Erfolgloses Homeoffice

Egal ob du Unternehmer oder Angestellter bist: Das Arbeiten von zu Hause aus wird immer beliebter. Es sprechen viele Dinge für diesen Stil der Arbeit, aber es ist Vorsicht geboten. Wenn du nicht aufpasst, findest du dich selbst ganz schnell in einer Situation wieder, in der du unproduktiver wirst und dementsprechend nicht das erledigst, was zu erledigen wäre. Oft ist gar nicht klar, was nun der Grund dafür war, dass der Tag vorbei, die anstehende Arbeit aber nur zur Hälfte erledigt ist.

Deshalb erfährst du hier, was die 5 häufigsten Gründe für ein ineffektives Home-Office sind!

Die Arbeit zu Hause an sich ein gutes Modell

Es hat einen Grund, dass viele Arbeitgeber einen Tag in der Woche – oder manchmal noch mehr – das Arbeit von zu Hause aus gewähren. Es bringt viele Vorteile mit sich, wie zum Beispiel:

  • Einen schönen Arbeitsplatz (dein Haus / Wohnung)
  • Selbstbestimmtes Arbeiten (Vorsicht – genau das ist die Gefahr)
  • Es erspart dir den Weg zur Arbeit
  • Du hast mehr Zeit und kannst dir die Zeit selbst einteilen

All diese Vorteile bringen aber nichts, wenn du es nicht schaffst, deine Arbeit zu erledigen.

Ähnlich sieht es aus, wenn du selbstständig bist. Du bist dein eigener Chef und vielleicht hast du noch kein eigenes Büro. Da ist es klar, dass du von zu Hause aus arbeitest. Aber vielleicht ist genau hier der Grund dafür zu suchen, dass so viele Unternehmen schon in der Startphase scheitern.

Damit das deinem Unternehmen nicht passiert, solltest du dir folgende Aspekte vor Augen führen:

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1. Zu wenig Motivation im Homeoffice schadet dem Geschäft

Es ist schön, wenn du nicht zur Arbeit fahren musst, dann noch in Ruhe frühstücken kannst und so weiter. Das Problem ist, dass irgendwann die Zeit gekommen ist, in der du effektiv und fokussiert arbeiten musst.

Als Selbstständiger überwacht dich niemand und niemand außer dir selbst kontrolliert deine Leistungen. Das ist gefährlich, denn vor allem wenn du dein Unternehmen startest, wirkt alles sehr spannend. Sobald es dann aber um das „Tagesgeschäft“ geht, kommst du an einen Punkt, wo du zu einer gewissen Routine übergehen musst.

Diese Routine ist der Hauptbestandteil deiner Arbeit und es ist essentiell, dass du dir selbst klare Regeln setzt. Diese Regeln können wie folgt aussehen: „Meine Arbeitszeit startet um 9 Uhr am Morgen und endet um 18 Uhr am Abend. In dieser Zeit werde ich mich nicht von Dingen wie „Fernsehen, Videospielen usw.“ ablenken lassen.“

Du musst deinem Tag – trotz deiner Freiheit – eine gewisse Struktur geben. Sonst wirst du schnell ineffektiv und du kommst nicht so recht voran, weil du immer einen Grund finden wirst, warum du gerade eine Pause machen musst oder doch etwas anderes vielleicht wichtiger sein könnte.

2. Dein Business ist „kein Hobby“

Natürlich sollte dein Geschäft dir Spaß machen und du solltest es genauso gerne verfolgen wie beispielsweise ein Hobby. Aber denk immer daran: Es ist kein Hobby, sondern dein Beruf, in welchem du vorankommen willst und mit dem du dein Geld verdienst.

Ein Beruf bedarf einer gewissen Ernsthaftigkeit. Dieser Punkt hat viel mit dem Vorherigen zu tun, denn ein Business bedarf einer Investition von Mühe, Zeit und Sorgfalt. Es ist eben nicht wie bei einem Hobby, welches du absagen oder aussetzen kannst, wenn du mal keine Lust hast. Du hast eine Verantwortung und dieser solltest du auch im Homeoffice gerecht werden.

Ein Geschäft läuft nur dann gut, wenn du es – und die anfallenden Aufgaben – ernst nimmst und dich auch an harten Tagen disziplinierst, um voranzukommen.

3. Ablenkungen sorgen dafür, dass du nicht das schaffst, was du schaffen willst

Um die ersten zwei Punkt noch einmal zu ergänzen: Ablenkung ist absolut schädlich für dein Geschäft. Zu Hause, wo dich keiner so wirklich überwacht, ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass du abgelenkt wirst, um eignes höher.

Wenn du dich also ständig von Dingen wie Nachrichten auf dem Smartphone, dem TV oder anderen Unterhaltungsmedien ablenken lässt, wirst du versucht sein, eine kleine Pause einzulegen. Leider artet die Pause dann oft in ein stundenlanges „Nichts-Tun“ aus, sodass dir am Ende zu wenig Zeit für die eigentlich so wichtige Arbeit bleibt.

4. Dein Arbeitsplatz im Homeoffice ist nicht dein „Wohnzimmer“

Es mag zwar sein, dass du hin und wieder vom Wohnzimmer aus arbeitest, aber dieser Ratschlag ist eher metaphorisch zu verstehen. Du solltest dir ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen. Das ist ganz klar! Du solltest aber auch darauf achten, dass du mögliche Ablenkungs-Quellen eliminierst. Solche Ablenkungen können sein:

  • Der mittlerweile „beste Freund“ des Menschen: Dein Smartphone (Hin und wieder braucht man es zum Arbeiten, aber wenn du es gerade nicht brauchst, dann legst du es am besten außer Sichtweite oder schaltest den „Nicht stören“ Modus ein. Du weißt selbst, was ein aufleuchtendes Handy für ein Aufmerksamkeits- und Blickfang ist).
  • Der Fernseher oder andere Medien (Manche Menschen mögen es bei entspannender Musik zu arbeiten. Versuche diese aber so dezent wie möglich einzusetzen und stelle sicher, dass du nicht ständig danach sehen musst – wie zum Beispiel um Werbepausen zu überspringen. Das wird dich jedes Mal aus der Konzentration bringen.
  • Die Familie und Freunde… Das mag nun etwas hart klingen, aber in einem Büro bist du auch nicht ständig für deine Familie oder Freunde da. Schaffe dir deshalb am besten einen etwas separierten Bereich, in dem nicht alle paar Minuten jemand an dir vorbeiläuft. Ob du willst oder nicht: Solche Dinge bringen dich jedes Mal um deinen Fokus.

5. Deine Zeit ist kostbar – und so sind es auch die Pausen

Wenn du im Homeoffice arbeitest, hast du immer dein zu Hause vor Augen und das, was dort eventuell noch getan werden muss. So kann dir beispielsweise auffallen, dass mal wieder Zeit für das Putzen der Fenster wäre und so weiter.

So löblich das auch sein mag. Du solltest nicht deine Mittagspause nutzen, um solche Arbeiten zu erledigen. Die Pausen sind da, um zu entspannen – nicht um private Arbeiten zu übernehmen, die dich ebenfalls belasten.

Gönne deinem Körper und Geist in der Pause freie Zeit und erhole dich, damit du noch der Pause (die übrigens auch zeitlich beschränkt sein sollte) wieder voller Kraft und Motivation an die Arbeit gehen kannst!

5 Gründe für das Versagen deines Homeoffice
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