Was ist wohl das am meisten gehasste Haustier? Richtig. Der innere Schweinehund. Dieser befindet sich ständig in unserem Kopf und hält uns davon ab, das zu tun, was wir eigentlich möchten. Wollen wir etwas in unserem Leben grundsätzlich verändern, so kommt dieser lästige Schweineköter und sagt uns: „Das musst du jetzt nicht machen, später ist auch noch Zeit!“ Und manchmal bekommen wir sogar zu hören: „Lass das lieber sein, das schaffst du sowieso nicht!“

Sei es beim Sport, beim Abnehmen, bei alltäglichen Dingen im Haushalt oder im Beruf – der innere Schweinehund lässt einfach nicht locker und hält uns von den Dingen ab, die uns im Leben weiterbringen würden. Doch wenn es nur das wäre! Nicht nur, dass er uns von den Dingen abhält, sondern er verleitet uns sogar zu Sachen, die alles noch schlimmer machen: Hier wieder ein doppelter Hamburger mit Pommes, zwei Flaschen Bier, eine Zigarette und den ganzen Tag Fernsehen!

Dr. Stefan Frädrich hat diesem Schweinehund in seinen Büchern sogar einen Namen gegeben: Günter, der innere Schweinehund. Und genau um Günter soll es in diesem Beitrag gehen. Ich habe mir das Buch „Das Günter-Prinzip für einen fitten Körper“ einmal genauer angesehen und möchte ein wenig darüber berichten.

Günter verleitet uns zu unfruchtbaren Gewohnheiten

Schweinehunde sind Gewohnheitstiere. Doch manche inneren Schweinehunde machen auch gerne Sport oder halten ihre Gesundheit auf anderen Wegen in Top-Form. Diese Schweinehunde jammern nicht, weil sie etwas Gemütliches machen wollen. Sie betteln ihre Besitzer quasi darum, raus zu gehen und eine Runde zu joggen oder spazieren zu gehen. Es ist längst nicht so, dass alle Schweinehunde schlechte Gewohnheiten haben.

Sie tun einfach das, was sie schon immer getan haben und es ist manchmal auch nicht einfach, etwas zu verändern. Der Schweinehund, der in uns sitzt, möchte seine gewohnte Umgebung nicht verlassen um etwas Neues zu versuchen. Wieso denn auch, wenn bisher alles prima gelaufen ist?

Alle Gewohnheiten, die wir in uns tragen, kommen nicht einfach irgendwoher. Wir haben sie nämlich gelernt. Aber das, was wir einmal gelernt haben, muss nicht unbedingt gut für uns sein. Aber es gibt uns eben eine gewisse Sicherheit.

Die Erkenntnis „falscher“ Gewohnheiten ist der Beginn zur Veränderung

Stellen Sie sich doch einfach die Frage: Was möchte ich anders machen? Und vor allem WARUM? Was stört mich in meinem Leben besonders? Wie wird sich mein Leben verändern, wenn ich etwas anders mache? Erst darauf aufbauend können Sie konkrete Maßnahmen formulieren um Ihrem Ziel ein Stück näher zu kommen. Doch bevor Sie irgendetwas unternehmen, muss nämlich eines stimmen: Ihre Gesundheit.

Gesundheit sowohl im körperlichen als auch im mentalen Sinne ist das A und O im Leben und sie hat selbst vor dem geschäftlichen Erfolg Vorrang. Ohne Gesundheit kein (Geschäfts-) Erfolg.

Fazit

Ich finde es sehr interessant, dass Dr. Frädrich unserem inneren Schweinehund einen Namen bzw. eine Persönlichkeit gegeben hat, was diesen zu nichts anderem als zu einem Sinnbild für unser eigenes Gehirn mit all seinen Funktionen und „Programmen“, die wir im Laufe unseres Lebens durchlaufen, macht.

Wir sollten mehr über die Funktionen unseres Gehirnes erfahren, denn je mehr wir über unsere Denkweise erfahren, desto einfacher wird es uns fallen, unseren inneren Schweinehund zu besiegen und unsere Motivation zur Veränderung unserer Denkweise und Verhaltensmuster zu steigern.

Der innere Schweinehund sollte nicht länger unser größter Feind sein, sondern wir müssen lernen, ihn zu unserem Freund zu machen. Und wie ich finde, macht das Dr. Frädrich in seinem Buch sehr deutlich und zeigt praktische Strategien auf, wie man das tun kann.

Alles in allem ist das Buch von Dr. Frädrich sehr humorvoll geschrieben und einfach zu lesen. Wer in seinem Leben ein wenig fitter werden möchte, dem kann ich das Buch durchaus weiterempfehlen!

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Mit besten Grüßen,
Thomas Klußmann
Geschäftsführer Gründer.de