Das hat die Domstadt an gemeinsamen Arbeitsplätzen zu bieten

Coworking Spaces in Köln: Die 5 besten im Vergleich

Genauso wie in Hamburg und Berlin gibt es auch in Köln eine Startup-Szene, die immer weiter wächst. Dementsprechend lassen sich auch immer mehr Coworking Spaces in Köln finden, die Startup-Gründer und Selbstständige zum gemeinsamen arbeiten nutzen können. Wir stellen dir hier fünf der besten Coworking Spaces in der Domstadt vor.

Köln ist zwar noch nicht so stark in der Startup-Landschaft vertreten wenn man die Stadt mit Berlin, Hamburg oder München vergleicht, dennoch gibt es immer mehr Startups die sich auch in Köln gründen. Da die Mieten wie in allen großen Städten auch in Köln sehr hoch sind, können Coworking Spaces eine sehr gute Alternative sein. Bei den meisten Coworking Spaces kann man sich zwischen einem festen monatlichen Abo oder flexiblen Arbeitszeiten entscheiden. So haben Gründer die volle Freiheit, sich ihren Arbeitsplatz flexibel auszusuchen und können einiges an Kosten sparen.

1. Startplatz

Nicht weit von der Innenstadt entfernt im Mediapark liegt der Startplatz. Bei diesem handelt es sich um einen Startup Inkubator und Accelerator mit Standorten in Köln und Düsseldorf. Auf rund 4.500 Quadratmetern haben Startups und innovative Unternehmen Raum zum Wachsen, bekommen Beratungen und Coachings und können hier auf ein großes Netzwerk an Unternehmern und Investoren zurückgreifen.

Leistungen

Diese Leistungen erwarten dich beim Startplatz in Köln:

  • 4.500 Quadratmeter Fläche
  • mehr als 500 Arbeitsplätze
  • 8 Meeting- und Konferenzräume
  • ca. 80 Startup-Teams
  • Kostenlose Sprechstunden mit Mentoren
  • Gemeinschaftsbereiche
  • Kaffee, Tee und Wasser Flatrate

Standorte

Bisher hat der Startplatz zwei Standorte: Im Kölner Mediapark und im Düsseldorfer Medienhafen. Der Standort in Köln liegt auf 4.500 Quadratmetern Fläche und der in Düsseldorf ist 2.000 Quadratmeter groß. Darüber hinaus gibt es noch einige Partner Hubs, unter anderem in Israel, Spanien, in der Schweiz und in Schweden.

Besondere Vorteile

Besonders hervorzuheben ist beim Startplatz, dass es sich hier nicht nur um Büroräume handelt, die Startups zur Verfügung gestellt werden, sondern dass es sich hierbei um ein großes Netzwerk handelt, welches vielseitige Beratungsangebote zur Verfügung stellt. Es finden hier viele verschiedene Community Events statt. Als Mitglied bekommt man besondere Vergünstigungen auf Workshops und Konferenzräume und man erlangt Sichtbarkeit und Reichweite über die Startplatz Kanäle.

Kosten

Möchte man den Startplatz für sich nutzen, kann man aus vier verschiedenen Tarifen auswählen: Dem Community-, Coworking-, 2nd Home- und Teambüro-Tarif. Bei dem Community-Tarif zahlt man zehn Euro im Monat und kann von den Vergünstigungen profitieren, welche der Startplatz zu bieten hat. Der Coworking-Tarif beinhaltet darüber hinaus einen flexiblen Schreibtisch und 24/7 Zugang zum Startplatz. Preislich liegt dieser bei 150 Euro im Monat. Beim 2nd Home-Tarif bekommt man seinen festen Schreibtisch und kann alle Meeting-Räume mitbenutzen. Dieser Tarif liegt bei 250 Euro im Monat. Möchte man ein Teambüro haben, in dem also mehrere Personen arbeiten können, sollte man sich für den Teambüro-Tarif entscheiden. Preise für diesen Tarif bekommt man auf Anfrage.

STARTPLATZ als Coworking Space in KölnQuelle: STARTPLATZ
Der STARTPLATZ bietet Gründern nicht nur ein Coworking Space, sondern auch ein großes Beratungsangebot in Köln.

2. EhrenSpace

Dieses Coworking Space liegt mitten im Stadtteil Köln Ehrenfeld, was sich auch am Namen erkennen lässt. Hierbei handelt es sich um ein klassisches Coworking Space, welches seinen Fokus auf eine möglichst leistungsfördernde Arbeitsatmosphäre legt. Das Ehrenspace ist sowohl für kommunikative als auch für ruhige Gründer sehr gut geeignet, da zum einen ein ständiger Austausch unter den Coworkern stattfindet, aber es auch genügend Möglichkeiten gibt, ruhig für sich zu arbeiten.

Leistungen

Diese Leistungen kann man als Selbstständiger im Coworking Space erwarten:

  • 150 Quadratmeter groß
  • Wasser und Kaffee Flatrate
  • Reinigungskraft
  • Meeting-Räume
  • Abschließbare Fächer
  • 24/7 geöffnet

Standorte

Ehrenspace hat, wie der Name schon vermuten lässt, lediglich einen Standort. Dieser befindet sich in Köln Ehrenfeld in der Venloer Straße 240.

Besondere Vorteile

Bei diesem Coworking Space handelt es sich um eines, das nicht sehr groß ist, sich dafür aber ideal zum ruhigen Arbeiten eignet. Besonders schön sind die hellen Räume, da überall Tageslicht hinkommt. Die Räume sind im einfachen weiß gehalten, damit man nicht von irgendetwas abgelenkt wird. Ein besonderes Highlight ist die Dachterrasse, auf der man sich entspannen und mit den anderen Gründer austauschen kann.

Kosten

Im Ehrenspace kann man zwischen zwei verschiedenen Angebote wählen: Dem Floating Space und dem Fixed Space. Beim Floating Space bekommst du einen flexiblen Schreibtisch, ein Schließfach und zehn Tage im Monat Zugang zum Space. Diese Variante kostet 125 Euro im Monat. Die Fixed Space Variante kostet 225 Euro und enthält einen festen Schreibtisch, 24/7 Zugang zum Space, einen Rollcontainer und unbegrenzten Zugang.

3. Wertheim

Am Hansaring in Köln gibt es zudem noch das Coworking Space Wertheim, welches vielmehr ein ganzes Coworking Haus ist. Dieses Coworking Space besticht besonders durch seine Wohnzimmer Atmosphäre, weswegen es sich dort nicht nur gut arbeiten, sondern auch gut leben lässt. Hier gibt es 40 Arbeitsplätze und zwei hochwertig ausgestattete Apartments im vierten und fünften Stock mit einem tollen Blick über Köln.

Leistungen

Folgende Leistungen erwarten dich im Wertheim:

  • flexible und feste Arbeitsplätze
  • Kopierer und Scanner
  • 40 Arbeitsplätze
  • Viele Möglichkeiten zum entspannen
  • Lounge und Terrasse
  • Kinderbetreuung

Standorte

Auch beim Coworking Space Wertheim gibt es bislang nur einen Standort. Dieser befindet sich am Hansaring 12 in Köln.

Besondere Vorteile

Besonders hervorheben lässt sich bei diesem Coworking Space die ganze Atmosphäre. Das ganze Haus ist sehr schick eingerichtet, sodass man sich hier nur wohlfühlen kann. Die Terrasse, Lounge und die Apartments bieten zudem eine tolle Möglichkeit, um sich nach der Arbeit zu entspannen und mit den anderen Leuten auszutauschen. Für arbeitende Eltern ist es zudem praktisch, dass es eine Kinderbetreuung für 1 bis 3-jährige gibt. So können sich die Eltern voll auf die Arbeit konzentrieren und haben die Kinder trotzdem ganz in ihrer Nähe.

Kosten

Wenn du das Coworking Space Wertheim in Köln für dich nutzen möchtest kannst du hier zwischen drei Tarifen wählen: Hot Desk, Flex Desk und Fix Desk. Beim Hot Desk kannst du jeden Tag von Montag bis Freitag das Space für 250 Euro im Monat nutzen. Beim Flex Desk handelt es sich um ein 12er Ticket, welches 199 Euro für ein Jahr kostet. Damit kannst du dem Wertheim 12-Mal einen Besuch abstatten und dort arbeiten. Das Fix Desk kostet 460 Euro im Monat. Hier bekommst du einen festen Arbeitsplatz und kannst das Space 24/7 nutzen. Zudem stehen dir damit auch die Konferenzräume zur Verfügung.

4. COLABOR

Das Coworking Space COLABOR befindet sich in Neuehrenfeld und damit im Zentrum der Nachhaltigkeits-Szene in Köln. Damit ist die Lage sehr passend, denn bei diesem Coworking Space dreht sich ebenfalls alles um Nachhaltigkeit. Diese Arbeitsplatz richtet sich somit besonders an Gründer, die ihren Fokus auf soziale und ökologische Projekte legen. Diese können sich hier untereinander austauschen und gegebenenfalls auch gemeinsam an Projekten arbeiten.

Leistungen

Diese Leistungen können Coworker im COLABOR erwarten:

  • Austausch mit Gleichgesinnten
  • Lounge mit Kaffeeküche
  • Besprechungsraum
  • Terrasse
  • Angebot an Netzwerkveranstaltungen und Workshops

Standorte

Bisher gibt es von COLABOR nur einen Standort der sich in der Herkulesstraße 85 in Köln befindet.

Besondere Vorteile

Das Coworking Space COLABOR ist eindeutig für Gründer geeignet, die in der Nachhaltigskeits-Branche unterwegs sind. Für diese ist das Coworking Space die ideale Möglichkeit um sich mit anderen aus dem Bereich auszutauschen, Unterstützung zu bekommen und eventuell auch gemeinsame Projekte zu starten. Der Strom für das Coworking Space wird von Greenpeace Energy bezogen, das Unternehmen hat ein Konto bei der GLS Bank und die Einrichtung besteht aus Upcycling-Möbeln. Das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit wird hier also komplett gelebt.

Kosten

Beim COLABOR Coworking Space kann man zwischen drei Tarifen wählen: Dem VollTisch, dem HalbTisch und dem ViertelTisch. Beim Volltisch hast du unbegrenzten Zugang zum Space und bezahlst dafür 250 Euro im Monat, ein Spind ist mit inbegriffen. Im HalbTisch-Tarik kannst du das Coworking Space für 80 Stunden im Monat Nutzen, die du dir flexibel aufteilen kannst. Der Tarif kostet 150 Euro im Monat. Der letzte Tarif ist der ViertelTisch, bei dem man das Coworking Space für 40 Stunden nutzen kann. Dieser kostet 100 Euro im Monat.

5. District Coworking

Bei dem District Coworkong Space in Köln Godorf handelt es sich um ein sehr modernes Space in einem Loft. Hier kann man einen festen Arbeitsplatz mieten und die Bürofläche nach Absprache für verschiedene Projekte nutzen. Mittlerweile hat das District Coworking Space drei Standorte in Köln: Zwei in Godorf und eins in der Südstadt. Zudem kann man hier zusätzlich Lagerraum hinzumieten, falls man für seine Projekte viel Stauraum braucht.

Leistungen

Folgende Leistungen erwartet dich in den Coworking Space District in Köln Godorf:

  • 24/7 Zugang
  • Verschließbare Aufbewahrungsmöglichkeiten
  • Kaffeebar
  • Dachterrasse
  • Gemeinschaftsfläche
  • Besprechungsraum

Standorte

Von dem District Coworking Space gibt es mittlerweile drei Standorte in Köln: Die beiden in Köln Godorf befinden sich in der Bunsenstraße 43 und das andere befindet sich in der Südstadt.

Besondere Vorteile

Ein großer Vorteil beim District Coworking Space ist, dass du dir bei den beiden Spaces genau aussuchen kann, welches zu dir passt. Beim ersten Space erwarten dich offene Büroräume, die zum Austauschen untereinander einladen. Hier kannst du also für dich arbeiten, dich aber auch flexibel mit den anderen Menschen vor Ort austauschen. Bei dem zweiten Space in Godorf hast du mehr Privatsphäre. Hier kannst du Einzelbüros mieten, die sich abschließen lassen. Das bietet sich besonders für Menschen an, die ihre Ruhe beim Arbeiten brauchen.

Kosten

Hier unterscheiden sich die Preise je nachdem, für welches der Spaces du dich entscheidest. Möchtest du das offene Cowoking Space in Godorf nutzen, gibt es den Teilzeit, den flexiblen und den klassischen Tarif. Der Teilzeit-Tarif ermöglicht dir einen Zugang von 10 Tagen im Monat zum Coworking Space und kostet 179 Euro im Monat. Der flexible Tarif kostet 279 Euro im Monat, hat eine Kündigungsfrist von einem Monat und ermöglicht dir 24/7 Zugang zu den Büros. Der klassische Vertrag kostet 249 Euro im Monat, hat eine Kündigungsfrist von drei Monaten und bietet auch 24/7 Zugang zum Büro.

Möchtest du lieber ein Einzelbüro beim zweiten Standort in Godorf haben, kostet dich dieses 269 Euro im Monat. Dort gibt es zudem auch einen Büroraum der 389 Euro im Monat kostet und Platz für bis zu zwei Personen bietet. Als letzte Möglichkeit gibt es dann noch ein Teambüro, welches 489 Euro im Monat kostet und für bis zu vier Personen ausgerichtet ist.

Fazit

Auch wenn Köln nicht die größte Startup Stadt in Deutschland ist, bieten sich Gründern auch hier viele Möglichkeiten, wo sie in Coworking Spaces arbeiten können. Hier gibt es auch viele Cafés, die sich gut zum arbeiten eignen und in denen man keine monatlichen Kosten hat. Trotzdem lohnt es sich, die Nutzung eines Coworking Spaces in Betracht zu ziehen, da man sich hier gut mit anderen Menschen austauschen und neue Kontakte knüpfen kann.

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Über den Autor

Autorenprofil: Leoni Schmidt

Leoni Schmidt

Nach ihrem Abitur studierte Leoni an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln Medienkommunikation & Journalismus. In diesem Studium sammelte sie durch Praktika bei der Rheinischen Post und bei Antenne Düsseldorf viele praktische, journalistische Erfahrung. Neben ihres Studiums arbeitete sie als Werkstudentin bei einem Online-Magazin. Bei diesem wurde sie nach ihrem Studium übernommen und arbeitete dort in der Online-Redaktion. Im Mai 2019 wechselte sie dann zu Digital Beat und Gründer.de und arbeitet seitdem dort als Junior-Online-Redakteurin.

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