In diese 5 Unternehmen hat er das meiste Geld gesteckt

Warren Buffet wird 90: Das sind seine größten Investments

Heute wird der US-amerikanische Großinvestor und Unternehmer Warren Buffet 90 Jahre alt. Mit einem geschätzten Wert von 79 Milliarden Dollar gehört er zu den Top 10 der reichsten Menschen der Welt. Zu seinem Ehrentag stellen wir seine fünf größten Investitionen vor, in die er das meiste Geld gesteckt hat.

Warren Buffet ist einer der bekanntesten Großinvestoren der Welt. Er ist Chairman der Investmentfirma Berkshire Hathaway und war der Schüler von Benjamin Graham, den Gründervater des Value Investings. Anfangs übernahm er die Strategien seines Mentors, merkte aber später, dass diese immer schlechter funktionierten. Buffets Partner Charlie Munger überredete ihn, nicht nur in günstige, sondern auch in Qualitätsunternehmen zu investieren. So läutete er eine neue Ära des Investments ein, indem er auf wenige, dafür aber auf sehr gute Unternehmen setzte. Fünf dieser Unternehmen stellen wir im Folgenden vor:

1. Apple

Warren Buffets Investmentfirma Berkshire Hathaway besitzt derzeit rund 5 Prozent des zweitteuersten Unternehmens der Welt: Apple. Dabei handelt es sich auch um die größte Investition des Unternehmens, die einen Marktwert von fast 50 Milliarden US-Dollar erreicht. Erstmals fing Buffet 2016 an, Aktien der Steve-Jobs-Gründung zu kaufen und hat seitdem jedes Quartal weitere Aktien erworben. Trotz der rückläufigen Hardware-Umsätze von Apple glaubt Buffet weiterhin daran, dass die Produkte attraktiv genug sind und auch in den kommenden Jahren relevant sein werden.

2. Bank of America

Ein Großteil der 9,3-prozentigen Beteiligung von Berkshire an der Bank of America entstand direkt nach der Finanzkrise 2008. Buffet investierte 5 Milliarden US-Dollar in die angeschlagene Bank und kaufte die Aktien zu einem reduzierten Kurs von 7,14 US-Dollar pro Aktie. Da die Rendite der Bank in ihre ursprünglichen Höhen zurückgefunden haben, konnte Buffet seine Investition in die Höhe von 26,7 Milliarden US-Dollar steigen sehen.

3. Wells Fargo

Durch die Skandale in den letzten Jahren ist Wells Fargo nicht gerade die umsatzstärkste Bank in ihrer Branche. Doch trotz all dieser Probleme hat Warren Buffet öffentlich seine Investitionen und die Manager der Bank unterstützt. Wells Fargo gehört zu den ältesten Bankenanlagen von Buffet, die er 1989 im wert von 3 US-Dollar pro Aktie kaufte. Da CEO Tim Sloan Anfang des Jahres zurücktrat und sich der Kurs stabilisierte, scheint die Bank wieder auf einem guten Kurs zu sein. Weiterhin gehört sie aber zu Buffets Top-Aktien. Der Marktwert seiner Position liegt hier bei fast 20 Milliarden US-Dollar.

4. Coca-Cola

Im Jahr 1988 kaufe Warren Buffet seine erste Coca-Cola-Aktie, als das Unternehmen noch zu kämpfen hatte. Trotz der sich verändernden Landschaft und des wachsenden Gesundheitsbewusstseins ist Warren Buffet weiterhin von dem Unternehmen überzeugt. Ursprünglich zahlte er 1,3 Milliarden US-Dollar für die Aktien, der aktuelle Marktwert dieser Aktien liegt bei rund 18 Milliarden US-Dollar – das macht einen Anstieg von fast 1.300 Prozent. Diese Investition bringt Berkshire 650 Millionen US-Dollar pro Jahr an Auszahlungen ein. Es lohnt sich also, wenn man wie Berkshire einen Anteil von 9,5 Prozent besitzt.

5. Amazon

Erst kürzlich hat Berkshire eine Beteiligung am E-Commerce-Riesen Amazon erworben. Einer der beiden Leutnants Buffets erwarb im ersten Quartal 2019 erste Anteile und fügte im zweiten Quartal noch weitere hinzu. Amazon hat sich in den letzten 25 Jahren zu einem riesigen Imperium entwickelt, weswegen dies ein kluger Schachzug des Unternehmens war. Nicht nur im Kernbereich des Versandhandels kontrolliert Amazon 50 Prozent des US-Marktanteils, sondern auch Tochtergesellschaften wie Amazon Web Service dominieren ihre jeweilige Branche.

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Über den Autor

Autorenprofil: Leoni Schmidt

Leoni Schmidt

Nach ihrem Abitur studierte Leoni an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln Medienkommunikation & Journalismus. In diesem Studium sammelte sie durch Praktika bei der Rheinischen Post und bei Antenne Düsseldorf viele praktische, journalistische Erfahrung. Neben ihres Studiums arbeitete sie als Werkstudentin bei einem Online-Magazin. Bei diesem wurde sie nach ihrem Studium übernommen und arbeitete dort in der Online-Redaktion. Im Mai 2019 wechselte sie dann zu Digital Beat und Gründer.de und arbeitet seitdem dort als Junior-Online-Redakteurin.

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