Geld verdienen als FreelancerQuelle: JenkoAtaman - stock.adobe.com

Beim Geld verdienen als Freelancer existieren zahlreiche Möglichkeiten und oft unterschätzte Branchen.

Es gibt viele Arten, als Freelancer Geld zu verdienen. Meist springen Interessenten auf bereits fahrende Züge auf und spielen mit dem Gedanken, zum Beispiel einen Onlineshop zu eröffnen oder mithilfe von Affiliate-Marketing im Internet ihr Einkommen zu erhöhen. Allerdings gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten, online als Freelancer tätig zu werden. Denn oftmals sind es die unbekannten Branchen, die trotzdem viele Verdienstmöglichkeiten und hohe Honorare ermöglichen. Der folgende Artikel zeigt fünf Branchen, die sich ideal für die Arbeit als Freelancer eignen.

Definition Freelancer und Abgrenzung zum Freiberufler

Ein Freelancer ist ein freier Mitarbeiter, der von einem Arbeitgeber oder von mehreren Arbeitgebern Aufträge erhält. Er ist nicht Teil eines Unternehmens, also besitzt er auch keinen Arbeitnehmervertrag. Oftmals wird der Begriff auch mit dem Freiberufler in Verbindung gebracht, allerdings kann ein Freelancer nicht mit einem Freiberufler gleichgesetzt werden.

Denn bei der Bezeichnung Freiberufler handelt es sich nicht um das Beschäftigungsverhältnis, sondern um ganz bestimmte Berufe. Freiberufler ist nämlich die Sammelbezeichnung für bestimmte wissenschaftliche und künstlerische Berufe, beispielsweise Ärzte, Psychologen, Rechtsanwälte oder Architekten. Freelancer hingegen übernehmen oft die Tätigkeiten eines Entwicklers oder in der Marketingabteilung. Wer also Geld verdienen möchte als Freelancer, sollte diese Definition und Abgrenzung kennen.

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Geld verdienen als Freelancer – Fünf spannende Branchen

Der nächste Schritt ist die Wahl der Branche. Denn vielleicht hast du dich mit dem Thema schon beschäftigt, aber noch nicht die richtige Arbeit als Freelancer gefunden? Dann schau dich nicht nur in bekannten Branchen um. Suche auch nach Betätigungsfeldern, an die du bisher noch gar nicht gedacht hast. Wir stellen dir fünf solcher Branchen vor.

1. Geld verdienen als Fotograf

Am meisten Erfolg hast du als Freelancer, wenn du genau das machst, was du liebst. Bist du gerne mit Kamera unterwegs und fotografierst? Hast du immer wieder Ideen für Bildbände im Kopf, die dich nicht loslassen? Dann versuche dich doch als Fotograf und präsentiere deinen Kunden erstklassige, ausgefallene und spannende Motive. Für qualitativ hochwertige Bilder findest du im Internet zahlreiche Websites, auf denen du dich anmelden und dann deine Fotos einstellen kannst. Bildmaterial wird immer gesucht. Wenn du interessante, ungewöhnliche und seltene Motive anbietest, finden sich auch die entsprechenden Abnehmer. So kannst du dann mit deinen eigenen Fotos als Freelancer Geld verdienen.

Der Vorteil an der Arbeit ist, dass sich deine Zeit vollkommen frei einteilen lässt. Dies gilt natürlich nicht, wenn du Aufträge für Fotoshootings anbietest. Sollst du beispielsweise eine Hochzeit oder eine andere Feier fotografieren, bist du natürlich an Zeiten gebunden. Dafür kannst du aber über diese Aufträge frei entscheiden. Ein weiterer Vorteil ist auch die Preisgestaltung. Du solltest aber vorher prüfen, welche Honorare andere Fotografen in deiner Umgebung für einen solchen Auftrag in Rechnung stellen. Biete dich nie unter Wert an, denn erst durch deine Kreativität und Kompetenz entstehen gute Bilder und diese Arbeit solltest du dir entsprechend bezahlen lassen.

Diese Plattformen eignen sich beispielsweise für den Verkauf deiner Bilder:

  • Stock.Adobe.com (hier kannst du Handy-Fotos ebenso verkaufen wie professionelle Aufnahmen)
  • wildstock.de (spezialisiert auf Fotos in den Bereichen Jagd und Natur)
  • shutterstock.de (große Fotoagentur mit verschiedensten Themenbereichen)

Die Anmeldung geht schnell und ist unkompliziert, du brauchst dafür nur ein Profil, anschließend lassen sich deine Fotos einstellen und zum Verkauf anbieten. Das gilt übrigens nicht nur für professionelle Bilder, die du mithilfe einer teuren Kamera aufgenommen hast und dann eventuell noch nachträglich bearbeitest. Viele Nutzer suchen auch nach Schnappschüssen, die mit dem Smartphone gemacht wurden. Sie haben meist den Vorteil, dass sie sehr viel natürlicher wirken als „arrangierte“ Fotos. So könntest du also Geld verdienen als Freelancer, brauchst aber keine Ausbildung oder lange Vorbereitungen.

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2. Geld verdienen als Autor

Das Schreiben ist eine ebenfalls Erfolg versprechende Tätigkeit, bei der sich als Freelancer Geld verdienen lässt. Setze dich hin und fang an zu schreiben! Deine Werke können dann zum Beispiel bei einem klassischen Verlag als Buch oder E-Book eingereicht werden. Oder aber bei einem sogenannten Selfpublisher-Verlag, bei dem du dein Buch fast vollständig selbst veröffentlichst. Du erhältst dann lediglich Unterstützung, wenn du sie wünschst. Die Veröffentlichung eines Buches oder E-Books ist bei einem solchen Verlag auch deutlich günstiger als bei den bekannten Verlagshäusern. Zudem musst du dich lediglich anmelden und nicht erst abwarten, ob dein Skript überhaupt angenommen wird.

Diese Verlage eignen sich zum Beispiel, um als Freelancer Geld zu verdienen:

  • tredition.de
  • bod.de
  • epubli.de

Eine weitere Form als Freelancer tätig zu sein, ist das Schreiben von Auftragstexten für Kunden. Zum Beispiel Werbe- oder Produkt-Texte. Solche Aufträge sind vor allem in Werbe- oder Marketingagenturen zu finden, die verschiedene Tätigkeiten auslagern und dafür Freelancer engagieren. Allerdings solltest du die Tätigkeit als Autor erst einmal nur in der Freizeit ausüben. So hast du die Sicherheit eines geregelten Einkommens. Erst wenn dein Freelancer-Business gut angelaufen ist, also du definitiv Geld verdienen kannst als Freelancer, ist ein weiterer Beruf nicht mehr nötig.

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3. Geld verdienen mit Trades

Der Handel an der Börse ist vielen zu riskant, weil sich die Entwicklung an den Märkten kaum oder gar nicht voraussagen lässt. Wenn du aber ein Händchen für den Umgang mit Aktien, Fonds, ETFs oder Anleihen hast, dann probiere dich als sogenannter Trader aus. Denn mit der richtigen Vorbereitung und kleinen Schritten ist es auch dort möglich, als Freelancer Geld zu verdienen.

Vor dem Einstieg solltest du dich allerdings über die weltweiten Finanzmärkte und die für dich relevanten Bereiche informieren. Nur wenn du die Funktion der Märkte verstehst, kannst du erfolgreich Geld investieren und dieses als Trader vermehren und nur dann klappt es mit dem Geld verdienen als Freelancer. Dafür gibt es auch spezielle Trading-Plattformen, auf denen sich bestimmte Geldsummen einzahlen und dann auf steigende bzw. fallende Kurse setzen lassen. Diese Art des Handels nennt sich „binäre Optionen“. Mit der Zeit bekommst du ein gutes Gespür dafür.

Diese Trader-Plattformen eignen sich zum Beispiel für den Einstieg:

  • activetrades.com
  • iq.com
  • plus500.de

Falls du dich entschließt als Trader zu arbeiten und dort als Freelancer Geld zu verdienen, solltest du erstmal nur Geldmittel investieren, die du nicht benötigst. Das Risiko, die eingesetzten Geldmittel zu verlieren, ist vor allem am Anfang natürlich höher. Deshalb verwende besser kein Geld, das du eigentlich für andere Dinge benötigst, wie zum Beispiel Miete, Versicherungen oder Fixkosten. Auf diese Weise sind Anfangsverluste nicht so gravierend und du gerätst in keine finanzielle Notlage.

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4. Geld verdienen als Übersetzer

Es gibt Menschen, die unglaublich sprachbegabt sind und in kürzester Zeit eine Fremdsprache erlernen können. Gehörst du zu den Menschen, die fließend Englisch, Französisch oder Spanisch sprechen? Beherrschst du vielleicht sogar selten genutzte Sprachen, wie Mandarin oder Japanisch? Dann mache dich doch einfach als Übersetzer selbstständig, um in dieser Branche als Freelancer Geld zu verdienen.  Die ideale Vorbereitung dafür ist ein Praktikum in einem Übersetzungsbüro oder einer staatlichen bzw. städtischen Behörde. Im Rahmen eines solchen Praktikums erlernst du dann alle notwendigen Fähigkeiten.

Die folgenden Kenntnisse solltest du besitzen, um als Übersetzer Geld verdienen zu können:

  • exakte Kenntnis der Zielsprache: notwendig bei der Übersetzung von Fachtexten, also bei Wissenschafts- oder Rechtstexten
  • sehr gutes Sprachgefühl: zum Beispiel bei der Übersetzung von religiösen Texten
  • sehr gute Kenntnisse in der Recherche-Arbeit: dient der Suche nach eventuell geforderten, aber nicht im Ursprungstext enthaltenen Informationen,
  • entsprechende Fachkenntnisse in speziellen Bereichen: für die Übersetzung von technischen Texten

Da du nicht angestellt bist, gelten natürlich die eigens festgelegten Preise für eine Übersetzung. Abgerechnet wird dabei meistens pro Seite oder als Beteiligung an Verkaufserlösen bei veröffentlichten Büchern.

Spezialisierung als Übersetzer

Ein weiterer wichtiger Aspekt für deine erfolgreiche Arbeit als Freelancer im Bereich Übersetzung ist die Spezialisierung. Denn je stärker du dich auf einen Themenbereich fokussierst, desto umfangreicher und wertvoller ist dein Wissen zu dem Thema. So erreichst du zwar vermutlich weniger potenzielle Kunden, aber es lässt sich als Freelancer insgesamt mehr Geld verdienen, da die Kunden in einem Fachbereich höhere Honorare zahlen.

Die folgenden Bereiche eignen sich zur Spezialisierung:

  • Texten für Websites oder Blogs
  • Fachartikel (zum Beispiel für Magazine oder Zeitungen)
  • Rechtstexten (für Anwälte oder Behörden)
  • Wissenschaftliche Texte
  • Bücher (eBooks, Romane oder ähnliche Veröffentlichungen)

Entsprechende Aufträge für Übersetzungen findest du auf Online-Plattformen für Texter und Autoren sowie in den sozialen Netzwerken. Bei Facebook gibt es beispielsweise bestimmte Gruppen für Auftraggeber und Freelancer. Oder aber du wendest dich an Institutionen, Behörden oder Unternehmen. Wenn deine Bewerbung überzeugend ist und du gute Probe-Texte vorweist, nehmen sie dich vermutlich gerne in ihren Pool von Übersetzern auf. Dann wiederum steigt die Wahrscheinlichkeit für neue Aufträge und es klappt mit dem Geld verdienen als Freelancer.

5. Geld verdienen als Grafiker

Egal, ob es um die Gestaltung einer Website, eines Buch-Covers oder das Deckblatt eines Lifestyle-Magazins geht: immer hat ein Grafiker seine Hände im Spiel. Besitzt du ein gutes Auge für Motive und interessante Designs? Hast du bereits eine spannende Idee für ein mögliches Bildkonzept im Kopf, sobald du einen Produktnamen hörst? Bist du technisch begabt und kennst dich mit entsprechender Grafik-Software aus? Dann solltest du vielleicht als Grafiker, Grafik- oder Mediendesigner Aufträge annehmen und in der Branche als Freelancer Geld verdienen.

Die ideale Voraussetzung für die Arbeit als Grafiker sind eine Ausbildung, ein Studium oder sonstige Berufserfahrungen. Denn so findest du auch die lukrativen Aufträge und besitzt direkt Arbeitsproben als Qualitätsbeweis. Wenn du dein Handwerk beherrschst, lassen sich beispielsweise mit einem einzigen Buch-Cover schon Einnahmen von 400 bis 800 Euro erzielen. Für die Gestaltung eines Magazin-Covers liegt das Honorar sogar zwischen 900 und 4.000 Euro.

Diese Fähigkeiten sind nötig, um in der Grafik-Branche als Freelancer Geld zu verdienen:

  • Guter Umgang mit entsprechender Software: zum Beispiel InDesign, Photoshop, Illustrator
  • Hohes Maß an Einfühlungsvermögen: die exakten Kundenwünsche erkennen
  • Umfassende, gestalterische Fähigkeiten: zum Beispiel für die Anfertigung von Reinzeichnungen
  • Ein gutes Gespür für neue Trends
  • Die Fähigkeit zur Entwicklung neuer Ideen

Geld verdienen als Freelancer ist im Grafik-Bereich besonders einfach, wenn eine gute und ansprechende Website deine Fähigkeiten präsentiert. Deshalb ist es wichtig, eine aussagekräftige Website zu besitzen. Günstige Anbieter dafür sind beispielsweise WordPress, Wix oder auch Jimdo.

Fazit: Auf Online-Plattformen für Freelancer inspirieren lassen

Wenn du als Freelancer Geld verdienen möchtest, gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten. Deshalb solltest du immer offen für neue Branchen sein, um die Chance auf einen Auftrag zu erhöhen und deine Stärken dabei optimal zu nutzen. Für Neueinsteiger bieten sich dafür auch Online-Plattformen für Freelancer an. Bei der Plattform Fiverr sind zum Beispiel Aufträge vom Logo Design bis zur Hochzeitsfotografie möglich. Generell ist eine gute Vorbereitung wichtig, denn so sind höhere Honorare verhandelbar und auch die festgelegte Bearbeitungsdauer lässt sich gut einhalten.

Stundenlohn berechnen: So bestimmst du dein Gehalt

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