Eigenes Produkt releasen

Wenn du ein eigenes Produkt entwickelst gibt es viele Sachen, die als absolute Basics benötigt werden, bevor du es entsprechend auch verkaufen kannst. Wir zeigen dir, wie du mit möglichst wenig Budget dein eigenes Produkt auf den Markt bringst.

Was für ein Produkt willst du haben?

In diesem Fall geht es nur um physikalische Produkte, digitale Sachen nehmen wir in diesem Artikel raus. Ansonsten gibt es für dein Produkt keine Grenzen: Ob es sich nun um ein kleines Produkt handelt oder um etwas großes (wie ein Möbelstück), gewisse Grundregeln kannst du immer beachten.

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Den richtigen Namen finden

Tesa, Uhu, Zewa, all diese Namen stehen als ganz klares Synonym für die jeweiligen Produkte. Der Name sollte entsprechend gut gewählt werden, Skalieren wird ja schließlich ein großes Ziel sein. Viele bekannte Namen haben nicht einmal eine besonders große Bedeutung. Das beste Beispiel dürfte wohl Haribo sein, der Ursprung hiervon ist ja allseits bekannt: Hans Riegel Bonn. Ein guter Name muss also nicht unbedingt besonders kreativ sein (oder wirken), einprägsam sollte aber für dich der wichtigste Faktor sein.

Sichere dir deinen Namen

Wenn es das Budget zulässt, kannst du deinen Firmen- oder Produktnamen auch sichern lassen. Damit gehst du sicher, dass sich niemand deinen Namen einfach klaut und für sein eigenes Produkt verwendet. Einen umfangreichen Artikel zu dem Thema haben wir natürlich auch für dich, damit du deine Marke ganz einfach eintragen lassen kannst.

Das Produkt gestalten

Der erste Eindruck, wenn ein Kunde dein Produkt in den Händen hält, ist nicht zu unterschätzen. Kommt es in einem langweiligen Plastikbeutel oder in einem schönen Karton? Wurde etwas mit dem Kugelschreiber raufgekritzelt (z.B. die Größe bei einem T-Shirt) oder wurde ein hochwertiges Etikett raufgeklebt? In der Gestaltung kannst du diesen Eindruck ganz stark beeinflussen. Hol dir hier unbedingt bei deiner Zielgruppe (z.B. im Freundeskreis) Meinungen ein.

Wenn du selbst in der Gestaltung nicht unbedingt bewandert bist, solltest du dir Hilfe von Dritten holen. Lokale Agenturen freuen sich sicherlich über neue Kunden und können, je nach Produkt, auch eine gute Kooperationsgrundlage. Wenn dein Budget eher gering ist, kann auch das Internet eine gute Alternative sein. Auf Plattformen wie Fiveer findest du sehr günstige Designer. Die Sprachbarriere kann hier ein gewisses Problem darstellen, mit einem soliden englisch kommst du aber oftmals weit.

Etikettendrucker

Professionelle Verpackungen oder Etiketten für dein Produkt sind entsprechend der nächste Schritt. Problem ist hier, dass die Preise in geringer Stückzahl oft extrem teuer sind. Eine gute Alternative sind hier Etikettendrucker. Die Mischung aus einer neutralen, aber hochwertigen Verpackung und deinem Etikett stellt eine einfache und vergleichsweise günstige Methode dar. Dazu bist du auf diese Art deutlich flexibler was die Menge angeht oder wenn du dich doch für ein anderes Design entscheidest.

Ganz wichtig: Finde die richtige Verkaufsplattform

Wenn dein Produkt soweit fertig ist, soll es natürlich auch an den Mann (und an die Frau) gebracht werden. Die Auswahl an Verkaufsplattformen lässt sich in digital und analog aufteilen, hier fängt die richtige Trennung erst an. Wir nennen dir die bekanntesten Plattformen.

Ladenlokal

Solltest du dein Produkt in einem klassischen Laden verkaufen, kommt dir insbesondere der regionale Faktor zu Gute. Immer mehr Leute kaufen wieder aktiver regional ein, durchaus ein nicht zu unterschätzender Markt. Der Nachteil ist ganz klar: Die Kosten für ein Ladenlokal summieren sich sehr schnell: Du zahlst nicht nur Miete, auch Strom / Gas / Wasser, Einrichtung, Versicherungen und viele andere Sachen wollen bezahlt werden. Da kommt einiges zusammen. Dafür kommt noch ein wichtiger weiterer Vorteil dazu: Du trennst privat und berufliches besser voneinander, für viele Gründer oft ein Problem.

Amazon

Wenig überraschend für viele Leute der wichtigste Markt ist Amazon. Bei Amazon hast du einen riesigen Markt (auch international) den du mit deinem Produkt bedienen kannst. Natürlich erwarten dich hier unterschiedliche Gebühren für den Versand, für eventuelles etikettieren oder anderen Dienstleistungen, doch dafür hast du nichts weiter damit zu tun. Sofern dein Produkt eine recht hohe Marge hat sollte es kein Problem sein.

Eigener Onlineshop

Der eigene Onlineshop verlangt zwar ein wenig eigenes Engagement und auch etwas Grundwissen (was sich durchaus aneignen lässt), kann dir aber einiges an üblichen Gebühren sparen. Viele kleinere Shops verschicken aus der Garage oder aus dem Keller heraus. Warum auch nicht? Solltest du zu den Leuten gehören, die dennoch das Gewerbe nicht die Überhand über das Privatleben übernehmen lassen, ist es insbesondere finanziell sehr interessant für dich.

Im Gegensatz zu Amazon musst du dich beim eigenen Onlineshop um alles kümmern: Design, Produktpflege, Zahlungsanbieter, Hosting und SEO/SEA sind hier nur eine kleine Übersicht der aufkommenden Arbeiten. Hier solltest du zumindest gehobenes Grundwissen haben, damit du nicht ständig von externen Anbietern abhängig bist. Die Kosten einer Agentur für einen Onlineshop dürften das anfängliche Budget für die meisten Leute übersteigen.

Ein weiterer Punkt, abseits der Seite selbst, ist die komplette Logistik und der Service. Pakete wollen schnell verschickt werden, Kundenanfragen sollten schnell bearbeitet sein. Das ist nicht zu unterschätzende Arbeit, besonders wenn du ein komplexeres Produkt hast.

Deinem erfolgreichen Produkt-Release steht nicht viel im Weg

Der Weg von der Idee zum eigenen Produkt war sicher schon schwer genug, doch mit diesen Tipps sollte der Release möglichst einfach von der Hand gehen. Natürlich lassen sich hier mit neugewonnenen Budget einige Punkte weiter ausbauen und verbessern, insbesondere der eigene Onlineshop oder das Ladenlokal freuen sicher sicher über neue finanzielle Möglichkeiten. Auch neue Produkte sind sicher eine gute Möglichkeit, weitere Marketing-Maßnahmen oder eigenes Personal, doch da fällt dir schon sicher das richtige ein.

 

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