Wenn die Zeit zum Gründen gekommen ist

Die Selbstständigkeit als Ausweg aus der Routine

Ein Beruf als solcher ist nicht mehr, was er früher einmal war. Früher war es üblich, dass man seinen erlernten Beruf ein ganzes Arbeitsleben lang ausübte. Heute ist das eher die Ausnahme, denn Berufsbilder und Arbeitgeber verändern sich, einige verschwinden bisweilen sogar ganz von der Bildfläche. Dann bleibt den Betroffenen nichts anderes übrig, als sich neu zu orientieren. Viele Arbeitnehmer warten erst gar nicht, bis es so weit ist, sondern wechseln von sich aus zu einer neuen Tätigkeit. Bei manchen von ihnen heißt das: Sie werden zu Unternehmensgründern.

Etwas Neues wagen

Es hat schon immer Menschen gegeben, die – gewollt oder ungewollt – aus ihrer vorgezeichneten Lebensspur ausscherten und eine völlig neue Richtung einschlugen. Ihre Erfolgsaussichten waren keineswegs immer rosig, aber wir kennen jede Menge Beispiele, die zeigen, dass der Sprung ins kalte Wasser für so manche Aussteiger die richtige Entscheidung war. Und das, obwohl der neue Weg sie enorm viel Energie kostete und die Gefahr, grandios zu scheitern, lange Zeit ihr ständiger Begleiter war.
Umso erstaunlicher ist es, dass der Wechsel in ein anderes Metier in vielen Fällen nicht einmal materielle Gründe hat; oft ist er einfach ein entschlossener Schritt aus einem unbefriedigenden Leben in eine Zukunft mit mehr Sinn.

Fast jeder fängt klein an

Warum sollte es nicht möglich sein, dass aus einer Physikerin irgendwann ein Staatsoberhaupt wird oder aus zwei Informatik-Studenten das Gründungsteam der größten Suchmaschine im Worldwide Web? Die Geschichte von Google begann gegen Ende der Neunzigerjahre tatsächlich in einer Garage. Heute findet man die beiden Google-Gründer auf den vordersten Plätzen der Forbes-Liste mit den reichsten Menschen der Welt.

Vielleicht etwas weniger spekulativ, aber durchaus erfolgversprechend steht auch dir die Möglichkeit offen, deiner beruflichen Entwicklung eine neue Richtung zu geben. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es dafür sogar einen Gründungszuschuss von der Bundesanstalt für Arbeit. Er macht den Start in die Selbstständigkeit um einiges leichter, aber du musst dir dennoch darüber im Klaren sein, dass du für die Planung deines Projekts, für die Erfüllung der erforderlichen Formalitäten und für alle operativen Schritte lieber etwas mehr als zu wenig Zeit investieren solltest.

Abnehmer finden

Eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg eines neu gegründeten Unternehmens sind gute Verbindungen zur Zielgruppe des Produkts oder der Dienstleistung, die du anzubieten hast. Bei der Akquise deiner Kunden solltest du jedoch unbedingt darauf achten, dass du nur seriöse Interessenten ansprichst, die wirtschaftlich gut etabliert sind. Denn nur bei ihnen kannst du davon ausgehen, dass sie über genügend finanzielle Liquidität verfügen, um deine Rechnungen pünktlich bezahlen zu können. Für dich als Neuling im Markt ist das überlebensnotwendig, denn nichts wäre fataler für dein Geschäft als fehlende Zahlungseingänge und damit ein permanent überzogener Kreditrahmen auf dem Geschäftskonto. Zu hohe Außenstände können schnell das Aus für ein Unternehmen bedeuten, vor allem, wenn die Bank Grund zur Annahme hat, dass die Unterdeckung auf dem Konto in absehbarer Zeit nicht ausgeglichen wird.

Um solche Risiken zu vermeiden, solltest du Kunden und Geschäftspartner mit Bedacht auswählen und dich vorab vergewissern, dass sie in der Lage sein werden, deine Leistungen zu bezahlen, damit du deine Kreditwürdigkeit behältst.

Professionelle Netzwerke nutzen

Ein großes Maß an Sicherheit für Lieferanten und Dienstleistungsunternehmen bieten Aufträge von öffentlichen Institutionen wie Gemeinden, Behörden oder sogenannte Personen des öffentlichen Rechts. Sie werden in der Regel im Rahmen einer Ausschreibung vergeben, an der sich jedes Unternehmen mit der geforderten Kompetenz beteiligen kann. Du solltest dich daher um Informationen bemühen, wann und von welcher Stelle solche Ausschreibungen zu erwarten sind.

Falls dir die nötigen Verbindungen fehlen, um mit relevanten Vergabestellen in Kontakt zu kommen, kann dir ein professioneller Vermittler wie der anerkannte Branchenkenner ibau wertvolle Dienste leisten. Er ist mit den großen öffentlichen Auftraggebern wie mit allen infrage kommenden Branchen gleichermaßen vernetzt und stellt die erforderlichen Verbindungen her, um Auftraggeber und Bewerber zusammenzuführen. Davon profitieren beide Seiten: Der Auftraggeber, weil er mit diesem Verfahren den am besten geeigneten Anbieter findet, und der Auftragnehmer, weil er auf diese Weise hohe Werbungskosten spart.

Qualität entscheidet

Die Vermittlung über diesen cleveren Informationsdienst für Ausschreibungen funktioniert ganz einfach: Du trägst in das Formular auf seiner Online-Plattform ein, welches Produkt oder welche Dienstleistung du anzubieten hast und gegebenenfalls, auf welche Region dein Angebot beschränkt sein soll. Daraufhin erscheinen passende Aufträge, um die du dich bewerben kannst. Dieses zeitsparende Verfahren hat den großen Vorteil, dass du dich auf deine eigentlichen Stärken konzentrieren kannst und dich nicht gleichzeitig mit der aufwendigen Akquise von Neukunden befassen musst. Das kommt der Qualität deines Angebots zugute, was jeder potenzielle Auftraggeber sehr zu schätzen weiß.

Nebenberuflich gründen

Nicht jeder kann es sich erlauben, sein bisheriges Leben so ohne Weiteres hinter sich zu lassen, um sich eine völlig neue Existenz aufzubauen. Wer zum Beispiel eine Familie zu ernähren oder andere finanzielle Verpflichtungen hat, hat diese Möglichkeit nicht. Doch das muss nicht das Ende seiner Träume sein, denn mit einer Geschäftsidee kann man sich auch neben seinem eigentlichen Job ein zweites Standbein aufbauen. Hier gilt natürlich die Prämisse, dass der Hauptberuf nicht unter den nebenberuflichen Aktivitäten leiden darf, denn sonst kann es passieren, dass der Arbeitgeber darauf ziemlich humorlos reagiert. Am besten ist es, wenn du deinen Chef darüber informierst, dass du neben deinem Job eine zweite Tätigkeit ausüben möchtest.

Von der Idee zum eigenen Unternehmen

Wenn du dich mit dem Gedanken trägst, ein Unternehmen zu gründen, befindest du dich in guter Gesellschaft. Denn die Zahl der Startups nimmt in Deutschland immer weiter zu. Die meisten Neugründungen sind in der IT-Branche zu verzeichnen, aber auch im Bereich der Medizin und in der Lebensmittel-Branche ist im vergangenen Jahr viel Neues entstanden. Dabei kennt die Kreativität der Gründer keine Grenzen, wie man in dieser Reportage erfahren kann. Das betrifft auch den finanziellen Part der Gründung, denn wie man sieht, gibt es auch clevere Wege, das nötige Kapital zu beschaffen, ohne sich in die Abhängigkeit eines Bankkredits zu begeben.

Doch auch private Geldgeber möchten sehen, dass sie ihre Investition als Unterstützung für ein Startup gut angelegt haben. Das bedeutet für den oder die Gründer ein großes Stück Verantwortung, damit sie das Vertrauen ihrer Förderer irgendwann rechtfertigen können.

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