Entrepreneur oder Angestellter

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass das Leben als Entrepreneur besser ist, als das eines Angestellten – oder umgekehrt. Wenn es darum geht, ob man als Unternehmer tätig sein sollte, dann ist das einzig und allein eine Individualentscheidung. Manche Menschen sind dafür geeignet und manche eben nicht – das bedeutet aber keineswegs, dass das eine besser oder schlechter als das andere ist. Deshalb musst du dir auch keine Gedanken machen, wenn das, was du derzeit tust, nicht so gut läuft. Es ist oft so, dass nicht erfolgreiche Geschäftsleute durchaus die Fähigkeiten haben, um hervorragende Angestellte zu sein. Die Aufgabe, die ein jeder zu bewältigen hat, ist seinen eigenen – und nicht den angeblich allgemein „perfekten“ – Weg zu finden.

Grundlagen: Was ist der Unterschied zwischen einem Entrepreneur und einem Angestellten?

Um eine sinnvolle Entscheidung treffen zu können, musst du natürlich die grundlegenden Unterschiede kennen. Und man kann durchaus sagen, dass das Unternehmertum und das Angestellter sein, ein Unterschied wie Tag und Nacht ist. Vielleicht kannst du auch mit diesen Unterschieden nicht einschätzen, für welchen Weg du besser geeignet bist. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn du hast heutzutage alle Möglichkeiten beides einmal auszuprobieren und dann eine vernünftige Entscheidung zu treffen.

Die Entscheidung ein Unternehmer zu sein oder doch als Angestellter Karriere zu machen, ist eine Wahl fürs Leben, denn wenn du dich einmal entschieden hast, solltest du so oder so mit Ehrgeiz und Leidenschaft für dein Weg / für dein Ziel arbeiten. Nur so wirst du erfolgreich!

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Als Entrepreneur musst du Probleme lösen

Der Hauptbestandteil der Arbeit eins Entrepreneurs ist, Probleme zu lösen. In den meisten Fällen wird die Basis deines Erfolgs darauf beruhen, dass du ein alltägliches Problem erkannt hast, eine Lösung dafür entwickelt hast und diese dann auch an den Mann gebracht hast. Zumindest in der Anfangsphase wirst du all diese Tätigkeiten mehr oder weniger alleine übernehmen müssen. Das bedeutet lange Arbeitstage, viel Einsatz und im ersten Moment vielleicht nur mäßiger oder gar kein Gewinn.

Dein Produkt als Unternehmer löst also auf einer abstrakten Ebene Probleme der Menschen, wird aber nicht durch deine Person an sich limitiert, sondern hat einen weitgehenden Einfluss auf die Allgemeinheit. Aber bis es soweit ist, hast du einen langen, harten und steinigen Weg vor dir.

Im Gegensatz dazu hast du diese Lösung als Angestellter meist schon vorliegen – außer du arbeitest in einer „Entwicklungs-Abteilung“. Du hast nur die beschränkte Auswahl, bei welcher Lösung des Problems du involviert sein möchtest, da die Jobs begrenzt und oft auch gefragt sind. Außerdem hast du feste Arbeitszeiten und bekommst deinen Lohn, solange du gute Arbeit leistest. Du trägst auf der Macro-Ebene nicht die Verantwortung und selbst wenn es mal ein Tief auf dem Markt gibst, wirst du beständig dein Gehalt beziehen können. Dieses ist darüber hinaus festgelegt, sodass du jeden Monat mit einem bestimmten Betrag kalkulieren kannst. Das gibt vielen Menschen die Sicherheit, die sie sich wünschen.

Der Antrieb eines Entrepreneurs ist Leidenschaft

Wenn du selbstständig tätig bist, dann ist Motivation das A und O. Wenn dir deine Aufgaben keinen Spaß machen bzw. es nicht so läuft, wie du dir das wünschst, wirst du schnell die Lust verlieren. Sobald du die Lust verlierst, wirst du nicht mehr die Mühe und Zeit investieren die nötig wäre und das Geschäft geht den Bach runter.

Was du also als Unternehmer brauchst ist ein tiefliegender Gedanke oder eher eine Vision, der dich Tag aufs Neue motiviert 110 % für deine Sache zu geben. Das ist zweifellos anstrengend und kann auf die Dauer auch für den einen oder anderen sehr belastend sein. Außerdem ist es so, dass du dein eigener Chef bist und dich deshalb niemand so wirklich kontrolliert. Wenn du nicht die benötigte Disziplin aufbringst, wird dich kein Vorgesetzter ermahnen.

Als Angestellter ist es natürlich auch wichtig, dass dein Job dir Spaß macht. Hier kommt es aber eher darauf an, dass du die dir zugeteilten Aufgaben erledigst. Diese Aufgaben beschränken sich aber in den meisten Fällen auf ein Problemgebiet – zum Beispiel Marketing, Vertrieb, Entwicklung und so weiter. Deine Leistung wird stetig durch Vorgesetzte kontrolliert, was aber nicht bedeutet, dass du jeden Tag mit 110 % dabei sein musst. Das ist zwar wünschenswert und gut, aber kein Kriterium, um ein guter Angestellter zu sein. Versteh das nicht falsch – du wirst ebenso ausdauernd arbeiten müssen, aber das in einem beschränkteren Rahmen.

Der Entrepreneur sieht sich in vielen Fällen der Gesellschaft verpflichtet

Gewinn zu machen und viel Geld zu verdienen ist wichtig. Genauso wichtig ist vielen Unternehmern aber auch ein Teil ihres verdienten Geldes der Gesellschaft zu Gute kommen zu lassen. Ein Musterbeispiel dieser sozialen Verantwortung ist Bill Gates. Dir dürfte bekannt sein, dass er viel spendet – wobei hier viel mehrere Milliarden Dollar bedeutet.

Es gibt genauso Unternehmen, die fest einen Teil des Gewinns an bedürftige Menschen abgeben. Das hast du sicher auch schon einmal im Supermarkt gesehen. Es stehen dann Dinge wie „10 Cent pro X (Einheit) gehen an die … Nothilfe“ auf dem Karton. Solche Spenden rühren nicht nur aus reiner Gütigkeit, sondern haben manchmal auch einen image-technischen Sinn. Es wird gerne gesehen, wenn Unternehmen an die weniger Betuchten denken.

Als Angestellter kannst du natürlich auch spenden. Dies wird dir aber nicht in einem Rahmen möglich sein, wie einem Unternehmer. Dafür wirst du hier aber von der Gesellschaft i. d. R. weniger in der Verantwortung gesehen.

Das Risiko- Gewinnverhältnis eines Entrepreneurs

Als Unternehmer gehst du oft Risiken ein, die ein Angestellter nicht hat bzw. nicht tragen muss. Das bedeutet auf der anderen Seite aber auch, dass dein Gewinn nicht limitiert ist. Angestellte beziehen ein festes Gehalt und dieses steigt zwar auch, aber höchstens linear. Als Unternehmer hast du die Möglichkeit mit skalierenden Geschäftsmodellen exponentiell zu verdienen.

Wie bereits erwähnt ist ein weiterer Vorteil, dass du ein eigener Chef bist und du deshalb Freiheiten hast, die einem Angestellten nicht – oder sehr beschränkt – zur Verfügung stehen. Für manche von uns bedeutet diese Freiheit aber auch Faulheit. Das wiederrum ist schlecht fürs Geschäft (s. oben „Leidenschaft“).

Fazit: Es ist nur deine Entscheidung

Nicht jeder kann der perfekte Unternehmer oder der perfekte Angestellte sein. Das ist ganz normal. Im Endeffekt musst du deine Fähigkeiten kennen, die Möglichkeiten abwiegen bzw. schaffen und dich dann für deinen ganz persönlichen Weg zum Glück und Erfolg entscheiden. Diese Entscheidung wird dir niemand abnehmen können und ganz ehrlich: Das ist auch gut so!

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