Wer zukünftig als Freelancer freiberuflich arbeitet, macht sich in gewisser Weise unabhängig von einem festen Arbeitgeber und einer Firma. Unverwechselbare und eigenständige Qualifikationen bilden eine erste Voraussetzung, um auf lange Sicht erfolgreich Geld zu verdienen. Freelancer sind zurecht die erklärten Lieblinge der Wirtschaft, da immer mehr Unternehmen angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels mit Freiberuflern zusammenarbeiten. Positiv wirkt sich diese Tendenz auf die Bezahlung aus, so dass allein die Stundensätze im Vergleich zu den letzten Jahren weiter angestiegen sind. Gerade Fachkräfte sind gefragt wie nie zuvor.

Wie sich Freiberufler langfristigen Erfolg sichern

Tatsächlich gibt es gar nicht so viele deutsche Freelancer. Zu den gefragten Tätigkeiten zählen Übersetzungsarbeiten, wobei das Internet diverse Möglichkeiten bereithält, aus den eigenen Dienstleistungen bares Geld zu machen. Hier reicht die Auswahl von Programmierung, IT-Aufgaben, Texten und Recherche bis hin zu Übersetzungen, Design und Architektur. Das Geheimnis sind die Schlüsselqualifikationen, die einen Freiberufler vom Rest der Branche abheben. Wie es der Name bereits impliziert, ist der freie Mitarbeiter freiberuflich für ein Unternehmen tätig und erledigt ausgeschriebene Arbeiten.

Erkundige dich unbedingt, ob deine Tätigkeit oder Dienstleistung in das Berufsfeld eines Freelancer überhaupt hineinpasst. Das kannst du ganz unkompliziert am Telefon mit einem Mitarbeiter des Finanzamts klären. Freiberufler benötigen nämlich keinen Gewerbeschein, dennoch gibt es hier Grenzen für den Zuverdienst. Wenn die Begriffe Freiberufler und Freelancing auch oft als Synonym verwendet werden, beschreibt der Freelancer das Beschäftigungsverhältnis, und der Freiberufler das festgelegte Berufsbild.

Insbesondere die Unabhängigkeit in der Wahl der Arbeitsbedingungen stellt einen wesentlichen Vorteil in diesem Bereich dar. So bestimmter Freiberufler selbst, den Ort, die Zeit und den Zeitraum ihrer Tätigkeiten in Abstimmung mit dem Auftraggeber. Daraus ergibt sich eine individuelle und flexible Organisationsstruktur, die den eigenen Arbeitsalltag bestimmt.

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Einstieg ins Freelancing –  gar nicht so einfach!

Freelancer suchen online nach den passenden Agenturen und Projekten. Hier bieten sich die erfolgreichen Plattformen an, die mittlerweile millionenfach Agenturen und Freiberufler zusammengeführt haben. Wer sich als Online-Dienstleister positionieren möchte, der sollte seine eigenen Qualifikationen klar herausstellen, mit Referenzen und einer entsprechenden Ausbildung bzw. einem Studium belegen, um die passenden Firmen und Agenturen zu finden.

Freiberufler müssen wie Selbstständige eine Einkommensteuererklärung machen. Zu Anfang reicht es vollkommen aus, beim Finanzamt eine Steuernummer zu beantragen und in Kontakt mit einem Steuerberater zu treten. Die Investitionen und die Zusammenarbeit mit einem Profi macht sich spätestens am Ende des Jahres bezahlt. So gehst du auf Nummer sicher, das Optimum für deine eigene Finanzplanung herauszuholen. Bestenfalls hast du die Gelegenheit, mit einem Spezialisten für deine Branche zusammenzuarbeiten.

Freelancing ist die unkompliziertes Möglichkeit, in das ortsunabhängige Arbeiten einzusteigen. Dennoch ist es nicht damit getan, einfach den Laptop aufzuklappen, sich an den Schreibtisch zu setzen und loszulegen. Wer auf lange Sicht erfolgreich arbeiten möchte, sollte sich vor allen Dingen im Bereich Aquise und Selbstvermarktung fortbilden. Nur auf diese Weise lernst du, auf dem freien Markt selbstständig an die besten Aufträge heranzukommen.

Heimarbeit oder Homeoffice ist keine magische Zauberformel und eine Gelddruckmaschinen oder eine Möglichkeit, schlecht gelaunten Chefs zu entkommen. Darunter sind seriöse Tätigkeiten zu verstehen, die nachhaltig die eigenen Einnahmen für die nächsten Jahre  sicherstellen.

Nachhaltige Chancen im direkten Kundengeschäft

Das direkte Kundengeschäft sichert die unkomplizierteren Einnahmequellen. Insbesondere digitale Dienstleistungen lassen sich schnellstmöglich abrechnen. Das macht gleichsam das Kundengeschäft sehr schwer skalierbar. Dennoch gehört Freelancing heute zu einem der wichtigsten Grundbausteine, wenn es darum geht, ein eigenes Unternehmen zu entwickeln. Einige Unternehmer mit entsprechend hohem Budget in der Hinterhand überspringen diese Stufe und entwickeln zugleich eigenes Projekt. Für andere Unternehmensgründer ist Freelancing ein sicheres Fundament, um für eine notwendige finanzielle Basis zu sorgen.

Nicht zu vernachlässigen ist die Erfahrung, die das Kundengeschäft mit sich bringt. Hier stattest du dich mit dem Grundlagenwissen im Bereich Direktmarketing aus. So solltest du dir zunächst ein sicheres Einkommen aufbauen, um je nach eigenen finanziellen Möglichkeiten zu experimentieren und die Chancen passiver Einkommensströme nicht zu vernachlässigen. Auch wenn alles auf den ersten Blick herrlich einfach erscheint, ist der Einstieg gar nicht so leicht.

Die Plattformen für Freiberufler stehen in direkter Konkurrenz mit der persönlichen Kontaktaufnahme und Bewerbung. Erfahrungen haben gezeigt, dass die gut bezahlten Projekte zumeist außerhalb der Plattformen auftauchen. Wer sich von Anfang an mit den entscheidenden Fähigkeiten in der Direktvermarktung ausstattet, profitiert ein Leben lang davon und kann sich auch außerhalb der Plattformen erfolgreich verkaufen. Nicht jeder wird als Profi geboren. Die Meisten beginnen zunächst über die Erfahrungen von Kunde zu Kunde. Dabei sollte jeder Freiberufler die Angst vor Ablehnung aus dem eigenen Gedächtnis streichen, zum Telefonhörer greifen und eine Agentur kontaktieren. Auch im Zeitalter zunehmender Digitalisierung ist der persönliche Anruf effektiver als Hunderte E-Mails.

Nutze die Knotenpunkte, an denen die potentiellen Kunden sich aufhalten und entwickle Schritt für Schritt erfolgreiche Verkaufstexte. Das Wichtigste für einen Freiberufler sind die Bestandskunden, die stetige Buchungen zusichern in einem vertrauten Verhältnis. So wirst du herausfinden, was in deiner Branche problemlos funktioniert und kannst dich auf diese Kenntnisse stützen. Dabei gibt es kein Pauschalrezept, wie du einen Kunden von dir überzeugst, sondern ein individuelles Erfolgsgeheimnis, das sich gerade auf lange Frist auszahlt.

Wie lässt sich der Einstieg als Freiberufler finanzieren?

Für Freiberufler und Einsteiger gibt es Forderungen und Gründungszuschüsse, die den Einstieg erleichtern. Es ist von staatlicher Unterstützung die Rede. Hast du also Anspruch auf Arbeitslosengeld, kannst du auch einen Gründungszuschuss beantragen, den gibt es direkt von der Arbeitsagentur. Dabei lassen sich zwei verschiedene Phasen der Förderung unterscheiden. In der ersten sechsmonatigen Phase gibt es eine Förderung in Höhe des Arbeitslosengeldes. Dies entspricht zumeist 60 % vom letzten Gehalts. Für die Sozialabgaben zahlt das Arbeitsamt einen Zuschuss in Höhe von 300 €.

In der zweiten Phase ist es möglich, weitere 300 € in jedem Monat über sechs Monate hinweg zu bekommen. Nur die wenigsten Freiberufler können sich nach einem halben Jahr komplett selbst finanzieren, so dass der Zuschuss immer nur eine kleine finanzielle Unterstützung darstellt. Gründerkredite zum Beispiel von der KfW Förderbank, spezielle Darlehen für Freiberufler, Investoren und Privatdarlehen bilden eine weitere Möglichkeit, um sich mit finanziellen Mitteln auszustatten. Arbeitslosengeld II Empfänger haben zwar keinen Anspruch auf den Gründungszuschuss. Hier gibt es aber ein Einstiegsgeld, das dem Regelsatz der Zahlungen von 50-100 % entsprechen kann.

Zudem gibt es in Deutschland das Gründercoaching. Das steht auch Freiberuflern in der Startphase zur Verfügung. Selbst wenn die Existenzgründung und Selbstständigkeit bis zu fünf Jahre zurückliegt, kannst du diese Förderung nutzen. Hier geht es vor allen Dingen um Fragen der Organisation, Finanzierung und Wirtschaftlichkeit in Verbindung mit Versicherungen, Steuern und der Rechtsprechung. Die Obergrenze der Förderung des Beratungshonorars liegt bei maximal 6000 €. Der Berater darf pro Tag bis zu 800 € in Rechnung stellen. Darüber hinaus gibt es noch Unterschiede zwischen den neuen und den alten Bundesländern.

Schritt 1: Das persönliche Profil und Portfolio

Der erste Schritt zielt auf die Erstellung des eigenen Portfolios und Profils. Dieses lässt sich mit dem Lebenslauf vergleichen. In Verbindung mit der Bewerbung kannst du dich so auf alle ausgeschriebenen Jobs bewerben. Wer hier besonders viel Mühe investiert, erhöht seine eigene Chancen, den Zuschlag für ein Projekt zu bekommen. Einige Auftraggeber haben spezielle Einstufungstests oder Probeaufgaben vorbereitet, um lediglich die Kenntnisse abzutesten.

ACHTUNG: Unter einer Probearbeit ist keine kostenlose Dienstleistung zu verstehen, sondern lediglich eine Testarbeit, die eigene Fertigkeiten und Fähigkeiten unter Beweis stellt. So sollten sich geschriebene Texte später nicht kostenlos im Internet wiederfinden. Der Auftraggeber bietet hier Alternativen, wie zum Beispiel eine Vergütung der Probearbeit, wenn diese später im Internet erscheint. Freelancer sollten sich von Anfang an absichern – anstelle kostenfrei zu arbeiten.

Schritt 2: Jobsuche

Für einen Freiberufler geht es raus aus dem behüteten Schoß einer Firma und hin zu spannenden Projekten und neuen Kooperationspartnern. Wer sich zunächst einmal einen Namen machen möchte, sucht nach geeigneten Projekten auf dem freien Markt. Mit entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen bilden die nationalen Grenzen keinen Endpunkt für die Bearbeitung. Grundsätzlich liegt dir die gesamte Welt zu Füßen.

Schritt 3:  Budget festlegen

Viele Neulinge begehen den ersten Fehler, ein zu günstiges Angebot abzugeben, in der Hoffnung den Job wirklich zu bekommen. Das muss beim Auftraggeber jedoch nicht in jedem Fall positiv ankommen. Viele große Agenturen und Firmen sehen in dem jeweiligen Budget und Stundenpreis der Freiberufler ihre Qualität, neben der tatsächlichen Qualifikation. Es macht auf jeden Fall Sinn, sich von Anfang an einen objektiven Stundenpreis zugrundezulegen, mit dem du leben und arbeiten kannst.

Ein Hauptaugenmerk liegt auf einem detaillierten Angebot, das auf alle Fragen des Auftraggebers eingeht. Das Angebot sollte auf jeden Fall den individuellen Anforderungen, der Angebotsfrist ebenso wie den Budget-Vorstellungen entgegenkommen. Je mehr die Qualifikationen von Anfang an erfüllt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du den Zuschlag erhälst.

Im Abschluss gibt es kein regelmäßiges Einkommen, sondern die Gage bzw. das Honorar. Freiberufler müssen davon selbst Versicherungen, Steuern und Sozialabgaben ebenso wie die Krankenkasse bezahlen. Auf dieser Basis solltest du deinen eigenen Stundenpreis berechnen und hier nicht zu knapp kalkulieren.

Im Falle von künstlerischen und publizistischen Tätigkeiten hat ein Freiberufler die Möglichkeit, der Künstlersozialkasse beizutreten. Hier übernimmt die KSK den Arbeitgeberanteil, was die Sozialversicherungsabgaben drastisch nach unten setzt und eine enorme finanzielle Unterstützung zusichert. Viele Unternehmen setzen Freiberufler immer dann ein, wenn es zu einem Engpass in Verbindung mit dem Inhouse-Personal kommt und im Gegenzug eine Beschäftigung eines weiteren  festen Mitarbeiters zu teuer wäre.

Schritt 4:  Projektausführung

Mit dem erfolgreichen Zuschlag bist du einen gehörigen Schritt weiter gekommen. Nun ist es das Ziel, den Kunden zu 100 % zufriedenzustellen. Schließlich ist ein erfolgreicher Auftrag immer gleich ein wirtschaftlicher Spiegel für die gesamte Branche. Freiberufler sollten eine unangenehme Erfahrung mit einem Kunden nicht unterschätzen, diese kann schnell die Runde machen und andere potentielle Auftraggeber abstoßen. Zudem  sollte sich niemand die Gelegenheit nehmen lassen, Bewertungen abzugeben. Nach einem erfolgreichen Projekt solltest du einen Auftraggeber darum bitten, die Zusammenarbeit zu bewerten. Dies sind wichtige Referenzen, die bei der späteren Entwicklung und Bewerbung weiterhelfen.

Schritt 5: Bezahlung

Wenn es sich nicht um eine projektbezogene Zusammenarbeit auf einer Plattform handelt, erfolgt die Bezahlung ganz einfach per Rechnung und Überweisung. In anderen Fällen steht ein Treuhänderkonto zur Verfügung. Hier bezahlt der Arbeitgeber das Geld nach Auftragsvergabe ein. Ist das Projekt abgeschlossen, geht die Summe an den jeweiligen Freiberufler. Bei besonders umfangreichen Projekten, deren Bearbeitung sich über längere Zeit hinzieht, ist es lohnenswert, feste Bezahltermine und eine Vorkasse zu vereinbaren. So gehst du keinerlei Risiken ein, dass es zu Zahlungsschwierigkeiten im späteren Verlauf kommt. Seriöse Anbieter haben kein Problem mit der Vorkasse bzw. einem festen Zahlungsplan.

Wer sich erfolgreich in einer Branche positionieren möchte, muss als Freelancer bereit sein, auf Kunden zuzugehen und sich selbst zu vermarkten. Mit jedem erfolgreichen Projekt steigt das eigene Referenzkonto und die positive Wirkung auf die unternehmerische Außenwelt. Im direkten Zusammenhang gilt es, neben dem persönlichen Profil, der Bewerbung und dem Lebenslauf auf eine eigene Online-Präsenz zu setzen. Die professionelle und kundenfreundlichere Präsentation im Internet bildet eine der grundlegenden Voraussetzungen, um sich von Anfang an von der Konkurrenz abzusetzen und als erfolgreicher Freiberufler mit den begehrten Skills den Vorzug zu bekommen.

Was Freelancer beim Einstieg beachten sollten

Die Vorteile der Freelancer liegen auf der Hand. Sie können ortsunabhängig und flexibel arbeiten, stehen in Verbindung mit wechselnden Firmen und Unternehmen und halten ihren eigenen wirtschaftlichen Erfolg in den Händen. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, ist der Einstieg gar nicht so einfach. Es geht nicht darum, die günstigsten Angebote abzugeben, sondern auf lange Sicht auf ein erfolgreiches Direktmarketing zu bauen, das dich mit speziellen Skills ausstattet, auf die das Unternehmen nicht verzichten kann. Neben der Erfahrung lernen die Freiberufler von Kunde zu Kunde, sich besser zu verkaufen und in das eigene Profil zu investieren. Das bietet eine der vielversprechenden Grundlagen für den nachhaltigen, wirtschaftlichen Erfolg, der über Jahre hinweg funktioniert und ein sicheres Einkommen aufbaut. Nicht wenige Unternehmen haben einst den Einstieg über das Freelancing geschafft und sich mit dem wichtigen Geldmitteln versorgt, um später weiter zu investieren.

Geld verdienen als Freelancer: Von der Planung zum großen Geld
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