Wer diese Tipps nicht beachtet, kann es gleich sein lassen

5 Tipps für deinen Start in die Gastronomie-Branche

Für viele ist die Gastronomie ein absoluter Traum. Die Kombination aus dem direkten Kontakt zum Kunden und dem Kreativen in der Küche hat natürlich seinen Reiz. Für Leute, die sich in der Küche nicht ganz soviel zutrauen sind Franchise-Systeme sehr beliebt, doch darum soll es heute nicht gehen. Wenn man ein wirklich eigenes Restaurant ohne Franchise im Hintergrund eröffnen möchte, sind andere Aspekte wichtig. Wir zeigen dir 5 Tipps, die du beachten solltest, damit du mit deiner Gastronomie-Karriere den bestmöglichen Start hinlegen kannst.

Tipp 1: Prüfe, was es bei dir im Umkreis gibt

Das wichtigste zuerst: Mache nicht, was jeder andere auch macht. Wenn es bereits 5 Italiener in der Ecke gibt, solltest du nicht unbedingt auch einen Italiener aufmachen. Natürlich hast du theoretisch die Möglichkeit auch im selben Bereich ein erfolgreiches Restaurant aufzubauen, doch der Druck wird hierbei deutlich höher sein. Schaue also, welche Art von Gastronomien es bei dir im Umkreis noch nicht gibt und finde so ganz einfach ein USP für dein Restaurant.

10 Ideen für die Selbstständigkeit

Idee 1: Onlineshop

Wenn du schon immer deine eigenen Produkte verkaufen wolltest, kann ein eigener Onlineshop sehr profitabel für dich sein. Entweder kannst du dir eine komplett eigene Plattform mithilfe eines Webseiten-Entwicklers bauen oder du nutzt die Möglichkeiten, die Online-Marktplätze wie Amazon dir bieten. Mit Anbietern wie Amazon sparst du dir den Aufwand der Lagerung und des Versands deiner Produkte. Mit einem eigenen Shop kommt etwas mehr Arbeit auf dich zu, allerdings bist du damit auch komplett unabhängig.

Idee 2: Restaurant, Café oder Laden eröffnen

Das eigene kleine Café, eine eigene Boutique oder das eigene Restaurant – für viele ist es ein Traum, irgendwann mal einen eigenen Laden zu besitzen. Solltest du dir so einen Traum erfüllen wollen, solltest du dir genaue Gedanken über das Konzept und die Lage machen. Denn gerade in Großstädten gibt es viele Konkurrenten die ähnliches vorhaben. Hier brauchst du ein Alleinstellungsmerkmal – etwas, dass die anderen nicht haben. Bei einem Restaurant oder Café wäre das beispielsweise, dass du nur vegane Gerichte anbietest.

Idee 3: Blogger

Auch als Blogger kannst du dich selbstständig machen und Vollzeit an deinem Blog arbeiten. Da es jedoch schon eine Vielzahl an verschiedenen Blogs gibt, musst du dir ein Nischenthema suchen oder dein Blog muss besser sein als die der Konkurrenz. Hast du dir erstmal eine gute Reichweite aufgebaut, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du mit dem Blog Geld verdienen kannst. Beispielsweise kannst du Werbeanzeigen auf deinem Blog schalten oder mit anderen Unternehmen kooperieren.

Idee 4: Autor

Wenn du besonders kreativer bist und sehr viel Spaß am Schreiben hast, kannst du dich auch als Autor selbstständig machen. Dabei müssen es aber natürlich nicht nur Romane sein: Auch Koch- oder Sachbücher müssen von jemanden geschrieben werden, der Ahnung auf diesem Gebiet hat. Wenn du also über eine gewisse Expertise auf einem Themengebiet verfügst, kann der Job als Autor genau das richtige für dich sein.

Idee 5: Handwerker

Hast du einen handwerklichen Beruf gelernt, wie beispielsweise Maler und Lackierer, solltest du dir jeden Fall Gedanken darüber machen, dich selbstständig zu machen. Denn die Handwerksbranche darf sich schon seit einigen Jahren über eine hervorragende Auftragslage freuen. Das liegt vor allem daran, dass immer weniger Menschen einen Ausbildungsberuf lernen und die Handwerker somit völlig unterbesetzt sind. Eröffnest du also einen eigenen Handwerkbetrieb, kannst du damit richtig gutes Geld verdienen.

Idee 6: Tagesmutter

Um dich als Tagesmutter heutzutage selbstständig zu machen, musst du dich an strenge Richtlinien halten. So brauchst du bestimmte Qualifizierungen, für die du bestimmte Lehrgänge besuchen musst. Zudem müssen bestimmte Räumlichkeiten gegeben sein, die kinderfreundlich eingerichtet sind. Beispielsweise bedeutet das, dass du einen Ruheraum, einen Spielraum und auch eine Küche in deiner Einrichtung brauchst, um die Kinder optimal zu versorgen. Ist das alles gegeben, kannst du dich als Tagesmutter selbstständig machen.

Idee 7: Fotograf

Beschäftigst du dich gerne mit der Fotografie, kannst du dich auch damit sehr gut selbstständig machen. Fotografen werden auch ständig gebraucht. Ein klassisches Beispiel wäre auf Hochzeiten, aber auch auf kleineren örtlichen Veranstaltungen werden immer wieder Fotografen gebraucht. Auch mit dem eigenen Fotostudio kann man viel Geld verdienen, da viele Menschen weiterhin gerne Familienfotos oder ein Freunde- oder Paar-Fotoshooting machen lassen.

Idee 8: Schlüsseldienst

Als Schlüsseldienst kannst du sehr gutes Geld verdienen. Dabei muss dir jedoch bewusst sein, dass das meiste Geld mit dem 24-Stunden-Notdienst gemacht wird. Nachts haben die Menschen am wenigsten Lust dazu, sich den Ersatzschlüssel von Freunden oder der Familie zu besorgen und rufen lieber den Schlüsseldienst. Das heißt also, dass du rund um die Uhr erreichbar sein musst. Hast du damit kein Problem, kann das ebenfalls ein sehr profitables Business sein.

Idee 9: Makler

Als Immobilienmakler hast du die Aufgabe, unbewohnte Immobilienobjekte an potentielle Mieter oder Käufer zu vermitteln. Gerade in Zeiten der Wohnungsnot in Großstädten, kann es sehr profitabel sein, als Makler zu arbeiten. Dabei hast du eine breite Palette an Aufgaben, schließlich musst du die Objekte nicht nur vermitteln, sondern Interessenten auch kompetent beraten und die Objekte verwalten. Aufgaben, für die du kaufmännisches Geschick und Einfühlungsvermögen benötigst.

Idee 10: Personal Trainer

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit gesunder Ernährung und Fitness. Hast du von beiden viel Ahnung, kannst du dich gut als Personal Trainer selbstständig machen. Um als Personal Trainer arbeiten zu dürfen, musst du bestimmte Lizenzen erwerben. Die Fitnesstrainer B-Lizenz ermöglicht dir den Einstieg in den Beruf eines Fitnesstrainers, die Erweiterung auf ein höheres Niveau ist die Fitnesstrainer A-Lizenz. Ergänzend dazu kannst du auch die Ernährungsberater-Ausbildung absolvieren, wenn du deine Kunden umfassend betreuen und sie in Sachen Ernährung beraten willst.

Schaue weit genug

Insbesondere wenn du in einer kleineren Stadt starten möchtest, darf der Einfluss der „großen Stadt“ nebenan nicht unterschätzt werden. Leute sind bereit für gutes Essen einige Kilometer auf sich zu nehmen. Sicherlich werden die bei gleicher /besserer Qualität dich bevorzugen, wenn du jedoch bei der Qualität nicht mithalten kannst, könnte es schwer werden.

Vor einigen Jahren gab es einen gigantischen Hype um Bubble-Tea. Die Anzahl an Läden war explodiert, an jeder Ecke hat man die süßen Getränke mit den Kugeln drin bekommen. Für viele Gründer war es auf den ersten Blick eine wahre Goldmine, denn eigenes Marketing wurde nicht benötigt. Dazu war die Markenbindung sehr gering, wohlmöglich weil die Ketten keine große Chance hatten überhaupt ein klassisches Image aufzubauen. Schon 2013 berichtete dann die Zeit, dass der Trend vorbei ist, hunderte Läden mussten schließen.

Doch nicht jeder Trend ist nur ein kurzer Trend: Die aktuelle „grüne Welle“ hält sich bereits seit Jahrzehnten und erreicht aktuell ein absolutes Hoch. Wenn du selbst schon lange nachhaltig lebst und eben in diesem Bereich dein Restaurant siehst, warum nicht? Nur auf den Zug aufspringen und „hoffen“ dürfte dagegen schwer sein.

Solltest du dich für ein Restaurant entscheiden, das einen Trend verfolgt, solltest du auch eben diesem Trend verfolgen. Immer auf dem neusten Stand sein ist unerlässlich, damit du nicht ohne es mitzubekommen an Relevanz verlierst.

Tipp 3: Sei repräsentativ

Wir alle haben den einen „Geheimtipp“ was den besten Imbiss angeht. Oftmals sind das kleine, unscheinbare Läden, die ausgezeichnete Pizza, Döner oder Nudeln anbieten. Teils sind diese Läden nicht besonders einladend und die Einrichtung etwas älter. Auch die Mitarbeiter sind oft nicht allzu höflich. Dennoch überzeugt hier die Qualität. Klar, für einen Imbiss mag das reichen, doch wenn du auf lange Sicht ein erfolgreiches Restaurant leiten willst, musst du schon etwas mehr bieten.

Die Leute gehen in ein Restaurant insbesondere, um etwas „Besonderes“ zu erleben. Das Besondere beginnt dabei nicht mit den Speisen oder der schnellen Zubereitung, es geht um den ersten Eindruck: Ist das Personal freundlich und motiviert? Wirkt die übliche gastronomische Ausstattung modern? Wie wird das Essen bei den anderen Gästen auf den Tisch serviert?

Du musst dringend darauf achten, dass sich dieser erste Eindruck bei jedem Besuch ergibt. Wenn Tischdecken Flecken bekommen oder Gläser langsam beschlagen, solltest du als Restaurantchef dringend etwas unternehmen.

Wo wir bei dir als Restaurantchef sind: Du als Chef solltest natürlich auch in deinem Restaurant repräsentativ dastehen. Passend gekleidet und mit einem Lächeln auf den Lippen kannst du dir so schnell treue Gäste aufbauen.

Tipp 4: Kenne deinen Platz im Restaurant

Immer wieder hört man, dass ein Chef probiert alles selbst zu machen. In der Restaurantbranche ist das nicht anders, da Kocht der Chef, bedient die Gäste und macht dann noch die Buchhaltung. Was kostensparend im Bezug auf das Personal klingt, geht jedoch schnell zum Verlust der Qualität. In der Küche muss volle Konzentration herrschen, damit die eigenen Qualitätsstandards erfüllt werden. Kenne daher deinen Platzt im Restaurant und finde motivierte Mitarbeiter für die verschiedenen Bereiche. Unterschätze insbesondere nicht, welche Konsequenzen ein unzufriedener Gast aus einem negativen Restaurantbesuch zieht. Es gibt genug Restaurants als Alternative, warum sollte er dann nochmal wieder kommen?

Tipp 5: Versetze dich in den Kunden / Sei der Kunde

Der Tipp klingt auf den ersten Blick sehr „beliebig“, dabei lassen sich damit viele Probleme deines Restaurants erkennen. Du hast sicherlich selbst gewisse Ansprüche an ein Restaurant, werden alle Erwartungen bei deinem eigenen erfüllt? Besuche dein eigenes Restaurant regelmäßig mit Freunden, Familie oder Geschäftspartnern um dich zu überzeugen, dass alles auf deinem Qualitätsstandard ist. Sollten Fehler auffallen, dann besprich die mit deinen Mitarbeitern. Ein Restaurant lebt von leckerem Essen und gutem Service in einem schönen Ambiente.

Fazit: Mit diesen 5 Tricks kann wenig schiefgehen

Du siehst schon, ein großer Teil beschäftigt sich damit, wie du dich um dein Restaurant, deine Mitarbeiter und deine Speisen kümmerst. Doch so einfach das klingt, im Alltag wird es sich oft als Herausforderung darstellen. Doch zum Erfolg gehört auch immer ein wenig Schweiß.

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Über den Autor

Benedikt Voigt

3 Antworten

  1. Meine Tante hatte auch mal ihr eigenes Restaurant. Zu dem Zeitpunkt habe ich wirklich viel gelernt. Gefühlt ist die Liste der Dinge die man beachten muss, unendlich! Vom Konzept bis hin zur Fettabscheider Wartung! Sich in den Kunden zu versetzen ist ein guter Tipp. Wir haben schließlich alle hohe Erwartungen an die Gastronomie.

  2. Mein Bruder und ich möchten gerne ein Restaurant gründen. Diese Tipps finden wir sehr hilfreich. Es ist wirklich wichtig, sich in de Kunden zu versetzen. So kann man einschätzen wie das Restaurant aussehen sollte, wie das Essen sein sollte, usw.

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