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Jungunternehmer will Flugbranche aufmischen

Bavarian Airlines: angeblich 18-Jähriger sorgt für großes Aufsehen

Mittlerweile gibt es erhärtete Vorwürfe gegen den jungen angeblich 18-jährigen Gründer. Der Traum scheint sich ausgelebt zu haben, denn weder das Alter des Gründers noch die Angaben zur Gründung stimmen.

Update 26.01.2024: Der Junge Gründer wollte hoch hinaus, doch mittlerweile machen sich diverse Gerüchte breit. Dem Gründer werden Lügen, unbezahlte Rechnungen und Dokumentenfälschungen vorgeworfen. Er soll erst 15 Jahre alt sein und nicht wie angegeben bereits 18 Jahre. Außerdem sind die Informationen auf der mittlerweile abgeschalteten Website zu den Büros, Mitarbeitern und der Gründung des Unternehmens allesamt fehlerhaft. Es liegen scheinbar mehrere Strafanzeigen vor. Die Ungereimtheiten verstricken sich seit dem letzten Frühjahr immer weiter. Der Gründer streitet die Vorwürfe ab, doch immer mehr Stimmen aus dem Umfeld werden laut. Außerdem sind keinerlei Zahlungen oder Dokumente bei den jeweiligen Behörden eingegangen. Daher handelt es sich mehr um ein Medienspektakel als um eine aufsehenerregende Gründung.

Ursprünglicher Artikel vom 16.01.2023:
Ein Unternehmen zu gründen ist für jeden ein großer Schritt. Gerade in jungen Jahren oder bei ambitionierten Plänen ist der Schritt noch größer. Adem Karagöz macht sogar zwei große Schritte auf einmal. Der Unternehmer ist gerade einmal 18 Jahre alt und gründet nichts weniger als eine eigene Fluglinie: Die Bavarian Airlines. Die Fluglinie soll seinen Heimatflughafen in München haben und von dort aus mit 12 Fliegern Richtung Frankfurt, Wien, Amsterdam, London, Genf, Düsseldorf und Mailand starten. So zumindest der Plan. Die Flieger des Models Embraer E195-E2 hat die Bavarian Airline geleast, die Crew hingegen gehört zur Fluglinie selbst. Das Unternehmen hat bereits eine eigene Website. Wann die Airline allerdings offiziell abhebt, ist noch unklar.

Was will die Bavarian Airlines anders machen?

Adem Karagöz gibt im Interview mit RTL bekannt, dass er sich mit der Fluglinie vor allem auf die Business-Class fokussieren will. Es soll vergleichbar mit den Domestic First Classes der USA werden. Bei dieser Art der ersten Klasse haben die Passagiere mehr Platz und Freiheiten, sowie die Möglichkeiten die Sitze in kleine Kabinen zu verwandeln für mehr Privatsphäre. Wie genau die Umsetzung geplant ist, bleibt dabei vorerst offen. Zeil ist es, den gesamten Sitzkomfort zu erhöhen. Außerdem soll das Essen auf den Flügen besser werden.

Bavarian Airlines als ernstzunehmende Konkurrenz?

Der 18-jährige mischt die Luftverkehrsbranche mit seinem Vorhaben ordentlich auf. Der Antrag für die Erteilung einer Betriebsgenehmigung sei vor Weihnachten beim Luftfahrt-Bundesamt eingegangen. Es fehlen jedoch noch einige Nachweise, um die Genehmigung zu erteilen. Bis dahin ist die Konkurrenz für die deutschen Fluglinien, wie Lufthansa, erstmal noch nicht existent. Sollte es aber zur Genehmigung kommen, hat sich die Bavarian Airlines die großen Player als Konkurrenz ausgesucht.

Investoren und Venture Capitals finanzieren die Airline nach Aussage von Adem Karagöz. Er selbst sei bereits Immobilien-Investor und hat noch keine Erfahrung in der Flugbranche. Gegründet hat er mit drei Kollegen und das Startkapital umfasst einen zweistelligen Millionenbetrag.

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