Sich selbstständig machen, auf eigenen Beinen stehen, Erfolg mit der eigenen Vision haben – all das sind Theorien und Wünsche, die viele von uns täglich mit sich herumtragen und dabei aber das Risiko scheuen, diesen Schritt auch zu gehen.

Ein Unternehmen aufzubauen ist keine risikolose Angelegenheit, aber heutzutage ermöglicht das Internet jedem von uns einen gewissen Einblick in die Möglichkeit des einfachen Unternehmensaufbau. Aus diesem Grund wagen immer mehr Menschen, egal ob jung oder alt, den Schritt in die Selbstständigkeit und gründen ein sogenanntes Startup-Unternehmen.

Wer jetzt denkt, dass diese Startup-Unternehmen in großer Konkurrenz zueinander stehen, der irrt.

Viel mehr besteht bei vielen der Wunsch, die anderen Unternehmen kennenzulernen und sich gegenseitig Tipps und Tricks zu verraten, wie man mit der eigenen Idee richtig durchstarten kann.

Und genau aus diesem Grund gibt es Initiativen wie die „Startup Safari Berlin“

Die Startup Safari Berlin soll Interessierte, Gründer und Unternehmen für einen Tag in der Hauptstadt der europäischen Startup-Szene zusammenbringen. Das virtuelle Event wird in keiner klassischen Location stattfinden und unterscheidet sich daher existenziell von anderen bisher gekannten Konferenzen und Meetups.

In über 100 Startups und Tech-Unternehmen sollen den Teilnehmern verschiedene, von den Firmen selbst organisierte Events angeboten werden. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit sich fünf Events auszusuchen und sich seine persönliche Startup Safari zu gestalten.
Geplant sind dabei Q&A-Sessions, sogenannte „Fragen und Antworten“-Sitzungen, Workshops und Führungen durch die Büroräume der angesagtesten Firmen der Hauptstadt. Große Unternehmen der Szene wie Fab.de, 9falts.de und Lieferheld.de, die den meisten ein Begriff aus der TV-Werbung sein sollten, haben Ihre Teilnahme schon bestätigt.

Besonderheit:

Es ist klar, dass solch ein Vorhaben auch etwas kosten muss. Aber anstatt den klassischen Weg zu gehen und gezielt Investoren anzusprechen, wollen die Gründer der Safari auf eine andere Art der Finanzierung setzen.

Die beiden „Gründerväter“ der Startup Safari setzen auf das sogenannte Crowdfunding um so auf eine geplante Spendensumme von 35.000,-€ zu kommen.

Die Idee dahinter:

Durch das Crowdfunding (zu Deutsch wörtlich: „Finanzierung durch Menschenmassen“) soll die Finanzierung wie folgt aussehen: Jeder Interessent kann sich ab einer Spendensumme von 25,-€ beteiligen und erhält zusätzlich zu seiner Beteiligung ein Ticket-Dankeschön in verschiedenen Größen. Dazu gehören unter anderem die Möglichkeiten gewünschte Events der Safari zu buchen oder eine Mystery Box, gefüllt mit Geschenken von Partnern und teilnehmenden Firmen zu erhalten. Mit der Spendensumme soll eine Webseite, eine spezielle App für das Event, weitere Mitarbeiter und die Bekanntmachung des Events in ganz Europa finanziert werden.

„Mit einer Crowdfunding Kampagne haben wir die Möglichkeit, Hilfen für unser Projekt direkt von der Community zu bekommen. Wir können uns auf diese Weise ganz darauf konzentrieren, das bestmögliche Event zu organisieren.“, sagte Maciek Laskus über Crowdfunding, Mitbegründer von Statup Safari.

Link zur Kampagne und dem dazugehörigen Video:

https://crowdfunding.startupsafary.com/

Wir von Gründer.de sind sehr daran interessiert, wie sich die Startup Safari Berlin entwickeln wird und wünschen dem Vorhaben viel Erfolg.

Was denken Sie über dieses Vorhaben und den besonderen Weg der Finanzierung? Glauben Sie, dass dieser Weg in Deutschland Erfolg haben könnte?

Wir freuen uns auf Ihre Meinung zu diesem Thema.

Mit besten Grüßen,
Simon Seidl
Projekt Manager Gründer.de