In einer Series-C-Finanzierungsrunde erhielt das Startup 75 Millionen Dollar

HR-Startup Personio ist nun 500 Millionen Dollar wert

Das Münchener HR-Startup Personio sahnte in einer Series-C-Finanzierungsrunde 75 Millionen Dollar ab. Dadurch steigt das gesamte Investitionsvolumen des Unternehmens auf 130 Millionen Dollar an. Auch die Firmenbewertung ändert sich mit dieser Finanzierungsrunde. Bewertet wird das Unternehmen mit insgesamt 500 Millionen Dollar – wodurch es mittlerweile ein halbes Einhorn ist.

Als Einhörner bezeichnet man Unternehmen mit einer Firmenbewertung von einer Milliarden Dollar. Die Finanzierungsrunde wurde bereits im Dezember angekündigt, jetzt wurde sie aber endgültig abgeschlossen. Maßgeblich war in dieser Finanzierungsrunde der Spotify-Investor Accel. Accel investierte bereits in Unternehmen wie Slack und Facebook.

Neben Accel stiegen zudem Light Venture Partners und Lars Dalgaar in die Finanzierung von Personio ein. Auch die bisherigen Geldgeber des HR-Startups Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Pius Capital waren wieder bei der Finanzierungsrunde dabei. Die Nachfrage von Investorenseite ist somit weiterhin groß.

Mit dem HR-Startup Personio hat Gründer Hanno Renner den größten Anbieter von Personalsoftware in Europa für kleine und mittlere Unternehmen geschaffen. Ziel des Unternehmens ist es, Personalprozesse schneller, übersichtlicher und effizienter zu machen. Knapp 2.000 Kunden in über 40 Ländern nutzen die Software laut Unternehmensangaben bereits.

Dieses große Investment aus der Series-C-Finanzierungsrunde kommt zu einer Zeit, in der Personio stark weiter wächst und in neue Märkte expandiert. Der Umsatz des Unternehmens verdreifachte sich in den letzten zwölf Monaten. Auch die Mitarbeiterzahl hat sich mit nun mehr als 350 Personen mehr als verdoppelt. Für 2020 ist ein Wachstum auf 700 Mitarbeiter an drei Standorten geplant, so teilt es Personio mit.

Quelle: Personio

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Über den Autor

Autorenprofil: Leoni Schmidt

Leoni Schmidt

Nach ihrem Abitur studierte Leoni an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln Medienkommunikation & Journalismus. In diesem Studium sammelte sie durch Praktika bei der Rheinischen Post und bei Antenne Düsseldorf viele praktische, journalistische Erfahrung. Neben ihres Studiums arbeitete sie als Werkstudentin bei einem Online-Magazin. Bei diesem wurde sie nach ihrem Studium übernommen und arbeitete dort in der Online-Redaktion. Im Mai 2019 wechselte sie dann zu Digital Beat und Gründer.de und arbeitet seitdem dort als Junior-Online-Redakteurin.

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