Mit SEM und SEO im Pagerank steigen und Kundengruppen identifizieren Im Jahr 2012 bewegten sich ca. 68,3 Millionen Deutsche im Internet, das entspricht 84 % der deutschen Bevölkerung. Im Gegensatz waren es im Jahr 2002 nur 26,7 Millionen Internetnutzer. Die Zahl ist drastisch angestiegen. Und um diese Zielgruppe zu untergliedern, haben die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF eine Onlinestudie hervorgebracht, um die einzelnen Gruppen greifbarer zu machen.

Junge Hyperaktive

Hierzu zählen Nutzer, die das Internet sehr aktiv und umfangreich nutzen (21 % der Internetnutzer).

Eine Eigenschaft der jungen Hyperaktiven ist, dass sie wichtige und vor allem soziale Bereiche ihres Lebens in das Internet verlagern.

Dazu zählen besonders die sozialen Netz-werke, wie Facebook, Twitter oder Google+.

Das Informationsinteresse wird hauptsächlich über das Internet befriedigt, weniger über die klassischen Medien wie Print, Fernsehen oder Hörfunk.

Virtuelle Flaneure

Wie die Jungen Hyperaktiven zählen auch die Virtuellen Flaneure (16 % der Internetnutzer) zu den sogenannten Digital Natives.

Die Digital Natives sind die erste Generation, die mit dem Computer und anderen digitalen Technologien aufgewachsen ist.

Ungefähr 65 % von ihnen waren im Jahr 2007 unter 30 Jahre alt.

Ihr Verhalten im Netz ist sehr pragmatisch und routiniert.

Die Virtuellen Flaneure zeigen Bereitschaft, sich auf Angebote und Möglichkeiten des Netzes einzulassen und sind dabei sehr ausdauernd bei der Internetsuche.

E-Consumer

E-Consumer (8 % der Internetnutzer) sehen das Netz als Marktplatz. Ein E-Consumer ist stets auf der
Suche nach Produktinformationen und will das Internet in puncto Austausch- und Transaktionsmöglichkeiten voll ausnutzen.

Wie die jungen Hyperaktiven und die jungen Flaneure lassen sich die E-Consumer von neuen Seiten und Angeboten im Internet verführen.

Routinierte Infonutzer

Der Routinierte Infonutzer (16 % der Internetnutzer) ist immer auf der Suche nach Informationen zu den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Politik, Zeitgeschehen, Wirtschaft und Serviceinformationen.

Zu dieser Gruppierung gehören mehr weibliche Nutzerinnen. Die meisten Routinierten Infonutzer sind zwischen 20 und 59 Jahre alt.

Selektivnutzer und Randnutzer

18 % der Internetnutzer sind Selektivnutzer.

Sie stehen dem Internet kritisch gegenüber und nutzen nur wenige und einfache Angebote, wie beispielsweise E-Mail-Provider.

Auch dem Randnutzer (25 % der Internetnutzer) fehlen noch Web-Kompetenzen, um sich sicher im Netz zu fühlen.

Daher ist seine Nutzung nur sehr beschränkt.

Um sich ein Gesamtbild von der Zahl der Internetnutzer zu machen, können die Gruppen Junge Hyperaktive, Virtuelle Flaneure, E-Consumer und die routinierten Nutzer zusammen gezählt werden.

Somit bewegen sich 61 % der Internetnutzer relativ sicher im Internet.

Das entspricht einer Zahl von ca. 41,7 Millionen Menschen.

Eine riesige Zielgruppe, die man nun richtig ansprechen muss.

Viele dieser Internetnutzer, wie die Virtuellen Flaneure, der E-Consumer auf der Suche nach Shopping-Portalen oder Dienstleistern, oder der Routinierte Infonutzer suchen ständig nach Informationen.

Um an diese Informationen zu kommen, bedienen sich 90 % der deutschen Internetuser der Suchmaschine „Google“.

Das heißt, dass fast jeder Web-User seine gesuchten Begriffe über Google eingibt.

Google hat somit eine marktbeherrschende Position im deutschen Raum.

Diese Position gilt es als Unternehmen synergetisch zu nutzen.

Hier kommt SEM ins Spiel: SEM steht für Search Engine Marketing (auf Deutsch: Suchmaschinenmarketing).

Ziel des Suchmaschinenmarketings ist die Verbesserung der eigenen Position innerhalb der Ergebnislisten der Suchmaschinen, um somit mehr Klicks auf der eigenen Seite zu generieren.

Dabei kann zwischen organischen Suchresultaten, die durch eine Suchmaschinenoptimierung (SEO für Search Engine Optimization) und gekauften, den Werbeeinblendungen, unterschieden werden.

Wer SEO anwendet, muss bereits bei der Erstellung seiner Website die Einhaltung von HTML-Standards berücksichtigen.

Außerdem zählt auch der Seiteninhalt, auch Content genannt.

Dabei ist einerseits die Formatierung des Contents ausschlaggebend aber auch technische Aspekte, wie Tags (eine Art Text-Etikett, der verschiedene Texte oder Artikel unter einem Schlagwort, dem Tag kategorisiert) und das Nutzen von Keywords im Text.

Keywords sind die Wörter, die bei der Google-Suche von der jeweiligen Zielgruppe häufig einge-geben werden.

Je genauer und öfter diese Regeln angewandt werden, desto relevanter stuft Google die Website ein und sie erscheint somit weiter oben in der Ergebnisliste.

Denn wer mehr Klicks auf seiner Seite generiert, in dem er sich beim Suchranking durch SEM bezie-hungsweise SEO nach ganz oben katapultiert, kann mit mehr Kunden rechnen.

Autorenprofil
Laura Arns arbeitet im Marketing bei der ebuero AG.

Die ebuero AG bietet Büroservice für kleine und mittlere Unternehmen und feierte 2011 sein zehnjähriges Firmenjubiläum.

Als Pionier in der Branche hat die ebuero AG ihr Angebot stetig weiterentwickelt und gehört so auch mit ihrem mehrsprachigen 24-Stunden-Service und der firmeneigenen App zu den Vorreitern.

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