Jedes Jahr werden Länder und Städte anhand ihrer Attraktivität für globale Talente im GTCI-Ranking bewertet und eingeordnet. Bild: Pexels/Johannes Plenio

Der Global Talent Competitiveness Index (GTCI) wertet aus, wie Länder und Städte Ressourcen einsetzen, um möglichst attraktiv für globale Talente zu sein. In der aktuellen Auswertung ist München unter den Top 10 der attraktivsten Metropolen der Welt und lässt Städte wie Düsseldorf und Berlin hinter sich.

Die siebte Ausgabe des jährlichen Benchmarking-Bericht GTCI beschäftigt sich mit dem Thema „globale Talente im Zeitalter der künstlichen Intelligenz“ und erstellt ein Ranking von Ländern und Städten hinsichtlich deren Fähigkeit Talente für sich zu gewinnen und zu halten. Somit können Länder anhand dieses Rankings die Höhe ihrer Attraktivität einsehen und mit diesem Strategien zur Anziehung von Talenten entwickeln.

Attraktiv für globale Talente: Wie erfolgt die Messung?

Der Index berechnet die Attraktivität der Länder und Städte anhand verschiedener Variablen. Diese werden jedes Jahr modifiziert, Neue hinzugefügt und Alte entfernt. Eine der wichtigsten des diesjährigen Berichts ist die Komponente der Übernahme von Technologien, welche die Bereitschaft zur Investition und Nutzung von neuen Technologien beschreibt. Allgemeinere Kategorien zur Bemessung sind Faktoren wie Bildung, Lebensqualität oder die Wirtschaftlichkeit.

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Ergebnisse: Wer ist 2020 attraktiv für globale Talente?

Dem diesjährigen GTCI-Bericht entsprechend, steht an Platz 1 der attraktivsten Städte New York. Dieser Stadt folgen auf Platz 2 und 3 London und Singapur. München hingegen erzielt Platz 10 und lässt Metropolen wie Sydney, Toronto und Dublin hinter sich. Somit erreichen andere deutsche Städte wie Düsseldorf und Berlin nur die Plätze 37 und 39. Aus Sicht der Länder sind die drei attraktivsten Nationen die Schweiz, USA und Singapur. Deutschland kann hier nur auf Platz 11 des weltweiten Rankings klettern.

Zusätzlich legt der GTCI-Bericht die wachsende Kluft zwischen den Talent-Champions und dem Rest der Welt offen. Folglich ist eine große Kluft zu erkennen, die sich in den mangelnden digitalen Fähigkeiten der entwicklungsschwachen Ländern begründet. Zeitgleich liest sich heraus, dass auf den vordersten 25 Plätzen ausschließlich wohlhabendere Industriestaaten zu finden sind. Somit könnten sich zukünftig die Unterschiede aufgrund wachsendem Einfluss der künstlichen Intelligenz noch weiter verstärken.

Quelle: t3n.de / gtcistudy.com

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