Employer Branding kann auch mit Arbeitgeber-Markenbildung umschrieben werden. Mit Employer Branding hast du die Möglichkeit, dich als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren und dabei deine Mitarbeiter mit in das Employer Branding einzubeziehen, in dem du sie mit einem klugen und durchdachten Marketing ausstattest.

Du musst deiner Firma ein Gesicht verleihen

Vor einigen Jahren sah es am Arbeitsmarkt noch etwas anders aus. Damals hatte man die noch die Gelegenheit, sich die besten Mitarbeiter für die Firma aus einer Reihe von Bewerbern auszuwählen. Heute sieht das etwas anders aus, zumindest in vielen Branchen. Fachkräfte sind nicht mehr so einfach zu finden und gerade deshalb ist es wichtig für Unternehmer wie dich, dass es dir gelingt, deinem Unternehmen auch ein Gesicht zu verleihen. Klar stehen dir da immer noch Methoden wie Webseiten-Auftritt und die Bewerbungsgespräche zur Verfügung, wenn du auf der Suche nach guten neuen Mitarbeitern bist. Doch es ist eben gar nicht mehr so einfach, auch genügend Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch zu gewinnen. Damit du auch in Zukunft leichter neue Mitarbeiter gewinnen kannst, musst du Employer Branding für dich nutzen.

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Präsentiere dich als attraktives Unternehmen

Um die nötige Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen, musst du ständig am Auftreten und dem Erscheinungsbild deiner Firma arbeiten. Du kannst mit einer sehr positiven Außenwirkung deine Konkurrenten übertreffen, dich als attraktives Unternehmen zu präsentieren. Wie kannst du das erreichen? Auf jeden Fall musst du immer dafür sorgen, dass du positiv eingestellte Mitarbeiter hast, die auch positiv nach außen über dich als Arbeitgeber sprechen. Wer mit seinem Arbeitgeber zufrieden ist, übertrieben gesagt, mit seinem Arbeitsplatz rundum glücklich ist, der trägt dies auch weiter und macht dich damit automatisch begehrenswert für potenzielle neue Mitarbeiter, aber auch für potenzielle neue Kunden. Gerade diesen Aspekt solltest du immer im Hinterkopf haben. Natürlich bist auch du hier entscheidend gefragt, denn du musst deine Mitarbeiter auch immer wieder motivieren, denn nur so kannst du mit ihnen zusammen auch deine Ziele erreichen. Wie du am besten motivierst, solltest du in unserem Beitrag „Mitarbeiter motivieren – Die 5 wichtigsten Tipps für mehr Produktivität“ nachlesen.

Deine Unternehmenskultur ist entscheidend

Ein ganz wichtiger Punkt für ein gute Employer Branding ist die Unternehmenskultur. Ein gutes Employer Branding kannst du nur dann erreichen, wenn es von innen heraus wächst, also aus dem Kern deines Unternehmens heraus. Deine Mitarbeiter müssen sich immer als Team fühlen, vielleicht sogar wie eine große Familie und alle zusammen verfolgen das Ziel, mit dir ein erfolgreiches Unternehmen zu schaffen. Ok, ich will dir hier jetzt nichts vormachen, denn es wird immer Mitarbeiter geben, die mit nichts zufrieden sind, egal was ihnen auch geboten wird. Aber je mehr positiv gestimmte Mitarbeiter du hast, je mehr sich mit dir und deinen Unternehmenszielen identifizieren, umso mehr werden die Miesmacher an den Rand gedrängt. Sorge dafür, dass sich deine Mitarbeiter auch optisch mit deinem Unternehmen identifizieren. Wie wäre es, wenn du vielleicht einheitliche Tassen mit dem Logo deiner Firma verteilst, oder du für die Mitarbeiter T-Shirts oder Caps austeilen lässt? Das sind nur Beispiele, mit denen ich dir zeigen will, wie du Employer Branding sinnvoll nutzen kannst.

Was brauchst du für das Employer Branding?

Um dein Employer Branding zu starten, brauchst du natürlich so eine Art Grundausstattung. An erster Stelle steht natürlich ein Logo, ohne das es nicht geht. Am idealsten ist es natürlich, wenn du dein Corporate Identity schon festgelegt hast. Dann musst du prüfen, wo im Büro oder in anderen Betriebsräume es möglich ist, diese Räume, aber auch die Mitarbeiter mit den passenden Artikeln, natürlich mit deinem Brand, auszustatten. Sehr gut eignen sich für Mitarbeiter für das Employer Branding:

  • Kugelschreiber oder andere Stifte
  • Blöcke und Schreibmaterial
  • möglicherweise USB-Sticks
  • T-Shirts oder Poloshirts
  • Schlüsselanhänger
  • Tassen
  • Feuerzeuge
  • Caps
  • Taschen
  • Bonbons mit Brandverpackung

Für die Büroräume oder anderen Betriebsstätten stehen dir für dein Employer Branding folgende Gegenstände zur Verfügung:

  • Fahnen und Banner
  • Poster und Aufkleber
  • Luftballons
  • Werbeaufsteller
  • Flyer

Das sind nur ein paar Beispiele, die für das Employer Branding als Grundausstattung zur Verfügung stehen sollte. Für welche Brandartikel du dich für das Employer Branding entscheidest, hängt natürlich auch davon ab, wie viel Budget dir dafür zur Verfügung steht. Aber über eines solltest du dir im Klaren sein und zwar, dass du nicht an der Qualität der Artikel sparst. Lieber weniger Brandartikel, aber dafür gute Ware. Gibst du beispielsweise deinen Mitarbeitern T-Shirt, die schon nach der dritten Wäsche total ausgeleiert sind und die Farbe verlieren, tust du dir keinen Gefallen. Mitarbeiter können hier sehr schnell Rückschlüsse daraus ziehen, wie es mit ihrer Wertigkeit bestellt ist.

Mit welchen Kosten für das Employer Branding musst du rechnen?

Auf ein Logo kannst du nicht verzichten. Kommen dann noch günstige Brandartikel wie etwa Kugelschreiber, Aufkleber etc, dazu, dann kannst mit rund 200 Euro rechnen. Bei T-Shirts. Poloshirts oder Caps steigt das natürlich an und da bist du dann schnell mal bei 500 Euro bis 1000 Euro als untere Grenze, je nachdem um wie viele Mitarbeiter es sich auch handelt. Was du sonst nach über Brandartikel und den Aufbau eine Brandmanagements wissen solltest, kannst du auch hier nachlesen. „Brand Management“ 

So kalkulierst du richtig

Es ist für dich durchaus möglich, dass schon mit geringem finanziellen Aufwand viel Eindruck machen kannst. Wie gesagt, an der Qualität solltest du für deine Mitarbeiter nicht sparen. Ansonsten richtet sich eben auch alles danach, welche Brandartikel du in welcher Stückzahl und welcher Art für dein Employer Branding verwenden möchtest. Du kannst aber für deine Kalkulation durachaus realistische Zahlen bekommen, wenn du wie folgt vorgehst:

  • Design für dein Logo: Es gibt im Internet einige Design-Plattformen, wo du ein Logo schon zwischen 5 und 10 Euro bekommen kannst. Da kannst aber jetzt nicht das Super-Logo erwarten. Deshalb solltest du in deiner Kalkulation schon mit bis zu 150 Euro planen, um auch ein vernünftiges Ergebnis zu bekommen. Natürlich kannst du es auch exklusiv von einem Designer entwerfen lassen, wenn du die finanziellen Mittel dafür hast.
  • Denk an die Corporate Identity: Auch für das Corporate Identity gibt es diverse Plattformen im Netz, deren Dienste du nutzen kannst. Ergebnis ist aber wie oben auch, also nicht gerade überwältigend. Gibst du das Corporate Identity in Auftrag, dann liegt hier die Kalkulationsgrundlage für dich zwischen 500 und 1000 Euro.
  • Kosten für die Grundausstattung: Wie schon erwähnt, hängen hier die Kosten natürlich von der Art, der Qualität und der Menge der Brandartikel ab. Aber Kugelschreiber, beispielsweise aus Metall, kann bei einer bestimmten Stückzahl schon unter einem Euro pro Stück von dir gekauft werden. Bei T-Shirts solltest du rund 10 Euro pro Stück ansetzen.
  • Druckkosten nicht vergessen: In deine Kalkulation musst du natürlich auch mögliche Druckkosten einberechnen. Auch hier sind die Preise unterschiedlich gelagert, weil sie sich nach dem Druckverfahren und dem zu bedruckenden Artikel richten. Für Kugelschreiber bezahlst du nur wenige Cent pro Stück, bei T-Shirts beispielsweise sind es dann aber schon so um die 5 Euro, die pro Stück anfallen.
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