Sportwetten werden immer populärer und ziehen Millionen von Menschen in ihren Bann. Auch die Branche der Buchmacher erweitert sich fast wöchentlich und bietet somit für Tipper immer neue Anlaufstellen, um sich ein Einkommen zu erschaffen. Der innovative Wettanbieter Betser ist nur eine der vielen Wettportale, die Tipper nutzen können, um ihre Gewinne zu maximieren. Oftmals wird der Job eines Tippers abgestempelt und viele Bekannte oder Freunde sprechen im Zuge von Sportwetten von Glücksspiel, sodass man hieraus keinen richtigen Beruf ableiten könne. Doch das Investieren von Zeit zur Informationsbeschaffung und dem Vergleichen der Quoten erfordert einiges an Know-How.

Wir haben einen bekannten Tipper zu einem Interview eingeladen und konnten tiefe Einblicke in das Leben eines Full-Time-Tippers erhalten. Die wichtigste Frage wollen wir gleich zu Beginn beantworten. Wir fragten, ob man mit Sportwetten ein volles Einkommen erlangen kann, worauf wir eine deutliche Antwort bekamen, die jedoch mit einem kleinen „Aber“ ausfällt. So lebt unser Interview-Gast bereits seit mehr als drei Jahren von Buchmachern, die ihm sein monatliches Gehalt einbringen.

Lässt sich ein Monatsgehalt von 2.000,00 Euro netto erwirtschaften?

Wie bereits kurz erwähnt, ist es durchaus im Bereich des Möglichen, aus dem Tippen auf Sportveranstaltungen ein monatliches Einkommen zu beziehen. Dennoch bestehen auch große Risiken und man kann einen Monat mal unter den von uns angesetzten 2.000,00 Euro bleiben.

Laut Timo, unserem Interview-Gast, der sich seit Jahren jeden Tag mit Sportwetten auseinandersetzt, besteht bei dem Full-Time-Job eine größere Gefahr pleite zu gehen, als bei einem herkömmlichen Job, der 37,5 oder 40 Stunden die Woche ausgeübt wird. So vergessen besonders viele Neulinge, die durch Sportwetten ein Einkommen aufbauen möchten, dass es sich um echtes Geld handelt, mit dem man einen Einsatz tätigt. Wird dieser Einsatz verloren, ist er verloren und muss erst einmal wieder eingenommen werden. Auch Timo hatte Monate, die ihm die Kraft raubten und ihn weitaus über eine 40 Stundenwoche brachten.

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Worauf kommt es bei diesem Job an?

„Disziplin ist das A und O. Wer kein Geld beiseitegelegt hat, sollte sich nicht an den Full-Time-Job eines Tippers wagen.“ Eindringliche Worte, die besonders Neulinge, die den Job eines Tippers als einfach ansehen, sicherlich verunsichern. Doch auch Timo musste Lehrgeld zahlen und hatte zu Beginn enorme Schwierigkeiten, sich selbst zu kontrollieren.

Ein gutes Beispiel, warum die Disziplin in diesem Job so enorm wichtig ist, erklärte uns Timo wie folgt. „Verliert man eine Wette, ist der Einsatz erst einmal weg und man versucht besonders zu Beginn, dass verlorene Geld sofort wieder einzuholen. Dies endet zumeist in einem Teufelskreis, da man immer mehr Wetten spielt und den Einsatz erhöht, um seine Brötchen zahlen zu können. Aufgrund dessen, dass man mit dem erhöhten Einsatz noch mehr Geld verlieren kann, steht man unter enormer Spannung und kann nicht mehr ruhig schlafen.“ So sollten Tipper, die sich ein Einkommen aus Sportwetten generieren wollen, eine verlorene Wette als Anreiz sehen, ihren eigenen Fehler zu erkennen, um diesen nicht noch einmal zu wiederholen.

Informationsbeschaffung und Quotenvergleich rauben Zeit

Wer einfach ins Schwarze hineintippt, wird niemals erfolgreich über einen längeren Zeitraum sein. So sei es enorm wichtig, sich vor einer Wettabgabe alles genau anzuschauen. Besonders mit Fußballwetten lässt sich sehr viel Geld gewinnen, da der Markt nahezu unendlich scheint. „Ausfälle, die aktuelle Form, Heim- oder Auswärtsspiel und Co., alles muss genaustens recherchiert werden, um sich selbst einen Grund zu liefern, warum man dieses Match antippen sollte.“

Während viele Tipper nur bei einem Buchmacher tippen, hat Timo sich bei mehr als 25 Wett-Portalen registriert, um dort tippen zu können. Der Grund hierfür liegt schnell auf der Hand. Die unterschiedlichen Anbieter verfügen allesamt über andere Quoten und nur die beste wird von Timo gespielt. Auch das Vergleichen der Quoten erfordert somit einiges an Zeit und Arbeit. Dank sogenannter e-Wallets kann das Geld sehr schnell ein- und ausgezahlt werden. So muss nicht unbedingt auf jedem Wettkonto ein entsprechendes Guthaben vorhanden sein.

Der Vorteil des Quoten-Vergleichens anhand eines Beispiels

Viele Tipper unterschätzen die Macht der Quoten. Aufgrund dessen kommt hier ein kleines Beispiel, welches schnell zeigt, wie viel Erlös generiert werden kann, wenn man sich diese Arbeit macht.

Bietet beispielsweise Buchmacher A eine Quote von 1.80 auf den Sieg von Bayern München in einem Champions-League Spiel an und ein anderer Buchmacher entschließt sich dazu eine Quote von 2.00 zu bieten, sind dies 0,20 Euro pro eingesetztem Euro mehr Gewinn. Spielt Timo also nun mit einem Einsatz von 100,00 Euro, erhält er sage und schreibe 20,00 Euro mehr Gewinn bei dem zweiten Anbieter. Dieser Betrag bezieht sich nun auf eine einzelne Wette, rechnet man dies auf einen Monat hoch, kann der Gewinn bei vielen erfolgreichen Wetten schnell mehr als 100,00 Euro betragen. Mit nur fünf Wetten, die lediglich einen Quotenunterschied von 0.20 mit sich bringen, wäre der Gewinn dieser Summe bereits erreicht. Die Arbeit hinter dem dauernden recherchieren der besten Quoten und des Geldschiebens kann sich also durchaus rentieren und einen viel höheren Gewinn abwerfen, als wenn ein Tipper bei nur einem Wettportal angemeldet ist.

Unser Fazit zum Full-Time-Job eines Sport-Tippers

Timo hat uns einmal den Verlauf seiner Wetten gezeigt und dabei sind wir auf enorm hohe Einsätze gestoßen. Auch die Anzahl von Wetten hat uns überrascht, da er zumeist nur auf ein bis drei Wetten pro Tag kommt. Diese Wetten werden jedoch von ihm sorgfältig recherchiert und aufbereitet, sodass hierfür zwei bis drei Stunden am Tag draufgehen können.

Für Tipper, die nicht mit einem Einsatz von hunderten Euro spielen, mag dies enorm zweifelhaft klingen. Doch vergleicht man das eingesetzte Guthaben von Timo mit einem „normal sterblichen“ Tipper, kann man verstehen warum er so viel Zeit in seinen Job investiert.

Es ist also durchaus im Bereich des Möglichen, mit Sportwetten ein komplettes Monatsgehalt zu erspielen. Jedem, der dies in Betracht zieht, sollte jedoch klar sein, dass ein Monat auch einmal nicht so gut verlaufen kann und man deshalb Reserven benötigt, um weiterhin leben zu können. Der Job eines Tippers mag bei weitem noch nicht anerkannt sein, dennoch handelt es sich unserer Meinung nach um einen anstrengenden und nervenaufreibenden Job, der nicht selten auch am Wochenende mehrere Stunden frisst und somit mindestens genauso anstrengend ist.

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