Die Leistungen, Kosten und Vorteile im Vergleich

Die 5 besten Coworking Spaces in Frankfurt

Frankfurt am Main bietet nicht nur eine beeindruckende Skyline mit zahlreichen Wolkenkratzern, sondern auch internationale Messen, den Sitz der Börse und die Zentrale der Europäischen Zentralbank. Hinzu kommt die ideale Lage und Anbindung für Startups sowie Freelancer aus ganz Deutschland. Doch diese Vorteile sorgen auch für sehr hohe Mietpreise, weshalb Coworking Spaces in Frankfurt immer beliebter werden. Der folgende Artikel stellt die 5 besten Spaces vor und vergleicht die jeweiligen Leistungen, Vorteile und Kosten.

Wer einen der Coworking Spaces in Frankfurt mietet, kann sich auf flexible Mietverträge, ein starkes Netzwerk und weitere Vorteile des gemeinsamen Arbeitens freuen. Dabei könnte viele überraschen, dass die Metropole nicht nur bei der Anzahl der Gründungen ganz vorne dabei ist, sondern auch bei der Anzahl der Coworking Spaces in Frankfurt. Insgesamt gibt es schon über 30 Anbieter verteilt über die ganze Stadt.

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Die folgenden fünf Anbieter können somit als Inspiration für den perfekten Coworking Space in Frankfurt dienen oder einen ersten Überblick über beliebte Konzepte schaffen. Wer also noch auf der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz ist, sollte den folgenden Vergleich nutzen:

1. Die Zentrale

Die Zentrale gilt als ein Coworking Space in Frankfurt, dass sich vor allem an Kreative richtet. Bei der Arbeit sollen sich die Mitglieder wie in einem Café fühlen. Somit ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und ihre Ideen austauschen. Die Einrichtung ist dabei eher einfach gehalten, wirkt dadurch aber natürlich und nicht aufgesetzt. Gleichzeitig bietet der Anbieter im Stadtteil Bornheim alles, was Coworker für das professionelle Arbeiten benötigen.

Leistungen

Folgende Leistungen erwartet junge Gründer und Freelancer in der Zentrale:

  • eigener Schreibtisch
  • Computer inklusive
  • Team-Räume
  • Lounges
  • Konferenzräume
  • Telefonanschlüsse
  • virtuelles Büro

Standorte

Die Zentrale gehört nicht zu den großen Anbietern und fokussiert sich auf ein individuelles Konzept, deshalb gibt es bisher auch nur diesen einen Coworking Space in Frankfurt.

Besondere Vorteile

Die Zentrale wirbt damit, der kostengünstigste Coworking Space in Frankfurt zu sein. Außerdem sind für regelmäßige Kunden zahlreiche Vergünstigungen im Angebot, wie zum Beispiel eine kostenlose Nutzung der Konferenzräume für bis zu zwei Stunden in der Woche. Zusätzlich sind im Standardtarif auch Getränke, Obst und Haribo inklusive.

Kosten

Wer sich für die Zentrale entscheidet, kann zum Beispiel ein Tagesticket für 19 Euro buchen. Ab 119 Euro pro Monat wird man dann zum so genannten “Nomad” und kann sich jeweils einen freien Arbeitsplatz suchen. Deutlich teurer wird es für die “Residents”. Für 299 Euro im Monat erhalten diese allerdings auch einen festen und räumlich abgetrennten Arbeitsplatz, eine eigene Telefonnummer sowie die Möglichkeit, die Adresse der Zentrale als Firmensitz mit eigenem Briefkasten zu nutzen.

2. Social Impact Lab

Das Social Impact Lab fokussiert sich als Coworking Space in Frankfurt auf Startups, die die Bewältigung sozialer Probleme angehen. Deshalb steht neben der Vermietung von Arbeitsplätzen auch die Beratung von Gründern im Mittelpunkt. Da für die sozialen Projekte auch große Versammlungen stattfinden, steht für Events von bis zu 200 Personen ein 630 Quadratmeter großes Loft zur Verfügung.

Leistungen

Die folgenden Leistungen sind bei diesem Coworking Space in Frankfurt enthalten:

  • Arbeitsplätze im offenen Büro
  • geschlossene Team-Büros
  • Lounge
  • Besprechungsräume
  • Eventlocations für Versammlungen
  • tägliche Treffen und Austausch mit der Community

Standorte

Da das Social Impact Lab nicht nur als Coworking Space in Frankfurt gelten möchte, sondern sich auch als Berater versteht, möchte der Anbieter sich nicht auf eine Vielzahl von Standorten erweitern. Allerdings ist momentan mit der „Villa Gründergeist“ noch ein weiterer Ableger geplant, der aufgrund der Corona-Pandemie nun allerdings erst 2021 eröffnet werden soll.

Besondere Vorteile

Normalerweise sind Coworking Spaces in Frankfurt teurer, wenn das Team wächst und so auch mehr Platz benötigt wird. Beim Social Impact Lab gilt jedoch das Prinzip: je mehr Team-Mitglieder, desto günstiger der Preis. Somit möchte der Anbieter dazu auffordern, das eigene Gründerteam zu vergrößern und die eigenen Ideen zu teilen. Dabei helfen auch feste Berater, die die Startups täglich bei der Arbeit unterstützen und nützliche Gründer-Tipps geben.

Kosten

Wer beim Social Impact Lab ein Coworking Space in Frankfurt bucht, bezahlt die Plätze ja nach Intensität der Nutzung. Dabei kostet ein Tagesticket 30 Euro. Zudem sind sogenannte Teilzeit-Tickets für halbe Tage ab 150 Euro pro Monat und Vollzeit-Tickets ab 210 Euro verfügbar. Ein fester Arbeitsplatz ist dagegen für 260 Euro monatlich zu haben. Ab dem zweiten Team-Mitglied sinken die Preise dann jeweils um 30 bzw. 40 Euro pro Monat im Rahmen des sogenannten Vollzeit Fix Tarifs.

3. Mindspace Eurotheum

Mindspace ist einer der größten Anbieter von Spaces in Europa und daher natürlich auch in der Rhein-Main-Metropole vertreten. Das Motto des Coworking Spaces in Frankfurt lautet dabei „sky is the limit“, denn der Ableger befindet sich im Eurotheum und damit in einem Wolkenkratzer mit 31 Stockwerken. Wie bei Mindspace üblich, setzt auch diese Location auf eine große Fläche und eine moderne Einrichtung. Auf fünf Etagen und knapp 3000 Quadratmetern ist Platz für 450 Mitglieder.

Leistungen

Die Mitglieder des Werkheim können sich auf die folgenden Leistungen einstellen:

  • Arbeitsplätze im offenen Büro mit oder ohne Schreibtisch
  • geschlossene Team-Büros
  • Lounges
  • Geschäfts- und Postadressen
  • Seminarräume
  • Eventlocations
  • kostenlose Workshops

Standorte

Das Mindspace Eurotheum ist der einzige Standort des Anbieters in Frankfurt, jedoch sind europaweit noch zahlreiche weitere Standorte vorhanden. Wer viel verreist, kann mit der Mitgliedschaft dadurch auch ohne Zusatzkosten die weiteren Standorte von Mindspace nutzen.

Besondere Vorteile

Bei Mindspace liegt der Fokus auf der Gemeinschaft und den daraus entstehenden Geschäftskontakten. Deshalb veranstaltet das Community Management regelmäßig Events und kostenlose Workshops. Dabei sollen die Mitglieder und Startups sich nicht nur fortbilden, sondern auch Geschäftskontakte knüpfen. Durch die europaweite Präsenz des Anbieters können dabei besonders Einsteiger von diesen Kontakten profitieren.

Kosten

Wer Mitglied bei Mindspace Eurotheum wird, muss sich bei der Kostenberechnung zwischen einem Schreibtisch und einem privaten Büro entscheiden. Die Kosten für einen Schreibtisch starten bei 300 Euro monatlich, das private Büro mit mindestens zwei Schreibtischen bei 1.080 Euro. Die genauen Kosten sind nicht öffentlich einsehbar, sondern werden je nach Bedarf und länge des Mietvertrags bestimmt. Dabei sind allerdings immer ein 24-Stunden-Zugang, eine Wasser-Flatrate und ein kostenfreier Meetingraum inklusive.

4. WeWork Goetheplatz

Das WeWork Goetheplatz gehört zu einem der größten Coworking-Anbieter weltweit und befindet sich mitten in der Innenstadt. Die Flächen dieses Coworking Spaces in Frankfurt verteilen sich dabei auf zwei Etagen eines mehrstöckigen Gebäudes. Der Einrichtungsstil bleibt dort dem post-industriellen Stil und modernen Designelementen treu. In den letzten Jahren hat sich dieser Standort außerdem zu einem beliebten Treffpunkt für Freelancer entwickelt und ist besonders durch das haustierfreundliche Konzept bekannt geworden.

Leistungen

Das WeWork Goetheplatz bietet als Coworking Space in Frankfurt die folgenden Leistungen an:

  • feste und flexible Arbeitsplätze im offenen Büro
  • private Büros
  • Lounges
  • Event-Räume
  • Telefonkabinen
  • Sport-Räume für Yoga und Fitness-Kurse
WeWork GoetheplatzQuelle: Pressefoto WeWork
Das WeWork Goetheplatz setzt auf schlichtes Design.

Standorte

Das WeWork Goetheplatz eines von zwei Coworking Spaces in Frankfurt von diesem Anbeiter. Der zweite Standort befindet sich an der Taunusanlage, einer Naturanlage direkt in der Innenstadt.

Besondere Vorteile

Neben dem alltäglichen Austausch mit den anderen Coworkern sollen Mitglieder im WeWork Goetheplatz auch ihre Fähigkeiten weiter ausbauen. Der Veranstaltungskalender ist deshalb sehr vielfältig, von Yoga bis Buchhaltung ist alles dabei und in den Mietkosten enthalten. Besonders beliebt sind auch die regelmäßigen Diskussionsrunden. Dort stellen unterschiedliche Gründer und Startups Ideen und Ansätze vor und können dann von den Meinungen bzw. Erfahrungen der Gäste profitieren.

Kosten

Das WeWork Goetheplatz unterscheidet bei der Preisgestaltung zwischen einem festen Schreibtisch sowie einem sogenannten Hot Desk und dem privaten Büro. Die Kosten für einen eigenen festen Schreibtisch starten bei 300 Euro im Monat, beim Hot Desk ist dagegen ein Platz im Gemeinschaftsbereich reserviert und deshalb mit 200 Euro auch günstiger. Wer ein privates Büro bei diesem Coworking Space in Frankfurt buchen möchte, sollte 1.430 Euro pro Monat einkalkulieren. Dabei sind dann jedoch Parkplätze, eine Wasser-Flatrate und die Nutzung der Meetingräume inklusive.

5. Co-Work & Play

Das Co-Work & Play ist das erste Coworking Space in Frankfurt, dass sich auf Mitglieder mit Kindern spezialisiert hat. Denn alles ist so eingerichtet, dass Coworker ihre Kinder mitnehmen und sogar vor Ort betreuen lassen können. Dafür gibt es auf der 1.200 Quadratmeter-Fläche separate Kinder-Räume, damit konzentriertes Arbeiten trotzdem möglich ist. Insgesamt sind aber natürlich auch Coworker ohne Kinder willkommen, damit dort verschiedene Gründer und Freelancer aufeinander treffen.

Leistungen

Das Co-Work & Play hat für die Mitglieder des Coworking Spaces in Frankfurt die folgenden Leistungen im Angebot:

  • offene Arbeitsplätze im offenen Büro
  • Team-Büros
  • Knautsch-Bereich“ mit Sitzsäcken, Sofas und Sesseln
  • Konferenzräume
  • Spielbereich für Kinder

Standorte

Das kinderfreundliche Konzept dieses Coworking Spaces in Frankfurt ist bisher einzigartig und nur einmal vorhanden. Die Anbieter sind allerdings offen für weitere Standorte, sollte sich das Konzept langfristig als lukrativ und beliebt herausstellen.

Besondere Vorteile

Auch wenn Mitglieder ohne Kinder willkommen sind, liegt der Fokus von Co-Work & Play auf der Kinderbetreuung. Dafür ist ein rund 100 Quadratmener großer Spielbereich vorhanden, der liebevoll und kindgerecht eingerichtet ist und sich und an den aktuellen Krippenstandards orrientiert. Um eine optimale Betreuung anbieten zu können, werden die Eltern zudem von sogenannten Flying Nannys unterstützt, die im Monatspreis enthalten sind. Insgesamt ist die Betreuung dabei insbesondere für Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahre geeignet.

Kosten

Dieses Coworking Space in Frankfurt unterscheidet bei der Kostenberechnung zwischen flexiblen und festen Tarifen. Bei den flexiblen Tarifen sind Tagestickets für 30 Euro und 10er-Karten für 190 Euro verfügbar. Die festen Tarife hingegen fangen bei 350 Euro für einen Flex Desk und 450 Euro monatlich für einen Fix Desk an. Wer hingegen ein eigenes Büro für vier Personen braucht, bezahlt 1.600 Euro pro Monat. Dabei sind eine Getränke-Flatrate und kostenloser Stauraum bei allen Tarifen enthalten.

Fazit

Frankfurt steht eigentlich für erfolgreiche Konzerne und beeindruckende Wolkenkratzer. Deshalb entsteht schnell die Vermutung, dass sich dort überwiegend große und teure Spaces befinden. Doch es gibt zahlreiche Coworking Spaces in Frankfurt, die sich durch eine gemütliche Einrichtung oder ein besonderes Konzept hervorheben. Für die eigene Entscheidung bietet es sich deshalb an, einen Besichtigungstermin oder Probetag zu vereinbaren. So lässt sich schnell und unverbindlich feststellen, ob das Angebot zu einem passt und wo sich der perfekte Ort zum kreativen Arbeiten oder für den Unternehmensstart befindet.

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Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem das Team als Junior-Online-Redakteurin.

Eine Antwort

  1. Hey, vielen Dank für diesen Hilfreichen Beitrag, vorallem Co-Work & Play interessiert mich sehr. Ich hatte gehört, sie haben dieses Jahr geschlossen, aber da werde ich wohl mal vorbei schauen 🙂 Danke

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