Geht der E-Zigarette bald der Dampf aus? Die neuesten Gesetzesänderungen stimmen nicht unbedingt optimistisch. Auf der anderen Seite verfolgen die gestandenen Hersteller und Händler eine klare Strategie, um die Zukunft des elektronischen Rauchens zu sichern. Mr Smoke aus Hamburg macht es vor.

Die Zeichen der Zeit: ein Pionier mit Wachstumsplänen

© istock.com/Rawpixel Ltd

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Um die Geschichte von Mr Smoke zu verstehen, ist ein Blick auf die Evolution der E-Zigarette nötig. Diese hat nämlich eine beeindruckende Entwicklung hinter sich: Noch vor rund fünf Jahren, als die E-Zigarette die große Bühne betrat, taten sich viele Raucher schwer mit dem Umstieg. Zu unpraktisch waren die erhältlichen Produkte, und das galt auch für den Nachschub. Denn Dampfer möchten jeden Tag dampfen, ohne dass die regelmäßigen Neukäufe (von Liquid und Verschleißteilen) jedes Mal zur Mammutaufgabe werden. Hersteller wie Aspire haben mit ihrer Hardware somit den Grundstein gelegt: Das Angebot ist groß und wächst weiter, praktisch jeder bekannte Hersteller hat Lösungen für alle Anwendertypen vom Einsteiger bis zum Profi.

Doch erst mithilfe des Händlernetzes wurden diese Produkte auch einfach zugänglich. Mr Smoke aus Hamburg gilt als einer der Pioniere im deutschen Markt. Der Fachhändler ist seit den Anfängen der E-Zigarette im Markt aktiv und versuchte von Beginn an, seinen Kunden eine möglichst große Auswahl zu bieten. Denn Vielfalt ist eine der Stärken von E-Zigaretten – allerdings nur, wenn diese Abwechslung auch entsprechend präsentiert wird.
Inzwischen ist Mr Smoke in Hamburg mit vier Filialen vertreten, nämlich in Barmbek, Winterhude, Harburg und Farmsen. Und das ist kein Zufall, denn obwohl die E-Zigarette auch im eCommerce stark gehandelt wird, spielt die persönliche Beratung bei diesem Thema eine sehr große Rolle. Vor allem Einsteiger stehen der E-Zigarette anfangs oft kritisch gegenüber; viele Fragen lassen sich nur schwer im Sortiment eines Online Shops klären. Vor Ort, in der Filiale, dagegen umso besser. Das Fundament wurde somit zur rechten Zeit gelegt und konsequent ausgebaut. Die Früchte dieser Arbeit zeigen sich heute, da die E-Zigarette immer mehr Marktanteile erobert und bereits Millionen deutsche Konsumenten erreicht hat.

Mr Smokes Entwicklung als Sinnbild für Hamburger Gründerkultur

Das Beispiel von Mr Smoke bestätigt einmal mehr, dass Hamburg ein gutes Pflaster für Start-ups ist. Denn die Beispiele beschränken sich nicht nur auf die E-Zigaretten-Branche. Viele Voraussetzungen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung scheinen in der Hansestadt erfüllt zu werden: Eine Metropole mit fortschrittlichem Geist, beinahe unbegrenzter Nachschub an Talenten und starke Vernetzungsmöglichkeiten zwischen allen Teilnehmern – mit diesen Eigenschaften hat sich Hamburg neben Berlin zum Top-Standort für Start-ups etabliert.

Paradeexemplare dafür gibt es in allen Branchen. Erst neulich war der Wohnaccessoires-Shop Monoqi wieder in den Schlagzeilen, da er den Niedergang seines US-Vorbilds fab.com erstaunlich sanft überlebt hat – ein weiterer Beleg für die Kraft des Standorts Hamburg also. Währenddessen investiert der Hamburger Internet Company Builder TruVenturo kräftig weiter in vielversprechende Start-ups, zuletzt in Finanzcheck.de, das ebenfalls in der Hansestadt sitzt.

Diese Liste ließe sich noch länger fortführen, etwa mit dem vollautomatischen Online Shop allbranded doch die genannten Beispiele zeigen bereits, dass Hamburg für praktisch alle Branchen einen guten Nährboden darstellt. Die Geschichte von Mr Smoke unterstreicht das besonders deutlich, und glaubt man den Machern des Shops, steht diese Geschichte erst ganz am Anfang.

Wir freuen uns auf zahlreiche Kommentare.

Mit besten Grüßen,
Simon Seidl
Produkt Manager, Gründer.de