Homepagebaukasten 2019 - Interview

Die eigene Webseite ist für viele Unternehmer der erste größere Schritt in die Welt der Selbstständigkeit, doch hier warten einige Hürden: Der richtige Hoster für die eigenen Ansprüche muss gefunden werden, ein entsprechendes Design für das bevorzugte CMS darf auch nicht fehlen. Dazu muss man sich generell mit dem CMS beschäftigen, hier können schnell viele Tage und Nächte drauf gehen. Dazu muss man dann noch unzählige Plugins installieren, um die gewünschten Features anbieten zu können, ein ganz schön großer Haufen Arbeit.

Homepage Baukästen – Die Alternative?

Homepage Baukästen versprechen hier seit etlichen Jahren die „einfache Alternative“ zu sein, haben aber oft einen schlechten Ruf: Veraltetes Design, keine mobile Ansicht und oft merkwürdig zu bedienen. Doch auch hier hat sich in den letzten Jahren viel getan, meint zumindest Timo Heinrich von der dogado group.

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Interview mit Timo Heinrich – Head of Performance Marketing der dogado group

Zu dem Thema Homepage Baukästen haben wir einen echten Profi gefragt: Timo Heinrich ist bereits seit über 2 Jahrzehnten im Online-Business und hat so ziemlich jeden Trend selbst miterleben dürfen. Was hat sich hier in den letzten Jahren getan, kann jeder mit einem Homepage Baukasten eine eigene Seite mit entsprechenden modernem Design und praktischen Marketingtools erstellen?

Timo, danke erstmal für das Interview. Bevor wir auf die wichtigen Fragen eines Homepage-Baukastens eingehen, magst du dich einmal vorstellen?

Mein Name ist Timo Heinrich, ich bin “Head of Performance Marketing” der dogado group und kümmere mich mit meinem Team um die Kanäle SEO und SEA aller Brands unserer Gruppe. Dazu gehören zum Beispiel checkdomain.de, alfahosting.de und dogado.de. Zusätzlich betreue ich die Einführung neuer Produkte und Funktionen. Im Mai 2018 habe ich beim Fachbuchverlag “mitp” das Buch “Website-Relaunch” veröffentlicht. Seit 1997 bin ich im Online-Business tätig und habe in dieser Zeit in verschiedenen Agenturen gearbeitet und so auch viele KMUs betreut. Durch meine Agentur-Tätigkeiten kenne ich die Bedürfnisse von Startups und kleinen Firmen sehr gut.

Viele, die heute ein erfolgreiches Web-Business betreiben, haben damals mit einem Homepage-Baukasten angefangen. Was hat sich in den vergangenen 10 bis 15 Jahren in diesem Bereich getan?

Gerade in meiner Anfangszeit waren Homepage-Baukästen zu Recht verschrien. Das Resultat war technisch und optisch meist unbrauchbar. Die Qualität des Source-Codes war unterirdisch, die Gestaltungsmöglichkeiten waren sehr eingeschränkt und die Usability der Editoren war alles andere als brauchbar.

Erst durch die technische Entwicklung im Web, wie beispielsweise HTML5, Ajax, JavaScript Frameworks, aber auch die schnellere Anbindung ans Netz wurden aufwändige Online-Editoren und Anwendungen möglich. Vor 20 Jahren hätte noch niemand damit gerechnet, dass man Microsoft Word im Browser einfach und mit allen Funktionen nutzen kann. Mittlerweile ist es normal alles online im Web und im Browser zu erledigen. Zusätzlich wuchs der Bedarf der KMUs an Websites, Online-Shops und Web-Anwendungen.

Es gibt kaum eine Branche, die ohne Websites auskommt. Nicht jeder kann sich jedoch eine teure Agentur leisten und in diese (große) Nische passen die modernen Homepage-Baukästen hervorragend hinein. Mittlerweile ist die Qualität dieser Website-Baukästen so gut geworden, dass sogar Web-Agenturen hin und wieder auf Baukästen zurückgreifen. Zur technischen Reife kommen auch völlig neue gestalterische Freiheiten. Früher waren Website-Baukästen-Designs relativ starr und optisch wenig ansprechend. Heutzutage hat man die volle Gestaltungsfreiheit, in unserem Baukasten kann man sogar mit einem leeren Template arbeiten und voll in die CSS- und HTML-Codes eingreifen.

Mal ehrlich, jemand der sich mit WordPress auskennt hat doch gegenüber den meisten Homepage-Baukästen Vorteile, die man nicht von der Hand weisen kann: Extrem schnelle Seiten, ein Blank-Theme für ein Design komplett nach den eigenen Vorstellungen, einfaches SSL und praktische Plugins. Sollte man sich nicht lieber in WordPress einarbeiten?

WordPress ist zunächst erst einmal ein Blogsystem und kein Content Management System (und auch kein Shopsystem). Natürlich kann man auch mit WordPress ansprechende Seiten gestalten. Die Hürden für die Einarbeitung in das System sind aber gerade für Laien relativ hoch. Wenn ich einen unerfahrenen Kunden vor ein WordPress-Backend setze, wird der nicht in der Lage sein, eine ansprechende Website zu erstellen, geschweige denn irgendwelche Plugins nachzuinstallieren. Hinzu kommt, dass hier der Nutzer dafür verantwortlich ist, das WordPress-System (und alle Plugins) immer auf dem neuesten Stand zu halten. Zusätzlich muss der Nutzer WordPress installieren, dazu muss er ein Hostingpaket buchen und SSL einrichten. Das sind technische Dinge, die einen “normalen” Nutzer nicht interessieren und auf die er auch keine Lust hat. Unsere Erfahrung zeigt: Je einfacher die Einrichtung und je schneller ein Ergebnis zu sehen ist, desto zufriedener sind die Kunden. Niemand möchte sich mit PHP Memory Limits und Scriptlaufzeiten auseinandersetzen müssen.

Aber für alle die Lust auf WordPress haben, haben wir ein umfangreiches WordPress-Tutorial zusammengestellt. Hier haben wir versucht auch den WordPress- Anfänger abzuholen und gehen auf Themen wie etwa die Installation und die Suchmaschinen-Optimierung in WordPress ein.

Viele unserer Leser kommen ja aus dem Onlinebereich, insbesondere Marketingfunktionen können bei WordPress durch kostenpflichtige Plugins einfach nachgerüstet werden. Wie sieht es hier aus, bietet ihr solche Features?

Die neueste Funktion ist die WhatsApp-Funktion: Hier kann der Seitenbetreiber mit einem Klick und durch die Angabe seiner Handynummer einen WhatsApp-Dialog in seine Seite integrieren. Website-Besucher klicken in der mobilen Ansicht auf das WhatsApp-Icon und können dem Seitenbetreiber direkt aufs Handy eine Nachricht schicken.

Interessant sind auch die integrierten Marketingfunktionen, die mit einfachen “wenn dann” Abfragen eingerichtet werden. Als Beispiel: “Zeige jedem Handynutzer, der sich im Umkreis von 10 Kilometern von meinem Restaurant aufhält, zur Mittagszeit ein Gutschein-PopUp”. Von diesen Marketingfunktionen gibt es sehr viele, die ohne Programmierkenntnisse eingerichtet werden können.

Ebenfalls bereits integriert: Statistikfunktionen, die es dem Nutzer ermöglichen mit wenigen Klicks eine verständliche Besucher-Auswertung anzuzeigen. Zusätzlich kann die Statistik auch regelmäßig per Mail verschickt werden. Natürlich sind auch Google Ads Conversioncodes einfach integrierbar, das ist eine Funktion die leider nicht bei allen Homepage-Baukästen-Anbietern selbstverständlich ist.

Eine letzte Frage: Wie sieht es mit eurem Supportbereich aus, habt ihr eine umfangreiche Onlinedokumentation oder muss ich auf „gut Glück“ herumsuchen?

Der Support ist natürlich gerade im Vergleich zu WordPress ein großer Vorteil. Wenn die Nutzer ein Problem mit ihrem Baukasten haben, dann rufen sie uns einfach an. Unser Support besteht aus Fachleuten, die den Baukasten (und alle anderen Produkte) in- und auswendig kennen und via Teamviewer auch gemeinsam mit dem Kunden am Bildschirm das Problem lösen können.

Viele Fragen decken wir in unserem Supportbereich auf checkdomain.de ab. Zusätzlich haben wir 30 Tutorial-Videos in unserem YouTube-Kanal zum Baukasten veröffentlicht. Dort wird wirklich jeder Schritt haarklein gezeigt und erklärt: https://www.youtube.com/playlist?list=PLdkUAijJAjwLUiqyaKWDi-Sx7R1hqJtPm

Fazit: Auch 2019 ist ein Homepage Baukasten einen Blick wert

Beeindruckend, wie sich Homepage Baukästen in den letzten Jahren weiterentwickelt haben, oder? Wenn du Neugierig geworden bist, solltest du dir unbedingt den Homepage Baukasten von Checkdomain.de mal genauer anschauen. Einen genaueren Blick ist es auf jeden Fall wert.