheit geklärt, aber dafür werden die Anbieter sicherlich bald Lösungen präsentieren.

Digitales Marketing

Wir leben in einer Konsum- und Erlebnisgesellschaft. Wir suchen nicht nur nach Informationen, sondern erwarten gleichzeitig ein gewisses Maß an Unterhaltung. Mit einfachen Textnachrichten lassen sich Kunden heute nicht mehr für ein Produkt begeistern. Aus diesem Grund solltest du dich als Unternehmer mit den Themen digitales Marketing und Visueller Content befassen.

Unter digitalem Marketing verstehen Experten computerbasierte Systeme, die mithilfe digitaler Techniken und Medien sämtliche Marketingaktivitäten analysieren, planen und durchführen können. Auch die Kontrolle und Steuerung von Aktivitäten ist durch solche Systeme möglich.

Visueller Content bedeutet, dass du deine Werbung nicht nur auf Texte stützt, sondern sie mithilfe von Grafiken, Fotos, GIFs oder Videos interessanter und vor allem ein Stück unterhaltsamer gestaltest. Bewegte Bilder bleiben deinen Kunden sehr viel länger im Gedächtnis, als eine textbasierte Anzeige. Bei aller Notwendigkeit, deine Werbemaßnahmen „bewegter“ zu gestalten, darfst du aber nicht vergessen, dass ein guter Text-Content außerordentlich wichtig bleibt, weil er Schlüsselbegriffe enthalten kann, die sich dem Kunden in schriftlicher Form am ehesten einprägen.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung verschiedener Social-Media-Kanäle. Gerade Facebook, Twitter, Instagram oder auch YouTube gewinnen immer mehr an Bedeutung, wenn es darum geht, potenzielle Kunden zu erreichen. Denke deshalb immer daran, für dich und dein Business in diesen Netzwerken oft und auf möglichst spannende, interessante oder lustige Art Werbung zu betreiben. Vor allem ist es sinnvoll, die Kommentare zu lesen und zeitnah zu antworten. So knüpfst du mit möglichen Kunden Kontakte und motivierst sie, mit dir in Verbindung zu bleiben, dir zu folgen, deine Seite zu liken oder zu teilen.

Fazit

Die technische Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran und da du als Unternehmer nicht zurückfallen möchtest, ist es sinnvoll, dich zumindest mit den grundlegenden Trends auseinanderzusetzen. Zur besseren Übersicht hier eine Auflistung der Trends für 2018. Diese Liste ist sicher nicht vollständig, enthält aber die wichtigsten Themenfelder:

  • Digitalisierung – einführen digitaler Prozesse mithilfe von Kommunikations- und Informationstechniken,
  • künstliche Intelligenz – Apps, Chatbots, Augmented Analytics, Mobile-Micro-Moments,
  • virtuelle Realität – bewegen und handeln in einer computergenerierten, virtuellen Umgebung,
  • Blockchain-Technologie – stetig erweiterte dezentrale Datenbanken zum Speichern von Transaktionsdatensätzen,
  • Cloud-Technologie – Datenbank zum Speichern und Aufrufen von Daten durch berechtigte Nutzer,
  • digitales Marketing – z. B. visueller Content.

Auch wenn du kein ausgewiesener Fachmann für Technologien im Internet bist, so kannst du die hier aufgeführten Trends sicher in irgendeiner Form nutzen, um dein Internetbusiness weiter auszubauen, zu optimieren und auf diese Weise erfolgreicher zu sein, als du es vielleicht schon bist.

Die größten Trends 2018, die jeder Unternehmer kennen muss
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