E-Mail-Marketing ist schon längst nichts mehr, was ein elitärer Kreis an ausgewählten Unternehmen betreibt. Man muss kein Technik-Start-Up sein, um per Mail mit den Kunden zu kommunizieren. Kleine, mittelständische, große und international agierende Firmen arbeiten mit E-Mail-Marketing. Warum? Weil es funktioniert. Es gibt viele gute Gründe und viele ausgeklügelte Methoden, wie du potentielle Kunden zu Käufern machst. Aber die beste Strategie und das beste Produkt helfen dir nicht, wenn du niemanden hast, der deine Mails erhält. Der Aufbau eines E-Mail Verteilers ist deshalb essentiell, wenn du effektiv verkaufen willst.

Welche E-Mail-Adressen sollen rein?

Es wäre einfach zu sagen, dass man versuchen sollte so viele Adressen wie möglich zu sammeln. Das ist zwar die Wahrheit, aber man muss differenzieren. Es gibt E-Mail-Adressen und E-Mail-Adressen. Was eine gute E-Mail-Adresse ausmacht sind folgende Dinge:

  • Aktive E-Mail-Adresse (der Nutzer checkt seine Mails)
  • Fachliches Interesse (der Nutzer will deine Infos)
  • Kundenpotential (der Nutzer kann sich dein Produkt leisten)
  • Kaufinteresse (der Nutzer will (vielleicht) kaufen)

Was du im Endeffekt an die E-Mail-Adressen im Verteiler sendest, ist dir überlassen.

Für wen sind die Mails?

Es gibt unterschiedliche Personenkategorien, wenn es darum geht zu verkaufen. Es gibt diejenigen, die Kaufen wollen – egal was kommt. Diejenigen die nicht kaufen wollen. Und zu guter Letzt die, die vielleicht kaufen möchten. Mit deinen Mails versuchst du vor allem die letzte genannte Gruppe zu konvertieren.

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Wie bekommst du die Adressen für den E-Mail Verteiler?

Es werden dir nun die 10 besten Methoden vorgestellt, die es dir ermöglichen einen großen Verteiler mit hochwertigen E-Mail-Adressen aufzubauen. Vielleicht ist die eine oder andere dabei, die du selbst schon genutzt hast, vielleicht aber auch eine, die du noch nicht kanntest und die du nun schleunigst ausprobieren solltest!

1. Gutschein

Einer der Klassiker. Du bietest dem Kunden – entweder auf der Startseite oder beim Bestellvorgang – die Möglichkeit sich für deinen Newsletter, oder was auch immer du planst, einzutragen und dafür einen bestimmten Gutschein zu bekommen. Das kann ein prozentualer Abzug vom Bestellwert sein oder eine sonstige Reduzierung des Preises. Menschen neigen dazu gerne Geld zu sparen, wenn es so „einfach“ möglich ist.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass sich hier bevorzugt Menschen eintragen, die entweder schon gekauft haben, gerade dabei sind, oder bald kaufen werden. Das bedeutet, dass ein grundlegendes Interesse an deinen Produkten besteht und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Kaufs sowieso erhöht ist.

Das vergeben eines Rabattes lässt sich an dieser Stelle auch sehr gut mit einer zeitlichen Begrenzung verbinden, sodass der Kunde sich schneller für den Kauf entscheidet und dieser abgewickelt wird…

2. Simples Anmelden

Es ist kein großer Aufwand ein kleines Kästchen zur „kostenlosen Anmeldung“ für deinen Newsletter auf deiner Website zu implementieren. Bei CMS wie WordPress genügt dafür ein simples Plug-In und auch im weiteren Verlauf fällt dir dadurch nicht unbedingt mehr Arbeit an. Erwarte nicht, dass sich hier übermäßig viele Leute eintragen werden, aber allein der Hinweis, dass es einen Newsletter oder ähnliches gibt, kann vorteilhaft sein.

3. Spezialnewsletter

Es gibt bestimmte Feier- und Festtage, an denen du gut Rabatte und Angebote anbieten kannst. Beispielsweise an Weihnachten könntest du einen speziellen Weihnachtsnewsletter mit den neusten Trends / Gutscheinen für den Weihnachtseinkauf machen. Hierbei werden nochmal in einem gesonderten Maß die Emotionen des Kunden angesprochen und die Wahrscheinlichkeit steigt noch einmal, weil diese Aktionen durch die begrenzte Zeit (beispielsweise Weihnachtszeit) eingeschränkt sind, an, dass sich der Kunde einträgt, da ihn die Angst treibt, etwas zu verpassen.

4. Externe Werbung

Mit der externen Werbung – zum E-Mail Verteiler aufbauen – ist es wie mit dem Verkaufen. Du versuchst durch eine Werbeanzeige den Leser / Zuschauer dazu zu bringen, dir seine E-Mail-Adresse zu geben. Hierbei kannst du dich der allgemein geläufigen Marketing-Methoden bedienen, wobei Auffallen und mehr Mehrwert bieten als die Anderen essentiell ist.

Gib dem potentiellen Kunden gute Gründe dir seine E-Mail-Adresse zu geben. Du solltest hier verschiedene Plattformen testen, um im Endeffekt auch sicherzustellen, dass du die Leute erreichst, die am Ende per E-Mails auch konvertiert werden können.

5. Influencer

Eine besondere Form der Werbung ist das Influencer-Marketing. Hierbei suchst du dir eine „bekannte“ Persönlichkeit mit der Zuschauer- / Zielgruppe, die deiner entspricht. Du zahlst der Person Geld, oder bietest ihr anderweitigen Mehrwert und er oder sie vermittelt dann an seine / ihre Zuschauer, die sich dann wiederrum über andere Wege in deinen E-Mail Verteiler eintragen können.

6. Kaufen

In manchen Branchen ist es üblich E-Mail-Adressen einzukaufen. Das ist datenschutzrechtlich teilweise problematisch und die Qualität der eingekauften Adressen lässt oft stark zu wünschen übrig. Die Rate der Kunden, die auf diesem Weg akquiriert werden können, ist meistens gering.

Man wird schnell als Spam wahrgenommen, da in diesem Falle niemand sich aktiv eingetragen hat und somit auch kein Engagement oder Interesse für bzw. an deinen Informationen gezeigt hat. Das erschwert es nur umso mehr.

7. Inhalte mit Mehrwert

Der Schlüssel zum erfolgreiche Aufbau eines E-Mail Verteilers ist das Anbieten von einem gewissen Gegenwert. Am besten einem, der dich nichts kostet und dem Kunden Mehrwert bietet. Darunter kann kostenloser Text oder Videoinhalt fallen, den der Kunde erhält, sobald er dir seine E-Mail gibt.

Ein Beispiel wäre also, dass du einen Ausschnitt von einem informativen Video auf deiner Website platzierst und dann nach einer gewissen Zeitspanne die E-Mail-Adresse forderst, woraufhin du den Link zum kompletten Video an diese sendest.

8. Pop Up

Integriere auf deiner eigenen Seite, in gewissen Zeitabständen aufpoppende Werbe-Anzeigen, die den Mehrwert verdeutlichen, den eine Eintragung der E-Mail-Adresse bringt. Übertreib es damit aber nicht, sonst könnte der Betrachter genervt sein und das Interesse am eigentlichen Inhalt verlieren. Gut dosiert ist diese Methode aber ein nützliches Werkzeug zur Vergrößerung des E-Mail Verteilers.

9. E-Book

Eine spezielle Form des Inhalts mit Mehrwert ist das Verschenken von E-Books. Hierbei scheint es dem Kunden fast so, als würdest du für seine E-Mail-Adresse in Vorleistung gehen, was die Wahrscheinlichkeit für einen Up-Sell noch weiter erhöht. Ein E-Book wird als relativ wertvoll angesehen und ist vielen Menschen die E-Mail-Adresse wert.

10. Gewinnspiele

Jeder kennt es: Du bietest ein oder mehrere Produkte an, die du unter den Teilnehmern verlosen wirst, die ihre E-Mail-Adresse eintragen. Diese Methode ist erprobt und funktioniert im Regelfall sehr gut.

 

E-Mail Verteiler aufbauen: Die 10 besten Tipps für viele Empfänger
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