Die besten WordPress Tipps

WordPress ist die weltweit beliebteste Software zur Erstellung von Websites. Egal ob es sich dabei um einen privaten Blog, eine Vereinswebsite, eine Firmenseite oder eine umfangreiche Unternehmenswebsite handelt.

In diesem Artikel werde ich dir einige sehr wichtige Tipps geben, wie du deine WordPress Website für Google und deine Besucher optimieren kannst.

Falls du noch keine eigene Website hast, findest du auf folgender Seite eine Anleitung, wie du WordPress installieren kannst.

Wieso diese Optimierungen so wichtig sind für deine Website?

Das Internet entwickelt sich kontinuierlich weiter. Das bedeutet, dass sich Google und natürlich auch wir als Benutzer weiterentwickeln.

Damit Google die Suchmaschinen-Weltherrschaft behält, möchte sie natürlich immer die besten Ergebnisse für seine Nutzer präsentieren. Das sind in der Regel genau die Ergebnisse, die den meisten Mehrwert liefern.

Und das ist ein großer Vorteil für dich, vorausgesetzt du beschäftigst dich mit diesem Thema. Denn was für Google gut ist, ist in der Regel auch für deinen Besucher gut.

Dazu ein paar kurze Beispiele:

  • Ein Google-Rankingfaktor ist die Ladezeit deiner Website: Auch für deinen Besucher ist das ein positives Signal. Denn wenn die Website schneller lädt, wird der Besucher auf deiner Website bleiben und sehr wahrscheinlich weitere Unterseiten besuchen..
  • Auch eine https-verschlüsselte Website ist ein Rankingfaktor: Dein Besucher fühlt sich außerdem sicherer auf einer verschlüsselten Website. Vor allem dann, wenn er Daten wie zum Beispiel die E-Mail-Adresse hinterlässt. Eine https-Verschlüsselung ist mittlerweile Standard, aber trotzdem ein gutes Beispiel dafür.

Ok, du weißt jetzt, warum Google die besten Ergebnisse ganz vorne haben möchte. Denn nur so wird Google auch in Zukunft verwendet.

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Wie aber verhält sich dein Besucher?

Dein Besucher stellt sich beim Besuch deiner Website in der Regel nur eine Frage: Hilft mir diese Website dabei, mein aktuelles Problem zu lösen, bzw. finde ich hier eine Unterstützung und Hilfe dazu?

Aus diesem Grund sind deine Inhalte (Content) das wichtigste Element auf deiner Website. Allerdings bedeutet das gar nichts, wenn dein Besucher aufgrund anderer Faktoren die Website wieder verlässt, bevor er sich deine Inhalte ansieht.

Gründe dafür können folgende sein:

  • fehlendes Vertrauen: keine Verschlüsselung, katastrophales Design, Website wirkt nicht vertrauensvoll
  • lange Ladezeit: Lädt die Website zu lange, wird der Besucher die Seite schließen und wo anders weitersuchen. Du kennst dieses Verhalten sicherlich von dir selbst. Darauf werde ich in diesem Artikel noch etwas genauer eingehen.
  • Responsive Design: Die Website ist zwar responsive (mobilfähig), allerdings nicht wirklich übersichtlich und unbequem anzusehen auf dem Mobilgerät. Auch das ist ein häufig auftretendes Problem.

Wie du siehst, schließt sich hier der Kreis zwischen Google und deinem Besucher. Nutze deinen Menschenverstand und optimiere deine Website entsprechend, dann profitierst du durch bessere Google Rankings und zufriedenere Website-Besucher. Und genau damit kannst du den Umsatz und Gewinn deiner Website steigern.

Gut, das waren jetzt einige etwas allgemeinere Informationen. In folgendem Abschnitt bekommst du einige konkrete Tipps, wie du das in die Praxis umsetzen kannst.

Thema Ladezeit

Lass uns mit dem Thema Ladezeit beginnen. Aus folgenden Gründen ist es extrem wichtig, dass die Ladezeit deiner WordPress Website so kurz wie möglich ist:

  • Die Ladezeit ist ein Google Rankingfaktor.
  • Je kürzer die Ladezeit, umso geringer ist die Absprungrate deiner Besucher.
  • Eine kurze Ladezeit erhöht die Conversion-Rate.

Hosting

Der wichtigste Aspekt bei der Ladezeitoptimierung ist dein Hostingpaket. Ist dieses langsam, helfen alle Optimierungen nur bedingt. Bildhaft gesprochen: Einen Fiat Panda kannst du noch so aufmotzen, daraus wird niemals ein Formel 1 Auto werden.

Spreche am besten mit dem Support deines Hostinganbieters über dieses Thema und lasse dich beraten. Folgende Aspekte sollte dein Server unterstützen:

  • schneller Prozessor
  • genügend Arbeitsspeicher
  • Protokoll http/2
  • OPCache
  • kostenloses Let’s Encrypt SSL-Zertifikat

Falls du mit deinem derzeitigen Hostinganbieter nicht zufrieden bist, findest du hier ein Tutorial, wie du WordPress umziehen kannst.

Bilder

Den mit Abstand größten Hebel bezüglich der Ladezeit hast du bei Bildern. Hier kannst du sehr einfach enorme Optimierungen durchführen. Bilder stehen dank der grandiosen Technik in großer Auflösung zur Verfügung. Ganz egal, ob es sich dabei um ein Foto von einer Kamera, dem Smartphone oder einem gekauften Bild aus dem Internet handelt.

Ein großer Fehler wäre es allerdings, wenn du dieses Bild in vollständiger Größe in WordPress hochladen und dann so einbinden würdest. Ich spreche das an dieser Stelle so direkt an, weil das sehr viele so machen.

In WordPress selbst wird das Bild dann auf die Größe verkleinert, in der es eingebunden werden soll. Im Hintergrund wird das Bild allerdings in der vollständigen Größe geladen, was die Ladezeit natürlich unnötig in die Höhe treibt. Gerade bei mobilen Website-Besuchern zeigt sich das in langen Ladezeiten.

Ich empfehle dir dazu folgende Vorgehensweise:

  1. Überlege dir vor dem Upload des Bildes, in welcher Größe du es in WordPress einbinden möchtest.
  2. Verkleinere anschließend das Bild auf exakt diese Größe. Das machst du mit deinem Grafikbearbeitungsprogramm.
  3. Wenn möglich, speicherst du das Bild optimiert für das Web. Manche Grafikbearbeitungsprogramme bieten diese Möglichkeit. Dadurch werden unnötige Meta-Tags entfernt.
  4. Nachdem du das Bild in der perfekten Größe gespeichert hast, solltest du der Datei einen sinnvollen Namen geben. Nutze dazu deine Keywords und trenne mehrere Wörter mit Bindestrich.
  5. Jetzt kannst du das Bild in WordPress hochladen.

Wie du siehst, ist diese Optimierung wirklich einfach. Dadurch sparst du bereits sehr viel Ladezeit ein. Der zweite Schritt besteht darin, dass du die Bilder in WordPress nochmals verkleinerst.

Dazu gibt es verschiedene Plugins, mit denen hochgeladene Bilder automatisch verkleinert werden. Der Qualitätsverlust ist dabei nur ganz minimal. So kannst du auch bereits hochgeladene Bilder optimieren. Der Effekt an Ladezeitersparnis ist grandios!

Folgende beiden Plugins kann ich dir dazu empfehlen:

  • EWWW (generiert auch WebP-Bilder)
  • Imagify

Caching

Der dritte wichtige Punkt für eine Ladezeitoptimierung deiner WordPress-Website betrifft das Caching. Hier möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen, da die Erklärung etwas komplexer wäre.

Allerdings gibt es dafür ein Plugin, dass dir die komplette technische Arbeit abnimmt. Du musst es lediglich installieren und ein paar Haken setzen.

Dieses Plugin heißt WP Rocket.

Weitere Optimierungs-Tipps

Im letzten Teil dieses Artikels möchte ich dir noch ein paar weitere Tipps geben, wie du deine WordPress Website weiter optimieren kannst.

SEO-Plugin

Auf jeden Fall solltest du ein SEO-Plugin nutzen. In den WordPress Standardeinstellungen fehlen dazu wichtige Einstellungen.

Ich empfehle dir das Plugin YoastSEO. Damit kannst du sehr viele wichtige Optimierungen durchführen.

  • Title-Tag der Seite
  • Description der Seite
  • gezielte Keywordoptimierung
  • Thema „Strukturierte Daten“
  • viele weitere Einstellungen

https-Zertifikat

Ein https-Zertifikat ist mittlerweile Standard. Vollständigkeit halber möchte ich allerdings kurz darauf eingehen. Viele Anbieter bieten mittlerweile kostenlose Zertifikate an (Let‘s Encrypt), die du sehr einfach einbinden kannst.

Das ist ein Rankingfaktor und gibt somit Pluspunkte bei Google. Zudem erhöhst du das Vertrauen bei deinen Besuchern. Du schlägst damit also 2 Fliegen mit einer Klappe J.

Responsive Design

Ein responsives Design bedeutet noch lange nicht, dass deine Website wirklich mobilfähig ist. Damit meine ich, dass die technischen Voraussetzungen zwar gegeben sind, die Optik und Bedienerfreundlichkeit allerdings zu wünschen übrig lässt.

Aus diesem Grund solltest du deine Website mit einem Tablet und Smartphone prüfen. Denn wenn deine Besucher aufgrund schlechter Darstellung deine Website schnell wieder verlassen, ist das ein negatives Usersignal, was Google natürlich entsprechend wertet.

Startseite

Als letztes möchte ich noch auf die Startseite eingehen. Das ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Seite deiner Website. Viele lassen hier allerdings sehr viel Potential auf der Strecke, da sie sich lediglich auf die Unterseiten konzentrieren.

Nehme dir Zeit und optimiere deine Startseite. Verzichte auf ein langweiliges „herzlich willkommen“ und konzentriere dich darauf, dass dein Besucher sofort erkennt, was ihn auf dieser Website erwartet.

Nur wenn der Besucher sofort erkennt, dass ihm diese Website bei seinem Problem hilft, wird er auf deiner Website bleiben. Erinnere dich dazu bitte kurz an den Anfang dieses Artikels, da habe ich darüber gesprochen.

Empfehlung – viele WordPress Tutorials & Anleitungen

Wenn du die Tipps aus diesem Artikel auf deiner WordPress Website umsetzt, wirst du von den Optimierungen dauerhaft profitieren. Dein Ranking wird sich verbessern und deine Besucher werden deine Website als noch positiver wahrnehmen.

Wenn du deine Website weiter optimieren und mehr darüber lernen möchtest, solltest du die WordPress Tutorials von Oliver Pfeil dazu nutzen.

WordPress Tipps – die besten Tricks für deine Website
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