Details zu den Kosten, Steuern und ein Praxisbeispiel

Firmengründung in Dubai: Der ideale Standort für dein eigenes Startup?

Dubai steht für beeindruckende Wolkenkratzer, steuerliche Vorteile und lukrative Geschäfte. Kein Wunder also, dass das Emirat auch das Interesse zahlreicher deutscher Gründer und Startups für eine Dubai-Firmengründung weckt. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage, welche gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben in den Vereinigten Arabischen Emiraten überhaupt gelten. Der folgende Artikel erklärt dir deshalb die einzelnen Firmenformen, Vor- bzw. Nachteile sowie die Kosten einer Firmengründung in Dubai. Außerdem zeigt dir unser Praxisbeispiel beim Firma in Dubai gründen, welches Unternehmen schon erfolgreich in Dubai durchstarten konnte.

Die 3 möglichen Firmenformen in Dubai

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Firmengründung in Dubai zwischen drei Firmenformen: Offshore, Freezone und Mainland. Diese bieten verschiedene Möglichkeiten beim Firma in Dubai gründen und unterscheiden sich in den geltenden Voraussetzungen.

  1. Die Offshore-Firma: Diese Möglichkeit einer Firmengründung in Dubai wird aktuell noch von vielen Agenturen angeboten. Da es aber fast unmöglich ist, für eine Offshore Firma ein Bankkonto zu erhalten, lässt sich diese Firmenform von vornherein eigentlich ausschließen.
  2. Die Freezone-Firma: Sie bietet sich für Unternehmen an, die zwar die Steuervorteile in Dubai nutzen wollen. Aber keine Geschäftsbeziehungen mit Kunden innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate planen.
  3. Die Mainland-Firma: Die sogenannte Mainland LLC, Limited Liability Company, ist vergleichbar mit einer GmbH in Deutschland oder Österreich. Die Gesellschafter können sowohl Privatpersonen als auch ausländische Firmen sein und es wird ein berechtigter Geschäftsführer oder Direktor benötigt.

Die Vorteile einer Firmengründung in Dubai

Wer sich für eine Firmengründung in Dubai entscheidet, kann von den folgenden Vorteilen bei der Dubai-Firmengründung profitieren:

1. Vorteil einer Firma in Dubai: Kostengünstige Freizonen

Besonders interessant könnte für dich sein, dass es in Dubai ein paar sehr gründerfreundliche Freizonen gibt. Diese heißen Dubai Silicon Oasis, Dubai Media City und Dubai Internet City. Das besondere ist neben den vielfältigen Möglichkeiten für deine mögliche Firma vor allem die Tatsache, dass in allen drei Freizonen sehr kostengünstige Büroflächen angeboten werden. Zudem gibt es dort viele Geschäfte, eine Vielzahl an Dienstleistungsangeboten, Wohnanlagen, Hotels und Geschäften, aber auch sehr interessante Mentoring-Programme für eine Firmengründung in Dubai.

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2. Vorteil: Dubai fördert die Gründung von Startups

Eine Firma im Ausland gründen ist in vielen Fällen mit einigen Hürden verbunden, die es zu überwinden gilt. Doch Dubai versucht diese Probleme zu verringern, was durch zahlreiche staatliche Förderangebote gelingt. So wird beispielsweise von der örtlichen Industrie- und Handelskammer der Dubai Startup-Hub betrieben. Dies ist eine Cloudplattform von IBM, mit der im Land das Startup-Ökosystem und Technologie-Startups unterstützt werden. Außerdem gibt es noch Dubai 100. Bei diesem sehr intensiven und interdisziplinären Programm erhalten junge Gründer und Unternehmer Einblicke in verschiedene Branchen. Außerdem werden dort Unternehmerfachwissen und Geschäftsmöglichkeiten für eine Firmengründung in Dubai vermittelt.

Hinzu kommt zudem noch ein Zusammenschluss aus bedeutenden Unternehmern und Regierungsvertretern zum sogenannten Dubai Future Accelerators. Bei diesem Startup-Programm für eine Firmengründung in Dubai können junge Unternehmen die Stadt als eine Art Testobjekt nutzen. Mit dem Ziel, beim selbstständig machen in Dubai auch Lösungen für die globalen Herausforderungen zu finden.

3. Vorteil beim Firma gründen in Dubai: Geringe Steuern

Es gibt durchaus einige Unternehmen, für die steuerliche Vorteile ein Grund sind, sich im Ausland einen Standort zu suchen. Viele bevorzugen vor allem die sogenannten Steueroasen, in denen man gut Kapital bilden kann. Auch Dubai bietet einige steuerliche Vorteile für eine Firmengründung:

  • Seit 2018 gilt im gesamten GCC-Raum (Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Katar, Oman und Vereinigte Arabische Emirate) eine einheitliche Mehrwertsteuer von nur 5 Prozent. In Dubai selbst müssen Firmen dabei keine Einkommensteuer bezahlen. Zudem existiert keine Mehrwertsteuer für bestimmte Nahrungsmittel, Gesundheitskosten, Bildungsausgaben und auch nicht für soziale Dienste.
  • Für Unternehmensgewinne oder persönliche Einkünfte fällt keine direkte Besteuerung an. Ausnahme sind beim Firma in Dubai gründen nur Ölgesellschaften und ausländische Banken.
  • Die Zollgebühren sind sehr niedrig und betragen nur 4 Prozent. Außerdem gibt es noch zahlreiche Befreiungen von der Zollgebühr. Eine Rückführung für dich von Kapital und Gewinn, beispielsweise zurück nach Deutschland, ist immer zu 100 Prozent möglich.
  • Es gibt keine Handelsquoten bei einer Firmengründung in Dubai, das heißt keine Handelsbeschränkungen und auch keine Devisenkontrollen.

Die Nachteile einer Firmengründung in Dubai

Trotz der zahlreichen Vorteile, solltest du bei einer Firmengründung in Dubai auch die folgenden Nachteile beachten:

1. Nachteil: Alle Geschäfte müssen in Dubai stattfinden

Deutschland und Dubai besitzen kein Doppelbesteuerungsabkommen. Das heißt, der tatsächliche Geschäftssitz muss in Dubai nachgewiesen werden. Somit benötigst du bei einer Firmengründung in Dubai eigene Räumlichkeiten sowie Personal und einer Geschäftsadresse vor Ort. Außerdem müssen alle Geschäfte definitiv von Dubai aus gesteuert werden. Deshalb reicht es nicht aus, formal eine Firma in Dubai zu gründen, sondern die Gründung verlangt auch immer eine tatsächliche Auswanderung.

2. Nachteil einer Firmengründung in Dubai: Die Firma liegt außerhalb der EU

Eine Firma in der EU bringt einige Vorteile mit sich, die in Dubai nicht mehr gelten: Zum Beispiel eine einheitliche Währung, das Sozialversicherungssystem oder aber auch der freie Binnenmarkt, der freien Handel über Landesgrenzen hinweg ermöglicht. Wer eine Firmengründung in Dubai plant, sollte diese Faktoren bei der Gründung mit einbeziehen.

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3. Nachteil: Zusätzliche Bürokratie für eine Firmengründung

Ein Umzug nach Dubai für die Firmengründung verursacht auch einen großen bürokratischen Aufwand. Denn neben einem Visum, dessen Beantragung bis zu sechs Monate dauern kann, sind auch zusätzliche Verträge mit der Regierung in Dubai nötig. Dazu gehören auch zum Beispiel bestimmte Verhaltensregeln, die jeder Gründer in Dubai beachten muss. Deshalb lohnt es sich, vorher genügend Zeit für die Recherche und Beantragung der erforderlichen Unterlagen einzuplanen.

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Kosten für eine Firmengründung in Dubai

Die Kosten für eine Firmengründung in Dubai richten sich grundsätzlich nach dem gewählten Standort, dem Unternehmensgegenstand und der Rechtsform der Firma. Hinzu kommen dabei noch Lizenzgebühren, die Büromiete sowie Legalisierungs- und Übersetzungskosten für Gründungsdokumente. Dabei lohnt es sich immer bei der Firma in Dubai gründen, die jeweiligen Preise zu vergleichen und nicht das erstbeste Angebot zu nutzen.

Um die Firmengründung in Dubai zu erleichtern, bieten zahlreiche Agenturen auch ein Komplettpaket an, das alle Formalitäten und bürokratischen Abläufe einschließt. Dabei starten die Provisionen für eine Agentur bei 3.000 Euro pro Jahr, bei längeren Verträgen verringern sich die Kosten in den Folgejahren dann um mehrere hundert Euro. Allerdings sind dort die Kosten für ein Visum und Lizenzgebühren noch nicht eingerechnet, weshalb zusätzliche Kosten von bis zu 5.000 Euro möglich sind.

Praxisbeispiel für Erfolg in Dubai: Die Immobilienplattform All Realestates

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Bevölkerung in Dubai verdoppelt und das liegt insbesondere an der Zuwanderung. Denn die wenigsten in Dubai lebenden Menschen sind wirklich Einheimische. Um genug Wohnraum für die stetig wachsende Bevölkerung Dubais zur Verfügung zu stellen, wird auch die Bautätigkeit seit Jahren vorangetrieben. Diese Tatsache hat die All Realestates genutzt, um ein erfolgreiches Unternehmen in Dubai aufzubauen. Denn es ist durchaus eine Überlegung wert, in eine Immobilie in der zukunftsträchtigen Stadt zu investieren, wenn Anleger Geld gewinnbringend anlegen möchten. Um ein passendes Objekt zu finden, lässt sich dafür die Website von All Realestates nutzen.

All Reasestates

Diese Immobilienplattform befindet sich angesichts der gelisteten Angebote an erster Stelle in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zuletzt wurde der Einfluss noch weiter ausgebaut, da die WOS Swiss Investments AG den Immobilienmarktplatz mit einer unglaublichen Summe von 20 Millionen Dollar unterstützte.

Immobilien gehören noch immer zu den sicheren Kapitalanlagen

Nach wie vor gehört das Immobilieninvestment zu den sicheren Geldanlagen, mit denen du Dein Geld vermehren kannst und deine Gewinne aus deinem erfolgreichen Unternehmen auch sicher anlegen kannst. Eine Investition im ständig wachsenden Dubai wird dabei für immer mehr Menschen sehr attraktiv. All Realestates ist nicht nur ein bedeutender Immobilienmarktplatz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sondern auch die erste Anlaufstelle für viele Investoren und Geldanleger, die nicht erst auf unzähligen anderen Websites nach passenden Immobilien suchen wollen.

Das Angebot und die Services sind sehr umfangreich. Zum einen ist die Nutzung der Plattform kostenlos und zum anderen gibt es für dich auf der Suche nach dem richtigen Objekt auch noch einen persönlichen Assistenten, der dich tatkräftig unterstützt. Dieses riesige Potenzial war auch der Grund für das Investment in Höhe von 20 Millionen Dollar der WOS Swiss Investments AG.

Schweizer Korrektheit und Sicherheit sind garantiert

WOS Swiss Investments AG

Inhaber sämtlicher All-Realestates-Projekte ist die WOS Swiss Investments AG aus der Schweiz, die vom erfolgreichen Marketingexperten Thomas Wos geleitet wird. Thomas Wos ist im deutschsprachigen Raum kein unbeschriebenes Blatt. Er machte schon 2016 durch sein Startup „Unlimited Emails“ auf sich aufmerksam, das von einem US-amerikanischen Investor eine sehr hohe Finanzspritze in Höhe von 30 Millionen Euro erhielt. Dieser Erfolg war nicht nur der perfekten Geschäftsidee hinter dem Startup zu verdanken, sondern auch der umfangreichen Erfahrung in der Marketingbranche, über die Thomas Wos schon damals verfügte.

Fazit für Dubai als Firmenstandort

Dubai bietet dir als Gründer und als Unternehmer viele lukrative Möglichkeiten. Denn du kannst du von den steuerlichen Vorteilen und zahlreichen Förderungen profitieren. Außerdem zeigen die kontinuierlichen Immobilieninvestments, dass sich die Stadt auch in Zukunft als Firmenstandort lohnen kann. Allerdings solltest du bei einer Firmengründung in Dubai den bürokratischen Aufwand nicht unterschätzen und dich vorher ausführlich über die möglichen Kosten informieren.

Häufige Fragen (FAQ) zu Firmengründung in Dubai

Was kostet eine Firmengründung in Dubai?

Die Kosten für eine Firmengründung in Dubai hängen von der jeweiligen Aktivität, der Freezone und nicht zuletzt von den benötigten Visa-Berechtigungen ab. Derzeit liegen die Preise für die Firmengründung in Dubai bei ca. 3.000 bis 5.000 Euro.

Wie gründet man ein Unternehmen in Dubai?

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Firmengründung in Dubai zwischen drei Firmenformen: Offshore, Freezone und Mainland. Diese bieten verschiedene Möglichkeiten und unterscheiden sich in den geltenden Voraussetzungen.

Welche Vorteile bietet eine Firmengründung in Dubai?

Neben den geringen Steuern gehören auch die gründerfreundlichen Freizonen zu den Vorteilen einer Firmengründung in Dubai. Diese heißen Dubai Silicon Oasis, Dubai Media City und Dubai Internet City. Das besondere ist, dass dort sehr kostengünstige Büroflächen angeboten werden. Zudem gibt es dort viele eine Vielzahl an Dienstleistungsangeboten, Wohnanlagen, Hotels und Geschäften, aber auch Mentoring-Programme.

Ist Dubai eine Steueroase?

Dubai gilt als das Steueroase, da keine direkten Steuern bzw. keine Einkommensteuer erhoben wird. Und auch für Unternehmen gibt es, mit Ausnahme der Geldinstitute und der Erdölindustrie, keine Unternehmensbesteuerung.

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Über den Autor

Christian Neumann

BWL-Studium Fachrichtung Controlling und Unternehmensführung; 14 Jahre tätig als Projekt-Manager und Key-Account-Manager im Bereich Telekommunikation und IT; seit 10 Jahren selbständig im Bereich Projektplanung Online Business, SEO und Contenterstellung

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