Foto: bigstockphoto.com

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In einem Artikel unseres Blog haben wir uns bereits dem Thema „E-Book-Erstellung“ gewidmet. Nach der Bitte eines Bloglesers möchte ich in diesem Artikel nun ein wenig genauer darauf eingehen, was man als Autor beim Schreiben eines E-Books beachten sollte.

Schreiben Sie frei und ohne Zwang

Formulieren Sie Ihre Texte ganz ungebunden und frei heraus. Dadurch erreichen Sie einen sehr viel höheren Schreibfluss, der später für den Leser auch mehr Lesefluss bedeutet.

Schaffen Sie das nicht, wirken Ihre Ausführungen trocken, sodass der Leser schnell ermüden und aufgrund von Langeweile vielleicht sogar mit dem Lesen aufhören wird.

Schreiben Sie also wie Ihnen „die Zunge wächst“, versuchen Sie aber dennoch sachlich und kompetent zu bleiben.

Springen Sie im Text nicht ständig hin und her

Das bedeutet, dass Sie während des Schreibens Ihrer Inhalte nicht ständig vor und zurück springen sollten, um zuvor Geschriebenes ständig zu verändern, zu ergänzen oder zu verbessern.

Auch das wird nur Ihren Schreibfluss stören und Sie in der Regel mehr oder weniger aus dem Konzept bringen.
Verbessern und ergänzen können Sie Ihre Texte später immer noch, wenn das Ebook fertig ist. Und solange die eigentlichen Inhalte das Problem des Lesers auch tatsächlich lösen, ist das eher nebensächlich.

Der beste Korrektor eines E-Books ist darüber hinaus sowieso immer noch der Leser bzw. der Kunde dieses Werks selbst. Nehmen Sie konstruktive Kritik, die später von Ihren Kunden kommen wird, ruhig an, denn diese hilft Ihnen dabei, Ihre E-Books immer noch weiter zu verbessern – und zwar so, wie Ihre Leser das wünschen und benötigen.

Tipp: Vergeben Sie doch vor der offiziellen Herausgabe einige Exemplare Ihres E-Books kostenlos an einige Stammkunden, Geschäftspartner usw. und bitten Sie um deren Meinung.

Lassen Sie sich beim Schreiben Zeit

Lassen Sie sich generell beim Schreiben Ihres E-Books immer Zeit und versuchen Sie nicht so schnell wie nur möglich damit fertig zu werden, nur damit Sie es auch so früh wie möglich verkaufen können.

Auch sollten Sie sich in der Reihenfolge der zu bearbeitenden Kapitel etc. nicht selbst unter Druck setzen: Es ist vollkommen egal, mit welchem Kapitel oder welcher Unterkategorie Sie beginnen und in welcher Reihenfolge Sie welche Kapitel fertig stellen.

Es besteht kein Grund darin unbedingt mit Kapitel 1 zu beginnen, sondern Sie können genauso gut auch mit Kapitel 2 oder auch dem letzten Kapitel beginnen, wenn das für Sie besser passt.

Versuchen Sie, Ihre Texte immer auch in sinnvolle und kleine Absätze zu unterteilen und vermeiden Sie es, den Leser mit langen Zeilen zu überfordern und übermüden zu lassen.

Ein guter Richtwert sind hier etwa 4 bis maximal 7 Zeilen pro Absatz. Natürlich kann es auch vorkommen, dass man mehr Zeilen pro Absatz benötigt, weil ein bestimmter Satz eben zufällig gerade mal länger ist, doch es sollte eher die Ausnahme bleiben.

Auch sollten Sie Ihre Sätze möglichst immer kurz und prägnant halten und nicht so sehr verschachteln, da auch dies den Lesefluss stören kann.

Nutzen Sie eine möglichst einfache Ausdrucksweise

Natürlich gehören gerade bei fachlichen E-Books auch Fremdwörter dazu. Doch wann immer es möglich ist, sollten Sie in Ihren E-Books unnötig platzierte Fachbegriffe vermeiden oder zumindest erklären.

Schreiben Sie immer so nah wie möglich nach dem Prinzip „Von Mensch zu Mensch“ und schreiben Sie nicht so, dass der Leser denken könnte, Sie würden sich für etwas Besseres halten, weil Sie ja so viele tolle Fremdwörter kennen.

Bedenken Sie immer, dass Ihre Leser nicht die Experten sind, sonst bräuchten diese ja Ihr E-Book nicht zu kaufen. Sie sind der Experte und die Leser sollen von Ihnen lernen – deshalb müssen Sie immer so einfach wie möglich schreiben, damit Ihre Leser auch das verstehen, was Sie schreiben.

Schreiben Sie in Bildern

Schreiben Sie immer so, dass in den Köpfen Ihrer Leser Bilder entstehen, die ihnen eine genaue Vorstellung von dem geben, was Sie erklären.

Das menschliche Gehirn tut sich leichter in Bildern zu denken und das müssen Sie mit Ihren Texten unterstützen, indem Sie mit diesen solche Bilder hervorrufen.

Und zusätzlich zu diesem Aspekt, sollten Sie Bilder natürlich auch real und aktiv nutzen. Bauen Sie in Ihre Ausführungen an geeigneten Stellen, an denen es Sinn macht und möglicherweise auch notwendig ist, immer auch Bilder bzw. Abbildungen ein.

Mit besten Grüßen,
Thomas Klußmann
Geschäftsführer Gründer.de

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