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Recruiting-Trends 2024: Hol dir jetzt den Vorsprung im War of Talents

Du bist Recruiter und dir fehlen noch Mitarbeiter, die sich einfach nicht bewerben wollen? Hast du schon mal über neue Recruiting-Möglichkeiten nachgedacht? Dann schau dir diesen Artikel mit den aktuellen Trends an. Wir nennen dir 9 Möglichkeiten für dein Recruiting, damit du doch noch die besten Bewerber findest.

Das Recruiting ist ein Bereich, der sich stetig verändert. Das liegt einerseits an der Digitalisierung und den neuen Möglichkeiten, die diese bietet, aber auch an den Menschen. Diese entwickeln andere Ansprüche, ihr Lebensfokus verändert sich und so auch ihre Ausrichtung. Die Recruiter stehen damit vor der Herausforderung, sich immer neu zu erfinden und mit den Recruiting-Trends zu gehen. Wir haben dir 9 Trends aufgelistet, die du für 2024 unbedingt im Auge halten musst.

1. Recruiting-Trend: Künstliche Intelligenz im Recruiting

Künstliche Intelligenz und Chatbots sind dank ChatGPT gerade in aller Munde. Auch Google und China haben bereits eigene Chatbots angekündigt, die mit ChatGPT gleichziehen sollen. Für das Recruiting bieten sich künstliche Intelligenzen bei Aufgaben an, die mit Mustern zu tun haben. Die wiederkehrenden Aufgaben wie Bewerberkommunikation, Terminvereinbarungen und ähnliches, können guten Gewissens an künstliche Intelligenzen weiter gegeben werden. Außerdem können KIs Bewerberunterlagen nach bestimmten Keywords scannen und nach Kriterien eine Vorsortierung vornehmen. Die KI erkennt die Muster und kann diese Aufgabe bei allen Bewerbungen mit angepassten Kriterien übernehmen.

2. Recruiting-Trend : Flexible Work

Kernarbeitszeiten und 9-to-5-Jobs sind schon lange nicht mehr das Maß der Dinge. Während in der Pandemie die meisten Menschen ins Homeoffice geschickt wurden, hat sich der Wunsch nach weiteren flexiblen Möglichkeiten vergrößert. Homeoffice, Remote Work, flexible Arbeitszeiten bis hin zu flexiblen Arbeitswochen sind im Trend. Unternehmer müssen kreativ werden und die Arbeit so flexibel wie möglich für jede Lebenssituation anpassen. Schaffen sie das, werden sie mit der Motivation der Mitarbeiter belohnt.

Bei flexiblen Arbeitszeiten fällt beispielsweise die Kernzeit weg, oder der Tag wird auf einen 6-Stunden Tag optimiert. Gleiches kann mit der gesamten Arbeitswoche passieren, indem auf eine 4-Tage-Arbeitswoche umgestellt wird. Mitarbeiter sehen diese Möglichkeiten gern und sind bereit für das gleiche Gehalt zu arbeiten, statt eine Gehaltserhöhung bei einer +40-Stunden-Woche zu bekommen. Außerdem können Sabbaticals oder Workations ein Anreiz zu mehr Motivation sein. Eine berufliche Auszeit nehmen oder Reisen und Arbeit verbinden – die Möglichkeiten sind vielfältig.

3. Recruiting-Trend: Corporate Influencer

Corporate Influencer zählen 2024 zu den absoluten Recruiting-Trends. Dabei geht es darum, dass Mitarbeiter ihrem Unternehmen in den sozialen Medien ein Gesicht geben. Sie berichten nicht nur Privates, sondern auch immer wieder von ihrer Arbeit und ihren Aufgaben. Das kann im Recruiting eingesetzt werden, um den Bewerbern einen Eindruck von der Arbeitsstelle zu vermitteln. Auch in beratener Funktion und als Gesicht des Unternehmens können Corporate Influencer das Recruiting unterstützen.

4. Recruiting-Trend: Green Recruiting

Das Thema Nachhaltigkeit bekommt auch im Recruiting einen höheren Stellenwert. Durch nachhaltige Strukturen und Prozesse findest du neue Mitarbeiter. Auch das Unternehmensimage wird damit von Nachhaltigkeit und Umweltschutz geprägt. Zu den Maßnahmen zählt zum Beispiel die rein digitale Personalsuche. Statt Flyer zu bedrucken oder Print-Anzeigen zu schreiben, können digitale Tools genutzt werden. Außerdem kannst du Papier sparen, indem nicht alle Dokumente ausgedruckt, sondern am PC gesichtet werden. Wenn du mehrere Bewerbungsgespräche planst, kannst du die klimaneutrale Anreise empfehlen oder diese vielleicht online legen, sofern die Anreise anders nicht möglich ist. Damit machst du auch einen großen Schritt für die Candidate Experience (siehe Trend 7). Du solltest nur vorsichtig sein, dass du kein Greenwashing betreibst. Das ist der Fall, wenn du dein Unternehmen als klimafreundlich und nachhaltig darstellst, dem aber nicht so ist.

5. Recruiting-Trend: Performance Recruiting

Was im Marketing bereits hervorragend funktioniert, ist auch für den Recruiting-Bereich geeignet. Dabei geht es um ein zielgenaues Targeting auf eine genau festgelegte Zielgruppe. Damit erreichst du potenzielle Kandidaten direkter und besetzt die Stelle in der Regel passend. Die Anzeigen des Performance Recruiting laufen über Social-Media-Kanäle. Darüber kannst du die Zielgruppe anhand von Alter, Erfahrung und Interessen genau definieren. Die riesige Reichweite über Social Media erhöht die Chancen, du kannst aber auch engmaschiger filtern. Damit arbeitest du zielorientiert und kosteneffizient. Du musst nicht mehr allzu viel Zeit aufbringen und bekommst nur Mitarbeiter, die aktiv bei dir arbeiten möchten.

6. Recruiting-Trend: Fokus auf Kompetenz nicht auf Lebenslauf

Lange Zeit wurden nur Menschen recruitiert, die die passenden Antworten im Lebenslauf vorweisen konnten. Es musste ein Studium oder eine exakte Ausbildung her und sonstige weitere Kompetenzen waren nice-to-have. Damit hast du zwar auf dem Papier qualifizierte Menschen, aber das heißt noch lange nicht, dass diese zu deinem Unternehmen passen. Der Fokus verschiebt sich mehr auf die Kompetenzen, die ein Mensch mitbringt. Manchmal stehen diese nicht mal im Lebenslauf drin, aber sind doch optimal für die Stelle. Die Kompetenzen sind in mancher Hinsicht für VUCA besser geeignet. VUCA steht im englischen für „Volatilität“, „Unsicherheit“, „Komplexität“ und „Mehrdeutigkeit“ und beschreibt damit die Rahmenbedingungen und Veränderungen der heutigen Welt. Da der Arbeitsmarkt sich ebenfalls schnell verändert, braucht es meist eher Kompetenzen, die sich dieser Veränderung anpassen können, als starre Punkte im Lebenslauf.

7. Recruiting-Trend: Employer Branding und Candidate Experience

Das Employer Branding ist schon etwas länger im Kommen und beschreibt den Aufbau einer Arbeitgebermarke. Es handelt sich also um einen Prozess der Markenbildung und beschreibt alle unternehmerischen Maßnahmen, die die eigene Brand stärken und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber präsentieren. Je stärker deine Employer Brand ist, desto besser ist auch das Image des Unternehmens. Damit machst du das Unternehmen auch für Bewerber interessant. Wenn du dann Bewerber rekrutierst und diese in einen Bewerbungsprozess eintreten, entwickelt sich die sogenannte Candidate Experience. Jeder Berührungspunkt mit dem Unternehmen, ob durch Mitarbeiter, Berichte oder Handlungsschritte, erweitert das Bild und die Meinung des Bewerbers über das Unternehmen. Fühlt er sich wohl, sieht er viel Positives, würde er das Unternehmen weiterempfehlen? Eine positive Candidate Experience stärkt daher auch deine Employer Brand.

8. Recruiting-Trend: Management der (alters)diversen Belegschaft

Das Management einer alters- und herkunftsdiversen Belegschaft erfordert von Unternehmen die Fähigkeit, die Bedürfnisse und Potenziale von Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft zu erkennen und zu managen. Inklusion und Diversität sind dabei zu wichtigen Erfolgsfaktoren geworden, da sie den Unternehmen Vorteile wie erhöhte Kreativität, Innovation und bessere Problemlösungskompetenz bieten. Allerdings gibt es auch Herausforderungen, die bewältigt werden müssen, wie den Abbau von Vorurteilen und die Sensibilisierung für Diversität. Nur durch die Schaffung einer inklusiven Unternehmenskultur kann das volle Potenzial einer alters- und herkunftsdiversen Belegschaft ausgeschöpft werden.

9. Recruiting-Trend: Global Talent und Mobility

In der heutigen globalisierten Welt suchen Unternehmen weltweit nach Fachkräften, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dabei gewinnen Remote-Arbeit und internationale Mobilitätsprogramme zunehmend an Bedeutung. Diese Ansätze bieten Unternehmen den Vorteil, auf einen größeren Pool an Talenten zugreifen zu können und eine vielfältige Belegschaft zu schaffen. Durch die Integration von Mitarbeitern aus verschiedenen Kulturen und Ländern können Unternehmen von unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen profitieren. Allerdings bringen diese globalen Talente auch Herausforderungen mit sich. Interkulturelle Unterschiede und Sprachbarrieren können die Kommunikation und Zusammenarbeit erschweren. Zudem müssen Unternehmen die jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen und Visabestimmungen beachten, um eine reibungslose Mobilität der Mitarbeiter zu gewährleisten. Trotz dieser Herausforderungen eröffnet Global Talent und Mobilität Unternehmen neue Möglichkeiten und fördert eine vielfältige und innovative Arbeitsumgebung.

Viele Trends sind nicht ganz neu, doch nun wird ein Fokus auf sie gelegt. Das heißt für dich als Recruiter, dass du dich mit den Trends unbedingt befassen solltest, wenn du dein Recruiting auf ein neues Level heben willst. Schritt für Schritt führt die Implementierung der Trends zum Erfolg und lassen dich und dein Unternehmen die besten Bewerber finden.

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