Schon Kleinigkeiten verbessern das Betriebsklima

Glückliche Mitarbeiter: 6 Tipps für ein positives Arbeitsumfeld

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Spaß bei der Arbeit? Für viele Menschen (leider) unvorstellbar. Doch welche Auswirkungen hat das auf die Arbeitsmoral, wenn schon morgens die Sehnsucht nach dem Feierabend groß ist? Wer heute eine Firma gründet und Angestellte hat, muss nicht nur die eigenen Bedürfnisse berücksichtigen, sondern auch die der Mitarbeiter.

Denn jeder Betrieb ist nur so gut, wie das gesamte Team. Schon Kleinigkeiten verbessern das Betriebsklima. In der Mittagspause freien Zugang zum Rechner, um im Online Casino zu spielen, zu shoppen oder bei Facebook zu stöbern, regelmäßiger Austausch und Freizeitaktivitäten gehören unter anderem dazu.

1. Respektvoller Umgang auf Augenhöhe

Den eigenen Job kündigen und selbstständig machen ist ein großer Schritt, den mehr und mehr Angestellte heute gehen. Einer der Gründe dafür ist Unzufriedenheit mit dem Arbeitsumfeld. Doch auch das Streben nach mehr steckt dahinter, denn es gibt Arbeitsplätze, die schlichtweg kein Fortkommen ermöglichen.

Wer aufgrund eines negativen Arbeitsumfelds gekündigt hat, weiß, dass ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe das A und O für ein teamfähiges Miteinander ist. Auch wenn Vorgesetzte die Entscheidungsmacht in einem Betrieb haben, sind sie doch ohne ihr Team schnell heillos überfordert. Die Arbeitsbereitschaft anzuerkennen und Respekt zu zollen, sorgt dafür, dass die Angestellten gern zur Arbeit kommen.

2. Regelmäßige Besprechungsrunden verbessern die Effizienz

Morgens stolpert jeder irgendwie in sein Büro, brummelt ein guten Morgen und arbeitet dann irgendwas. Deutlich effektiver ist es, wenn das Team am Morgen zu einem Tagesmeeting zusammenkommt und die anstehenden Aufgaben der folgenden Stunden bespricht. Fragen können im Vorfeld beantwortet werden und die Motivation für den Tag steigt. Außerdem ist das eine nette Gelegenheit, gemeinsam einen Kaffee zu trinken und das soziale Miteinander zwischen Chefebene und Angestellten zu stärken.

3. Eine gute Einrichtung erhöht die Arbeitsbereitschaft

Wenn der Stuhl im Büro kurz vor dem Zusammenbruch ist, die Gardinen muffig riechen und die Fenster kaum noch einen Durchblick ermöglichen, geht die Motivation schnell verloren. Ein nicht ergonomischer Arbeitsplatz ist einer der Hauptgründe für die Volkskrankheit Rückenschmerzen und schlechte Ausrüstung wirft auch ein negatives Bild auf den Arbeitgeber.

Wer möchte, dass seine Mitarbeiter wirklich gern zur Arbeit kommen und auch nach sieben Stunden noch voll leistungsfähig sind, sollte sich um gut ausgestattete Büros kümmern und darum, dass jeder Arbeitsplatz optimal auf seinen Nutzer eingerichtet ist.

4. Abwechslung in den Arbeitsalltag bringen und Rituale einbauen

Langes Sitzen erscheint so gefährlich wie Rauchen und kann erhebliche Folgen für die Gesundheit haben. Aber was tun, wenn die Arbeit nun einmal am Schreibtisch stattfindet? Gemeinsam mit den Mitarbeitern für gesunde Rituale sorgen. Das kann ein Treffen um 10:00 Uhr für einen fünfminütigen Spaziergang sein, es kann aber auch eine gemeinsame Yogastunde nach Feierabend sein.

Wer seinen Mitarbeitern die Möglichkeit gibt, sich auch nach Feierabend noch sportlich mit den Kollegen zu betätigen, fördert damit nicht nur den Zusammenhalt des Teams. Auch die Einrichtung eines kleinen Fitnessraums ist für Angestellte ein Bonus, der gern genutzt wird. Je größer der Betrieb, desto mehr Möglichkeiten gibt es.

5. Gemeinsame Mittagspausen fördern das Teamwork

Das Essen wird schnell am Schreibtisch herunter geschlungen, anschließend folgt der Griff zum Handy. Es kann den Firmenzusammenhalt fördern, wenn stattdessen auf gemeinsames Mittagessen gesetzt wird. Selbst wenn es keine Kantine im Haus gibt, kann eine Bestellung beim Pizzaservice oder einfach das gemeinsame Essen von mitgebrachten Speisen stimmungsfördernd sein.

Die Mittagspause dient dem Austausch, der Entspannung und eignet sich auch dazu, die Verbindung zu den Arbeitskollegen und Angestellten zu verstärken. Eine positive Pausenkultur kann außerdem die Gesundheit fördern. Warum nicht einfach mal eine Runde gemeinsam ums Betriebsgelände laufen und so den sitzenden Beschwerden vorbeugen?

6. Spielen macht Freude, auch den Mitarbeitern

Nach Feierabend fährt jeder nach Hause, um am nächsten Morgen wieder zum Dienst anzutreten. Eine gute Möglichkeit, wie das Team zusammenrückt und das Teamwork verbessert wird, ist das gemeinsame Spielen. Ob ein Brettspielabend in der Firma oder ein Ausflug zur Bowlingbahn, solche Aktivitäten sorgen dafür, dass man einander außerhalb der Arbeit kennenlernt und so eine bessere Verbindung herstellt.

Chefs, die Veranstaltungen wie diese organisieren, zeigen ihren Mitarbeitern, dass sie gern Zeit mit ihnen verbringen, dass sie ihre Anwesenheit wertschätzen und dass sie in ihnen nicht nur die Arbeitsmaschinen sehen. Denn eine Maschine wird nach dem Ende der Arbeitsleistung ausgeschaltet, den gemeinsamen Feierabend verbringt man mit Menschen.

Fazit: Das Arbeitsklima kann positiv beeinflusst werden

Für Neugründer ist es oft noch schwierig, Führungsqualitäten zu beweisen, denn sie hatten noch nie Angestellte. Die Angst davor ist ebenfalls verständlich, doch es gibt gute Seminare und Kurse, die erste Schritte trainieren. Außerdem gibt es einige grundsätzliche Charaktereigenschaften, die den Umgang mit Menschen automatisch erleichtern.

Dazu gehören ein gutes Sozialverhalten, die Fähigkeit, Kritik zu akzeptieren und zuzuhören, Akzeptanz des Gegenübers und respektvoller Umgang. Eine alte Weisheit besagt, dass sich der Charakter eines Menschen daran bemisst, wie er mit dem Reinigungspersonal umgeht. An diesem Spruch ist viel Wahres dran und die Erkenntnis dessen ist der erste Schritt dafür, eine gute Führungspersönlichkeit zu werden.

DRX

Martin Recht

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