Heute präsentieren wir Ihnen den zweiten Teil unserer Gründer.de-Blog-Reihe über das Thema „Infografiken: der visuelle Anreiz“. Im ersten Teil erfuhren Sie alles wichtige über gestalterische und thematische Konzepte. Im zweiten Teil geht es jetzt um die entsprechenden Tools, die Ihnen bei der Erstellung solcher Grafiken helfen können.

Teil 2

Um eine Flut an Datenmengen zu visualisieren erfreuen sich Infografiken immer größerer Beliebtheit. Über Vorteile, die Infografiken bieten, und worauf Sie achten sollten schrieben wir bereits im ersten Teil.

Heute möchten wir Ihnen eine Liste von verschiedenen Tools anbieten, die Ihnen bei der Erstellung Ihrer eigenen Infografiken hilfreich seien können. (Die Tools sind in alphabethischer Reihenfolge aufgelistet, die Abfolge entspricht keiner Wertung)

easel.ly

Die kostenlose Web-App easel.ly macht es Ihnen mit einem großen Sortiment verschiedener vorgefertigter Grafiken spielerisch einfach Ihre Infografiken zu erstellen. Via Drag and Drop können die unterschiedlichen Elemente auf ein Arbeitsblatt gezogen werden. Ideal wenn keine Daten und Tabellen importiert werden müssen. Die Größe der Elemente ist unbegrenzt anpassbar.

Dadurch, dass wie bereits erwähnt, Daten aus Tabellen nicht importiert werden können, eignet sich das Programm nicht zu Auswertungen. Für einfache Grafiken und Schaubilder ist der Dienst ausreichend.

infogr.am

Ein weiteres kostenfreies Tool ist Infogr.am. Mit einer intuitiv zu bedienenden Oberfläche und individuellen Einstellungsmöglichkeiten bietet das Tool einen simplen Weg Visualisierungen zu realisieren. Grafiken, Diagramme und Kombinationen bedürfen nur wenige Klicks. Jedoch stehen nur sechs verschiedene Designvorlagen für Infografiken zur Auswahl.

Zwar ist es einfach innerhalb des Tools zu navigieren, doch der Preis dafür liegt in mangelnder Flexibilität. Die Elemente können weder übereinander gelegt werden, noch können Schrift oder Elemente individuell angepasst werden, in Größe und Art.

pikotchart.com

Pikotchart ist eine Art Hybrid. Man bekommt es sowohl in der kostenlosen als auch als kostenpflichtigen Version. Wer die kostenfreie Variante wählt muss mit einigen Einschränken leben, dennoch bietet auch diese Version eine relativ hohe Flexibilität. Im Gegensatz zu infogr.am bietet es die Möglichkeit Bilder und Elemente in der Größe anzupassen. Auch das Übereinanderlegen oder Drehen stellt kein Problem dar.

Zwar sollte man etwas mehr Zeit investieren, als bei anderen kostenfreien Tools, doch wer sich nicht scheut ein wenig zu experimentieren, kann ansprechende Ergebnisse erzielen.

tableau public

Tableau Public ist ein kostenloses Windows Programm und unterscheidet sich schon deshalb von anderen Online-Tools. Das Programm bietet viele Optionen die Gestaltung individuell anzupassen.

Mit der Software können Nutzer komplexe Datentabellen oder Schaubilder erstellen und diese mit Infografiken kombinieren. Zur schnellen Erstellung von einfachen Infografiken eignet sich das Programm jedoch nicht. Man sollte durchaus etwas Einarbeitungszeit einrechnen.

Auch hier gibt es die Unterscheidung zwischen der kostenlosen und der kostenpflichtigen Version. Die gratis-Variante ermöglicht es Ihnen Ihre Grafiken nur im Web und öffentlich abzuspeichern.

vislua.ly

Visua.ly bietet optisch einen echten Hingucker. Dahinter steht ein Unternehmen, welches sich auf Aufträge zu Infografiken spezialisiert hat. Die Seite bietet eine Kombination zwischen Grafikern und Auftraggebern. Eine Art High-Class-Website. Designer können die Seite nutzen um Ihre Arbeiten zu präsentieren.

Doch das Portal bietet auch einen Bereich, in dem Nutzer kostenlos vorgegebene Grafiken ausprobieren können. Die vorgegebenen Grafiken können als eine Art Spielerei verstanden werden. Dennoch bietet visual.ly die Möglichkeit sich Anregungen und Inspirationen für eigene Grafiken zu holen.

Fazit

Dass Infografiken ein gutes Mittel sind, um Inhalte auf Website, Blog oder im Social-Media Auftritt zu untermalen steht außer Frage. Es gibt einige leistungsfähige Tools im Bereich der Grafiken, die es Ihnen auch als Nicht-Grafiker erlauben attraktive Endergebnisse zu erstellen.
Die Entscheidung zwischen einem kostenpflichtigen und kostenlosen Programm sollten Sie ganz abhängig von Ihrer Zielsetzung fällen.

Einen Nachteil den die meisten Programme mit sich bringen ist die englische Sprachführung. Unabhängig davon lässt sich ein Großteil der Anwendungen intuitiv via Drag and Drop bedienen.

Ihr Gesamtfazit

Am Ende dieses Zweiteilers freuen wir uns ganz besonders auf Ihre Meinung. Was halten Sie von mehrteiligen Blogartikel und vom Thema Infografik?

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Mit besten Grüßen,
Simon Seidl
Produktmanager Gründer.de

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