Frischepost GründerinnenQuelle: Frischepost

Eva Neugebauer und Jule Willing von Frischepost haben ihre Vision zum Beruf gemacht.

Stell dir vor, du holst dir für deinen morgendlichen Kaffee mal eben frische Milch aus dem Kuhstall, sammelst für dein Müsli frisch geerntetes Obst vom Feld und nimmst das warme, duftende Brot aus dem riesigen Holzofen. Ein Traum? Ganz und gar nicht: So in der Art fühlt es sich an, wenn du die Box von Eva Neugebauer und Jule Willing öffnest. Sie enthält die individuelle Lebensmittelauswahl, die du vorher bestellt hast – alles so frisch, dass du den Bauernhof noch riechen kannst. Deshalb heißt ihr Unternehmen „Frischepost”.

Den Online-Hofladen für regionale Lebensmittel haben die beiden Gründerinnen 2015 ins Leben gerufen: Alles fair, alles Bio, alles nachhaltig. Für die beiden sympathischen Jungunternehmerinnen ist das nicht nur eine erfolgversprechende Geschäftsidee, sondern eine klare Vision für ein nachhaltiges Konsumverhalten, der sie sich verschrieben haben. Ihre Erfolgsgeschichte grenzt sich von anderen ab, weil sich dahinter eine emotionale Lebenseinstellung verbirgt – eine wahre Berufung. Wer denkt, dass Frischepost nur eine E-Commerce Plattform im Food-Bereich ist, hat die Mission der beiden Frauen nicht verstanden. Mit ihrem Unternehmen wollen Eva und Jule eine Botschaft platzieren und gleichzeitig eine der wichtigsten Branchen in Deutschland vor dem Aussterben bewahren: Die Landwirtschaft.

Ein simples Geschäftsmodell, das Erfolg verspricht

Im eigentlichen Sinne sind die beiden Gründerinnen mit Frischepost klassische Händler. Sie kaufen Ware ein, verkaufen sie weiter und verdienen an der Differenz von Einkaufs- und Verkaufspreis. Die Waren sind frische Produkten von regionalen Erzeugern aus dem Großraum Hamburg. Milch, Obst, Gemüse, Eier, Salat, Fleisch sowie Getränke werden von den Produzenten in das große Lager von Frischepost geliefert. Dann auf ihre Qualität geprüft, in Mehrwegboxen verpackt und im umweltfreundlichen Elektroauto an den Kunden ausgeliefert.

Frischepost ProduzentQuelle: Frischepost

Jule überzeugt sich selbst von der Qualität der Produkte bei den regionalen Produzenten.

Ins Lager geliefert werden nur die Produkte, die zuvor von Kunden im Online-Shop bestellt wurden. Geerntet, gepflückt, gebacken und gemolken wird daher nur auf Bestellung. Um Lebensmittelverschwendung den Kampf anzusagen, wird nur das produziert, was wirklich konsumiert wird. Folglich haben Eva und Jule ein entgegengesetztes Modell zum klassischen Einzelhandel entworfen: Hier wird produziert, ins Geschäft geliefert und am Ende des Tages hoffentlich gekauft. Doch meistens bleiben Unmengen an Lebensmittel übrig und landen in der Tonne. Den beiden Hamburger Unternehmerinnen ist wichtig, dass alles, was am Morgen ins Lager eingeliefert wird, am selben Tag wieder verlässt. Außer Reis oder Toilettenpapier wird nichts in größeren Mengen aufbewahrt.

Mit dieser Supply-Chain wollen sie vor allem den regionalen Produzenten und Erzeugern die Last abnehmen, gleichzeitig durch Logistik, Marketing und Vertrieb ihre Produkte an den Kunden bringen. Auch für Kunden, für die es zeitlich einen großen Aufwand darstellt, an frische regionale Produkte zu gelangen, bietet das Geschäftskonzept einen großen Mehrwert. Beliefert werden nicht nur Privatkunden, sondern vor allem auch Firmen, die ihren Mitarbeitern frische Obstkörbe, kühle Getränke oder belegte Stullen anbieten. Durch die Nutzung von Elektroautos und Mehrwegboxen können Eva und Jule mit ihrem Geschäftsmodell 360 Grad Nachhaltigkeit anbieten.

Frischepost E-AutoQuelle: Frischepost

Das Frischepost Elektroauto „Freddy das Ferkel“ unterstützt zusammen mit seinen 10 Kolleginnen auch bei der Lieferung die Vision der Nachhaltigkeit.

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Eine Vision entsteht

Eva und Jule sind beide auf dem Land aufgewachsen und als Tochter eines Landwirts kannte Jule die Bedeutung des langsam aussterbenden Berufs. Zum BWL-Studium ging es für die beiden aber in die Stadt nach Hamburg. Eva ließen die Themen Social Impact, soziale Gerechtigkeit und Klimawandel schon während der Schulzeit nicht los. Deshalb gründete sie während des Studiums die Sozialunternehmerkonferenz „Sensibility“, bei der sie Jule kennenlernte. Weil Nachhaltigkeit für sie ein sehr wichtiges Thema war, durchlief Eva bereits viele Stationen auf dem Weg, der sie zur Frischepost führen sollte: Einblicke in viele Startups wie „HelloFresh”, Beratung für Supermarktketten und Projekte im Operationsbereich beim Lebensmitteleinzelhandel „tegut”.

Eva sammelte viele Erfahrungen und steigerte stetig ihre Expertise. Im Rahmen ihrer Masterarbeit behandelte sie das Thema „Letzte Meile im Lebensmitteleinzelhandel“ und gründete parallel zusammen mit Jule Frischepost. Erste Pilotprojekte zeigten, dass die beiden Gründerinnen auf dem richtigen Weg waren und ihre Idee einen wachsenden Markt bedient. Wenn Eva und Jule ihr Geschäftskonzept erklären, klingt es plausibel und fast schon zu einfach. Warum gibt es so etwas nicht bereits flächendeckend? Warum kaufen nicht viel mehr Menschen über diese Plattform?

Im Prinzip verbinden die beiden zwei Seiten, die einfach zusammengehören. Landwirte beziehungsweise Erzeuger und Produzenten mit den Kunden, denen nachhaltige und frische Produkte am Herzen liegen. Die beiden Frauen machen es möglich, dass auch Städter schnell und einfach an regionale Produkte kommen, ohne lange Einkaufswege vom Bäcker, über den Metzger bis hin zum Bauern hinnehmen zu müssen.

In kleinen Schritten zum großen Erfolg

Der Einstieg in die Branche und die Gründung von Frischepost waren absolut bewusste Entscheidungen. Und als BWLerinnen wussten sie theoretisch, was auf sie zukommt. Sie wussten, dass der Markt existiert und stetig zu wachsen schien. Praktisch sah die Sache aber anders aus. Ihre Supply-Chain, mit der sie sich heute von ihren Konkurrenten abheben, entstand nicht über Nacht und war keinesfalls ein leichter Entwicklungsprozess. Zwar konnten die beide Gründerinnen bereits auf mehrjährige Erfahrungen zurückblicken. Doch die Entwicklung eigener Unternehmensprozesse mit dem absoluten Fokus auf Nachhaltigkeit und Social Impact war eine andere Nummer.

Tausend Fragen schwebten ihnen durch den Kopf und mussten beantwortet werden: Wie bleiben die Produkte über den gesamten Zeitraum frisch? Muss die Box oder das Auto gekühlt werden? Muss der Kunde bei der Lieferung zu Hause sein oder nicht? Sollte es ein bestimmtes Zeitfenster geben? Liefern die Produzenten in unser Lager oder müssen wir die Ware? Um auf all diese Fragen Antworten zu finden, mussten die beiden Frauen viel mit den Produzenten sprechen, einiges direkt ausprobieren und an einem gewissen Punkt einfach starten. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion entstand der Online-Shop. Dabei wurden die Produkte fotografiert, auf Wochenmärkten und in der Presse Werbung gemacht – dann sind sie live gegangen.

BoxQuelle: Frischepost

Die Box von Frischepost bietet regionale Produkte mit einem Hinweis zum Partner-Produzenten.

Stipendien als Finanzspritze

Alles stand, jetzt mussten nur noch die Kunden anbeißen. Und das ging natürlich nicht ohne Kapital. Direkt von der Uni kommend, konnten die beiden kaum Kapital vorweisen und gerade einmal insgesamt 6.250 Euro Eigenkapital investieren. Also versuchten sie als Startup finanzielle Unterstützung zu erlangen und bekamen diese durch zwei EXIST-Gründerstipendien im Bereich „Technische Innovation und Social Impact”. Dadurch konnten sie ein richtiges Büro beziehen, ein Team zusammenstellen und sich um das Aufstellen von Unternehmensprozessen kümmern. Relativ schnell nach dem offiziellen Start von Frischepost folgte die erste Finanzierungsrunde, in der zwei Business Angels als Privatinvestoren einstiegen und in das kleine Startup investierten. Business Angels sind Investoren, die neben Kapital auch Know-how beisteuern.

EXIST-Gründerstipendium: Die Förderung für Studenten

Auf diese Runde folgten in den darauffolgenden Jahren noch vier weitere Finanzierungsrunden, durch die nun insgesamt 14 Gesellschafter, inklusive Eva und Jule, an Frischepost beteiligt sind. Gerade befinden sie sich in der sechsten Finanzierungsrunde und haben bereits große Pläne für die Zukunft.

Geld oder Vision?

Fünf Jahre nach der Gründung von Frischepost befinden sich die beiden Gründerinnen und ihr Team heute auf der Überholspur. Die Idee, den Hofladen um die Ecke ins Internet zu verlagern, war so genial wie simpel – das bekommen sie durch zahlreiche Bestellungen zu spüren. Im Lager Rothenburg werden momentan die Mehrwegboxen verpackt und die Autos im Minutentakt losgeschickt. Bald konnten sie ihr Startup profitabel nennen und waren vor kurzer Zeit an dem Punkt, an dem sie sich entscheiden mussten: Soll unser Unternehmen noch profitabler werden, indem es finanziell zu einer Cashcow wird und wir uns stellenweise zurücklehnen können?

Dieses Modell setzt einen hohen Marktanteil und ein niedriges Marktwachstum voraus, wodurch man ohne weiteren Wachstum oder Investitionen die erarbeiteten Kostenvorteile ausschöpfen kann. Die Kuh wird also nur noch gemolken. Das wäre der unternehmerisch solidere Weg. Oder wollen wir die Vision unseres Unternehmens weiter verfolgen? Diese Vision ist der Aufbau eines dezentralen Netzwerks für regionale Lebensmittel. Somit wollen sie eine echte Alternative für den zentralisierten Lebensmitteleinzelhandel schaffen. Bewusster Konsum soll so zum Standard werden. An diesem Scheidepunkt stehend entschieden sich Eva und Jule, ihre Vision flächendeckend in Deutschland etablieren zu wollen und expandierten: Frischepost sollte nicht nur in der Region Hamburg liefern können.

Ihnen war klar, dass es für die Umsetzung ihrer Idee in weiteren Gebieten Deutschlands andere Menschen geben muss, die sehr viel mehr Expertise, Kontakte und größere Netzwerke vorweisen können als sie selbst. Sie wollten Leute haben, die in verschiedenen Regionen fest verankert sind und ebenso für die Landwirtschaft brennen. Also entschieden sich die beiden für das Franchise-System. Durch dieses Partnerschaftssystem können andere Unternehmer mit Evas und Jules Geschäftsidee, mit ihrer Marke und den Prozessen ein eigenes Unternehmen aufbauen. Frischepost kann so wiederum in unterschiedlichen Standorten groß werden. Die Strategie ging auf, Frischepost gibt es mittlerweile ebenfalls im Rhein-Main-Gebiet und im Herbst 2020 werden Berlin und München live gehen.

LieferungQuelle: Frischepost

Die Letzte Meile ist eine der größten Herausforderungen im Online Lebensmittelhandel

Zwei Frauen krempeln die Branche um

Der Weg zum Erfolg war für Eva und Jule von Beginn an kein leichtes Unterfangen. Noch immer wird die Landwirtschaft oftmals als Männerdomäne angesehen – gegen dieses Bild kämpfen die beiden Gründerinnen unbewusst an. Am Anfang mussten sie viel Überzeugungsarbeit gegenüber den Landwirten leisten. Mit einer Portion gesunder Naivität und dem Spirit, einen echten Einfluss auf die Nachhaltigkeitsbranche zu leisten, klapperten sie viele Produzenten ab. Recht schnell bemerkten sie, dass diese nicht wirklich begeistert waren. Also ganz nach dem Motto: Was wollen zwei Mädels aus der Stadt eigentlich erreichen und wie ernst ist es ihnen damit? Nach und nach wurde den Landwirten bewusst, dass es hier nicht um das Gründen eines Unternehmens geht.

Beide sind mit der Landwirtschaft eng verbunden, stecken inhaltlich sehr tief in der Thematik und verfolgen hinter ihren Plänen eine größere Vision. Diese selbstbewusste Ausstrahlung überzeugte die Partner und die Unternehmung konnte beginnen. Obwohl beide Unternehmerinnen bewusst und mit analytischem Denken den Markt beobachtet haben, weiß Eva, dass sie sich trotz großer Erfolgschancen in einer Blase befinden. Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit sind eben noch nicht mitten in der Gesellschaft angekommen: „Man denkt immer: Oh wow, gefühlt geht jetzt jeder in den Biomarkt und alle sind nur noch Ökos und Vegetarier. Aber wenn man sich die Zahlen anguckt, sind noch nicht einmal zehn Prozent vom Einzelhandelsumsatz Bio-Produkte.“

Ein zukunftsorientiertes Geschäftsmodell

Daraus lassen sich zwei Erkenntnisse ableiten: Zum einen stehen Eva und Jule noch am Anfang ihrer Mission, zu der auch der Kampf gegen das Höfesterben gehört. Zum anderen bietet der Markt ein wahnsinnig hohes Potenzial, dass noch lange nicht ausgeschöpft ist. Dass sich aber ein Umbruch im Denken ankündigt, zeigen die momentanen politischen Entwicklungen. Eva und Jule sind zuversichtlich, dass diese Entwicklungen keine flüchtigen Trends oder Modeerscheinungen sind. Sondern hoffentlich der Anfang von einem bewussteren Leben auf unserer Erde. Durch die Corona-Krise hat sich das Geschäftsmodell der beiden Unternehmerinnen bewiesen, denn auch hier hat sich die Pandemie auf die alltäglichen Unternehmensprozesse ausgewirkt.

Das veränderte sich durch Corona

Zuerst war der Schock riesig: Frischepost machte vorher 70 bis 80 Prozent des Umsatzes mit Firmenkunden – genau diese brachen nun weg. Firmen stellten die Bestellungen ein und schickten ihre Mitarbeiter entweder ins Homeoffice oder in Kurzarbeit. Die sonst zubereiteten Obstkörbe, frischen Salate und Stullen blieben aus. Eine Katastrophe, könnte man meinen. Doch gleichzeitig explodierte der Privatkundenumsatz, weil aufgrund der Pandemie keiner mehr wirklich in den Supermarkt laufen, sondern möglichst kontaktlos an regionale Lebensmittel kommen wollte. Wo andere Händler Engpässe in globalen mehrstufigen Lieferketten ankündigten, konnte Frischepost durch die kurzen regionalen Transportwege die Produkte fair und nachhaltig liefern. Ganz Hamburg rannte ihnen die Türen ein.

Darauf wollten sich Eva und Jule nicht ausruhen und versuchten, verstärkt auf sich aufmerksam zu machen. Nicht nur, weil ihnen die lukrativen Kooperationen mit Unternehmen weggebrochen sind, sondern vor allem, weil sie sich in der Verantwortung sahen, ihren Beitrag in der Krise zu leisten. Sie wollten vermeiden, dass Risikopatienten den gefährlichen Weg in die Läden antreten mussten. Deshalb entschieden sie sich kurzerhand, mit dem Gutscheincode „Flatten the Curve“ zehn Prozent Rabatt anzubieten.

Jule und Eva mit TeamQuelle: Frischepost

Jule und Eva mit ihrem zuverlässigen und motivierten Frischepost-Team.

Antrieb als Erfolgsgeheimnis

Obwohl Eva und Jule die Corona-Krise gut meistern, gab es eine Reihe von Misserfolgen in ihrer noch jungen Karriere. Dass sie immer noch da sind und nicht wie viele ihrer Konkurrenten aufgegeben haben, schulden sie nach eigener Aussage ihrem unbezwingbaren Durchhaltevermögen. Und auch der Tatsache, dass sie mit Leib und Seele hinter ihrem Projekt stehen. Ob der Kampf mit einem funktionalen Pfandsystem für die Boxen oder die Problemlösung für das Konzept der E-Autos. Zu Beginn schien alles ausweglos. Doch mit langen Strategiegesprächen, Brainstorming-Meetings und genügend Ausdauer konnten Eva und Jule ihre Idee eines kompletten Nachhaltigkeitsmodells umsetzen.

Fokusierung auf Digitalisierung und Automatisierung

Das gehört zu ihrer Core Identity, das macht ihren Unique-Selling-Point aus und lässt ihr Geschäftskonzept stimmig und glaubwürdig erscheinen. So grenzen sie sich in ihrer Branche auch durch ihren Fokus auf Digitalisierung und Automatisierung von Mitstreitern ab. Besonders wichtig beim Gründen ist laut Eva nicht nur das Durchhaltevermögen, sondern auch den richtigen Partner und Mitgründer zu finden. Dass die beiden Frauen zusammen großes Potenzial für ein erfolgreiches Unternehmen hatten, spürten sie instinktiv. Sie kämpften für dieselbe Sache, hatten die gleichen Werte und verstanden sich auf Anhieb.

Ihr Gespür für wirtschaftliches Denken, die Leidenschaft für Nachhaltigkeit sowie ihr Willen, etwas zu bewirken, verbindet die beiden Frauen miteinander. Ihr Ziel: Immer besser sein als am Vortag. Deshalb war von Anfang an die Motivation da, alles für das Projekt zu geben. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt wussten die beiden Gründerinnen, dass es funktionieren kann. Dem Start des eigenen Unternehmens stand somit nichts mehr im Wege.

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