Facebook ist nicht länger nur ein Ort, an dem Freunde lustige Videos teilen und man sich unter Beiträgen von beispielsweise Politikern im Schein der Anonymität des Internets Wortgefechte liefert, bei denen es oft unter die Gürtellinie geht. Facebook ist eine Plattform, die nun auch immer mehr von Unternehmen genutzt wird. Mittlerweile hat selbst der kleine Blumenladen von Nebenan eine Facebook Page, auf der er mit seinen potentiellen Kunden direkt kommunizieren kann. Doch um nicht unnötig viel Geld für Werbung dort auszugeben, die im Endeffekt zu nichts führt, solltest du dir folgende Tipps zur Herzen nehmen, die dir helfen werden mit einem Budget von nur 20 Euro das Maximum rauszuholen. Doch auch bei der Einrichtung von Facebook Werbung gilt folgendes Motto:

Übung macht den Meister

Selbst wenn du zehn Bücher nur über das Thema „Facebook-Werbung schalten“ gelesen hast, bedeutet das noch lange nicht, dass du erfolgreich damit sein wirst. Denn neben den theoretischen Grundlagen ist ein weiterer, entscheidender Parameter, die Kenntnis der Zielgruppe und der Probleme, die sie ansprechen, um zum gewünschten Ziel zu kommen (Klick, Anruf, Nachricht etc.). Also sei nicht enttäuscht, sollte die erste Kampagne in die Hose gehen. Wichtig ist, dass du daraus lernst und nächstes Mal denjenigen / diejenigen Faktor/en, der / die letztes Mal das Problem war/en anpasst.

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Zielgruppe einstellen

Facebook ist eine Plattform, die mit die genausten Möglichkeiten bietet eine Zielgruppe zu definieren, der deine Werbung dann angezeigt wird. Du kannst deine Zielgruppe bei den Einstellungen der „Bewerbung“ deines Beitrags ziemlich genau festlegen und du solltest dir wirklich vorher Gedanken gemacht haben, wen diese Anzeige erreichen soll. Denn wenn die Zielgruppe nicht angepasst ist, dann ist die Anzeige nicht nur deplatziert, sondern auch unnütz, da die Leute, die sie sehen höchstwahrscheinlich keinerlei Kaufinteresse haben werden und eine Konvertierung so nur schwer möglich ist.

Bei der Einstellung der Zielgruppe kann es deshalb sinnvoll sein, sich über bestimmte Leitfragen klar zu werden:

  • Wer passt zu uns?
  • Woher soll der Kunde stammen?
  • Wie „groß“ soll der Kunde sein?
  • In welchem Preissegment soll er sich bewegen?
  • Und auch: Wen wollen wir genau nicht?

Natürlich hat man so noch kein ganzheitliches Marketing-Konzept, aber in etwa so könnten erste effektive Überlegungen zur Zielgruppenfestlegung aussehen.

Außerdem von Belang sind demografische Daten, wie Alter, Geschlecht, Bildung, Beruf und so weiter. Aber auch psychografische Merkmale solltest du nicht vernachlässigen (Bedürfnisse, Kaufverhalten usw.). Doch nun stellt sich die Frage:

Wie komme ich zu diesen Informationen?

Natürlich helfen hier oft der Verstand und manchmal auch die Logik, aber es gibt gewisse Punkte innerhalb der Recherche, bei denen es doch wichtig ist, Informationen aus erster Hand zu erhalten. Die Möglichkeiten hier sind vielfältig. Besonders für die Steckbriefdaten bieten sich Analyse Tools wie Google Analytics an. Währenddessen kommst du zu den psychografischen Daten am besten, indem du den Menschen, die du gerne erreichen möchtest, genau zuhörst, sie befragst, oder dich mit Kollegen austauschst. Im Endeffekt ist es egal woher die Informationen kommen, solange sie fundiert sind.

PPV vs. PPC

PPV (Pay per View) und PPC (Pay per Click) sind die beiden bekanntesten Alternativen, wenn es darum geht die Werbeplattform für die Inserierung der eigenen Anzeige zu bezahlen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, aber im Endeffekt ist es meist besser, wenn du dich für PPC entscheidest.

Natürlich ist manchmal die Pay per View Variante auch vorteilhaft, aber vor allem dadurch, dass hier allein für die Anzeige gezahlt wird, ohne dass der Nutzer tatsächlich reagiert, ist es schwieriger eine anständige Conversion-Rate zu erzielen. Ein typisches Beispiel für PPV Werbung sind Pop-Up Ads – und du weißt es aus eigener Erfahrung: da klickt kaum einer absichtlich drauf.

Die oft bessere Pay per Click Werbung kann ganz einfach über Google AdWords eingerichtet werden (aber natürlich auch auf Facebook) und die Einkommen bzw. der Traffic, die / der hier generiert werden / wird sind / ist passiv und langfristig. Es ist mittlerweile sehr einfach hier Kampagnen zu planen, zu analysieren und anzupassen, wobei du dein Budget immer im Blick hast. Außerdem muss hier der potentielle Kunde explizit klicken, damit du zahlst. Und wenn er schon mal freiwillig geklickt hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit stark erhöht, dass auch ein Kaufinteresse besteht. Auf Facebook solltest du neben der korrekten Zielgruppeneinstellung auch darauf achten, dass du nicht per View zahlst, da die Gefahr sonst hoch ist, dass viele Menschen, für die du zahlst, den Beitrag nur „überscrollen“. Vor allem bei einem relativ niedrigen Budget – wie 20 Euro – ist es also essentiell, dass du PPC wählst.

Gewinne die Aufmerksamkeit der Kunden: Bilder

Facebook ist ein sehr schnelles Medium und die Menschen scrollen oft relativ schnell durch ihren Feed, sodass oberstes Gebot sein muss, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und den Nutzer dazu zu bringen einen genaueren Blick auf deine Anzeige zu werfen. Das geht nur schwerlich mit einem langen Werbetext – ohne einen solchen abwerten zu wollen. Aber Text ist nicht das optimale Medium, um auf Facebook erfolgreich zu verkaufen, sondern lediglich ein kurzer prägnanter Satz, sollte Vermittler zwischen Ad und Funnel sein.

Bilder Auswahl:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Aufmerksamkeit des Endkunden auf sich zu ziehen. Dabei gibt es, dass auch Ausgefalleneres erlaubt ist und das Bild bzw. die erste Headline nur dafür da ist, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Entgegen der allgemein-gültigen Meinung, muss bzw. sollte hier noch kein Produkt oder Dienstleistung verkauft werden. Jedoch solltest du bei aller Extravaganz noch darauf achten, dass das Bild etwas mit deiner Dienstleistung oder deinem Produkt zu tun hat.

Die perfekte Facebook-Ad

Was genau man nun unter der perfekten Facebook-Ad versteht ist schwer zu sagen und immer abhängig von der Zielgruppe, die man erreichen will. Es ist wichtig, dass du dir über deine Zielgruppe klar wirst, diese genau definiert, deine Anzeige als PPC schaltest und dann noch den richtigen Ton bzw. das richtige Mittel findest, um die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen. Mit den richtigen Methoden, kann es sich sehr für dich lohnen eine Facebook-Anzeige zu schalten. Schon mit einem geringen Investment von 20 Euro kannst du so hochwertigen Traffic generieren.

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