Der Warenkorb gilt seit jeher als die kritische Stelle im Online-Bestellprozess und ist die Instanz, die es zu überwinden gilt um erfolgreich im Online-Handel zu sein.

Denn haben Sie es geschafft, den Kunden von Ihrem Produkt zu überzeugen und ihn zum Kauf zu bewegen, haben Sie die größte Hürde bereits gemeistert.
Dennoch kann ein suboptimaler Warenkorb dazu führen, dass Ihre Bemühungen umsonst waren.

Damit also Kaufabbrüche im Warenkorb vermieden werden, sind hier unsere Top-Tipps für den perfekten Warenkorb.

Der erste Eindruck prägt.

Beginnen möchten wir zunächst einmal mit dem Bild welches dem Nutzer beim aufrufen des Warenkorbs vermittelt wird.

Diese Stelle gilt als besonders wichtig, denn der erste Blick entscheidet oft darüber, ob der Kunde seinen Einkauf fortsetzt oder abbricht. Ein guter Warenkorb sollte daher nicht nur übersichtlich sein, sondern auch alle relevanten Informationen beinhalten.

Hierzu zählt im Allgemeinen der Produktname, eine Kurzbeschreibung des Produktes, der Preis sowie ein Produkt-Bild und die Versandinformationen. Der Kunde muss sich zu jedem Zeitpunkt bewusst sein, dass sich das „richtige“ Produkt in seinem Warenkorb befindet, denn kaum jemand kauft ein Produkt, dessen Informationen fehlerhaft oder unvollständig sind.

Ein weiterer Tipp an dieser Stelle: Fragen Sie außenstehende, Freunde oder Verwandte nach ihrem Eindruck. Diese sind oft in der Lage, Ihnen ein Feedback aus der Sicht eines potentiellen Käufers zu geben.

Eine gute Alternative bietet der sogenannte One-Page-Checkout, dieser fasst alle Bestellungsschritte auf einer einzigen Seite zusammen und erzeugt somit nicht nur Übersichtlichkeit, sondern führt auch zu einem einfachen und somit schnelleren Bestellabschluss.
Kauf-Übersicht

Persönliche Daten

Spätestens seit der NSA-Affäre sind Nutzer im Internet noch vorsichtiger geworden, wenn es um persönliche und sensible Daten geht. Daher sollte beim Checkout neben der Möglichkeit eines Kundenkontos auch eine Gastzahlung angeboten werden.

Wenn Sie den Kunden dennoch dazu bewegen wollen ein Kundenkonto zu erstellen, können sie beispielsweise Vorzüge wie bestimmte Rabatte oder die Teilnahme an besonderen Aktionen anbieten. Wichtig ist jedoch nur Daten abzufragen, die zum Versand und Kauf des Produktes notwendig sind.

An dieser Stelle gilt „Weniger ist Mehr!“.

Persönliche Angaben

Zahlungsarten

Wer kennt es nicht? Sie sind von einem Produkt überzeugt und bereit es zu erwerben, als Zahlungsarten werden Ihnen jedoch lediglich die Zahlung per Kreditkarte oder Vorkasse angeboten.

Da viele Menschen in Deutschland keine Kreditkarte besitzen und die Zahlung via Vorkasse aufgrund der längeren Bearbeitungszeit einen verzögerten Versand nach sich zieht, passiert es schnell, dass der Kunde nach einem anderen Händler Ausschau hält oder nach alternativen Produkten sucht.

Deshalb ist hier eine möglichst große Auswahl unumgänglich. Wir empfehlen Ihnen daher die folgenden Zahlungsarten, um möglichst jeden Kunden zufrieden zu stellen:

  • Zahlung per Rechnung
  • PayPal
  • Lastschriftverfahren
  • Kreditkarte
  • Vorkasse
Zahlungsarten

Versandkosten

Nichts verschreckt Kunden mehr als hohe Versandkosten!

Um diese zu vermeiden gibt es die Möglichkeit der Kostenübernahme oder zumindest der Kostenbeteiligung. Optimal ist die Einführung eines Mindestbestellwerts, so werden Ihre Kosten an niederwertigen Bestellungen begrenzt und der Kunde darin bestärkt seinen Einkauf fortzusetzen um den Mindestbestellwert zu überschreiten und Versandkosten zu vermeiden.

Auch an dieser Stelle ist es besonders wichtig, dass der Kunde bereits beim öffnen seines Warenkorbs über momentane Versandkosten informiert wird.

Online-Vertriebslösungen als Alternative

Eine unkomplizierte Alternative für den nicht klassischen Online-Shop bieten auch Online-Vertriebslösungen wie zum Beispiel Digistore24.com. Dabei handelt es sich um Spezialisten auf dem Gebiet des Prozessierens von Zahlungen, welche Ihnen die Abwicklung der Bezahlung und das Verwalten und Bezahlen Ihrer Affiliates abnehmen.

Des Weiteren besitzen spezialisierte Dienstleister oft Gütesiegel und entsprechende Sicherheitszertifikate, welche zu einem größeren Vertrauen auf Kundenseite führen.



So sparen Sie Zeit und Ärger und können sich wieder dem widmen, was für Sie am wichtigsten ist – nämlich dem weiteren Voranbringen Ihres eigenen Business.

Wir hoffen, Ihnen hat dieser Artikel gefallen.

Wenn Sie anderer Meinung sind oder weitere Vorschläge einbringen wollen, freuen wir uns über jeden Kommentar!

Mit besten Grüßen,
Simon Seidl
Produkt Manager, Gründer.de

Der perfekte Warenkorb
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