Das macht den fritz-kola-Gründer "Außergewöhnlich Erfolgreich"

fritz-kola – Zwischen Cola-Monopol und Limonaden-Sozialismus

Kaum einer kennt sie heutzutage nicht: die Cola, die etwas anders aussieht und sich durch ihr schlichtes und individuelles Design von ihren bunten Konkurrenten im Regal abhebt. fritz-kola eben. Ein Original, nicht nur im Design, sondern vor allem im Geschmack. Mit fünf Produktionsbetrieben, knapp 300 Mitarbeitern und einer Auswahl von verschiedenen Sorten von Cola und Limonaden, ist fritz-kola eine relevante Marktgröße geworden. Die Getränke werden in den unterschiedlichsten Ländern Europas verkauft. Doch wie gelang es den beiden Gründern Mirco Wolf Wiegert und Lorenz Hampl, sich im Cola- und Limonadenmarkt zu behaupten und einen festen Platz einzunehmen?

Alles beginnt mit einem Impuls

Jeden Unternehmer treibt etwas anderes an, um den Wunsch der Selbstständigkeit zu erfüllen. Der eine hat die zündende Idee, die er unbedingt ausprobieren möchte. Der andere gründet aus einer intuitiven Situation heraus, weil er einfach sein eigenes Ding machen will. Bei Mirco Wolf Wiegert und Lorenz Hampl war es irgendetwas dazwischen. Kennengelernt haben sich die beiden Hamburger Jungs bei den Pfadfindern. Wandern, Gitarre spielen und am Lagerfeuer sitzen – die ganzen Klischees, die einem zwangsweise durch den Kopf schießen, durchlebten die Jungs tatsächlich und fanden es großartig. Aus der Bekanntschaft wurde echte Freundschaft, die auch Schule, Berufsausbildung und Studium trotzen konnte. Besonders das Studium genossen die jungen Männer sehr – jede Menge Spaß, neue Freunde, Partys, alles was das Studentenleben so zuckersüß machte, ließ den Gedanken aufkeimen, dass diese Zeit noch nicht enden sollte. Irgendwo und für irgendwen arbeiten, das konnten sich die beiden nicht vorstellen. Sie wollten ihr eigener Herr sein, so viel war klar. 

Also suchten sie gezielt nach Ideen, die sich auch tragen ließen und Spaß versprachen. Es sollte etwas Konkretes sein, etwas zum Anfassen und nichts, das es nur rein virtuell gab. Vor allem wollten die beiden eins: genau dort unterwegs sein, wo sie auch sonst gerne unterwegs waren. Nämlich in Clubs, Cafés und Restaurants. Und so entstand die Vision einer eigenen Cola. Denn in den 90er Jahren gab es kaum Auswahl an Limonaden und Brausegetränken. Daher sollte es ein Getränk werden, das es mit der einzigen – und in ihren Augen weniger leckeren – Konkurrenz aufnehmen kann und zum Standard-Getränk jeder Bar wird. Mehr Cola, weniger Zucker und maximaler Geschmack. Gegen das Coca-Cola-Monopol und im Sinne des „Limonaden-Sozialismus”. Gesagt, getan. Die Idee stand, nun musste die Umsetzung folgen.

Wie macht man eigentlich eine Cola?

Man muss sich das mal vorstellen: Wer damals eine Cola in Restaurants, Bars, Clubs und Kneipen bestellte, bekam ein koffeinhaltiges Getränk aus einer großen Plastikflasche, serviert in einem Glas ohne Eis und meist auch ohne Kohlensäure. Ganz klar, dass die beiden ehemaligen Studenten Mirco und Lorenz irgendetwas tun mussten. Eine echte Alternative, die mehr Geschmack, Stil und Qualität versprach.

Doch was braucht es, um eine gute Cola zu kreieren? Ein Colarezept, ganz klar. Und wo suchen die meisten Menschen nach Rezepten? Genau, im Internet. Auch wenn es Google damals, Anfang der nuller Jahre schon gab, war die Qualität an Informationen wirklich ernüchternd. Weder konkrete Rezepte, noch die Zutaten für eine gute Cola ließen sich im World Wide Web auftreiben. Also telefonierten Mirco und Lorenz quer durch die Republik und hatten Glück, dass die wirtschaftliche Infrastruktur in Deutschland zu dieser Zeit bereits gut funktionierte. Es gab für jede Frage jemanden, der sie beantworten konnte. Und auch für ihre Fragen fanden sich Experten, die ihnen weiterhalfen. Mirco Wolf Wiegert und Lorenz Hampl sammelten all ihr Geld zusammen, stolze 7.000 Euro Startkapital, hatten zwei gebrauchte Autos, ihre Computer und Handys und fühlten sich 2002 bereit, dem großen Abenteuer der Unternehmensgründung entgegenzutreten.

Einzige Bedingungen: Klare Vision und finanzielle Unabhängigkeit

Tief im Inneren waren sie der Überzeugung, dass es funktionieren wird. Ihre Vision war so klar wie nie zuvor: Es musste eine Cola werden, die es Gastronomen quasi unmöglich macht, sie schlecht zu servieren. Es würde diese Cola nur in kleinen Mehrwegflaschen aus Glas geben, die der Gastronom lediglich kalt stellen und frisch vor dem Gast öffnen muss. Eine Cola, die dadurch immer frisch ist, Studenten in jeglichen Bars und Clubs begeistert und durch ihre Optik überzeugt. Diese Vision verschriftlichten sie in einem Businessplan. Eine Seite brauchten sie dafür. Mehr nicht.

Von Beginn an gab es eine sehr wichtige Bedingung: Es müssen schwarze Zahlen geschrieben werden. Immer. Das war klar und die Grundlage, auf der sie alles aufbauten. Möchtest du wissen, wie sie das geschafft haben? Das und noch viele weitere Tipps erfährst du in der Neuauflage von „Außergewöhnlich Erfolgreich“.

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Wer ist Mirco Wolf Wiegert ?

Mirco Wolf Wiegert ist der Gründer und Geschäftsführer von fritz-kola.

Welche Persönlichkeiten werden in „Außergewöhnlich Erfolgreich 2“ vorgestellt?

Aimie-Sarah Carstensen, Dagmara Kazakov, Denis & Daniel Gibisch, Fabian Voraus, Felix Thönnessen, Frank Otto, Giwar Hajabi, Jennifer Baum-Minkus, Jens Knossalla, Joanna Hajnaj, Joey & Luke Kelly, Jorge González, Jule Nagel, Julius Kahleis, Tim Schmitz & Firat Mercan, Kati Ernst & Kristine Zeller, Lena Gercke, Lena Oberdorf, Linn Schütze & Leo Bartsch, Luisa Eckhard, Mathias Mester, Michèle de Roos, Mirco Wiegert, Nico Rosberg, Nina Julie Lepique, Patrick Biedenkapp, Rick Azas, Sabrina Spielberger, Sebastian Meyer, Tim Hendrik Walter und Tim Horn & Philipp Reif.

Für wen ist das Buch „Außergewöhnlich Erfolgreich 2“ geeignet?

Dieses Buch ist für jeden geeignet, der daran interessiert ist, von starken Vorbildern zu lernen und einen Überblick über alle Möglichkeiten zu bekommen. Außerdem sind wertvolle Tipps und Lektionen rund um die Themen Gründung, Unternehmertum und Persönlichkeitsentwicklung enthalten.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Von Januar 2020 bis Juni 2022 war sie als Volontärin und Junior-Online-Redakteurin für Gründer.de tätig.

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