So gelingt Ihnen Ihr E-Book

5 Dinge, die Sie beim Schreiben eines E-Books beachten sollten

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In einem Artikel unseres Blog haben wir uns bereits dem Thema „E-Book-Erstellung“ gewidmet. Nach der Bitte eines Bloglesers möchte ich in diesem Artikel nun ein wenig genauer darauf eingehen, was man als Autor beim Schreiben eines E-Books beachten sollte.

Schreiben Sie frei und ohne Zwang

Formulieren Sie Ihre Texte ganz ungebunden und frei heraus. Dadurch erreichen Sie einen sehr viel höheren Schreibfluss, der später für den Leser auch mehr Lesefluss bedeutet.

Schaffen Sie das nicht, wirken Ihre Ausführungen trocken, sodass der Leser schnell ermüden und aufgrund von Langeweile vielleicht sogar mit dem Lesen aufhören wird.

Schreiben Sie also wie Ihnen „die Zunge wächst“, versuchen Sie aber dennoch sachlich und kompetent zu bleiben.

Springen Sie im Text nicht ständig hin und her

Das bedeutet, dass Sie während des Schreibens Ihrer Inhalte nicht ständig vor und zurück springen sollten, um zuvor Geschriebenes ständig zu verändern, zu ergänzen oder zu verbessern.

Auch das wird nur Ihren Schreibfluss stören und Sie in der Regel mehr oder weniger aus dem Konzept bringen.
Verbessern und ergänzen können Sie Ihre Texte später immer noch, wenn das Ebook fertig ist. Und solange die eigentlichen Inhalte das Problem des Lesers auch tatsächlich lösen, ist das eher nebensächlich.

Der beste Korrektor eines E-Books ist darüber hinaus sowieso immer noch der Leser bzw. der Kunde dieses Werks selbst. Nehmen Sie konstruktive Kritik, die später von Ihren Kunden kommen wird, ruhig an, denn diese hilft Ihnen dabei, Ihre E-Books immer noch weiter zu verbessern – und zwar so, wie Ihre Leser das wünschen und benötigen.

Tipp: Vergeben Sie doch vor der offiziellen Herausgabe einige Exemplare Ihres E-Books kostenlos an einige Stammkunden, Geschäftspartner usw. und bitten Sie um deren Meinung.

Lassen Sie sich beim Schreiben Zeit

Lassen Sie sich generell beim Schreiben Ihres E-Books immer Zeit und versuchen Sie nicht so schnell wie nur möglich damit fertig zu werden, nur damit Sie es auch so früh wie möglich verkaufen können.

Auch sollten Sie sich in der Reihenfolge der zu bearbeitenden Kapitel etc. nicht selbst unter Druck setzen: Es ist vollkommen egal, mit welchem Kapitel oder welcher Unterkategorie Sie beginnen und in welcher Reihenfolge Sie welche Kapitel fertig stellen.

Es besteht kein Grund darin unbedingt mit Kapitel 1 zu beginnen, sondern Sie können genauso gut auch mit Kapitel 2 oder auch dem letzten Kapitel beginnen, wenn das für Sie besser passt.

Versuchen Sie, Ihre Texte immer auch in sinnvolle und kleine Absätze zu unterteilen und vermeiden Sie es, den Leser mit langen Zeilen zu überfordern und übermüden zu lassen.

Ein guter Richtwert sind hier etwa 4 bis maximal 7 Zeilen pro Absatz. Natürlich kann es auch vorkommen, dass man mehr Zeilen pro Absatz benötigt, weil ein bestimmter Satz eben zufällig gerade mal länger ist, doch es sollte eher die Ausnahme bleiben.

Auch sollten Sie Ihre Sätze möglichst immer kurz und prägnant halten und nicht so sehr verschachteln, da auch dies den Lesefluss stören kann.

Nutzen Sie eine möglichst einfache Ausdrucksweise

Natürlich gehören gerade bei fachlichen E-Books auch Fremdwörter dazu. Doch wann immer es möglich ist, sollten Sie in Ihren E-Books unnötig platzierte Fachbegriffe vermeiden oder zumindest erklären.

Schreiben Sie immer so nah wie möglich nach dem Prinzip „Von Mensch zu Mensch“ und schreiben Sie nicht so, dass der Leser denken könnte, Sie würden sich für etwas Besseres halten, weil Sie ja so viele tolle Fremdwörter kennen.

Bedenken Sie immer, dass Ihre Leser nicht die Experten sind, sonst bräuchten diese ja Ihr E-Book nicht zu kaufen. Sie sind der Experte und die Leser sollen von Ihnen lernen – deshalb müssen Sie immer so einfach wie möglich schreiben, damit Ihre Leser auch das verstehen, was Sie schreiben.

Schreiben Sie in Bildern

Schreiben Sie immer so, dass in den Köpfen Ihrer Leser Bilder entstehen, die ihnen eine genaue Vorstellung von dem geben, was Sie erklären.

Das menschliche Gehirn tut sich leichter in Bildern zu denken und das müssen Sie mit Ihren Texten unterstützen, indem Sie mit diesen solche Bilder hervorrufen.

Und zusätzlich zu diesem Aspekt, sollten Sie Bilder natürlich auch real und aktiv nutzen. Bauen Sie in Ihre Ausführungen an geeigneten Stellen, an denen es Sinn macht und möglicherweise auch notwendig ist, immer auch Bilder bzw. Abbildungen ein.

Mit besten Grüßen,
Thomas Klußmann
Geschäftsführer Gründer.de

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Über den Autor

Autorenprofil: Thomas Klußmann

Thomas Klußmann

Thomas Klußmann durchlief eine klassische kaufmännische Ausbildung als Industriekaufmann und schloss anschließend sein Studium mit dem Abschluss Bachelor of Arts in Business Administration und Vertriebsmanagement ab.
Bereits seit 2002 spezialisierte sich Thomas Klußmann auf Online-Marketing. Er leitete Teams, etablierte eigenständige Projekte und erwarb fundierte Fachkenntnisse bei 7 verschiedenen Unternehmen vor, während und nach seinem Studium.

Vor der Gründung der Gründer.de GmbH verantwortete er einen hohen 6 stelligen Jahresumsatz für ein stark expandierendes Internet-Unternehmen. Im Januar 2011 wurde Thomas Klußmann als „Google Adwords Qualified Individual“ zertifiziert. Zeitgleich erhielt die Gründer.de GmbH den Status „Google Adwords Certified Partner“.

Seit August 2011 ist Thomas Klußmann als Gast-Referent für die Fachhochschule der Wirtschaft in Paderborn und Bielefeld tätig. Weiterhin war er u.a. Referent auf dem Paderborner Wirtschaftsforum, der Conversion und Traffic Konferenz in Düsseldorf sowie der Affilidays Networking Conversion auf Mallorca. Insgesamt nahmen bereits über 40.000 Personen an den Online- und Offline-Events von Thomas Klußmann teil.

Im Jahre 2012 war er Gründungsmitglied der Andes Media GmbH und initiierte die Gründer.de Spendenaktion, welche hilfsbedürftigen Kindern in Paderborn zugute kam. Im Frühjahr 2013 initiierte er die Conversion und Traffic Konferenz in Düsseldorf.

Thomas Klußmann denkt, lebt und handelt nach einem Zitat von Dan Millman: „Frage dich in jeder schwierigen Situation: „Was würde der stärkste, mutigste, liebevollste Teil meiner Persönlichkeit jetzt tun?“ Und dann tue es. Tue es richtig. Und zwar sofort.“

5 Antworten

  1. Beim Schreiben des eBooks sollte man sich nicht zu viel Zeit lassen, sondern einen exakten Plan machen, wie viel man pro Tag an dem eBook schreiben muss, damit es pünktlich zur Deadline fertig ist. Man benötigt immer eine Deadline! Ohne sie wird man immer wieder das Projekt schweifen lassen und irgendwann ganz aufgeben, ohne dass es jemals fertiggestellt wird – sehr viele eBooks werden genau deshalb niemals veröffentlicht.

  2. Das ist sehr gut und verständlich geschrieben. Damit habe ich mich auch schon intensiv befasst und kann zu dem Thema noch einen sehr guten kostenlosen E-Mail-Kurs anbieten unter

    Viele Grüße
    Andre Kramer

  3. Hey,

    super 5 Tipps, die du hier aufführst. Beim Ebook schreiben ist es halt wichtig, das am Ende – bei Fertigstellung – alles einfach zu lesen und leicht zu verstehen ist.

    Nur dann kann ein Ratgeber-Ebook auch zur Entfaltung kommen und das niedergeschriebene Wissen weitervermitteln.

    Ich werde demnächst auch ein Ebook im Bereich Fussball bzw. Fussballwetten entwerfen und da werde ich mir deine Tipps mit Sicherheit zu Herzen nehmen.

    Beste Grüße
    Bernhard

  4. Danke für diese wichtigen Hinweise zum Ebookschreiben. Diese Tipps kann ich zu 100 % unterschreiben. Sie gelten übrigens genauso beim Schreiben eines Verkaufstextes. Auch hier will niemand sich durch „Bleiwüsten“ quälen oder theoretische Ausführungen lesen …

    Ich finde allerdings schon, dass man sich zwingen sollte, so schnell wie möglich mit dem E-Book fertig zu werden. Nur dann wird es nämlich überhaupt jemals beendet. Wer sich ständig sagt „ach, heute ist kein so guter Tag zum Schreiben“, wird nicht fertig mit seinem Text.

    Mein Tipp: täglich mindestens eine oder zwei Stunden bewusst dafür einplanen, alle Ablenkungen wie E-Mails oder Facebook ausschalten und losschreiben. Das ist sehr effektiv!

    Am besten, man schreibt dann den Text hintereinander weg, ohne ständig daran herum zu korrigieren. Das kann später das Rechtschreibprogramm übernehmen. Danach ist immer noch Zeit, alles zu überarbeiten und „aufzupeppen“.

    Viele Grüße
    Katrin Weber

    1. Ich finde, ob man sich zwingt (welch hässliches Wort, welch unschöne Tat! Wenn ich mich zwingen muss, warum mache ich das dann überhaupt?) oder ob man dem persönlichen Empfinden den Vorzug gibt, hat mit dem Fertigstellen nicht viel zu tun. Der eine arbeitet so, der andere anders. Wer sich zu etwas zwingen muss, sollte sich doch besser was suchen, was ihm mehr Spaß macht, oder? Und wer Spaß daran hat, braucht sich nicht zu zwingen.

      Ebenso die Sache mit den zwei Stunden: wenn ich von zehn bis zwölf einplane, da aber gerade keine Ideen habe, muss ich in der Lage sein, umzudisponieren. Nicht immer bin ich an jedem Tag zur gleichen Zeit gleich kreativ, das hängt auch von direkt zuvor erlebten Dingen ab.

      Mit dem Abschalten aller Störenfriede gebe ich Dir allerdings Recht, ebenso mit dem Verschieben der Verbesserungen (eigene Erfahrung).

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