Vor einigen Jahren wurden Hashtags im Internet extrem populär und diese Popularität hält nach wie vor an. Sehr auffällig wurde diese Tatsache, als die deutschen Nationalspieler nach ihrem Triumph in Brasilien diverse Fotos und andere Dinge über die sozialen Netzwerke verbreiteten und dabei sehr oft das Doppelkreuz # verwendeten.

Aber nicht nur im Sport, auch sonst verwenden vorzugsweise Personen des öffentlichen Lebens oder Unternehmen vermehrt Hashtags.

Da stellt sich natürlich die Frage: Warum?

Zunächst soll allerdings erklärt werden, was ein Hashtag überhaupt ist:

„Hashtag bezeichnet ein Wort oder eine Zeichenkette mit vorangestelltem Doppelkreuz („#“). Die so ausgezeichnete Zeichenkette fungiert als Meta-Tag und Meta-Kommentierung. Diese Form der Verschlagwortung erfolgt innerhalb des Fließtextes. Soziale Netzwerke wie Pinterest, Facebook und Mikroblogging-Dienste wie Twitter nutzen diese Angaben, um die Suche innerhalb ihres Netzwerks nach Schlagwörtern zu erleichtern.“

Hashtags dienen also primär dazu, gewisse Begrifflichkeiten klar von normalen Postings abzugrenzen. So nutzt beispielsweise Twitter Hashtags zur Trendbestimmung.

Macht das für mein Business Sinn?

Vor über einem Jahr haben wir uns bei „Gruender.de“dazu entschlossen, Hashtags mit in unser Social Media Marketing aufzunehmen. Fortan sollte jeder Beitrag, den wir über die sozialen Netzwerke gepostet haben, mit dem Hashtag #GRUENDERde versehen werden.

Dabei verfolgten wir das Prinzip einer potentiellen „Domino-Strategie“.

Was ist eine „Domino-Strategie“?

Unter der für uns definierten Domino-Strategie haben wir uns das Prinzip vorgestellt, dass jeder gesetzte Hashtag die Möglichkeit liefert, diesen direkt auch anzuklicken und alle weiteren Beiträge, die mit diesem Hashtag versehen worden sind, im Überblick aufzurufen.

Gerade im Bereich des Bloggings hätte diese Strategie den Vorteil, dass potentiell interessierte Leser sehr leicht direkt im jeweiligen sozialen Netzwerk die Möglichkeit hätten, nicht nur den gerade geposteten Artikel aufzurufen, sondern auch alle anderen, die mit dem Hashtag #GRUENDERde versehen worden sind.

So könnte die Reputation, die ein extrem wichtiger Faktor im Online-Marketing ist, weiter gesteigert werden.

Gleichzeitig würde dem Facebook- oder Twitter-Kontakt die Option gegeben werden, speziell den Artikel aufzurufen, der ihn gerade am meisten interessiert. Vor allem in Blogs, die zwar speziell in einer Nische beheimatet sind, allerdings in dieser Nische viele Themengebiete abdecken (beispielsweise alle Facetten des Online-Marketings), bietet diese Funktion diverse Vorteile.

So könnte man durch diese gezielte „Leser-Führung“, was die Blogartikel angeht, auch die Conversion-Rate, bezogen auf die Personen, die sich über die Blog-Webseite in den Newsletter eintragen, optimieren.

Von der Theorie zur Praxis

Natürlich haben wir von Gründer.de diese Strategie auch direkt in die Tat umgesetzt und über ein Jahr lang überprüft, ob sich das in der Theorie als logisch erwiesene Konzept auch in die Tat umsetzen lässt.

Die Realität zeigt, dass sich bisher nur sehr kleine Erfolge gezeigt haben.

Daher ließe sich zum jetzigen Zeitpunkt bezweifeln, ob der Domino-Effekt des Hashtags aus Unternehmenssicht wirklich als eine bedeutende Strategie herangezogen werden kann.

Ihre Meinung

Gerade bei diesem Thema interessiert uns besonders Ihre Meinung!

Wie sehen Sie den präsentierten Domino-Effekt? Macht dieses Konzept aus Ihrer Sicht theoretisch Sinn oder sehen Sie an irgendeiner Stelle noch erhebliches Verbesserungspotential?

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Mit besten Grüßen,
Simon Seidl
Produkt Manager, Gründer.de

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