Dir ist schon aufgefallen, dass Menschen unterschiedlich gut aus sich heraus gehen können. Auch du selbst hast im Vergleich mit deinen Mitmenschen festgestellt, dass es dir schwerer fällt aus dir heraus zu kommen. Nun lebt das Miteinander der Menschen im Privaten, wie auch im Business, von der Verschiedenheit der Menschen. Du liest aber diesen Artikel, weil du auf unserer Homepage nach Hilfestellungen für deinen Weg zum Unternehmensgründer suchst. Du willst deine Geschäftsidee in die Tat umsetzen und dich selbstständig machen. Gleichzeitig hast du festgestellt, dass dich deine Introvertiertheit daran hindert Fahrt aufzunehmen. Wir wollen dir helfen, dein Schneckenhaus öfter zu verlassen und deine Stärken zu nutzen

Extrovertiertheit und Introvertiertheit

Extrovertiertheit und Introvertiertheit sind Persönlichkeitsmerkmale, sie bestimmen darüber was dich glücklich macht bzw. in welchen Situationen du dich wohlfühlst. Es sind geläufige Begriffe. Sie charakterisieren die Art, wie „nach außen gerichtet“ Menschen sind. Im Allgemeinen sagt man, dass Extrovertierte gerne gesellig sind, sich in sozialen Situationen wohl fühlen, gerne im Mittelpunkt stehen und keine Probleme haben vor Gruppen zu sprechen. Introvertierten sagt man nach, dass sie das Alleinsein bevorzugen, nicht gerne im Mittelpunkt stehen und in sich gekehrt sind.

Genau genommen gibt es aber zwischen Extrovertiertheit und Introvertiertheit viele Graustufen, so kann ein einerseits introvertierter Mensch durchaus auch extrovertierte Seiten aufweisen und umgekehrt. Diese Menschen werden als ambivertiert bezeichnet, was auf etwa zwei Drittel der Menschen zutrifft.

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Introvertiert oder ambivertiert, Kraft deiner Gedanken raus aus dem Schneckenhaus

Du siehst, egal ob du nun introvertiert oder vielleicht auch ambivertiert bist, du bist so wie etwa 5/6 aller Menschen. Du kannst daran arbeiten deine vermeintlichen Schwächen zu deinen Stärken zu machen, besser damit umzugehen und dich so letztlich weiter entwickeln!

Mach dich dir selbst bewusst, verändere deine Gedankenmuster, denk positiv!

Was Introvertierte oft hemmt, ist ihr reges Innenleben, das Nachdenken über Vergangenes und Kommendes. Die Art wie Situationen bewertet und wahrgenommen werden. Es hilft, dir dies bewusst zu machen und die eigenen Gedankenmuster auf den Prüfstand zu stellen.

Bedenke, andere nehmen dich anders wahr, als du dich selbst!

Es ist von Seiten der Wissenschaft bestätigt, dass man selbst sein schärfster Kritiker ist. Und so geht man mit sich und den eigenen Leistungen meist stark ins Gericht. Tatsache ist aber, dass eigene Fehler häufig von Anderen kaum wahrgenommen werden. Wir bewerten unsere Fehler hart und arbeiten in Gedanken mit abwertenden Formulierungen, das nimmt dir Mut und Selbstbewusstsein.

Fang an, dich selbst wohlwollender und verständnisvoller zu bewerten!

Vergiss nicht, niemand beobachtet dich so gut und genau, wie du es selbst tust

Wenn du in eine Situation kommst und in Interaktion mit anderen Menschen trittst, dann ist es dir bestimmt schon passiert, dass du die Reaktion deines Gegenübers persönlich genommen hast und du deshalb irritiert oder gar verärgert warst, weil dessen Reaktion nicht deinen Erwartungen entsprach. Wahrscheinlich hatte seine Reaktion aber gar nichts mit dir zu tun… Deinem Gegenüber ging es vielleicht einfach selbst nicht gut oder er war in Gedanken oder aus einem anderen Grund verärgert. Dass wir solche Situationen gerne so empfinden, wird Personalisierung genannt. Eine für dich sinnlose Denkweise.

Erinnere dich immer wieder daran, dass es in Situationen nicht immer um dich persönlich geht und die Dinge manchmal einfach nur so sind, wie sie sind!

Stell dich kritisch zu deinen selbstkritischen Gedanken

Allzu oft erinnert man sich nur an die Situationen, die schief gelaufen sind und vergisst solche, die gut oder vielleicht sogar brillant waren. Heraus kommt ein verzerrtes Bild der eigenen Leistungen in z.B. sozialen Situationen. Dies nennt man Selektive Abstraktion, was eine völlig normale menschliche Tendenz ist.

Denke immer daran, dich an die Dinge zu erinnern, die gut gelaufen sind. Notiere sie und nutze diese Notizen, wenn deine Gedanken sich mal wieder nur um die schlecht gelaufenen Situationen drehen. Verändere so deinen Blick auf die Dinge!

Entwickle Selbstvertrauen, finde deine Einzigartigkeit!

Verwende Zeit und Energie darauf, dich mit deinen positiven Seiten zu beschäftigen, mit dem was dich besonders und liebenswert macht. Schau selbstbewusst auf diese Seiten und erinnere dich so oft es geht an deine Qualitäten.

Fertige eine Liste aller Dinge an, die dich ausmachen, die dich einzigartig machen und sei ruhig stolz auf die Dinge, die du wirklich gut kannst. Du wirst dein neu entstehendes Selbstvertrauen nach außen hin ausstrahlen!

Visualisiere deinen Erfolg!

Wenn du eine berufliche Situation vor dir hast, die dir eventuell Bauchschmerzen bereitet, dann stell dir vor wie du sie erfolgreich meisterst, wie du z.B. erfolgreich verhandelst oder dein Geschäftskonzept überzeugend vorstellst. Visualisiere, wie du handeln wirst, deine Mimik und Gestik, deine Wortwahl und wie dein Gegenüber positiv auf dich reagiert. Visualisierungen sind mentale Probedurchläufe, mit denen du  in Gedanken Verhaltens- und Vorgehensweisen einüben kannst. Visualisierung ist im Prozess der Unternehmensgründung ein ganz besonders wichtiger Punkt.

Überzeuge durch Visualisierung dein Gehirn vom Erfolg!

Arbeite an deinem Selbstvertrauen

Deine Erfahrungen in sozialen Situationen verunsichern dich. Suche dir Herausforderungen, an denen du wachsen und dein Selbstvertrauen stärken kannst. Nimm positive, wie auch negative Erfahrungen als Quelle des Lernens.

Lerne etwas Neues!

Wenn du dich mit etwas Neuem beschäftigst, so kannst du Neues lernen und  Lernen bedeutet, dass du deinen Verstand wach hältst. Durch neue Informationen und Herausforderungen bleibt dein Gehirn flexibel und anpassungsfähig. Du kannst neue Erfolge verbuchen und positive Gefühle generieren.

Trainiere dein Gehirn, verbuche neue Erfolge, gewinne Selbstvertrauen!

Verlass deine Wohlfühlzone!

Wenn du dich in deinen Gewohnheiten verkriechst, fühlst du dich wohl, da du nicht negativ überrascht wirst und nichts tun musst, was dir unangenehm ist. In deiner Wohlfühlzone beschneidest du aber deine Kreativität und deinem Entdeckerdrang. Du nimmst dir damit positive Erfahrungen. Wenn du deine Wohlfühlzone verlässt, dann bedeutet es, dass du gefühlte Risiken eingehen und dich mit deinen Ängsten konfrontieren musst. Aber mit jedem kleinen Schritt raus aus der Wohlfühlzone kannst du wachsen und erkennen, dass deine Ängste völlig übertrieben sind oder dass kein Risiko besteht. Ein wenig Angst und Anspannung können deine Kreativität anheizen und du kannst härter arbeiten, weil diese Gefühle deinen Körper in einem positiven Anspannungszustand halten. Ein Zuviel an Anspannung oder Angst kann aber dazu führen, dass dein Gehirn abschaltet.

Fördere mit dem Verlassen deiner Wohlfühlzone deine Kreativität und Produktivität! Überfordere dich aber nicht!

Setze dir machbare Ziele!

Perfekte Ziele beinhalten automatisch Rückschlage. Daher plane für dich machbare, aber auch herausfordernde Ziele ein und fördere so, durch machbare Situationen, dein Selbstvertrauen. Da jedes Gelingen als positive Erfahrung abgespeichert werden kann. An deine nächste Herausforderung wirst du dann ganz anders herangehen und diese mit mehr Selbstvertrauen meistern.

Herausfordernde, aber machbare Ziele werden dein Selbstvertrauen pushen!

Beschäftige dich auch mit einem möglichen Scheitern!

Du planst ein Geschäftstreffen mit deinen Geldgebern oder mir einem Geschäftspartner. Plane gedanklich auch ein Scheitern ein und beschäftige dich mit einem möglichen Plan B. Sich mit seinen Rückschlägen zu beschäftigen bedeutet keine pessimistische Herangehensweise, sondern es gibt dir die Möglichkeit dich gedanklich vorzubereiten und so nicht von einem Fehlschlag aus der Bahn geworfen zu werden. Aus Rückschlägen kannst du lernen.

Rückschläge sind möglich. Bereite dich gedanklich darauf vor, nimm sie an und lerne aus ihnen!

Eine Chance für Neues!

Neue Situationen sind eine Herausforderung. Extrovertierter zu werden bedeutet auch, dass du öfter in sozialen Interaktionen zurechtkommen sollst. Dazu gibt es einige Tipps, wie du Schritt für Schritt sicherer in Gesprächssituationen wirst. Gib neuen Verhaltensweisen eine Chance!

Wirke aufgeschlossen!

In Interaktionen mit anderen Menschen kann es dir helfen, wenn du deinem Gegenüber ein Lächeln schenkst und deine Körpersprache signalisiert, dass du offen der Situation gegenüber stehst. Ein kleines Nicken, ein Augenkontakt im richtigen Moment, eine Zustimmung und ein Lächeln zum richtigen Zeitpunkt zeigen aktives Zuhören. So wirkst du zugänglich und interessiert. Es kann sein, dass du es üben musst, aber der Erfolg wird sich mit den positiven Erfahrungen die du machst, schnell einstellen.

Übe das aktive Zuhören und werde so selbstsicher im Umgang mit Menschen.

Stell anderen Menschen offene Fragen

Wenn es dir schwer fällt von dir zu erzählen oder frei zu sprechen, dann stell in Gesprächssituationen deinem Gegenüber offene Fragen. Das lädt deinen Gesprächspartner dazu ein, von sich zu erzählen.

Stell freundlich, interessierte, aber offene Fragen, um deine Gespräche voran zu treiben, so nimmst du den Druck von deinen Schultern.

Beginne langsam auch von dir selbst zu erzählen!

Wenn du dich nun in sozialen Situationen geübt hast, aktiv zuhörst und Gespräche mit offenen Fragen am Leben halten kannst, dann steht die nächste Stufe der Herausforderung an. Fange an über dich selbst zu erzählen. Schließe dich durch ein einfaches „das ist bei mir auch so“ oder „das kenne ich“ in die Gespräche und Erlebnisse der anderen ein. Erzähle kleine Anekdoten von dir oder aus deinem Leben.

Erzähl von dir, lass andere an dir und deinem Leben teilhaben!

Smalltalk, der Schlüssel zum Erfolg

Smalltalk ist wichtig, es hilft Kontakte zu knüpfen, sich abzutasten und sich näher kennen zu lernen. Es lockert die Atmosphäre und füllt Wartezeiten z.B. zwischen wichtigen Programmpunkten eines Geschäftsmeetings. Es hilft dir dabei Vertrauen aufzubauen bei dir und deinem Gegenüber. Dabei geht es darum sichere Informationen zu teilen und nicht zu persönlich zu werden. Ziel ist es, dass sich dein Gegenüber anfängt wohl zu fühlen. Vertrauen ist die Grundlage für gute Geschäftsbeziehungen.

Übe dich in Smalltalk.

Menschen zu lesen, kann hilfreich sein für deinen weiteren Geschäftserfolg

Gestik und Mimik zu lesen ist eine soziale Fähigkeit. Sie hilft dir, bessere Unterhaltungen zu führen, da du dann aus dem Verhalten und dem Gesicht deines Gegenübers lesen kannst, in welcher Stimmung sich diese Person befindet.  Auch hilft es dir in Interaktionen mit Gruppen, deren typisches Verhalten zu erkennen und heraus zu finden, ob die Gruppe offen für Außenstehende ist oder nicht. So lernst du besser einzuschätzen, ob sich dein Einsatz lohnt. Dies wäre z.B. in Verkaufsgesprächen von großer Bedeutung.

Lerne Menschen zu lesen, sowie Gruppendynamiken zu erkennen!

Nimm den Moment wahr

Stürze dich während eines Gesprächs nicht in Gedanken darüber, was du vorher gesagt hast oder was du alles noch sagen willst, sondern konzentriere dich auf den Augenblick.

Sei im hier und jetzt und habe dein aktuelles Gespräch im Fokus!

Arbeite daran, deine Verhaltensweisen langfristig zu ändern und zu festigen!

Änderungen sind immer schwierig. Änderungen an deiner Persönlichkeit noch viel schwieriger. Es geht darum es anzupacken und langfristige Änderungen herbei zu führen, damit deine Introvertiertheit kein Hindernis bei deiner Unternehmensgründung darstellt.

Sag Ja, keine Ausreden mehr!

Dein Ziel soll es sein, gewohnheitsmäßig sich in sozialen Situationen anders zu verhalten, dazu gehört, dass du diese immer wieder suchst, auch Rückschläge hin nimmst und so langfristig mehr Sicherheit und Selbstvertrauen in deinem Verhalten gewinnst. Auch wenn das Schneckenhaus lockt, so vergiss die Ausreden und stell dich den Herausforderungen.

Entscheide dich voll und ganz für deine neuen Verhaltensweisen.

Akzeptiere, dass du kein anderer Mensch sein kannst!

Du bist, wer du bist! Aber du kannst dein Verhalten anpassen. Akzeptiere auch die Begrenztheit in deiner Entwicklung.

Ändere was du kannst und akzeptiere was du nicht an dir ändern kannst.

Lade regelmäßig deine Akkus wieder auf!

Als introvertierte Person brauchst du den Rückzug, brauchst das Alleinsein. Es ist für dich wichtig, um deine Akkus wieder aufzuladen. Arbeite nicht 24/7, sonst werden deine Akkus schnell leer sein.

Ruhephasen müssen von dir ebenso eingeplant werden, wie Herausforderungen. Tanke damit deine für dich notwendige Kraft.

Siege über dein Unbehagen!

Je mehr du es dir angewöhnst, Situationen auszuhalten, in denen du nicht in deinem Element bist, desto weniger werden dich diese Situationen beunruhigen.

Gib deinem Unbehagen nicht nach, stell dich unangenehmen Situationen und nimm ihnen somit den Schrecken!

Extrovertiert werden: So lernst du aus dir heraus zu kommen [Ratgeber]
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