Dropbox aus San Francisco/USA ist mit dem Konzept groß geworden: Daten sicher in der Cloud speichern und jederzeit weltweit Zugriff darauf haben. Im Jahr 2018 gibt es sehr viele Alternativanbieter, die der Dropbox in nichtsstehen, die den Speicher sogar übertreffen.

Besonders bei Firmen und Privatpersonen hat Dropbox das Konzept des Cloudspeichers bekannt gemacht. Der Cloudspeicher bietet dem Nutzer die Möglichkeit, eigene Daten auf einem gesicherten Server zu sichern und von jedem Punkt auf der Erde aus Zugriff auf seine Daten zu erhalten. Wenn alle wichtigen Daten wie z. B. Dokumente, Bilder oder Videos in der Cloud gesichert werden, spielt es keine Rolle, wenn das Notebook zu Hause gelassen wurde. Wenn du Zugriff auf das Internet hast, kannst du jederzeit dich einloggen und in deine gesicherten Dokumente oder andere Dateien einsehen. Dabei ist es irrelevant, ob du dich von deinem eigenen Computer oder einem anderen (z. B. aus dem Internetcafé) einloggst.

Wir möchten dir die besten Alternativen zum Cloudspeicher Dropbox vorstellen und die Funktionalität von jedem einzelnen Cloudanbieter näher erklären.

Google Drive:

Google Drive

Zurzeit nutzen weltweit mehr als 240 Millionen Menschen Google Drive. Besonders interessant gestaltet sich der Clouddienst für eine Gruppenarbeit, wenn Dokumente über eine Weboberfläche gemeinsam bearbeitet werden müssen. Mithilfe von Google Drive lassen sich Tabellen, Präsentationen, Bilder und Formulare direkt im Browser erstellen, verwalten, bearbeiten und mit anderen Nutzern teilen.

Heutzutage nutzt fast jeder Mensch weltweit ein Smartphone oder Tablet und deshalb ist es wichtig, dass eine offizielle App des Anbieters existiert. Google Drive bietet eine kostenlose App für alle iOS- und Android-Nutzer. Auch für Computer und Laptops, die mit den Betriebssystemen Windows oder Mac OS arbeiten, gibt es das kostenlose Programm zum Herunterladen. Nutzer von dem Betriebssystem Linux müssen sich etwas gedulden. Google hat bereits angekündigt, dass ein Programm für Linux in Bearbeitung ist. Allerdings macht Google keine genauen Angaben, wie lange es dauern wird, bis Google Drive dafür verfügbar ist.

Unternehmen, die auf Google Apps for Worksetzen, genießen große Vorteile. Jeder Firmenmitarbeiter erhält kostenlos 30 Gigabyte Speicherplatz in Google Drive. Für acht Euro pro Person im Monat erhält der Mitarbeiter unbegrenzten Speicherplatz. Wenn es sich um eine kleine Firma mit weniger als fünf Angestellten handelt, bekommt jeder Mitarbeiter standardmäßig ein Terabyte Speicherplatz zur Verfügung gestellt.

Microsoft OneDrive:

Microsoft One Drive

Das große Ziel von Microsoft liegt darin, Google die größte Konkurrenz zu machen. Der Name OneDrive entstand aus dem ursprünglichen Namen SkyDrive. Microsoft war aufgrund eines Markenstreits gezwungen, den Namen SkyDrive umzubenennen. Genau wie bei Google Drive, kannst du bei OneDrive Dokumente direkt in dem Browser erstellen, verwalten und bearbeiten. Auch Microsoft stellt für OneDrive kostenlose Apps zur Verfügung, die du entweder für iOS, Mac OS, Android oder Windows Phone herunterladen kannst.

Wenn du dich als Unternehmer für Microsoft OneDrive interessierst, kannst du mit 4,20 Euro pro Monat rechnen. Dafür bekommen deine Mitarbeiter einen Zugriff auf ein Terabyte Speicherplatz zur Verfügung gestellt. Wenn du in deinem Unternehmen mit dem Office-Programm „Office 365“ arbeitest, bekommst du OneDrive als ein Teil des Abonnements kostenlos freigeschaltet. Daher ist es für Unternehmen sinnvoller, ein 365-Office-Abonnement zu kaufen und kostenlos Microsoft OneDrive zu erhalten.

Box:

Box

Der Clouddienst Box wurde im Jahr 2005 in Washington/USA gegründet. Box richtet sich vielmehr an Geschäftskunden, da sich viele Funktionen mit dem Projektmanagement, der Automation von Arbeitsabläufen und der Dokumentenverwaltung beschäftigen. Des Weiteren lässt sich die Drittanbieter-Software von NetSuite, Google oder Salesforce in die Box integrieren. Natürlich kannst du Box als eine App für iOS, Android, Windows Phone oder sogar BlackBerry herunterladen und nutzen. Auch Windows, Mac OS und sogar webOS werden unterstützt. Folglich ist Box für viele Geschäftskunden interessant, die nicht nur mit den gewöhnlichen Betriebssystemen wie Windows, Mac OS, iOS oder Android arbeiten.

Der Clouddienst bietet auch ein Businesspaket an, welches sich ausschließlich an Geschäftskunden richtet. Für rund zwölf Euro im Monat pro Mitarbeiter ist der Dienst zu haben und bietet wie Google Drive einen unbegrenzten Cloudspeicherplatz. Allerdings musst du beachten, dass die maximale Größe einer Datei, die du hochladen möchtest, nicht mehr als fünf Gigabyte Speicherplatz verbrauchen darf. Übersteigt deine Datei die Größe von den fünf Gigabyte, wird sie ganz einfach nicht hochgeladen und du erhältst eine Warnmeldung.

SecureSafe:

SecureSafe

SecureSafe ist ein Clouddienst aus der Schweiz. Besondersr Unternehmen dürfte dieser Anbieter sehr interessant sein, da er einen hohen Wert auf die Sicherheit der Daten legt. Bei SecureSafe werden Daten verschlüsselt auf den eigenen Servern in der Schweiz gesichert. Außerdem erfolgt die Anmeldung beim Clouddienst über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Du erhältst eine SMS mit einem Code auf die hinterlegte Handynummer. Diesen Code musst du anschließend in die SecureSafe-App eingeben. So verifizierst du dich und der Clouddienst erkennt, dass nur du auf deine Daten zugreifst.

SecureSafe bietet Apps für Mac OS, Windows, Android und iOS. Unternehmen zahlen ab drei Mitarbeitern neun Euro pro Person und Monat und erhalten einen Teamspeicher für drei Angestellte mit einer Speichergröße von 30 Gigabyte. Außerdem erhält jedes einzelne Teammitglied zusätzlich 100 Megabyte Speicher zu seinen eigenen Nutzen.

Your Secure Cloud:

YourSecureCloud

Your Secure Cloud ist ein deutscher Anbieter, der sich an Privat- und Geschäftskunden richtet. Es gibt eine integrierte Onlinedateiansicht und du kannst deine Powerpoint-, Excel-, OpenOffice- und PDF-Dateien direkt in deinem Browser einsehen. Auch das gemeinsame Arbeiten wird möglich und dafür wurde die spezielle Chatfunktion eingeführt. So wird das Arbeiten an Dokumenten deutlich erleichtert, denn die Mitarbeiter können sich während der Arbeit im Chat austauschen. Es gibt natürlich auch eine iOS- und Android-App. Außerdem ist eine App für Windows, Linux und Mac OS erhältlich.

Wenn du ein Privatkunde bist, zahlst du 2,49 Euro im Monat und erhältst dafür zehn Gigabyte Speicherplatz in der Cloud. Möchtest du dein Speicherplatz erhöhen, kannst du auf die 50 Gigabyte für 7,99 Euro monatlich zurückgreifen. Zum Glück gibt es keine Mindestlaufzeit und du kannst jederzeit eine Kündigung einreichen, wenn dir der Clouddienst nicht zusagt. Für Geschäftskunden kostet der Dienst etwas mehr, hier liegt der Preis ab 6,49 Euro pro Monat. Dafür gibt es 25 Gigabyte Speicherplatz. Sollte der Speicher nicht ausreichen, kannst du als Unternehmer eine Anfrage an Your Secure Cloud richten und du bekommst ein persönliches Angebot unterbreitet. Da es sich um einen deutschen Dienst handelt, ist der Serverstandort natürlich in Deutschland.

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